Pharma Mar Aktie: Biotech-Perle mit Turbo-Zahlen?
09.08.25 21:28
Börse Global
Die spanische Biotech-Firma Pharma Mar liefert im ersten Halbjahr 2025 ein beeindruckendes finanzielles Comeback. Während viele Biotech-Unternehmen mit schwindenden Kassenreserven kämpfen, glänzt das Onkologie-Spezialist nicht nur mit steigenden Umsätzen, sondern auch mit einer spektakulären Profitabilitätswende. Doch was steckt hinter den Zahlen – und wie nachhaltig ist der Erfolg?
Umsatzsprung durch Lizenz-Deal
Die Halbjahreszahlen zeigen ein klares Bild: Der Gesamtumsatz kletterte um 18% auf 95,3 Millionen Euro. Dabei sticht besonders der nicht-wiederkehrende Umsatz hervor, der sich durch einen Lizenzvertrag mit Merck für Lurbinectedin in Japan fast verdoppelte (+87%). Die einmalige Zahlung von 22 Millionen Euro floss direkt in die Kasse – ein willkommener Cash-Boost in der kapitalintensiven Biotech-Branche.
Doch auch das Kerngeschäft überzeugt:
- Onkologie-Umsätze stiegen um 9% auf 45,8 Millionen Euro
- Lurbinectedin in Europa legte dank Compassionate-Use-Programme um 26% zu
- Royalties aus Partnerverträgen (u.a. mit Jazz Pharmaceuticals) beliefen sich auf 26,4 Millionen Euro
Von roten zu schwarzen Zahlen
Noch beeindruckender als die Umsatzsteigerung ist die Wende bei der Profitabilität. Aus einem negativen EBITDA von -0,8 Millionen Euro im Vorjahr wurde ein satter Gewinn von 25,1 Millionen Euro. Der Nettogewinn vervielfachte sich gar von 3,5 auf 19,4 Millionen Euro. Diese Verbesserung resultiert nicht nur aus dem Lizenzgeschäft, sondern auch aus einer effizienteren Kostenstruktur.
Ein wichtiger Faktor: Die Forschungsausgaben (R&D) wurden um 7% gesenkt, nachdem zwei Phase-3-Studien abgeschlossen wurden. Gleichzeitig bleibt die Liquidität mit 128,9 Millionen Euro Cash bei moderaten Schulden von 48,3 Millionen Euro komfortabel.
Schattenseiten: Aplidin-Rückzug
Nicht alles läuft rund bei Pharma Mar. Erst Ende Juli zog das Unternehmen überraschend den Zulassungsantrag für Aplidin® bei Multiplen Myelom zurück – ein strategischer Rückzieher, der Fragen aufwirft. Solche Rückschläge gehören zwar zum Biotech-Geschäft, könnten aber die positive Stimmung trüben.
Die Aktie, die in den letzten zwölf Monaten bereits über 120% zugelegt hat, steht nun vor der Frage: Kann das Wachstumstempo beibehalten werden – oder war das erste Halbjahr 2025 bereits der Höhepunkt? Die starken Fundamentaldaten geben jedenfalls Grund zum Optimismus.
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