DaimlerChrysler Vision "Welt AG"
12.04.02 12:23
Investor-Village
Den Analysten von "Investor-Village" zufolge hat die DaimlerChrysler AG (WKN 710000) einen steinigen Weg bis zur "Welt AG" vor sich.
Die Kernmarke Mercedes-Benz habe dieses Jahr ein Rekordergebnis erzielt und die Sparte Chrysler arbeite wieder profitabel. Trotzdem: DaimlerChrysler habe einen operativen Verlust von 1,3 Mrd. Euro und einen Konzernverlust von 700 Mio. Euro ausgewiesen. Die hohen Aufwendungen für die US-Tochter Chrysler seien dafür in erster Linie verantwortlich gewesen. Die Dividende pro Aktie sei von 2,35 auf 1 Euro geschrumpft.
Der Vorstandschef Jürgen Schrempp sei nach wie vor von seiner Vision einer "Welt AG" überzeugt: Der Konzern solle auf den wichtigsten Märkten Amerika, Europa und Asien eine Führungsrolle einnehmen. Die Weichen dafür seien durch die Fusion mit dem amerikanischen Chryslerkonzern und der Beteiligung an der japanischen Mitsubishi Motors (MMC) bereits gestellt worden. Wie teuer und langwierig solche Integrationsvorgänge sein können, zeige sich an Chrysler.
Daimler-Chrysler strebe bei Personenwagen und Nutzfahrzeugen höhere Stückzahlen an, um die Entwicklungskosten pro Fahrzeug zu senken. Die Unternehmensteile Chrysler, Mitsubishi Motors (MMC) und Daimler sollen bei der Entwicklung und Produktion enger zusammenarbeiten.
In der Praxis gestalte sich die engere Kooperation der Unternehmenseinheiten, die bisher mehr oder weniger unabhängig voneinander operiert hätten, wie folgt: Chrysler sei für die Entwicklung der großen PKW-Plattformen zuständig und Mitsubishi für die kleineren. Mercedes steuere die entscheidende Technologie dazu bei. Diese Arbeitsteilung solle zu Kosteneinsparungen in allen Stufen des PKW-Baus führen. Frühestens in drei Jahren würden diese Restrukturierungsmaßnahmen Früchte tragen.
Ein Beispiel für die Erhöhung der Stückzahlen biete die Nutzfahrzeugsparte: DaimlerChrysler plane die Eingliederung der japanischen LKW-Marke Fuso in den Konzern. Fuso habe bisher, von DaimlerChrysler unabhängig, als eigene Nutzfahrzeugsparte von Mitsubishi Motors (MMC) agiert. Mit Fuso würden die Stuttgarter auch bei Nutzfahrzeugen auf allen Weltmärkten vertreten sein.
Längst nicht alle Investoren seien von dem Erfolg von Jürgen Schrempps "Welt AG" von überzeugt. Dazu habe sicherlich auch die enttäuschende Kursentwicklung der Daimler-Aktie seit der Fusionierung vor 4 Jahren beigetragen. In den letzten beiden Jahren habe die Aktie etwas mehr als 50% verloren. Unter den großen Mitbewerbern habe nur noch die Kursperformance von Ford unter dem Wert von DaimlerChrysler gelegen. Jürgen Schrempp müsse sich auch die Frage gefallen lassen, wann die ehrgeizigen Ziele einer "Welt AG" die gewünschten Renditen für die Anleger abwerfen würden. Die Renditen der Mitbewerber wie General Motors oder Honda lägen heute deutlich höher.
Die Kernmarke Mercedes-Benz habe dieses Jahr ein Rekordergebnis erzielt und die Sparte Chrysler arbeite wieder profitabel. Trotzdem: DaimlerChrysler habe einen operativen Verlust von 1,3 Mrd. Euro und einen Konzernverlust von 700 Mio. Euro ausgewiesen. Die hohen Aufwendungen für die US-Tochter Chrysler seien dafür in erster Linie verantwortlich gewesen. Die Dividende pro Aktie sei von 2,35 auf 1 Euro geschrumpft.
Der Vorstandschef Jürgen Schrempp sei nach wie vor von seiner Vision einer "Welt AG" überzeugt: Der Konzern solle auf den wichtigsten Märkten Amerika, Europa und Asien eine Führungsrolle einnehmen. Die Weichen dafür seien durch die Fusion mit dem amerikanischen Chryslerkonzern und der Beteiligung an der japanischen Mitsubishi Motors (MMC) bereits gestellt worden. Wie teuer und langwierig solche Integrationsvorgänge sein können, zeige sich an Chrysler.
In der Praxis gestalte sich die engere Kooperation der Unternehmenseinheiten, die bisher mehr oder weniger unabhängig voneinander operiert hätten, wie folgt: Chrysler sei für die Entwicklung der großen PKW-Plattformen zuständig und Mitsubishi für die kleineren. Mercedes steuere die entscheidende Technologie dazu bei. Diese Arbeitsteilung solle zu Kosteneinsparungen in allen Stufen des PKW-Baus führen. Frühestens in drei Jahren würden diese Restrukturierungsmaßnahmen Früchte tragen.
Ein Beispiel für die Erhöhung der Stückzahlen biete die Nutzfahrzeugsparte: DaimlerChrysler plane die Eingliederung der japanischen LKW-Marke Fuso in den Konzern. Fuso habe bisher, von DaimlerChrysler unabhängig, als eigene Nutzfahrzeugsparte von Mitsubishi Motors (MMC) agiert. Mit Fuso würden die Stuttgarter auch bei Nutzfahrzeugen auf allen Weltmärkten vertreten sein.
Längst nicht alle Investoren seien von dem Erfolg von Jürgen Schrempps "Welt AG" von überzeugt. Dazu habe sicherlich auch die enttäuschende Kursentwicklung der Daimler-Aktie seit der Fusionierung vor 4 Jahren beigetragen. In den letzten beiden Jahren habe die Aktie etwas mehr als 50% verloren. Unter den großen Mitbewerbern habe nur noch die Kursperformance von Ford unter dem Wert von DaimlerChrysler gelegen. Jürgen Schrempp müsse sich auch die Frage gefallen lassen, wann die ehrgeizigen Ziele einer "Welt AG" die gewünschten Renditen für die Anleger abwerfen würden. Die Renditen der Mitbewerber wie General Motors oder Honda lägen heute deutlich höher.
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