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DAY SOFTWARE HLDG SF 10

WKN: 936168 / ISIN: CH0010474218

Day Interactive Quartalsergebnis


14.02.02 09:08
aktiencheck.de

Day Interactive Holding AG (WKN 936168), ein Anbieter von Business-Unification-Software, gab heute das Ergebnis für das vierte Quartal und vorläufige Zahlen für das Geschäftsjahr 2001 bekannt. Näheres entnehmen Sie bitte der Pressemitteilung:

Im Geschäftsjahr 2001 beliefen sich die Umsätze auf 20,2 Mio. Schweizer Franken gegenüber 20,2 Mio. Schweizer Franken im Geschäftsjahr 2000. Einnahmen aus dem Verkauf von Lizenzen stiegen um 10% auf 6,6 Mio. Schweizer Franken und steuerten 33% zum Gesamtumsatz bei. Die Einnahmen aus Dienstleistungen sanken um 4,2% von 14,2 Mio. Schweizer Franken auf 13,6 Mio. Schweizer Franken. In Europa erzielte Day Einnahmen von 17,5 Mio. Schweizer Franken. Davon wurden 10,7 Mio. Schweizer Franken außerhalb der Schweiz erwirtschaftet, was einem Anteil von 53% des Jahresumsatzes entspricht. Die US-Umsätze beliefen sich auf 2,7 Mio. Schweizer Franken und steuerten damit 13% zum Gesamtumsatz bei. Day`s britische Tochter MarketingNet leistete einen Umsatzbeitrag von 3,9 Mio. Schweizer Franken.

Auf Quartalsbasis sank der Umsatz um 13% von 5,3 Mio. Schweizer Franken im dritten Quartal 2001 auf 4,6 Mio. Schweizer Franken im vierten Quartal. Die Lizenzeinnahmen des vierten Quartals beliefen sich auf 2,6 Mio. Schweizer Franken. Dies bedeutet eine Steigerung um 26% gegenüber dem dritten Quartal 2001 und um 56% im Vergleich zum vierten Quartal 2000. Einnahmen aus dem Verkauf von Lizenzen machten im vierten Quartal 2001 56% des Ausländisch Umsatzes aus. Die durchschnittliche Anfangs-Lizenzgebühr belief sich auf rund 280.000 Schweizer Franken gegenüber rund 200.000 Schweizer Franken im dritten Quartal.

Für das Geschäftsjahr 2001 belief sich das EBITDA auf –39,4 Mio. Schweizer Franken. Im Vergleich dazu betrug das EBITDA im Geschäftsjahr 2000 noch –29,1 Mio. Schweizer Franken. Der Nettoverlust für das Gesamtjahr 2001 lag bei –62,1 Mio. Schweizer Franken gegenüber –33,4 Mio. Schweizer Franken für das Gesamtjahr 2000. Pro Aktie ergaben sich für das Geschäftsjahr 2001 ein unverwässerter und verwässerter Verlust von –55,40 Schweizer Franken nach –30,34 Schweizer Franken im Vorjahr. Die Bruttomarge für das Geschäftsjahr lag stabil bei 24%. Im Jahr 2001 hatten die höheren Lizenzeinnahmen mit Bruttomargen von über 95% dabei einen positiven Einfluss. Die erwirtschafteten Einnahmen aus Dienstleistungen wiesen eine negative Marge von –14% auf. Diese negative Marge im Dienstleistungsgeschäft rührt aus dem Anlaufen erforderlicher Schulungs- und Supportleistungen für Day`s Consulting-Partner, welche Mitglieder des Day Alliance-Programmes sind. Nach Beendigung der Anfangsphase des Alliance-Programmes wird erwartet, dass sich die Service-Marge im Verlauf dieses Jahres verbessert.

Die Betriebskosten für das Geschäftsjahr 2001 beliefen sich auf 69,2 Mio. Schweizer Franken und entwickelten sich im Rahmen der Zielvorgaben. Der Vertriebs- und Marketingaufwand stieg um 44%, der Verwaltungs- und sonstige Aufwand um 5% gegenüber dem Geschäftsjahr 2000. Der Forschungs- und Entwicklungsaufwand stieg um 80%, was die laufende Investition in die Weiterentwicklung von Day`s Software Communiqué widerspiegelt. Im vierten Quartal belasteten Day Kosten von 12,0 Mio. Schweizer Franken für Wertminderungen und Goodwill-Abschreibungen und immaterielle Anlagen im Zusammenhang mit der Akquisition von MarketingNet. MarketingNet wurde im Oktober 2000 zu einem Preis von 26,5 Mio. Schweizer Franken erworben.

Im dritten Quartal waren Day Restrukturierungskosten entstanden, welche im Zusammenhang mit Abfindungen für Mitarbeiter und der Konsolidierung bestimmter Betriebsstätten von Day stehen. Während des vierten Quartals wurde das Büro in Los Angeles geschlossen. Beim Versuch diese Betriebstätte weiterzuvermieten wurde klar, dass die Erosion der Mietpreise, zusätzlich zu den im dritten Quartal verbuchten Restrukturierungskosten einen weiteren Restrukturierungsaufwand von Schweizer Franken 0,5 Mio. erfordert. Dieser Aufwand widerspiegelt eine Anpassung der im dritten Quartal verbuchten Restrukturierungskosten. Es handelt sich also um eine Anpassung früherer Schätzung und nicht um neue Restrukturierungen.

Per Ende Geschäftsjahr 2001 verringerten sich die flüssigen Mittel auf 42,0 Mio. Schweizer Franken von 52,0 Mio. Schweizer Franken per Ende des dritten Quartals 2001. Der Cashburn für das vierte Quartal lag bei 10,0 Mio. Schweizer Franken gegenüber 8,8 Mio. Schweizer Franken im dritten Quartal. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten beliefen sich per Ende des vierten Quartals auf 5,7 Mio. Schweizer Franken gegenüber 4,7 Mio. Schweizer Franken per Ende des dritten Quartals 2001. Ein Beleg für Day`s steigende Rückstände sind die Vorauszahlungen, die von 1,1 Mio. Schweizer Franken per Ende des dritten Quartals auf 1,7 Mio. Schweizer Franken per Ende Geschäftsjahr 2001 stiegen. Das durchschnittliche Zahlungsziel stieg von 79 Tagen im dritten Quartal auf 111 Tage im vierten Quartal 2001.

"Day`s Ziele für das Jahr 2001 waren die Steigerung der Lizenzeinnahmen, der Ausbau unseres Partnernetzes und ein vorhersagbares operatives Ergebnis", erklärt John Payne, CEO von Day. "Auch im vierten Quartal ist es Day gelungen, die Einnahmen aus dem Verkauf von Lizenzen zu steigern. Wir schlossen das vierte Quartal mit Lizenzeinnahmen von 2,6 Mio. Schweizer Franken ab, die damit 56% zum Gesamtumsatz in diesem Quartal beisteuerten. Bei einigen unserer größeren Konkurrenten verringerte sich währenddessen der Anteil der Lizenzeinnahmen am Gesamtumsatz. Zudem verzeichneten diese Mitbewerber Umsatzrückgänge zwischen 25% und 40%. Gleichzeitig setzten wir den Wandel unseres Geschäftsmodells fort, was dazu führte, dass wir einen bedeutenden Anteil am Umsatz im Dienstleistungsgeschäft an unsere Implementationspartner übertrugen."

"Nach schwierigen Wochen in der Folge der tragischen Ereignisse vom 11. September verzeichneten wir im Dezember mit dem Abschluss mehrerer großer Lizenzverträge eine Wiederbelebung des Geschäfts", so Payne weiter. "Ebenfalls ermutigend sind unsere Fortschritte in den USA, wo wir drei Lizenzkunden gewonnen haben. Einer dieser Abschlüsse mit Six Continents Hotels ist der größte Lizenz- und Wartungsvertrag der Firmengeschichte.

Im Jahresverlauf 2001 schlossen wir neue Partnerschaften und bauten vorhandene Beziehungen zu Consulting- und Technology-Partnern weiter aus. Im vierten Quartal wurden über 50% unserer Lizenzeinnahmen über dieses Partnernetz erwirtschaftet. Das ist ein sehr positiver Trend und der Anteil liegt höher, als wir erwartet hatten. In den vergangenen Wochen vergrößerten wir unsere Marktreichweite noch weiter, gaben neue Partnerschaften mit PricewaterhouseCoopers bekannt und bauten unsere Zusammenarbeit mit Deloitte Consulting aus.

Neben der Steigerung unserer Lizenzeinnahmen war auch die strikte Begrenzung unseres operativen Verlustes vor den Abschreibungen ein vorrangiges Ziel. Ein EBITDA von –39,4 Mio. Schweizer Franken ist unserer Ansicht nach vor dem Hintergrund des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds ein Beleg dafür, dass es uns gelungen ist, unsere Finanzen im Griff zu halten. Im Jahr 2001 haben wir den notwendigen Grundstein für das Wachstum des Unternehmens gelegt. Wir haben den Übergang zum Software-Geschäft zügiger vorangetrieben und die Zahl unserer Consulting-Partner von 14 auf 30 mehr als verdoppelt. Zugleich haben wir unsere Communiqué-Technologie weiterentwickelt und im Januar 2002 Version 3.0 unserer Software Communiqué Enterprise sowie die neue Software Communiqué Unify lanciert.

Beide Produkte wurden von Branchenanalysten, Partnern und Kunden sehr positiv aufgenommen. Im Jahr 2002 werden wir uns auf die weitere Steigerung der Lizenzeinnahmen und unserer Produktivität je Mitarbeitendem konzentrieren sowie unsere Kostensituation sehr aufmerksam beobachten. Mit flüssigen Mitteln von 42,0 Mio. Schweizer Franken verfügt Day über eine ausreichende Liquidität, um den Geschäftsplan umzusetzen und per Ende Jahr 2002 auf Basis eines positiven EBITDA operieren."

Day gewann im vierten Quartal 10 neue Lizenzkunden und erwirtschaftete etwa 40% der Umsätze mit neuen Kunden, darunter ALD (Autoleasing), Aral, Interbaustoff, Sick und die Stadtwerke Bochum in Deutschland, TNT in Großbritannien, e4life in der Schweiz, sowie Zimmer, Bonneville Power Administration und Six Continents Hotels in den USA. Unter den bedeutendsten Kunden, welche die Zusammenarbeit mit Day fortsetzten, fanden sich 3M, Aberdeen Asset Management, Escada, Hugo Boss, ISMA, Lonza, Pfizer, Swisscontent, Swisslife sowie das Eidg. Dept. für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS).

Lizenzeinnahmen, die über Consulting-Partner erwirtschaftet wurden, steuerten im vierten Quartal mehr als 50% zum Lizenzumsatz bei gegenüber 31% im dritten Quartal 2001. Zu Day`s wichtigsten Consulting-Partnern im vierten Quartal zählten GFT (Deutschland), Oyster (Großbritannien) und BV Solutions Group (USA). Namhafte Neuzugänge als Consulting-Partner in diesem Quartal waren Deloitte Consulting (Hongkong), Glamm Interactive (Italien) und PricewaterhouseCoopers (Schweiz und Luxemburg). Per 31. Dezember 2001 hatte Day 30 Consulting-Partner.

Am 14. Januar 2002 lancierte Day das 100% Java-basierte Produkt Communiqué Unify. Communiqué Unify stellt eine zuverlässige Infrastruktur für die effiziente Verwaltung und Vereinheitlichung aller unternehmensweit vorhandenen digitalen Inhalte, Informationen und Prozesse bereit und schützt somit bereits getätigte IT-Investitionen. Zugleich brachte Day ferner die vollständig Java-basierte Version der Enterprise Content Management Software Communiqué Enterprise 3.0 auf den Markt.

Communiqué Unify setzt auf einer Software-Busarchitektur auf – dem ContentBus. Der ContentBus ist ein "Virtual Repository" für Unternehmensinhalte aller Art und verwandelt Rohdaten aus Datenspeichern und Software-Systemen aller Art in verwaltbare und wiederverwendbare Inhalte. Er ermöglicht den Lese-/Schreibzugriff in Echtzeit auf sämtliche Datenquellen wie Dateisysteme, Datenbanken, Middleware, EAI-Tools, Unternehmens- oder kundenspezifische Applikationen oder Legacy-Systeme. Der ContentBus vereinheitlicht heterogene Rohdaten aus unterschiedlichen Quellen in einer leistungsfähigen Datenabstraktionsschicht, homogenisiert sie mit Hilfe von Content-Diensten und erlaubt den Zugriff auf eine beliebige Datenquelle von einem beliebigen Ort aus. Überdies stellt der ContentBus die zuverlässigste Grundlage für die künftige Bereitstellung von content-orientierten Web Services über SOAP und UDDI-Protokolle.

In einem Artikel von Cathleen Moore, welcher anlässlich der Lancierung von Day`s Unify-Produkt im Magazin Infoworld vom 14. Januar 2002 erschien, wird der Forrester Analyst Nate Root wie folgt zitiert: "Unternehmen bekunden Mühe mit Lücken zwischen Datenquellen, die daher rühren, dass bei der Entwicklung von Content Management und Applikationsintegrationssystemen oftmals nur bruchstückhaft vorgegangen wird. Als Folge davon benötigen diese Unternehmen eine unterschiedliche Datenanbindung für jedes System."

Root fährt fort: "Day präsentiert einen alternativen und intelligenten Vorschlag mit dem Datenfluss umzugehen. Dabei wird die Datenquelle nicht vom Content Management System, der Enterprise Application Integration oder der Portalsoftware getrennt. Day`s Software vereinheitlicht die verschiedenen Datenquellen, so dass die unterschiedlichen Systeme ihre Information aus derselben Datenquelle beziehen." Communiqué Unify ist plattformunabhängig und ermöglicht es, alle digitalen Inhalte auf einheitliche Weise zugänglich zu machen, zu vereinheitlichen, zu verwalten und über verschiedenste Kanäle, wie das Web, mobile Geräte oder XML, zu veröffentlichen. Eine redundante Speicherung von Daten ist – anders als bei herkömmlichen Content und Commerce Management Systemen – nicht erforderlich. Konnektoren stellen bidirektionale Verbindungen zu führenden Datenbanken, Unternehmensapplikationen, Content Management Repositories und offenen Standards wie JDBC, XML, EJB und LDAP her.

John Ivers, bei Day zuvor für den Bereich Global Accounts zuständig, wurde zum Senior Vice President Sales & Partnering ernannt. Er hat ein Team mit erfahrenen Branchenexperten gebildet, darunter Greg Walsh, Vice President für North American Sales. Walsh war früher für Vignette tätig, wo er als Area Vice President für den Absatz im Westen der USA zuständig war. Das Team von John Ivers wurde ebenfalls durch die Gewinnung von Ian Dwyer gestärkt, der bei Day die Position des Vice President für Global Partnering & Alliances übernommen hat. Dwyer kommt von ATG (ART Technology Group), wo er Vice President Worldwide Alliances war. Zuvor leitete er bei Oracle die Entwicklung von Beziehungen zu Partnern in Europa. Dave Cadoff, Senior Director of Marketing, bringt seine große Erfahrung in das Unternehmen ein, die er in seiner früheren Position im Marketing bei Interwoven gesammelt hat. Patrick Held, einer der Mitbegründer von Day, der zuletzt für die Geschäftsentwicklung in Frankreich verantwortlich war, wird Day per Ende März verlassen.





 
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