Unilever "path to growth"
17.04.02 14:49
Investor-Village
Unilever (WKN 860028) befindet sich auf dem "path to growth", so die Analysten von "Investor-Village".
Das Unternehmen fokussiere sich auf zwei Bereiche: Foods und Home & Personal Care (HPC). Das Segment Foods umfasse unter anderem Eiscreme (Langnese), Fertiggerichte, Saucen (Knorr) und Getränke (Lipton). Im vergangenen Geschäftsjahr (Ende: 14. Februar) habe Unilever in diesem Bereich einen Umsatz von 28,2 Mrd. Euro erwirtschaftet und damit 55 Prozent des Unternehmensumsatzes. Die operative Marge habe bei 8,2 Prozent gelegen.
Das zweite Segment Home & Personal Care (HPC) habe im vergangenen Jahr 44% des Gesamtumsatzes beigesteuert (22,7 Mrd. Euro). Die operative Marge sei mit 12,4 Prozent deutlich höher als im Foods-Bereich. Das Unternehmen verkaufe unter anderem Waschpulver (Coral, Sunil, Kuschelweich), Körperreinigungsprodukte (CD, Pond’s, Timotei) und Deodorants (Axe, Rexona).
Die bedeutendsten Konkurrenten seien Nestlé (Umsatz 2001: 57,3 Mrd. Euro), Danone (14,5 Mrd. Euro), Numico (4,2 Mrd. Euro) und Procter&Gamble (39,2 Mrd. US-Dollar).
Im Februar 2000 habe die Unilever-Spitze den Restrukturierungsplan "The Path to Grow" beschlossen. Der Kernpunkt des Plans sei die Konzentration der Anstrengungen auf eine beschränkte Anzahl von Marken. Diese 400 "leading brands" seien Spartenführer wie Langnese oder Lipton und sollen bis 2004 95% des Umsatzes beisteuern. Im vergangenen Jahr hätten sie für 84 Prozent gesorgt.
Die Doppelspitze Burgmans/FitzGerald habe die Kosten auf 5 Mrd. Euro beziffert. Diesen sollen jährliche Einsparungen von 1,5 Mrd. Euro gegenüberstehen. Seit der Einführung des Plans habe Unilever 59 Werke stillgelegt oder habe sie verkauft. Die jüngste Meldung dazu sei die Schließung des Bestfoods-Werks in Illinois, USA.
Der "Wachstumspfad" sehe zweistellige Ergebniszuwächse und eine operative Marge von über 16 Prozent für 2004 vor. Davon sei Unilever mit 10 Prozent operativer Marge in 2001 aber noch entfernt.
Die Aktien der niederländischen Unilever würden derzeit bei 66,40 Euro (Stand: 15.04.02) notieren. Der 52-Wochen-Bereich liege zwischen 71,59 Euro und 53,84 Euro. Das Ergebnis pro Aktie habe im vergangenen Jahr 1,81 Euro betragen. Unilever rechne im laufenden Jahr beim Ergebnis vor außerordentlichen Belastungen und Goodwillabschreibungen mit einem Wachstum im unteren zweistelligen Bereich.
Die Börse habe bisher Vorschusslorbeeren für das Restrukturierungsprojekt vergeben: Die Unilever-Aktie habe sich seit dem Frühjahr 2000 von ihrem Tief bei 41 Euro erholt. Ob der Aufschwung nachhaltig sei, müsse sich aber noch zeigen.
Das Unternehmen fokussiere sich auf zwei Bereiche: Foods und Home & Personal Care (HPC). Das Segment Foods umfasse unter anderem Eiscreme (Langnese), Fertiggerichte, Saucen (Knorr) und Getränke (Lipton). Im vergangenen Geschäftsjahr (Ende: 14. Februar) habe Unilever in diesem Bereich einen Umsatz von 28,2 Mrd. Euro erwirtschaftet und damit 55 Prozent des Unternehmensumsatzes. Die operative Marge habe bei 8,2 Prozent gelegen.
Das zweite Segment Home & Personal Care (HPC) habe im vergangenen Jahr 44% des Gesamtumsatzes beigesteuert (22,7 Mrd. Euro). Die operative Marge sei mit 12,4 Prozent deutlich höher als im Foods-Bereich. Das Unternehmen verkaufe unter anderem Waschpulver (Coral, Sunil, Kuschelweich), Körperreinigungsprodukte (CD, Pond’s, Timotei) und Deodorants (Axe, Rexona).
Die bedeutendsten Konkurrenten seien Nestlé (Umsatz 2001: 57,3 Mrd. Euro), Danone (14,5 Mrd. Euro), Numico (4,2 Mrd. Euro) und Procter&Gamble (39,2 Mrd. US-Dollar).
Die Doppelspitze Burgmans/FitzGerald habe die Kosten auf 5 Mrd. Euro beziffert. Diesen sollen jährliche Einsparungen von 1,5 Mrd. Euro gegenüberstehen. Seit der Einführung des Plans habe Unilever 59 Werke stillgelegt oder habe sie verkauft. Die jüngste Meldung dazu sei die Schließung des Bestfoods-Werks in Illinois, USA.
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