Capcom Aktie: Raue Zeiten!
05.08.25 18:55
Börse Global
Der japanische Spielepublisher Capcom präsentiert eigentlich eine Traumbilanz: Umsatz und Gewinn schießen in die Höhe, die Verkaufszahlen alter Titel überraschen positiv. Doch eine Sache lässt Investoren nervös reagieren – der Flaggschiftitel Monster Hunter Wilds zeigt Schwächen. Was steckt hinter der paradoxen Marktreaktion?
Monster Hunter: Von Rekordstart zu Enttäuschung?
Monster Hunter Wilds startete im Februar 2025 mit einem Paukenschlag – 8 Millionen verkaufte Einheiten in nur drei Tagen, über 10 Millionen im ersten Monat. Doch im aktuellen Quartal (April bis Juni) brach der Verkaufsturbo ein: Gerade einmal 477.000 Einheiten gingen über den Ladentisch.
Die Gründe:
- Technische Probleme auf PC-Plattformen
- Fehlende nachgelieferte Inhalte
- Sättigungseffekt nach dem Mega-Start
Die Börse bestrafte die Entwicklung prompt – die Aktie verlor nach der Veröffentlichung der Zahlen spürbar an Boden.
Altlasten als Rettungsanker
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Während der neue Blockbuster schwächelt, glänzen Capcoms alte Bekannte:
- Devil May Cry 5: 1,78 Millionen weitere Verkäufe (Gesamt: 10,5 Mio.) – befeuert durch eine Netflix-Anime-Adaption
- Street Fighter 6: Erreicht 5-Millionen-Marke dank Portierung für Nintendo Switch 2
- Resident Evil-Reihe: Weiterhin stabil mit über 10 Millionen verkauften Einheiten pro Titel
Das Geschäft mit Mobile Games hingegen schrumpfte um 50% auf nur noch 500 Millionen Yen – ein klarer Dämpfer.
Die große Frage: Kurzzeit-Delle oder Trendwende?
Trotz der Monster Hunter-Sorgen zeigt die Bilanz Stärke:
- Umsatz: +53,7% auf 45,5 Mrd. Yen
- Operativer Gewinn: +90,8% auf 24,6 Mrd. Yen
- Gesamtverkäufe: 14,16 Mio. Einheiten (+48,6%)
Doch die Börse hasst Unsicherheit. Bleibt die Frage: Handelt es sich nur um eine vorübergehende Schwächephase des Flaggschiffs – oder deutet sich hier ein gefährlicher Trend an, der Capcoms Wachstumsstory gefährden könnte? Die nächsten Quartalszahlen werden entscheidend sein.
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