McCormick Aktie: Leichte Kursbewegungen
24.08.25 11:36
Börse Global
Der Gewürzriese McCormick setzt einen kräftigen Schuss Nachschub in sein lukratives Mexiko-Geschäft. Mit einer 750-Millionen-Dollar-Investition erhöht das Unternehmen seinen Anteil an der lokalen Tochter auf 75 Prozent. Während die Strategie in aufstrebenden Märkten langfristig Sinn ergibt, fragen sich Anleger: Reicht das, um den abgeschwächten Gesamttitel wieder in Fahrt zu bringen?
Machtpoker in Mexiko
Der Deal mit Grupo Herdez ist mehr als nur eine Kapitalerhöhung – es ist eine strategische Weichenstellung. Für den Kaufpreis von 750 Millionen US-Dollar sichert sich McCormick die volle Kontrolle über sein mexikanisches Joint Venture. Das Timing ist kein Zufall: Der mexikanische Markt steuert bereits heute 14 Prozent zum Konzernumsatz bei und soll nach Abschluss der Transaktion im Frühjahr 2026 auf 22 Prozent anwachsen. Mit einem Bewertungsmultiplikator vom 12-fachen des EBITDA zeigt McCormick viel Vertrauen in das Wachstum der Würzen- und Saucensparte in Lateinamerika.
Solide Zahlen mit kleinen Dellen
Das jüngste Quartalsergebnis lieferte gemischte Signale. Zwar übertraf der bereinigte Gewinn pro Aktie von 0,69 US-Dollar die Erwartungen der Analysten, doch der Umsatz von 1,66 Milliarden US-Dollar blieb leicht unter den Prognosen. Immerhin: Das operative Ergebnis legte um beachtliche 10 Prozent zu, was auf erfolgreiche Kosteneinsparungen hindeutet. Die bestätigte Jahresprognose von 3,03 bis 3,08 US-Dollar je Aktie gibt zumindest Planungssicherheit.
Analysten zwischen Zweifel und Zuversicht
Die Wall Street ist gespalten. Während JPMorgan das Rating auf "Overweight" anhob und das Kursziel auf 83 Dollar erhöhte, zeigten sich UBS und Citigroup skeptischer und senkten ihre Targets. Die Bandbreite der Erwartungen könnte kaum größer sein: Die Preisziele reichen von 77 Dollar bis zu 102 Dollar bei Bernstein. Diese Divergenz spiegelt die Unsicherheit wider – einerseits das stabile Kerngeschäft in Gewürzen und Saucen, andererseits die Herausforderungen in der Flavor-Solutions-Sparte und handelspolitischen Risiken.
Trotz strategisch kluger Züge und solider Operativzahlen kämpft die McCormick-Aktie mit einem Imageproblem an der Börse. Seit Jahresanfang verlor das Papier über 16 Prozent an Wert und liegt damit deutlich hinter dem S&P 500. Die jüngste Aufwertung durch JPMorgan könnte ein erstes Signal sein, dass die Talfahrt bald ein Ende findet. Ob der Würzmittel-Profi damit wieder in die Erfolgsspur zurückfindet, wird sich zeigen müssen.
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