Southern Copper Aktie: Dividenden-Doppelpack
12.02.26 14:38
Börse Global
Southern Copper setzt auf eine verstärkte Gewinnbeteiligung und kombiniert eine höhere Bardividende mit der Ausgabe neuer Gratisaktien. Während die Aktionäre von den Ausschüttungen profitieren, herrscht bei den Analysten Uneinigkeit über die faire Bewertung des Titels nahe dem Rekordhoch. Wie viel Luft nach oben bleibt angesichts steigender Leerverkäufe tatsächlich?
- Kapitalmaßnahme: Ex-Tag für Bar- und Aktiendividende war der 10. Februar 2026.
- Neue Ausschüttung: 1,00 USD pro Aktie (quartalsweise) plus 0,0085 Aktiendividende.
- Zahltag: Die Gutschrift erfolgt am 27. Februar 2026.
- Analysten-Ziele: Breite Spanne von ca. 120 USD bis 229 USD.
- Short Interest: Erhöht bei etwa 10,9 % des Streubesitzes.
Höhere Ausschüttungen und Kursanpassung
Das Management hat am Dienstag eine zweistufige Aktionärsvergütung umgesetzt. Neben der Erhöhung der Quartalsdividende von 0,90 USD auf 1,00 USD erhielten Anleger für jede gehaltene Aktie zusätzliche 0,0085 Anteile. Diese Aktiendividende wirkt faktisch wie ein kleiner Aktiensplit im Verhältnis 1,0085 zu 1. Auf das Jahr hochgerechnet steigt die Bardividende damit auf 4,00 USD, was beim aktuellen Kursniveau einer Rendite von rund 2,0 % entspricht.
Infolge der technischen Ex-Dividende-Anpassung verzeichnete der Kurs am vergangenen Dienstag zunächst einen rechnerischen Rückgang um etwa 5,2 % und schloss bei 197,55 USD. In den darauffolgenden Handelstagen erholte sich der Titel jedoch und notiert aktuell wieder oberhalb der Marke von 200 USD.
Analysten uneins über Bewertung
Trotz der starken Ergebnisse für das vierte Quartal klaffen die Einschätzungen der Profis weit auseinander. Die Kursziele reichen von 119,68 USD am unteren Ende bis zu 228,90 USD in der Spitze. Ein einheitlicher Konsens ist derzeit nicht erkennbar.
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Während Institute wie Wells Fargo ihre Ziele jüngst auf 192 USD anhoben und dies mit den attraktiven Dividenden sowie stabilen Metallpreisen begründeten, bleiben andere Häuser vorsichtig. Kritische Stimmen stufen die Aktie weiterhin als „Underweight“ oder „Sell“ ein. Sie warnen davor, dass die aktuellen Bewertungsmultiplikatoren im historischen Vergleich überdehnt sein könnten.
Skepsis am Markt nimmt zu
Zusätzliche Vorsicht signalisieren die Daten zu den Leerverkäufen. Das Short Interest ist zuletzt auf 10,94 % des Streubesitzes gestiegen. Dies deutet darauf hin, dass ein relevanter Teil der Marktteilnehmer auf korrigierende Kurse setzt.
Flankiert wird diese Entwicklung durch Insiderverkäufe. Anfang Februar veräußerte Direktor Lerdo De Tejada Leon Contreras rund 9.300 Aktien. Auch wenn solche Transaktionen oft Teil einer routinemäßigen Portfoliosteuerung sind, sorgt der Zeitpunkt nahe der Rekordhochs für zusätzliche Aufmerksamkeit.
Die weitere Kursentwicklung wird maßgeblich davon abhängen, ob die Aktie ihr Niveau über der 200-USD-Marke festigen kann. Am 27. Februar folgt mit der Auszahlung der Dividenden der nächste relevante Termin für die Aktionäre.
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