Rimini Aktie: Wichtige Terminanpassungen
06.09.25 10:58
Börse Global
Während Rimini Street mit strategischen Partnerschaften und einem überraschenden Quartalsgewinn punktet, sorgen massive Aktienverkäufe von Top-Managern für Stirnrunzeln. Der Spezialist für Enterprise-Software-Support steckt in einem klassischen Zwiespalt: Die Geschäfte laufen eigentlich gut, aber die eigenen Führungskräfte reduzieren ihre Beteiligungen deutlich. Steht da etwa mehr hinter der Fassade?
Machtpoker der Insider
Die Verkaufsaktivitäten der Rimini-Street-Führungsetage sind nicht ohne: Finanzchef Michael Perica verkaufte Anfang September über 100.000 Aktien und reduzierte seinen Bestand um satte 40 Prozent. Bereits im August hatte eine weitere Vorständin deutlich Anteile abgestoßen. Solche Transaktionen, auch wenn sie über vorgeplante Handelspläne abgewickelt werden, senden oft gemischte Signale an den Markt. Warum reduzieren ausgerechnet die Insider ihre Positionen in einem Moment, in dem das Unternehmen eigentlich Erfolge feiert?
Strategische Partnerschaften als Wachstumstreiber
Trotz der Insider-Verkäufe expandiert Rimini Street geschäftlich erfolgreich. Gleich mehrere namhafte Partner vertrauen auf die Expertise des Unternehmens: Der japanische Energieriese Idemitsu Kosan setzt für seine SAP-Systeme langfristig auf Rimini Street statt auf teure Migrationen. American Digital kooperiert bei alternativen Support-Lösungen, und sogar die US-Regierung hat Rimini Street jetzt auf ihrer Einkaufsliste. Sogar Suntory vertraut bei einer innovativen Wellness-App auf Rimini's Oracle-Know-how.
Überraschungsgewinn durch Oracle-Vergleich
Das zweite Quartal brachte einen unerwarteten Boost: Dank einer 36,2-Millionen-Dollar-Einmalzahlung aus einem Vergleich mit Oracle schoss der Gewinn in die Höhe. Ohne diesen Sondereffekt wäre Rimini Street allerdings nur etwa auf Null herausgekommen.
Die eigentliche operative Performance zeigt gemischtes Bild:
* Leichtes Umsatzplus von 1 Prozent auf 104,1 Millionen Dollar
* Internationale Geschäfte legen um 6,4 Prozent zu
* US-Umsätze dagegen im Minus
Zwischenbullisches Analystenecho
Die Marktbeobachter bleiben vorsichtig optimistisch. Die Mehrheit sieht die Aktie weiterhin auf Kaufliste, auch wenn eine Bank kürzlich von "Strong Buy" auf "Buy" zurückgestuft hat. Die Kursziele deuten auf deutliches Aufwärtspotenzial hin - falls Rimini Street die Erwartungen im kommenden Quartalsbericht Ende Oktober erfüllen kann.
Die eigentliche Frage bleibt: Können die fundamentalen Geschäftserfolge die Zweifel übertönen, die die Insider-Verkäufe säen? Der nächste Quartalsbericht wird hier sicherlich für Klarheit sorgen.
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