Wärtsilä: Rückschlag oder nur eine Delle?
06.07.25 17:24
Börse Global
Der finnische Technologiekonzern Wärtsilä spürt derzeit den Druck der Märkte – doch hinter den Kulissen laufen die Geschäfte weiter auf Hochtouren. Während die Aktie nach enttäuschenden Quartalszahlen leicht nachgab, sichert sich das Unternehmen weiter lukrative Großaufträge in seinen Kernbereichen Schifffahrt und Energie. Die Frage ist: Reichen die neuen Projekte, um den Abwärtstrend zu brechen?
Markt reagiert auf schwächere Zahlen
Zuletzt musste Wärtsilä eine leichte Enttäuschung hinnehmen: Der Umsatz im letzten Quartal blieb mit 1,64 Milliarden Dollar leicht unter den Analystenerwartungen von 1,66 Milliarden Dollar. Die Aktie reagierte prompt mit einem spürbaren Rücksetzer zu Wochenbeginn. Für das laufende Geschäftsjahr erwarten Marktbeobachter nun einen Gewinn von 0,18 Dollar je Aktie.
Großaufträge als Rettungsanker
Doch der Konzern zeigt sich weiterhin erfolgreich bei der Akquise neuer Projekte:
- Marine-Sektor: Ein Fünf-Jahres-Vertrag mit der griechischen Alpha Gas sichert die Betreuung von zwei LNG-Tankern mit Wärtsilä-Motoren.
- Energieprojekte: Auf Aruba baut das Unternehmen ein Kraftwerk um 36 MW aus – und deckt damit künftig 85% des Strombedarfs der Insel.
- Gastransporte: Vier neue Großgastanker für COSCO werden mit Wärtsilä-Technologie ausgestattet.
Besonders spannend: Der Einstieg in den boomenden Batteriespeichermarkt. Allein in Großbritannien realisiert Wärtsilä mittlerweile acht Großprojekte für EDF Renewables mit einer Gesamtleistung von über 400 MW. Sechs Anlagen sind bereits am Netz.
Halbjahresbericht als nächster Katalysator
Die nächste Bewährungsprobe steht am 18. Juli an: Dann präsentiert Wärtsilä die Halbjahreszahlen. Investoren werden genau prüfen, ob die neuen Großaufträge bereits Früchte tragen – und ob die aktuelle Bewertung von 11,7 Milliarden Euro gerechtfertigt ist. Sollte der Bericht positiv überraschen, könnte das den jüngsten Abwärtstrend schnell umkehren.
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