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Fr, 17. April 2026, 14:54 Uhr

Walmart Inc

WKN: 860853 / ISIN: US9311421039

Wal-Mart prophezeit Rekorde


16.05.02 11:17
Investor-Village

Der weltgrößte Einzelhändler Wal-Mart Stores (WKN 860853) kündigt für dieses Jahr neue Rekordzahlen bei Umsatz und Gewinn an, so die Analysten von "Investor-Village".

Das Unternehmen schöpfe seine Zuversicht aus den Geschäftszahlen des ersten Quartals. Wal-Mart habe seinen Umsatz in den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres um 14,4 Prozent auf 54,96 Mrd. US-Dollar gesteigert. Der Nettogewinn sei im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sogar um 19,7 Prozent auf 1,65 Mrd. US-Dollar gestiegen. Das Unternehmen habe allen Grund, zuversichtlich in die Zukunft zu blicken.

Als Sam Walton 1962 den ersten Wal-Mart Store gegründet habe, habe er eine Vision gehabt. Alle Produkte des täglichen Bedarfs sollten unter einem Dach preisgünstig zu kaufen sein. Sein damals revolutionäres Konzept sei voll aufgegangen. Heute besitze Wal-Mart über 4.000 Filialen und beschäftige 1,4 Mio. Mitarbeiter.

Das Unternehmen profitiere beim Einkauf von seiner Größe. Große Mengen könnten in der Regel zu günstigeren Preisen eingekauft werden. Auch die exzellente Logistik helfe bei der Kostenminimierung. Die Einsparungen gebe Wal-Mart an seine Kunden weiter. Die in der Unternehmensphilosophie festgeschriebene Kundenfreundlichkeit trage ebenfalls zum Erfolg bei.

Die Amerikaner würden aggressiv im In- und Ausland expandieren. Das Unternehmen habe in den letzten zehn Jahren über 1.000 Filialen allein im Ausland eröffnet. Der Ablauf eines Markteintritts sei simpel. Wal-Mart kaufe meistens eine bereits bestehende Einzelhandelskette, z.B. Interspar in Deutschland. Diese Kette werde dann auf Wal-Mart umgetrimmt. In diesem Jahr habe Wal-Mart den Grundstein für den Einstieg in den japanischen Markt gelegt. Das Unternehmen habe eine strategische Beteiligung in Höhe von 6,1% an der führenden japanischen Einzelhandelskette The Seiyu Ltd erworben.

Wer aber nun glaube, der Umsatzanstieg sei allein auf die Expansionsstrategie zurückzuführen, der irre. Auch ohne die neueröffneten Filialen habe Wal-Mart den Umsatz um beachtliche 8,1 Prozent steigern können. Die vornehmlich amerikanischen Kunden des Unternehmens würden sich konsumfreudig zeigen. Wal-Mart biete überwiegend Güter des täglichen Bedarfs an. Deren Verkauf sei kaum konjunkturellen Schwankungen ausgesetzt.

Von einem Erfolg im Wal-Mart-Maßstab könnten die Einzelhändler in Deutschland nur träumen. Ihre Umsätze seien rückläufig. Auch die Verunsicherung durch den "Teuro" trage dazu bei. Ihm würden vor allem Preiserhöhungen bei Lebensmitteln angelastet.

An diesem psychologischen Problem sei Wal-Mart nicht ganz schuldlos. Der Markteintritt der Amerikaner 1998 habe für einen Preiskampf im deutschen Einzelhandel gesorgt. Die Preise für Lebensmittel seien gesunken. Nach dem Ende des Preiskampfes passe der Einzelhandel die Preise wieder an die Inflation an. Inflationsbedingte Preissteigerungen, die während des langjährigen Preiskampfes nicht an die Verbraucher weitergegeben worden seien, würden jetzt nachgeholt. Sprunghafte Preisanstiege seien die Folge. Die deutsche Konkurrenz leide zur Zeit stark unter der Verunsicherung ihrer Kundschaft. Bei Wal-Mart sei dies anders. Wal-Mart gelte zumindest in Amerika als Synonym für günstige Preise - ein unschätzbarer Vorteil.





 
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