US-Biotechs Verschnaufpause
28.11.01 16:07
Biotech-Report Online
Nach anfänglichen Pluszeichen drehten die US-Biotechindizes zum Handelsschluss doch noch ins Minus und legten nach der dritten positiven Sitzung in Folge erneut eine Verschnaufpause ein, so die Experten von "Biotech-Report Online".
Unter den Verlierern seien viele Stammzellen-Aktien gewesen, die nach der aufsehenerregenden Nachricht des Privatunternehmens American Biogenetic Sciences bezüglich des ersten geklonten menschlichen Embryos sämtlich nach oben geschossen seien. Aastrom habe 4,6% verloren, nicht besser habe es bei Stemcells mit -4,7% ausgesehen. Die Verluste der Indizes hätten sich mit -0,61% für den Nasdaq Biotechindex und -0,67% für den Amex Biotechindex in Grenzen gehalten.
Auch Biotechriese Amgen habe einen Teil der erzielten Gewinn am Dienstag wieder abgeben müssen und habe mit einem Minus von 2% geschlossen. Amgen sei in den letzten Handelssitzungen schnell gestiegen, nachdem man einen Gewinnzuwachs von wenigstens 20% für das nächste Jahr prognostiziert hatte. Trotz allgemeinem Abwärtstrend hätten einige Werte sogar zulegen können. So beispielsweise Incyte Genomics, die von einer Aufstufung von "long term buy" auf "buy" und einem 12-Monatskursziel von 25 US-Dollar durch J.P. Morgan Analyst Rob Olan profitiert hätten. Der Incyte-Kurs sei nach der Meldung um 17,3% angezogen.
Ausgezeichnete Zahlen für das zweite Quartal habe nach Börsenschluss der weltgrößte Hersteller von Medizinprodukten Medtronic veröffentlicht. Medtronic habe mit einem Anstieg des operativen Gewinnes von 309,1 Mio. US-Dollar auf 349,2 Mio. US-Dollar oder 29 Cents je Aktie aufwarten und somit den Analystenerwartungen entsprechen können. Auch der Umsatz habe mit einem Anstieg von 15% auf 1,6 Mrd. US-Dollar im Rahmen der Erwartungen gelegen.
Auch das deutsche Biotech-Börsenbarometer sei am Dienstag mit einem Minus von 1,4% und 86,79 Punkten aus dem Handel gegangen. Lediglich fünf Werte hätten mit positiven Vorzeichen geschlossen, darunter CyBio (+2,3%), co.don und Genescan je (+1,8%), sowie Rhein Biotech (+1,2%). Alle anderen Werte hätten erneut unter Gewinnmitnahmen gelitten. Größter Verlierer mit -6% die Eurofins Scientific und auch Morphosys habe nach der Rally der vergangenen Tage mit einem Minus von 2,8% eine kleine Verschnaufpause eingelegt. GPC Biotech habe 2,2% abgeben müssen.
Unter den Verlierern seien viele Stammzellen-Aktien gewesen, die nach der aufsehenerregenden Nachricht des Privatunternehmens American Biogenetic Sciences bezüglich des ersten geklonten menschlichen Embryos sämtlich nach oben geschossen seien. Aastrom habe 4,6% verloren, nicht besser habe es bei Stemcells mit -4,7% ausgesehen. Die Verluste der Indizes hätten sich mit -0,61% für den Nasdaq Biotechindex und -0,67% für den Amex Biotechindex in Grenzen gehalten.
Ausgezeichnete Zahlen für das zweite Quartal habe nach Börsenschluss der weltgrößte Hersteller von Medizinprodukten Medtronic veröffentlicht. Medtronic habe mit einem Anstieg des operativen Gewinnes von 309,1 Mio. US-Dollar auf 349,2 Mio. US-Dollar oder 29 Cents je Aktie aufwarten und somit den Analystenerwartungen entsprechen können. Auch der Umsatz habe mit einem Anstieg von 15% auf 1,6 Mrd. US-Dollar im Rahmen der Erwartungen gelegen.
Auch das deutsche Biotech-Börsenbarometer sei am Dienstag mit einem Minus von 1,4% und 86,79 Punkten aus dem Handel gegangen. Lediglich fünf Werte hätten mit positiven Vorzeichen geschlossen, darunter CyBio (+2,3%), co.don und Genescan je (+1,8%), sowie Rhein Biotech (+1,2%). Alle anderen Werte hätten erneut unter Gewinnmitnahmen gelitten. Größter Verlierer mit -6% die Eurofins Scientific und auch Morphosys habe nach der Rally der vergangenen Tage mit einem Minus von 2,8% eine kleine Verschnaufpause eingelegt. GPC Biotech habe 2,2% abgeben müssen.
