Lowe´s baut aus
27.03.02 17:06
Investor-Village
Lowe’s Companies (WKN 859545) betreibt die zweitgrößte Baumarktkette der Welt, berichten die Analysten von "Investor-Village".
Das Unternehmen aus North Carolina rolle mit Branchenprimus Home Depot den amerikanischen Markt auf. Der Kapitalbedarf sei hoch. Der Markt in den USA sei stark zersplittert. Es gebe viele kleine, regional betriebene Baumärkte. Home Depot und Lowe’s seien die einzig bedeutenden Baumarktketten.
Lowe's CEO Robert Tillmann schätze das aktuelle Marktvolumen auf 400 Mrd. US-Dollar. Home Depot habe im vergangenen Geschäftsjahr 53,6 Mrd. US-Dollar umgesetzt. Demnach verfüge der Branchenprimus über einen Marktanteil von 13,4%. Lowe’s bediene 5,5% des Marktes. Das Marktvolumen solle in den nächsten drei Jahren um 3% (Prognose: Home Depot) bzw. 4% (Lowe’s) wachsen.
Lowe’s verfolge die Expansionsstrategie mit Neueröffnungen und Unternehmenskäufen. Das Unternehmen eröffne mehr als 2 neue Stores pro Woche. Im vergangenen Geschäftsjahr seien netto 108 weitere Stores hinzugekommen. Seit Anfang 1999 gehöre die Baumarktkette Eagle Hardware & Garden zur Lowe’s-Familie. Durch einen Aktientausch seien die 41 Eagle-Stores hinzugekommen.
Home Depot habe im Geschäftsjahr 2001 1.279 Stores (per Ende Januar) betrieben. Die Mitarbeiterzahl habe 250.000 betragen. Der Umsatz pro Mitarbeiter habe bei 214.000 US-Dollar gelegen. Der Umsatz pro Kunde habe 48,68 US-Dollar, nach 48,65 US-Dollar im Vorjahr betragen.
Konkurrent Lowe’s habe im vergangenen Geschäftsjahr 750 Stores unterhalten. Mit 100.000 Mitarbeitern habe das Unternehmen 22,1 Mrd. US-Dollar umgesetzt; das seien 221.110 US-Dollar pro Kopf. Im Jahr 2000 habe durchschnittlich jeder Kunde Produkte für 54,88 US-Dollar gekauft. Die Zahlen für 2001 lägen noch nicht vor. Lowe’s habe einen höheren Umsatz pro Mitarbeiter und Kunde. Letztlich zähle aber der Gewinn.
Die Nettomarge verbessere sich kontinuierlich und sei von 3,4% auf 4,6% gestiegen. Im Handel seien generell nur geringe Margen zu verdienen. Lowe’s behalte von jedem eingenommenen Dollar nur 4,6 Cents in der Kasse. Der Konkurrent Home Depot zeige hier seine Klasse mit 5,7 Cents.
Der Operative Cash Flow (OCF) bezeichne die aus eigener Kraft geschaffenen Finanzmittel. Das Verhältnis vom Operativen Cash Flow zum Umsatz (OCF-Marge) sei ein Hinweis auf die Ertragskraft des Unternehmens. Lowe’s OCF-Marge habe im Jahr 2001 7,3% betragen. Diejenige des Konkurrenten habe mit knapp 8% höher gelegen.
Die Expansionsstrategie koste beide Unternehmen viel Geld - beide seien Cash Burner! Jedes Jahr würden sie mehr investieren, als sie aus eigener Kraft erwirtschaften würden. In den vergangenen 10 Jahren sei die Differenz zwischen Operativem Cash Flow und Investitionen in das Sachanlagevermögen negativ gewesen. Mit einer Ausnahme durch günstige Effekte für Home Depot in 2001.
Die Unternehmen würden sich die notwendigen Finanzmittel in jeder Periode von außen beschaffen, um weitere Stores eröffnen zu können. Sollte die Versorgung mit "frischem" Kapital stocken, wäre die Expansion nicht unvermindert fortführbar.
Die langfristige Verschuldung Loewe’s sei in 5 Jahren von 1,2 auf 3,7 Mrd. US-Dollar gestiegen. Der Anteil an der Bilanzsumme betrage nun über 27 Prozent. Die Eigenkapitalquote liege knapp unter 50 Prozent.
Home Depots Bilanz sehe im Vergleich solider aus. Die langfristigen Schulden im Verhältnis zur Bilanzsumme würden lediglich 4,7 Prozent ausmachen. Die Eigenkapitalquote betrage knapp 69 Prozent.
Die Loewe’s-Aktie koste derzeit 43,95 US-Dollar. Der 52-Wochen-Bereich liege zwischen 24,99 und 48,88 US-Dollar. Die Marktkapitalisierung, der Wert aller Aktien, betrage ca. 35 Mrd. US-Dollar.
Der Gewinn pro Aktie für 2001 betrage 1,29 US-Dollar, das Unternehmen rechne mit einem GpA für das laufende Jahr von 1,55 bis 1,58 US-Dollar. Wenn die Analysten die vorsichtige Schätzung von 1,56 US-Dollar zugrunde legen würden, betrage das Kurs-Gewinn-Verhältnis 28. Bei der Annahme von 20 Prozent künftigem Wachstum des GpA liege das dynamische KGV (KGV/Wachstum des GpA) bei 1,4. Gemäss der Faustregel seien Aktien mit einem dynamischen KGV von >1 überbewertet.
Die Home Depot-Aktie sei mit einem KGV von 35 und einem dynamischen KGV von 1,9 deutlich teurer Lowe’s wolle im laufenden Geschäftsjahr weiter expandieren. Für 2002 seien 123 neue Stores geplant, für 2003 130. Die Verkaufsfläche solle um 18 Prozent zulegen. Der Umsatz solle um 18 bis 19 Prozent wachsen und die Bruttomarge solle sich um 20 bis 30 Basispunkte verbessern.
Weite Teile des US-amerikanischen Markts für Bauhandel seien unkonsolidiert. Die zwei Branchenplayer Home Depot und Lowe’s würden ca. 20 Prozent des Volumens unter sich aufteilen. Der Rest werde von kleinen, regional operierenden Anbietern bedient. Die Margen im Handel seien schwach. Unternehmen mit hohen Umsatzvolumina lägen im Vorteil, da sie die Fixkosten auf eine größere Menge aufteilen könnten. Folglich seien diese Unternehmen in der Lage, die Preise der Konkurrenz zu unterbieten. Für Home Depot und Lowe’s eröffne dies genügend Raum zur Expansion. Doch als Cash Burner seien sie von regelmäßigen Kapitalspritzen abhängig. Im Vergleich mache der Branchenprimus Home Depot dabei eine bessere Figur als Konkurrent Lowe’s.
Das Unternehmen aus North Carolina rolle mit Branchenprimus Home Depot den amerikanischen Markt auf. Der Kapitalbedarf sei hoch. Der Markt in den USA sei stark zersplittert. Es gebe viele kleine, regional betriebene Baumärkte. Home Depot und Lowe’s seien die einzig bedeutenden Baumarktketten.
Lowe's CEO Robert Tillmann schätze das aktuelle Marktvolumen auf 400 Mrd. US-Dollar. Home Depot habe im vergangenen Geschäftsjahr 53,6 Mrd. US-Dollar umgesetzt. Demnach verfüge der Branchenprimus über einen Marktanteil von 13,4%. Lowe’s bediene 5,5% des Marktes. Das Marktvolumen solle in den nächsten drei Jahren um 3% (Prognose: Home Depot) bzw. 4% (Lowe’s) wachsen.
Lowe’s verfolge die Expansionsstrategie mit Neueröffnungen und Unternehmenskäufen. Das Unternehmen eröffne mehr als 2 neue Stores pro Woche. Im vergangenen Geschäftsjahr seien netto 108 weitere Stores hinzugekommen. Seit Anfang 1999 gehöre die Baumarktkette Eagle Hardware & Garden zur Lowe’s-Familie. Durch einen Aktientausch seien die 41 Eagle-Stores hinzugekommen.
Home Depot habe im Geschäftsjahr 2001 1.279 Stores (per Ende Januar) betrieben. Die Mitarbeiterzahl habe 250.000 betragen. Der Umsatz pro Mitarbeiter habe bei 214.000 US-Dollar gelegen. Der Umsatz pro Kunde habe 48,68 US-Dollar, nach 48,65 US-Dollar im Vorjahr betragen.
Konkurrent Lowe’s habe im vergangenen Geschäftsjahr 750 Stores unterhalten. Mit 100.000 Mitarbeitern habe das Unternehmen 22,1 Mrd. US-Dollar umgesetzt; das seien 221.110 US-Dollar pro Kopf. Im Jahr 2000 habe durchschnittlich jeder Kunde Produkte für 54,88 US-Dollar gekauft. Die Zahlen für 2001 lägen noch nicht vor. Lowe’s habe einen höheren Umsatz pro Mitarbeiter und Kunde. Letztlich zähle aber der Gewinn.
Die Nettomarge verbessere sich kontinuierlich und sei von 3,4% auf 4,6% gestiegen. Im Handel seien generell nur geringe Margen zu verdienen. Lowe’s behalte von jedem eingenommenen Dollar nur 4,6 Cents in der Kasse. Der Konkurrent Home Depot zeige hier seine Klasse mit 5,7 Cents.
Die Expansionsstrategie koste beide Unternehmen viel Geld - beide seien Cash Burner! Jedes Jahr würden sie mehr investieren, als sie aus eigener Kraft erwirtschaften würden. In den vergangenen 10 Jahren sei die Differenz zwischen Operativem Cash Flow und Investitionen in das Sachanlagevermögen negativ gewesen. Mit einer Ausnahme durch günstige Effekte für Home Depot in 2001.
Die Unternehmen würden sich die notwendigen Finanzmittel in jeder Periode von außen beschaffen, um weitere Stores eröffnen zu können. Sollte die Versorgung mit "frischem" Kapital stocken, wäre die Expansion nicht unvermindert fortführbar.
Die langfristige Verschuldung Loewe’s sei in 5 Jahren von 1,2 auf 3,7 Mrd. US-Dollar gestiegen. Der Anteil an der Bilanzsumme betrage nun über 27 Prozent. Die Eigenkapitalquote liege knapp unter 50 Prozent.
Home Depots Bilanz sehe im Vergleich solider aus. Die langfristigen Schulden im Verhältnis zur Bilanzsumme würden lediglich 4,7 Prozent ausmachen. Die Eigenkapitalquote betrage knapp 69 Prozent.
Die Loewe’s-Aktie koste derzeit 43,95 US-Dollar. Der 52-Wochen-Bereich liege zwischen 24,99 und 48,88 US-Dollar. Die Marktkapitalisierung, der Wert aller Aktien, betrage ca. 35 Mrd. US-Dollar.
Der Gewinn pro Aktie für 2001 betrage 1,29 US-Dollar, das Unternehmen rechne mit einem GpA für das laufende Jahr von 1,55 bis 1,58 US-Dollar. Wenn die Analysten die vorsichtige Schätzung von 1,56 US-Dollar zugrunde legen würden, betrage das Kurs-Gewinn-Verhältnis 28. Bei der Annahme von 20 Prozent künftigem Wachstum des GpA liege das dynamische KGV (KGV/Wachstum des GpA) bei 1,4. Gemäss der Faustregel seien Aktien mit einem dynamischen KGV von >1 überbewertet.
Die Home Depot-Aktie sei mit einem KGV von 35 und einem dynamischen KGV von 1,9 deutlich teurer Lowe’s wolle im laufenden Geschäftsjahr weiter expandieren. Für 2002 seien 123 neue Stores geplant, für 2003 130. Die Verkaufsfläche solle um 18 Prozent zulegen. Der Umsatz solle um 18 bis 19 Prozent wachsen und die Bruttomarge solle sich um 20 bis 30 Basispunkte verbessern.
Weite Teile des US-amerikanischen Markts für Bauhandel seien unkonsolidiert. Die zwei Branchenplayer Home Depot und Lowe’s würden ca. 20 Prozent des Volumens unter sich aufteilen. Der Rest werde von kleinen, regional operierenden Anbietern bedient. Die Margen im Handel seien schwach. Unternehmen mit hohen Umsatzvolumina lägen im Vorteil, da sie die Fixkosten auf eine größere Menge aufteilen könnten. Folglich seien diese Unternehmen in der Lage, die Preise der Konkurrenz zu unterbieten. Für Home Depot und Lowe’s eröffne dies genügend Raum zur Expansion. Doch als Cash Burner seien sie von regelmäßigen Kapitalspritzen abhängig. Im Vergleich mache der Branchenprimus Home Depot dabei eine bessere Figur als Konkurrent Lowe’s.
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