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Bitcoin: Waffenruhe beflügelt Risikoappetit


08.04.26 15:40
Börse Global

Bitcoin: Waffenruhe beflügelt Risikoappetit

Die Nacht zum Mittwoch brachte eine dramatische Wendung im US-Iran-Konflikt — und die Kryptomärkte reagierten prompt. Nachdem Donald Trump kurz vor Ablauf seines Ultimatums eine zweiwöchige Waffenruhe mit dem Iran verkündete, legten risikobehaftete Assets spürbar zu. Bitcoin gehörte zu den Nutznießern dieser Entspannung.


Öl fällt, Bitcoin steigt

Der unmittelbare Auslöser war die Ankündigung, dass die Straße von Hormus — eine Meerenge, durch die rund ein Fünftel der weltweiten Öllieferungen fließt — wieder für den Schiffsverkehr geöffnet werden soll. Der Ölpreis sackte daraufhin um mehr als 15 Prozent ab. WTI-Rohöl rutschte von über 112 Dollar auf rund 92 Dollar je Barrel.


Für Bitcoin bedeutet das eine veränderte Risikowahrnehmung. Hohe Energiepreise hatten in den vergangenen Wochen Inflationssorgen geschürt und die Erwartung genährt, die US-Notenbank könnte die Zinsen länger hoch halten. Dieses Szenario belastet typischerweise spekulative Assets — der Rückgang des Ölpreises nimmt diesem Argument nun vorerst den Wind aus den Segeln.

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Geopolitik als Kurstreiber

Pakistan vermittelte die Einigung in letzter Minute. Beide Seiten vereinbarten eine sofortige Feuerpause, Teheran signalisierte die Bereitschaft zur Kooperation bei der Wiederöffnung der Meerenge. Trump bezeichnete die iranischen Vorschläge als „tragfähige Verhandlungsgrundlage" und zeigte sich optimistisch, binnen der zweiwöchigen Frist ein umfassendes Abkommen zu erzielen.


An den Märkten löste das eine breite Erleichterungsrally aus: Aktien stiegen, der US-Dollar schwächte sich ab, und auch Bitcoin profitierte vom wiedererwachenden Risikoappetit der Anleger. Ob die Waffenruhe hält, bleibt allerdings offen — ein amerikanischer Insider warnte bereits, der Iran könnte die Pause lediglich nutzen, um Zeit zu gewinnen.


Sollten die Friedensgespräche scheitern und der Konflikt erneut eskalieren, dürfte die aktuelle Aufwärtsbewegung bei Bitcoin schnell wieder unter Druck geraten. Zunächst aber überwiegt die Hoffnung auf Stabilität.


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