Koninklijke Philips Aktie: Durchbruch!
10.02.26 14:06
Börse Global
Der Medizintechnikkonzern aus Amsterdam kehrt nach turbulenten Jahren zurück in die Gewinnzone. Die Quartalszahlen übertreffen die Erwartungen deutlich – und die Börse reagiert umgehend. Die Aktie klettert am Dienstag zeitweise um über 10 Prozent auf das höchste Niveau seit Februar 2025.
Nach dem milliardenteuren Debakel um fehlerhafte Beatmungsgeräte zeigt sich Philips nun wieder von seiner starken Seite. Im vierten Quartal 2025 sprang der Umsatz auf vergleichbarer Basis um sieben Prozent nach oben – das Neugeschäft legte im gleichen Tempo zu. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebita) kletterte von 679 Millionen auf 770 Millionen Euro, die entsprechende Marge verbesserte sich um 1,6 Prozentpunkte auf 15,1 Prozent.
Für das Gesamtjahr 2025 steht unter dem Strich ein Gewinn von 897 Millionen Euro in den Büchern – ein Jahr zuvor hatte der Konzern noch einen Verlust von 698 Millionen Euro ausgewiesen. Die Trendwende ist geschafft. Belastet wurde die Entwicklung allerdings durch den starken Euro und höhere US-Zölle.
Neuer Wachstumskurs bis 2028
Doch CEO Roy Jakobs blickt optimistisch nach vorn. Bis 2028 soll der vergleichbare Umsatz im mittleren einstelligen Prozentbereich wachsen. Die bereinigte Ebita-Marge will Philips dann im mittleren Zehn-Prozent-Bereich ansiedeln. Das Rezept: Ein striktes Restrukturierungsprogramm soll 1,5 Milliarden Euro einsparen.
Nordamerika identifiziert Jakobs als klaren Wachstumsmotor. Neue Produkte und Effizienzsteigerungen sollen die negativen Effekte durch US-Zölle und das volatile Marktumfeld mehr als ausgleichen. Analysten von RBC und Jefferies zeigen sich beeindruckt – vor allem das organische Umsatzwachstum von 6,4 Prozent lag deutlich über dem Konsens von 4,9 Prozent.
Ausblick überzeugt Investoren
Für das laufende Jahr 2026 strebt der Siemens-Healthineers-Konkurrent ein vergleichbares Umsatzwachstum zwischen drei und 4,5 Prozent an. Die bereinigte Ebita-Marge soll auf 12,5 bis 13,0 Prozent steigen – Analysten hatten zuvor lediglich 12,4 Prozent auf dem Zettel.
Die Börse honoriert die ambitionierten Pläne. Nach anfänglich zweistelligen Kursgewinnen notiert die Philips-Aktie am Dienstagmittag bei 26,44 Euro – ein Plus von rund sieben Prozent. Der milliardenschwere Vergleich mit der US-Justiz im Beatmungsgeräte-Skandal scheint endgültig verdaut. Die Investoren konzentrieren sich wieder auf die operative Stärke des Unternehmens.
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