Lockheed Aktie: Erfolgreiche Wachstumsimpulse!
03.02.26 10:09
Börse Global
Der US-Rüstungskonzern Lockheed Martin zieht nach einer Reihe operativer Erfolge und neuer Vertragsabschlüsse erneut die Aufmerksamkeit der Wall Street auf sich. Nachdem das Unternehmen zuletzt solide Quartalszahlen vorgelegt hatte, korrigierte die Schweizer Großbank UBS ihre Bewertung nun spürbar nach oben. Im Zentrum des Optimismus steht dabei nicht das Kerngeschäft mit Kampfjets, sondern die massive Skalierung der Raketenabwehrsysteme.
Fokus auf Raketenabwehr
Am Montag hob die UBS ihr Kursziel für den Rüstungstitel von 580 auf 663 US-Dollar an. Ausschlaggebend für diese positive Einschätzung ist das Segment "Missiles and Fire Control" (MFC). Die Analysten prognostizieren für diesen Geschäftsbereich ein jährliches Wachstum von durchschnittlich 16 Prozent bis zum Ende des Jahrzehnts.
Treibende Kraft hinter dieser Wachstumserwartung ist eine Rahmenvereinbarung mit dem US-Verteidigungsministerium, die eine deutliche Ausweitung der Produktionskapazitäten vorsieht. Konkret plant Lockheed Martin, die jährliche Produktion von THAAD-Abfangraketen in den nächsten sieben Jahren von 96 auf 400 Einheiten zu vervierfachen. Parallel dazu soll die Fertigung der Patriot PAC-3 Raketen auf 2.000 Stück pro Jahr hochgefahren werden. Positiv bewertet die UBS zudem, dass der besser als erwartete Cashflow in den Jahren 2025 und 2026 hilft, die für diesen Ausbau nötigen Investitionen abzufedern.
Neue Aufträge und technologische Partnerschaften
Flankiert wird die positive Analystenstimme von konkreten operativen Meldungen zum Wochenstart. Lockheed Martin sicherte sich einen Vertrag im Wert von 328,5 Millionen US-Dollar für Legion-ES-Sensorsysteme im Rahmen eines "Foreign Military Sales"-Abkommens. Zudem meldete der Konzern die Auslieferung des ersten Sentinel A4 Radars an die US-Armee. Das System dient der Erkennung von Drohnen und Marschflugkörpern; eine Entscheidung über die volle Serienproduktion wird für dieses Jahr erwartet.
Strategisch interessant ist zudem eine neue Absichtserklärung mit dem japanischen Technologiekonzern Fujitsu. Beide Unternehmen wollen künftig bei Dual-Use-Technologien kooperieren, wobei der Schwerpunkt auf Quantencomputing und KI-gestützten Verteidigungssystemen liegen soll.
Starke Zahlen und Rekordauftragsbestand
Diese Entwicklungen folgen auf einen starken Finanzbericht für das vierte Quartal 2025. Mit einem Gewinn pro Aktie (EPS) von 5,80 US-Dollar übertraf Lockheed Martin die Konsensschätzungen der Analysten. Der Umsatz kletterte im Vergleich zum Vorjahresquartal um 9,1 Prozent auf 20,32 Milliarden US-Dollar.
Für das laufende Geschäftsjahr 2026 stellt das Management einen Umsatz zwischen 77,5 und 80,0 Milliarden US-Dollar sowie einen Gewinn pro Aktie in der Spanne von 29,35 bis 30,25 US-Dollar in Aussicht. Untermauert wird diese Prognose durch einen Auftragsbestand, der auf das Rekordniveau von 194 Milliarden US-Dollar angewachsen ist und dem Unternehmen eine hohe Planungssicherheit bietet. Die Aktie notiert nach dem jüngsten Anstieg nahe ihrem 52-Wochen-Hoch bei 640,40 US-Dollar.
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