Vodafone Aktie: Offensive gestartet
29.01.26 19:22
Börse Global
Vodafone schaltet zu Beginn des Jahres in den Angriffsmodus. Ob neue Unterseekabel im Mittelmeer, der forcierte 5G-Ausbau in Deutschland oder strategische Partnerschaften im B2B-Sektor – der Konzern treibt seine Expansion an mehreren Fronten gleichzeitig voran.
- Netzausbau: 5G-Abdeckung in Deutschland soll bis Jahresende auf 96 % steigen.
- Infrastruktur: Neues Unterseekabel „Thetis Express“ verbessert Konnektivität in Griechenland.
- Großauftrag: Vierjährige Partnerschaft mit Centrica für 30.000 Geräte.
- Kapitalpflege: Aktienrückkaufprogramm über 500 Millionen Euro steht vor dem Abschluss.
Fokus auf digitale Infrastruktur
Ein Schwerpunkt der aktuellen Aktivitäten liegt auf der Stärkung des Kernnetzes in Europa. Gestern kündigte das Unternehmen den Bau des „Thetis Express“ an, eines 340 Kilometer langen Unterseekabels in Griechenland. Das System soll Kreta mit dem Festland verbinden und Datenraten von bis zu 180 Terabit pro Sekunde ermöglichen.
Parallel dazu treibt der Konzern sein Mobilfunknetz in Deutschland voran. Seit vergangenem Freitag läuft ein massives Ausbauprogramm für das Jahr 2026. Geplant sind rund 10.600 Bau- und Modernisierungsprojekte, um die 5G-Abdeckung bis zum Jahresende auf 96 % der Bevölkerung zu steigern. Dabei setzt das Unternehmen verstärkt auf die Open-RAN-Technologie, was eine flexiblere und modernere Netzwerkarchitektur verspricht.
Neue Impulse im Firmenkundengeschäft
Vorgestern festigte Vodafone zudem seine Position im Enterprise-Sektor durch eine strategische Allianz mit Centrica, der Muttergesellschaft von British Gas. Der auf vier Jahre angelegte Vertrag umfasst die Bereitstellung von IT-Dienstleistungen und Konnektivität für 80 Standorte sowie 30.000 Endgeräte in Großbritannien.
Kann diese breit angelegte Strategie den Kurs nachhaltig beleben? Ein wesentlicher Faktor für die Markteinschätzung bleibt die laufende Kapitalrückgabe an die Aktionäre. Vodafone setzt sein im November gestartetes Aktienrückkaufprogramm konsequent fort und erwarb auch in den letzten Januartagen weitere Anteile am freien Markt.
Abschluss des Aktienrückkaufs naht
Die kommenden Tage bringen eine wichtige Zäsur in der Finanzplanung des Konzerns. Am 4. Februar endet das aktuelle Rückkaufprogramm mit einem Gesamtvolumen von 500 Millionen Euro. Anleger werden unmittelbar nach Abschluss darauf achten, ob das Management neue Maßnahmen zur Aktionärsbeteiligung ankündigt oder die freiwerdenden Mittel vorrangig in die kostspielige Netzinfrastruktur reinvestiert.
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