Bitoechs besser als Pharmawerte
12.12.01 11:12
Biotech-Report Online
Zwar stand der Biotechsektor am Dienstag wieder einmal auf der Verliererseite, doch im Vergleich zum Pharmaindex mit einem Minus von 2%, fielen die Verluste bei den Biotechindizes eher moderat aus, berichten die Experten von "Biotech-Report Online".
Der Nasdaq Biotechindex habe mit 911,21 Punkten 0,83% tiefer als am Vortag geschlossen. Der Amex Biotechindex habe sich mit einem Verlust von 0,59% oder 572,04 Punkten etwas besser halten können. Grund für den rasanten Absturz des Amex Pharmaindex seien die Aktien des Pharmagiganten Merck gewesen.
Nachdem Merck in einer Analystenkonferenz mit der Horrormeldung, es gäbe im kommenden Jahr kein Gewinnwachstum, herausgeplatzt gewesen sei, habe es negative Analystenkommentare gehagelt, die den Aktienkurs mit minus 9% auf Talfahrt geschickt hätten. Merck habe vor allem die wahrscheinlich sinkenden Umsätze mit Prilosec, auf Grund möglicher Generika-Konkurrenz, für die Misere verantwortlich gemacht.
Aus diesem Grunde habe auch Prilosec Hersteller Astra Zeneca nicht von seiner Meldung, man erhalte Zugang zu Genaissances Datenbank genetischer Marker, profitieren können. Der Kurs der Aktie sei um 66 Cents auf 44,28. US-Dollar gefallen. Auch Partner Genaissance habe mit minus 1,4% im roten Bereich gelegen. Millennium und Cor hätten sich von ihrer Fusionsankündigung immer noch nicht ganz erholt, auch am Dienstag hätten beide Papiere erneut abgeben müssen. Millennium habe 5,3% verloren, während COR 4,5% tiefer geschlossen habe.
Obwohl neueste klinische Daten einer Phase II Studie die Wirksamkeit von Supergens Rubitecan bei chronisch-myeloischer Leukämie und Myelodysplasie hätten bestätigen können, habe Supergen 1,8% verloren. Gleiches gelte für Celgene, der Kurs des Unternehmens sei um 1,5% gefallen obwohl sich sein experimenteller Wirkstoff Revimid als wirksam gegen das Multiple Myelom erwiesen habe.
Unter den großen Gewinnern Miravant mit +15,6% und Matrix mit +12,8%. Tezacitabine Matrixs experimenteller Wirkstoff gegen akute Leukämie habe in einer Phase I Studie seine Aktivität unter Beweis stellen können und solle nun in einer Phase II Studie weiter evaluiert werden. Auch VaxGen und Cerus hätten mit +8,6% und +7,3% zu den größeren Gewinnern gehört und auch Amylin habe immer noch von seiner Ankündigung einer großangelegten Studie mit AC2993 bei Typ 2 Diabetes profitieren können, der Kurs habe zum Handelsende um 1,2% höher gelegen.
Um keinen Preis habe der NEMAX Biotechindex nach oben gewollt, von den lediglich fünf Gewinnern habe vor allem Macropor mit einem stattlichen Plus von 17,8% hervorgestochen. Grund für diesen steilen Anstieg sei eine FDA-Zulassung des Macropor Surfi-Wrap Systems gewesen, eines resorbierbaren Filmes, der zur Unterstützung der Wundheilung diene.
Dass die Sanochemia-Zahlen mit einem Umsatzwachstum von 18% auf 13,03 Mio. Euro im Rahmen der Erwartungen gelegen hätten, habe dem Aktienkurs leider nicht auf die Beine geholfen, Sanochemia habe dennoch 2,2% verloren und habe damit wie auch Co.Don (-5,7%), MWG Biotech(-4,8%) und Morphosys (-1,8%) auf der Verliererseite gelegen.
Der Nasdaq Biotechindex habe mit 911,21 Punkten 0,83% tiefer als am Vortag geschlossen. Der Amex Biotechindex habe sich mit einem Verlust von 0,59% oder 572,04 Punkten etwas besser halten können. Grund für den rasanten Absturz des Amex Pharmaindex seien die Aktien des Pharmagiganten Merck gewesen.
Nachdem Merck in einer Analystenkonferenz mit der Horrormeldung, es gäbe im kommenden Jahr kein Gewinnwachstum, herausgeplatzt gewesen sei, habe es negative Analystenkommentare gehagelt, die den Aktienkurs mit minus 9% auf Talfahrt geschickt hätten. Merck habe vor allem die wahrscheinlich sinkenden Umsätze mit Prilosec, auf Grund möglicher Generika-Konkurrenz, für die Misere verantwortlich gemacht.
Obwohl neueste klinische Daten einer Phase II Studie die Wirksamkeit von Supergens Rubitecan bei chronisch-myeloischer Leukämie und Myelodysplasie hätten bestätigen können, habe Supergen 1,8% verloren. Gleiches gelte für Celgene, der Kurs des Unternehmens sei um 1,5% gefallen obwohl sich sein experimenteller Wirkstoff Revimid als wirksam gegen das Multiple Myelom erwiesen habe.
Unter den großen Gewinnern Miravant mit +15,6% und Matrix mit +12,8%. Tezacitabine Matrixs experimenteller Wirkstoff gegen akute Leukämie habe in einer Phase I Studie seine Aktivität unter Beweis stellen können und solle nun in einer Phase II Studie weiter evaluiert werden. Auch VaxGen und Cerus hätten mit +8,6% und +7,3% zu den größeren Gewinnern gehört und auch Amylin habe immer noch von seiner Ankündigung einer großangelegten Studie mit AC2993 bei Typ 2 Diabetes profitieren können, der Kurs habe zum Handelsende um 1,2% höher gelegen.
Um keinen Preis habe der NEMAX Biotechindex nach oben gewollt, von den lediglich fünf Gewinnern habe vor allem Macropor mit einem stattlichen Plus von 17,8% hervorgestochen. Grund für diesen steilen Anstieg sei eine FDA-Zulassung des Macropor Surfi-Wrap Systems gewesen, eines resorbierbaren Filmes, der zur Unterstützung der Wundheilung diene.
Dass die Sanochemia-Zahlen mit einem Umsatzwachstum von 18% auf 13,03 Mio. Euro im Rahmen der Erwartungen gelegen hätten, habe dem Aktienkurs leider nicht auf die Beine geholfen, Sanochemia habe dennoch 2,2% verloren und habe damit wie auch Co.Don (-5,7%), MWG Biotech(-4,8%) und Morphosys (-1,8%) auf der Verliererseite gelegen.
