Wochenrückblick KW 44
04.11.11 17:57
aktiencheck.de
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - In der vergangenen Woche haben sich die internationalen Leitindizes deutlich schwächer entwickelt. So ging der DAX im Wochenvergleich um 5,99 Prozent zurück, während der Dow Jones STOXX 50 eine Abnahme von 3,2 Prozent vorzuweisen hatte. Der japanische Nikkei-Index fiel daneben im Wochenvergleich um 2,75 Prozent. In den USA steht beim Dow Jones gegenüber dem letzten Handelstag der Vorwoche bis dato ein Minus von 2,7 Prozent zu Buche.
Die wichtigsten deutschen Aktienindizes beendeten am Montag den ersten Tag der neuen Handelswoche mit deutlichen Abschlägen. Der deutsche Einzelhandelsumsatz lag im September 2011 über dem Vormonatsniveau und auch der deutsche Großhandelsumsatz ist angestiegen. Volkswagen (-4,3 Prozent) fuhren hinterher. Die zum Automobilhersteller gehörende Konzernmarke ŠKODA konnte in den ersten neun Monaten des laufenden Fiskaljahres bei Umsatz und beim Ergebnis deutlich zulegen und die Zahl der verkauften Fahrzeuge kräftig steigern. Ferner hat Munich Re (-1,5 Prozent) von der Zweckgesellschaft Queen Street IV Capital Ltd. Deckung für Risiken aus US-Hurrikanen und Windstürmen in Europa mit einem Gesamtvolumen von 100 Mio. US-Dollar erworben. Queen Street IV Capital Ltd. hat dafür wiederum eine Katastrophenanleihe am Kapitalmarkt platziert. Den Angaben zufolge wurde die Transaktion von der Munich Re strukturiert und arrangiert. Munich Re erhält durch diese Katastrophenanleihe mit einer Laufzeit bis 9. April 2015 Entlastung bei Schäden aus Extremereignissen, die sich kombiniert rechnerisch circa einmal in 50 Jahren ereignen. Von den neuen Unsicherheiten im Zusammenhang mit Griechenland wurden am Dienstag vor allem Bankentitel belastet. An letzter Stelle im DAX fanden sich bei Handelsschluss die Aktien der Commerzbank (-9,4 Prozent) und der Deutschen Bank (-8,0 Prozent) wieder. Ferner verloren die Aktien der Allianz und von Munich Re 8,0 bzw. 5,7 Prozent. Wie der Technologiekonzern Siemens (-3,5 Prozent) meldete, hat der algerische Staatspräsident Abdelaziz Bouteflika die erste Metrolinie der Hauptstadt Algier eröffnet. Als Konsortialführer übergab Siemens die Bahngesamtanlage schlüsselfertig. Die Deutsche Börse (-6,0 Prozent) konnte weiteren Angaben zufolge die Umsätze im Xetra-Handel im Oktober 2011 um 12 Prozent steigern. Die positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland hält nach Angaben vom Mittwoch an. So hat sich die Erwerbstätigkeit im September 2011 erneut erhöht. Nach vorläufigen Berechnungen erreichte die Zahl der Erwerbstätigen mit einem Wohnort in Deutschland mit rund 41,31 Millionen Personen einen neuen Höchststand. Das waren 464.000 Personen bzw. 1,1 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahresmonat. Ferner fiel die Zahl der Arbeitslosen um 59.000 auf 2.737.000. Saisonbereinigt errechnet sich aber ein leichtes Plus von 10.000. Die Arbeitslosenquote ging gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozentpunkte auf 6,5 Prozent zurück. Die Pkw-Neuzulassungen verzeichneten derweil im Oktober 2011 eine Zunahme, hieß es weiter. Fresenius Medical Care hat derweil im dritten Quartal 2011 einen deutlichen Anstieg bei Umsatz und Ergebnis erzielt. Die Jahresprognose wurde zudem bestätigt. Das Konzernergebnis erhöhte sich um 13 Prozent auf 279 Mio. US-Dollar. Der Gesundheitskonzern Fresenius (+3,3 Prozent) hat sein Ergebnis in den ersten neun Monaten kräftig verbessert und im dritten Quartal sogar einen Rekordgewinn verbucht. Im dritten Quartal 2011 erreichte das Konzernergebnis einen neuen Rekordwert von 202 Mio. Euro (drittes Quartal 2010: 193 Mio. Euro). Ferner wurde der Ergebnisausblick für das Geschäftsjahr 2011 erhöht. Auch MAN (+4,9 Prozent) rückten vor, obwohl die Zahlen zum dritten Quartal wegen des konjunkturellen Gegenwindes verhalten ausfielen. Das Nachsteuerergebnis lag bei 171 Mio. Euro, nach 180 Mio. Euro im Vorjahr. Der Automobilkonzern Daimler (+1,8 Prozent)und sein chinesischer Partner BAIC haben mit einer Absichtserklärung vereinbart, ihre umfassende strategische Partnerschaft weiter zu vertiefen. In diesem Zusammenhang werden die beiden Unternehmen gemeinsame Initiativen der Zusammenarbeit und Investitionen analysieren. Auch Volkswagen (+6 Prozent) fuhren vor, nachdem der Automobilkonzern in den USA im Oktober mit einem deutlichen Absatzplus aufwarten konnte. So stieg der Fahrzeugabsatz im Berichtsmonat in den USA im Vergleich zum Vorjahresmonat um 39,6 Prozent auf 28.028 Modelle. Zudem konnte die Tochter AUDI im dritten Quartal 2011 einen operativen Rekordgewinn erzielen. Am Donnerstag gaben adidas als Schlusslicht im DAX um 0,3 Prozent nach. Der Sportartikelhersteller hat im dritten Quartal Zuwächse bei Umsatz und Ergebnis erzielt. Auch nach neun Monaten wurde ein deutliches Wachstum verzeichnet, wobei der Gewinn eine Rekordhöhe erreichte. Angesichts der besser als erwarteten Ergebnisse für die ersten neun Monate hat das Management die Umsatz- und Gewinnprognose für das Gesamtjahr erhöht. Darüber hinaus wurde eine Übernahme gemeldet. Der auf Anteilseigner entfallende Konzerngewinn erhöhte sich auf 303 Mio. Euro (2010: 266 Mio. Euro). Des Weiteren hat er eine Vereinbarung zum Erwerb der Aktien von Five Ten, einer führenden Performance-Marke im Bereich Outdoor-Action-Sport, unterzeichnet. Der Baustoffkonzern HeidelbergCement (+3,5 Prozent) verzeichnete im dritten Quartal ein rückläufiges Ergebnis. Allerdings stieg der Konzernumsatz um 6,6 Prozent auf 3,62 Mrd. Euro. Ferner musste der Konsumgüterkonzern Beiersdorf (+1,7 Prozent) in den ersten neun Monaten 2011 einen Ergebnisrückgang verzeichnen, während der Umsatz leicht zulegen konnte. Gleichzeitig wurde der Ausblick für das Gesamtjahr bestätigt. So wuchs der Konzernumsatz um 1,1 Prozent auf 4,28 Mrd. Euro. Positiv aufgenommen wurde der Quartalsausweis von METRO Der Einzelhandelskonzern wartete in den ersten neun Monaten trotz der schwierigen Rahmenbedingungen mit einem Ergebnisanstieg auf. Unter dem Strich wurde beim Konzernergebnis ein Anstieg auf 266 Mio. Euro verzeichnet, nach 229 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Der Titel rückte um 9 Prozent vor und markierte damit die Indexspitze. BMW (+4,6 Prozent) hat derweil im dritten Quartal 2011 bei Absatz, Umsatz und Konzernergebnis neue Bestmarken erreicht. So verbesserte sich der Konzernüberschuss um 23,8 Prozent auf 1,08 Mrd. Euro. Schließlich hat Volkswagen (+2,9 Prozent) von den chinesischen Wettbewerbsbehörden die Freigabe zur Übernahme der Mehrheit am Nutzfahrzeughersteller MAN (+7 Prozent) erhalten. Der Auftragseingang in der Industrie hat sich im September 2011 weiter reduziert. Dies gab das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) am Freitag bekannt. Nach vorläufigen Angaben fielen die Auftragseingänge preis-, kalender- und saisonbereinigt um 4,3 Prozent. Die Auftragseingänge aus dem Inland gingen um 3,0 Prozent zurück. Im Fokus der Investoren steht der Zahlenausweis der Commerzbank. Die Bank ist im dritten Quartal in die Verlustzone gerutscht. So belief sich das den Commerzbank-Aktionären zurechenbare Konzernergebnis im dritten Quartal auf -687 Mio. Euro, nach 113 Mio. Euro im Vorjahresquartal. Der Automobilhersteller Daimler konnte im Oktober 2011 mit einem deutlichen Absatzanstieg bei Mercedes-Benz aufwarten. So entschieden sich 103.378 Kunden (+2,9 Prozent) für ein Fahrzeug der Marke Mercedes-Benz. Seit Januar wurden 1.022.666 Einheiten ausgeliefert, ein Zuwachs von 7,1 Prozent. Die Deutsche Lufthansa verlautbarte indes, dass sie und die International Consolidated Airlines Group (IAG) eine Grundsatzvereinbarung über den Verkauf von British Midland Ltd. (BMI) an IAG abgeschlossen haben. Weiteren Angaben zufolge hat der Technologiekonzern Siemens seine Beteiligung an dem britischen Gezeitenkraftwerks-Spezialisten Marine Current Turbines Ltd. (MCT) auf 45 Prozent aufgestockt.
Die wichtigsten US-Indizes haben am Montag einen deutlich schwächeren Start in die neue Handelswoche erwischt. Genau wie an den europäischen Aktienmärkten nahmen auch die Anleger in den USA nach der starken Kursentwicklung der vergangenen Woche erst einmal Gewinne mit. Als Belastungsfaktor erwies sich dabei auch der eher schwach ausgefallene Einkaufsmanagerindex. So lag der Einkaufsmanager-Index im Oktober bei 58,4 Punkten, nach 60,4 Punkten im Vormonat. Volkswirte hatten im Vorfeld einen Wert von 58,9 Punkten prognostiziert. Für Unruhe am Markt sorgte die Pleite von MF Global. Der Wertpapierhändler hat Gläubigerschutz nach Chapter 11 des US-Insolvenzrechts beantragt. Der Handel mit den Aktien wurde vom Handel ausgesetzt, nachdem am Morgen noch lediglich vor drohenden Problemen gewarnt worden war. Ferner meldeten sich bereits wieder einige interessante US-Unternehmen mit ihren Quartalsbilanzen zu Wort. Der Mischkonzern Loews (-3,8 Prozent) konnte im dritten Quartal mit einem Gewinnanstieg aufwarten. Unter dem Strich wurde beim Nettogewinn aber ein Anstieg auf 162 Mio. US-Dollar bzw. 40 Cents je Aktie ausgewiesen, nach 36 Mio. US-Dollar bzw. 9 Cents je Aktie im Vorjahreszeitraum. Analysten hatten zuvor allerdings ein EPS von 66 Cents erwartet. Der Versicherer CNA Financial (+1,8 Prozent) konnte im dritten Quartal aufgrund fehlender Einmalbelastungen einen Gewinn ausweisen und übertraf auf bereinigter Basis die Erwartungen der Analysten. Für eine Enttäuschung sorgte der Reifenhersteller Cooper Tire & Rubber (+0,2 Prozent). So konnte im dritten Quartal zwar den Umsatz steigern, wies aber gleichzeitig einen geringeren Nettogewinn aus. Die Gewinnerwartungen der Analysten wurden dabei verfehlt, während man beim Umsatz leicht über den Schätzungen lag. Schließlich musste der Bau- und Ingenieurskonzerns Shaw Group (+4,9 Prozent) im vierten Quartal angesichts eines Umsatzrückgangs und hoher Einmalbelastungen einen höheren Verlust ausweisen. Die US-Bauausgaben sind im September 2011 gestiegen, so das US-Handelsministerium am Dienstag. Demnach haben sich die Bauausgaben gegenüber dem Vormonat um 0,2 Prozent erhöht, nach einem Plus von revidiert 1,6 (vorläufig: +1,4) Prozent im Vormonat. Volkswirte hatten für den Berichtsmonat einen Anstieg von 0,3 Prozent geschätzt. Die Geschäftsaktivitäten des Verarbeitenden Gewerbes in den USA haben sich unterdessen im Oktober verschlechtert. Dies teilte das Institut for Supply Management (ISM) mit. So hat sich der ISM-Index von 51,6 Punkten auf nun 50,8 Zähler verringert. Volkswirte waren von einem Wert von 52,1 Punkten ausgegangen. Am Dienstag veröffentlichten zudem die großen Autobauer ihre Absatzzahlen für den Monat Oktober 2011. Dabei konnten alle Anbieter Zugewinne verbuchen. General Motors (-9,8 Prozent) konnte demnach einen leichten Anstieg vorweisen. Im Oktober 2011 wurden insgesamt 186.895 Fahrzeuge in den USA verkauft, was einem Plus von 1,9 Prozent entspricht. Unterdessen erhöhte Ford Motor (-5,1 Prozent) seinen US-Absatz um 6,2 Prozent auf 167.803 Fahrzeuge. Der weltweit größte Pharmahersteller Pfizer (+0,4 Prozent) hat seinen Gewinn im dritten Quartal drastisch erhöht. Dabei profitierte man von einem Einmalertrag aus dem Verkauf von Capsugel. Dagegen hatte das Vorjahresergebnis noch unter hohen Sonderbelastungen im Zusammenhang mit der Wyeth-Übernahme zu leiden. Die Erwartungen konnten auf bereinigter Basis geschlagen werden. Zudem wurde die Prognose für 2011 nach oben korrigiert. Der Internet-Konzern Yahoo! (-4,5 Prozent) gab bekannt, dass er das Digital-Media-Unternehmen interclick Inc. für rund 270 Mio. US-Dollar übernehmen wird. Demnach erhalten Aktionäre der Online-Werbetechnologie-Firma für jeden ihrer Anteilsscheine 9,00 US-Dollar in bar. Die Akquisition wurde bereits vom interclick-Board genehmigt und wird voraussichtlich Anfang 2012 abgeschlossen. Schließlich meldete der Nahrungsmittelkonzern Fresh Del Monte Produce (-4,7 Prozent), dass er im dritten Quartal einen geringeren Gewinn erwirtschaftet hat. Die Erwartungen wurden jedoch auf bereinigter Basis geschlagen. Der Nettogewinn nach Abzug von Minderheitsanteilen betrug demnach 12,2 Mio. US-Dollar bzw. 21 Cents pro Aktie, verglichen 14,5 Mio. US-Dollar bzw. 24 Cents pro Aktie im Vorjahr. Die US-Notenbank Fed hat das Leitzinsniveau im Rahmen ihrer turnusmäßigen Sitzung am Mittwoch erwartungsgemäß unverändert gelassen. Zudem senkte sie die BIP-Prognose und erhöhte die Inflationserwartungen. Unterdessen hat sich die US-Beschäftigung nach Angaben von Automatic Data Processing (ADP) im Oktober 2011 weiter erhöht. Wie der Arbeitsmarkt-Dienstleister mitteilte, stieg die Beschäftigtenzahl im Privatsektor gegenüber dem Vormonat um 110.000. MasterCard (+7 Prozent) wusste mit seinem Zahlenwerk zum abgelaufenen Quartal zu überzeugen. So lag der Nettogewinn des Kreditkartenanbieters mit 717 Mio. US-Dollar bzw. 5,63 US-Dollar je Aktie über dem Vorjahreswert von 518 Mio. US-Dollar. Die Analysten hatten lediglich ein EPS von 4,82 Euro erwartet. Im Blickpunkt der Investoren stand ferner der Quartalsausweis von Time Warner (-0,8 Prozent). Der Medienkonzern hat im dritten Quartal einen höheren Gewinn erzielt und die Erwartungen auf bereinigter Basis geschlagen. Der Nettogewinn nach Abzug von Minderheitsanteilen belief sich auf 822 Mio. US-Dollar bzw. 78 Cents pro Aktie, nach 522 Mio. US-Dollar im Vorjahr. Das bereinigte Ergebnis lag bei 79 Cents (Vorjahr: 62 Cents) pro Aktie. Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von 76 Cents pro Aktie ausgegangen. Der Internetanbieter AOL (+12,5 Prozent) ist im dritten Quartal unter anderem aufgrund von Einmalbelastungen in die Verlustzone gerutscht. Dank gestiegener Werbeerlöse konnten die durchschnittlichen Analystenschätzungen allerdings übertroffen werden. Nach Angaben vom Donnerstag hat sich die US-Produktivität im dritten Quartal 2011 erhöht. So kletterte die Produktivität außerhalb der Landwirtschaft gegenüber dem Vorquartal um 3,1 Prozent. Volkswirte hatten im Vorfeld nur einen Anstieg um 2,8 Prozent prognostiziert, nachdem im zweiten Quartal 2011 ein Minus von revidiert 0,1 (vorläufig: -0,7) Prozent ermittelt worden war. Die Geschäftsaktivitäten des Dienstleistungssektors haben sich im Oktober 2011 im Vergleich zum Vormonat schwächer entwickelt. So schrumpfte der ISM-Service-Index auf 52,9 Zähler, nach 53,0 Zählern im Vormonat. Volkswirte hatten hingegen einen Zuwachs auf 53,8 Punkte prognostiziert. Der Auftragseingang für Industriegüter ist im September 2011 gestiegen. Demnach wuchs der US-Auftragseingang für Industriegüter um 0,3 Prozent, wogegen Volkswirte ein Minus von 0,2 Prozent erwartet hatten. Bei den Gütern mit einer Nutzungsdauer von über drei Jahren lag die Zahl der Bestellungen um 0,6 (vorläufig: -0,8) Prozent unter dem Vormonatsniveau. Zudem ging die Zahlenflut weiter. Der Frühstücksflockenanbieter Kellogg (-7,6 Prozent)musste im dritten Quartal trotz höherer Umsatzerlöse einen Gewinnrückgang hinnehmen. So sank der Nettogewinn auf 290 Mio. US-Dollar bzw. 80 Cents je Aktie, nach zuvor 338 Mio. US-Dollar. Analysten hatten zuvor ein EPS von 89 Cents erwartet. Sehr positiv fiel unterdessen der Quartalsbericht von Estee Lauder (+17,9 Prozent) aus. Der Kosmetikkonzern hat im ersten Quartal einen höheren Gewinn erzielt und dabei von deutlich stärkeren Umsätzen und verbesserten Margen profitiert. Die Erwartungen wurden auf bereinigter Basis übertroffen. Das Papier schoss um 17,9 Prozent nach oben. Der Nahrungsmittel- und Haushaltswarenkonzern Sara Lee (+6,2 Prozent) hat im ersten Quartal einen Verlust hinnehmen müssen, was u.a. auf eine Sonderbelastung und höhere Rohstoffkosten zurückzuführen war. Die Erwartungen wurden auf bereinigter Basis jedoch geschlagen. Der Ausblick wurde indes bestätigt. Derweil musste der Fotokonzern Eastman Kodak (-6,7 Prozent) im dritten Quartal einen höheren Verlust ausweisen. Dabei wurden die Erwartungen der Analysten nicht erreicht. Unterdessen hat die Drugstore-Kette CVS Caremark (+4,3 Prozent) ihren Gewinn im dritten Quartal leicht verbessert, was u.a. mit einem besseren Bruttoergebnis im Pharmacy Services-Segment zusammenhängt. Die Erwartungen wurden auf bereinigter Basis übertroffen. Zudem wurde der Ausblick nach oben korrigiert. Die US-Arbeitsmarktsituation hat sich im Oktober 2011 nach Angaben vom Freitag verbessert. So erhöhte sich die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft gegenüber dem Vormonat um 80.000. Volkswirte hatten einen Stellenaufbau um 85.000 Beschäftigte erwartet. Ferner fiel die Arbeitslosenquote auf 9,0 Prozent, nachdem sie im Vormonat noch bei 9,1 Prozent gestanden hatte. Volkswirte hatten jedoch mit einem unveränderten Stand von 9,1 Prozent gerechnet. Indes sorgte AES für eine positive Überraschung. Der Energieversorger hat im abgelaufenen Quartal zwar einen Verlust nach einem Vorjahresgewinn erwirtschaftet. Auf bereinigter Basis wurden die Erwartungen jedoch geschlagen, was auf die Beiträge der neuen Geschäfte in Bulgarien, Nordirland und Chile sowie ein Wachstum in Lateinamerika zurückzuführen war. Das bereinigte Ergebnis lag bei 27 Cents (Vorjahr: 20 Cents) pro Aktie. Analysten hatten im Vorfeld einen Gewinn von 26 Cents je Aktie erwartet. Schließlich wurde der Quartalsausweis von Washington Post mit Enttäuschung aufgenommen. Das Verlagshaus ist im dritten Quartal nach einem Vorjahresgewinn in die Verlustzone gerutscht. Zurückzuführen war dies u.a. auf stark rückläufige Werbeumsätze bei der "Washington Post" und schwächere Umsätze bei der Bildungssparte Kaplan. So belief sich der Nettoverlust auf 6,2 Mio. US-Dollar bzw. 82 Cents je Aktie aus, nach einem Gewinn von 60,9 Mio. US-Dollar im Vorjahr. Abseits der Quartalsbilanzen haben der Finanzinformationsdienstleister McGraw-Hill und die CME Group ein Abkommen zur Gründung eines neuen Joint Ventures im schnell wachsenden Index-Geschäft geschlossen. McGraw-Hill wird im Rahmen des Abkommens, dem bereits die Boards beider Unternehmen zugestimmt haben, sein S&P Indices-Geschäft einbringen, während das Joint Venture CME Group/Dow Jones die Dow Jones Indexes-Aktivitäten beisteuern wird.
Die wichtigsten europäischen Aktienmärkte mussten am Montag kräftige Abschläge ausweisen. Die Anleger nahmen nach der positiven Entwicklung der vergangenen Handelswoche vorerst Gewinne mit. Die Verbraucherpreise sind im Oktober 2011 mit unverändertem Tempo angestiegen. So verharrte die jährliche Inflationsrate bei 3,0 Prozent, während sie im Vormonat schon bei 3,0 Prozent gestanden hatte. Indes hat sich die Arbeitsmarktsituation im Euroraum im September 2011 verschlechtert. Die Großbank Barclays (-2,9 Prozent) konnte in den ersten neun Monaten des laufenden Fiskaljahres mit einem Gewinnanstieg aufwarten. Der Nachsteuergewinn legte nach drei Quartalen auf 3,35 Mrd. GBP zu, nach 3,21 Mrd. GBP im Vorjahreszeitraum. Royal Bank of Scotland (-7,8 Prozent) könnte einem Medienbericht zufolge den geplanten Börsengang für seine Versicherungssparte abblasen und den Geschäftsbereich stattdessen an einen Finanzinvestor verkaufen. Wie es in dem Bericht heißt, hat man in den vergangenen Wochen vom Finanzinvestor CVC Capital ein Kaufangebot in Höhe von rund 4 Mrd. GBP für seine Versicherungssparte erhalten. Ferner zeigten sich die Papiere von TNT Express (+5 Prozent) in starker Form, obwohl das Logistikunternehmen im dritten Quartal einen Gewinnrückgang hinnehmen musste. Unter dem Strich verzeichnete man einen Gewinnrückgang auf 5 Mio. Euro, nach 14 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. In der Schweiz ging es für Clariant (+1,2 Prozent) nach oben. Der Spezialchemiekonzern musste im dritten Quartal einen Gewinnrückgang hinnehmen. Jedoch lag der Umsatz mit 1,87 Mrd. Schweizer Franken (CHF) um 9 Prozent über dem Vorjahreswert. In Lokalwährungen lag das Umsatzplus bei 25 Prozent. Griechenlands Ministerpräsident Giorgos Papandreou erklärte dann am Montagabend, dass er das griechische Volk über die Beschlüsse des jüngsten EU-Gipfels entscheiden lassen will. Laut Papandreou seien die Beschlüsse so schwerwiegend, dass sie eine breite Basis brauchten. Die Ergebnisse der Abstimmung sollen bindend sein. Nach Angaben des griechischen Finanzministers Evangelos Venizelos dürfte die Volksabstimmung voraussichtlich Anfang 2012 durchgeführt werden. In der Schweiz standen am Dienstag Credit Suisse (-8,2 Prozent) als schwächster Wert im SMI unter Druck. Die Großbank hat zwar im dritten Quartal ein höheres Ergebnis erzielt. Der den Aktionären zurechenbare Reingewinn belief sich auf 683 Mio. Schweizer Franken (CHF), nach 609 Mio. CHF in der Vorjahresperiode. Im FTSE 100 notierten Aktien von Imperial Tobacco zum Handelsende nahezu auf ihrem Vortagesstand. Das Unternehmen hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2011 einen höheren Gewinn erzielt. Dabei profitierte der Zigarettenhersteller von einem Umsatzwachstum. Der Zigarettenabsatz zeigte sich jedoch rückläufig. Zudem will man sich weiter auf Kostensenkungen konzentrieren. Der Nettogewinn belief sich nach Abzug von Minderheitsanteilen auf rund 1,8 Mrd. Britische Pfund (GBP), nach 1,51 Mrd. GBP im Vorjahr. Ferner hat der niederländische Chemiekonzern DSM (-1,1 Prozent) seinen Gewinn im dritten Quartal mehr als verdoppelt. Neben positiven Einmaleffekten profitierte man von sehr guten Ergebnissen in der Sparte Materials Sciences, einem starken organischen Umsatzwachstum und einer geringeren Steuerlast. Der Ausblick wurde bestätigt. Der Nettogewinn belief sich auf 171 Mio. Euro, nach 79 Mio. Euro im Vorjahr. Der Luft- und Raumfahrtkonzern EADS (+0,9 Prozent) beabsichtigt Presseangaben vom Mittwoch zufolge, europäischen Regierungen ein Tauschgeschäft in Milliardenhöhe anzubieten. Wie es in dem Bericht heißt, strebt die EADS-Rüstungssparte Cassidian vor dem Hintergrund der geplanten Kürzungen und Umschichtungen der europäischen Militärbudgets ein solches Tauschgeschäft an. Dabei würde EADS auf Schadenersatz für den Wegfall von Bestellungen für 124 Eurofighter-Kampfflugzeuge verzichten, falls einige Regierungen im Gegenzug die unbemannte Drohne Talarion orderten und zusätzlich Modernisierungs- und Wartungsaufträge an EADS vergäben. Ferner verlautbarte der Mobiltelefonhersteller Nokia (+1,7 Prozent), dass er ST-Ericsson als Lieferanten für künftige Mobilfunkgeräte ausgewählt hat, die er auf Basis der Plattform Windows Phone auf den Markt bringen will. Der Geldpolitische Rat der Europäischen Zentralbank beschloss am Donnerstag auf seiner ersten Sitzung unter dem neuen EZB-Präsidenten Mario Draghi, das Zinsniveau um 25 Basispunkte zu senken. Der zentrale 2-Wochen-Refi-Mindestbietungssatz, zu dem sich die Geschäftsbanken refinanzieren, sinkt damit auf 1,25 Prozent. Marktbeobachter hatten hingegen mehrheitlich ein unverändertes Zinsniveau erwartet. Die Krise in Griechenland sorgte derweil für Turbulenzen. Ministerpräsident Papandreou hat den Rückhalt in seiner eigenen Regierung verloren. Daher wird nun eine Übergangsregierung ohne ihn angestrebt. Die Pläne für einen Volksentscheid sollen gestrichen werden. Auf der Unternehmensseite hat die BT Group (+2,8 Prozent), die größte Telefongesellschaft in Großbritannien, ihren Gewinn im zweiten Quartal trotz rückläufiger Umsätze deutlich gesteigert und profitierte dabei von Effizienzverbesserungen und mehr Breitband-Kunden. Der Nettogewinn nach Abzug von Minderheitsanteilen belief sich auf 494 Mio. Britische Pfund (GBP), gegenüber 399 Mio. GBP im Vorjahr. Der Konsumgüterkonzern Unilever (-0,2 Prozent) hat seinen Umsatz im dritten Quartal um 4,9 Prozent verbessert. Der Konzernumsatz belief sich auf 12,12 Mrd. Euro, nach 11,55 Mrd. Euro im Vorjahreszeitraum. Der größte Stahlkonzern der Welt ArcelorMittal (+2 Prozent) hat im dritten Quartal trotz gestiegener Umsätze einen deutlich geringeren Gewinn erwirtschaftet. Operativ konnte das Ergebnis dagegen gesteigert werden. Allerdings wurden die Erwartungen verfehlt. Das EBITDA stieg von 2,16 Mrd. US-Dollar auf 2,41 Mrd. US-Dollar und lag damit unter der Marktschätzung von 2,5 Mrd. US-Dollar. Unterdessen hat BNP Paribas (+7,5 Prozent), die größte Bankgesellschaft in Frankreich, hat im dritten Quartal einen Gewinneinbruch um 72 Prozent erlitten. Zurückzuführen war dies auf eine Sonderbelastung in Zusammenhang mit griechischen Staatsschulden und Verluste aus dem Verkauf europäischer Staatsanleihen. Die Erwartungen wurden damit verfehlt. So belief sich der Nettogewinn nach Abzug von Minderheitsanteilen auf 541 Mio. Euro, gegenüber 1,91 Mrd. Euro im Vorjahr. Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von 1,24 Mrd. Euro ausgegangen. Daneben musste der Pharmakonzern Sanofi (+1,7 Prozent) im dritten Quartal 2011 einen Ergebnisrückgang ausweisen. Zwar erhöhten sich die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahresquartal um 5,0 Prozent auf 8,75 Mrd. Euro. Allerdings schrumpfte der Nettogewinn vor Sonderposten um 3,0 Prozent auf 2,40 Mrd. Euro bzw. 1,79 Euro pro Aktie. Bereinigt um Währungseffekte kletterte das Quartalsergebnis aber um 4,1 Prozent über das entsprechende Vorjahresniveau. Der Allfinanzkonzern ING Groep (+9,4 Prozent) hat im dritten Quartal einen Gewinnsprung erzielt. Zurückzuführen war dies auf positive Einmaleffekte, darunter Einmalerträge aus dem Verkauf von Assets. Die Erwartungen wurden damit geschlagen. Zudem wurden Stellenstreichungen angekündigt. Der den Aktionären zuzurechnende Nettogewinn belief sich auf 1,69 Mrd. Euro, gegenüber 239 Mio. Euro im Vorjahr. Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von 1,52 Mrd. Euro ausgegangen. In der Schweiz befanden sich die Aktien von Swiss Re als Spitzenreiter im SMI mit einem Zugewinn von 6,1 Prozent im Höhenrausch. Der Rückversicherer meldete einen überraschend deutlichen Gewinnanstieg für das dritte Quartal. So verbesserte sich der Nettogewinn auf 1,35 Mrd. US-Dollar, nach 618 Mio. US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Die Erzeugerpreise der europäischen Industrie haben sich im September 2011 nach Angaben vom Freitag erhöht. Binnen Monatsfrist zogen die Preise in der Eurozone um 0,3 Prozent und in der gesamten Union (EU27) um 0,4 Prozent an. Davor waren die Preise im August in den beiden Gebieten hingegen um jeweils 0,2 Prozent gefallen. Die Royal Bank of Scotland hat im dritten Quartal 2011 ein positives Ergebnis ausgewiesen. So belief sich der Konzerngewinn auf 1,23 Mrd. Britische Pfund (GBP), gegenüber einem Verlust von 1,15 Mrd. GBP im Vorjahresquartal. Derweil verlautbarte der Minenkonzern Anglo American (+3 Prozent), dass er von der Oppenheimer-Familie deren 40 Prozent-Anteil an dem Diamantenkonzern De Beers erwirbt. Der Kaufpreis für die De Beers-Anteile beläuft sich auf 5,1 Mrd. US-Dollar in bar. Anglo American ist bereits mit 45 Prozent an dem Diamantenproduzenten beteiligt. In Frankreich konnte der Netzwerkausrüster Alcatel-Lucent im dritten Quartal mit einem Gewinn aufwarten, gab jedoch einen verhaltenen Ausblick für das Schlussquartal. Ferner kündigte man zusätzliche Sparmaßnahmen an. Daneben hat der Baustoffhersteller Lafarge beim Umsatz im dritten Quartal zugelegt, musste aber einen rückläufigen Nettogewinn ausweisen. Unter dem Strich wurde beim Nettogewinn nach Anteilen Dritter ein Rückgang auf 336 Mio. Euro verzeichnet, nach 372 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Vor dem Hintergrund der weiterhin rückläufigen Ergebnissituation kündigte der Konzern im Anschluss für das Fiskaljahr 2012 ein neues Sparprogramm im Gesamtvolumen von 500 Mio. Euro an, um die Profitabilität des Konzerns zu verbessern und die Kostenbasis zu verringern.
Die wichtigsten Börsen in Asien gingen am Montag mit roten Vorzeichen aus dem Handel. Nachdem auch eine Intervention der japanischen Notenbank zur Abwertung des Yen die Stimmung am Markt nicht nachhaltig aufhellen konnte, ging es für die wichtigsten japanischen Indizes nach unten. Der Fokus der Investoren richtete sich auf diverse Quartalsausweise. Honda Motor (-3,7 Prozent) fuhren hinterher, nachdem der Automobilkonzern im zweiten Quartal einen deutlichen Gewinnrückgang ausweisen musste. Der Nettogewinn verringerte sich auf 60,4 Mrd. JPY, nach 135,9 Mrd. JPY im Vorjahreszeitraum. Unter anderem hatten die Auswirkungen der verheerenden Erdbebenkatastrophe sowie negative Wechselkurseffekte das Ergebnis belastet. Panasonic (-2,1 Prozent), der weltgrößte Hersteller von Konsumelektronik musste im ersten Halbjahr einen Verlust hinnehmen. Unter dem Strich wurde beim Nettoergebnis ein Verlust von 136,2 Mrd. JPY ausgewiesen, nach einem Nettogewinn von 74,72 Mrd. JPY im Vorjahreszeitraum. Neben der unsicheren konjunkturellen Gesamtlage hatte der Konzern auch unter der Stärke der japanischen Heimatwährung zu leiden. Der nach Umsatz weltweit drittgrößte Tabakkonzern, Japan Tobacco (-0,6 Prozent), hat im ersten Halbjahr dank günstiger Währungs- und Steuereffekte einen höheren Gewinn verzeichnet. So stieg das Nettoergebnis von 81,3 Mrd. JPY in der Vorjahreshälfte auf nun 95,8 Mrd. JPY. In Indien konnte der Softwarekonzern Wipro (-1,7 Prozent) im zweiten Quartal einen leichten Gewinnanstieg erzielen. Der Nettogewinn kletterte um 1 Prozent auf 265 Mio. US-Dollar bzw. 11 Cents je Aktie. Auch am Dienstag standen diverse Quartalsberichte im Blickfeld der Investoren. Nomura Holdings (-3,3 Prozent), das größte Brokerage-Unternehmen in Japan, musste im zweiten Quartal einen Verlust ausweisen. Zurückzuführen war dies auf eine schwache Entwicklung im Investment Banking. Zudem wurde ein umfassender Kostensenkungsplan angekündigt. Der den Aktionären zurechenbare Nettoverlust lag bei 46,1 Mrd. Japanische Yen (JPY), nach einem Gewinn von 1,1 Mrd. JPY im Vorjahresquartal. Analysten hatten zuvor einen Verlust von 35 Mrd. JPY erwartet.
Der Technologiekonzerns Hitachi (-0,2 Prozent) musste im zweiten Quartal einen Gewinnrückgang verbuchen, was auf einen starken Yen und eine schwache Entwicklung in seinen Kraftwerk-, IT- und Elektronikgeräte-Sparten zurückzuführen war. Indes wurde der Ausblick bestätigt. Der den Aktionären zuzurechnende Nettogewinn belief sich auf 48 Mrd. JPY, gegenüber einem Gewinn von 71,9 Mrd. JPY im Vorjahresquartal. Toshiba (+1,4 Prozent), der zweitgrößte Elektronikkonzern und Chip-Hersteller in Japan, musste im zweiten Quartal einen Gewinnrückgang ausweisen. So belief sich der Nettogewinn auf 22,2 Mrd. JPY, gegenüber einem Vorjahresgewinn von 27,3 Mrd. JPY. Für eine Enttäuschung sorgte am Mittwoch Sony (-3,6 Prozent). Der Unterhaltungselektronik-Konzern hat im zweiten Quartal einen Verlust erwirtschaftet. Zurückzuführen war dies auf einen starken Yen, Überschwemmungen in Thailand und schwache Umsätze in den USA und Europa. Zudem wurde der Jahresausblick stark nach unten korrigiert. Der Nettoverlust belief sich auf 27 Mrd. Japanische Yen (JPY), gegenüber einem Gewinn von 31,1 Mrd. JPY im Vorjahr. Daneben hat die Handelsgesellschaft Mitsui & Co. (-1,6 Prozent) ihren Gewinn im zweiten Quartal erhöht und dabei von gestiegenen Rohstoffpreisen profitiert. So betrug der Nettogewinn 94,6 Mrd. JPY, gegenüber 80,7 Mrd. JPY im Vorjahr. Bei den Automobiltiteln fuhren Nissan (-2,8 Prozent) hinterher. Der Konzern hat im zweiten Quartal einen leichten Gewinnrückgang ausgewiesen, nachdem der starke Yen robuste Verkaufszahlen in Übersee überkompensiert hat. Die Erwartungen konnten allerdings geschlagen werden. Zudem wurde die Jahresprognose angehoben. So belief sich der Nettogewinn auf 98,4 Mrd. JPY, nach 101,7 Mrd. JPY im Vorjahr. Analysten hatten zuvor einen Gewinn von 76,4 Mrd. JPY in Aussicht gestellt. Schließlich sorgte der Konkurrent Mazda Motor (-5,4 Prozent) für eine Enttäuschung. Das Unternehmen musste im zweiten Quartal einen Verlust hinnehmen. Hintergrund sind der starke Yen sowie schwache Absatzzahlen. Zudem wurde der Ausblick nach unten revidiert. Der Nettoverlust lag bei 14,4 Mrd. JPY, nach einem Gewinn von 7,6 Mrd. JPY im Vorjahr. An den japanischen Aktienmärkten wurde am Donnerstag wegen des Feiertags "Tag der Kultur" nicht gehandelt. In Südkorea brachen jedoch die Aktien von LG Electronics (-13,7 Prozent) ein. Der weltweit drittgrößte Mobiltelefonhersteller plant eine Kapitalerhöhung. So ist die Ausgabe 19 Millionen neuer Aktien mit einem Volumen von 1,06 Bio. Koreanische Won (KRW) (938 Mio. US-Dollar) vorgesehen. Diese Mittel sollen für Investitionen in den Bereich Smartphone und andere Kernbereiche eingesetzt werden. Am Freitag standen unter anderem Takeda Pharmaceutical (+0,9 Prozent) im Blick. Der größte Pharmakonzern in Japan musste im ersten Halbjahr einen Gewinnrückgang hinnehmen und hat im Anschluss die Gewinnprognose für das Gesamtjahr nach unten revidiert. Beim Nettoergebnis verzeichnete man einen Rückgang auf 135,66 Mrd. JPY, nach 144,21 Mrd. JPY im Vorjahreszeitraum.
In der kommenden Woche stehen unter anderem die Geschäftszahlen von alstria office REIT AG, Axel Springer AG, Gagfah SA, Nexus AG, Sothebys, 4 SC AG, Aareal Bank AG, Adecco SA, Endesa SA, Fossil Inc, Heidelberger Druckmaschinen AG, Leoni AG, Rockwell Automation Inc, Sinnerschrader AG, SMARTRAC NV, Suess Microtec AG, Tognum AG, Vodafone Group, Ad Pepper Media International NV, Air France KLM SA, Anheuser Busch Inbev SA, Centrosolar Group AG, CISCO Systems Inc, Colonia Real Estate AG, Dean Foods Co, Deutsche Post AG, E ON AG, Enel SpA, Epigenomics AG, General Motors Co, Jenoptik AG, Kloeckner & Co Se, Kuka AG, Marseille Kliniken AG, OHB AG, Patrizia Immobilien AG, Pfleiderer AG, Ralph Lauren Corp, Symrise AG, Tom Tailor Holding AG, Wincor Nixdorf AG, BayWa AG, Bechtle AG, Biotest AG, Brenntag AG, Celesio AG, Centrotec Sustainable AG, Conergy AG, Deutsche Euroshop AG, Deutsche Telekom AG, Deutz AG, Elringklinger AG, Evotec AG, Fielmann AG, Freenet AG, Jungheinrich AG, K S AG, Lanxess AG, Medion AG, MEDICLIN AG, MLP AG, Phoenix Solar AG, RATIONAL AG, RWE AG, Siemens AG, Sky Deutschland AG, STADA Arzneimittel AG, Telecom Italia SpA, United Internet AG, Walt Disney Co, Zurich Financial Services AG, Allianz SE, Drillisch AG, Funkwerk AG, Hamburger Hafen Und Logistik AG, Medigene AG, Salzgitter AG, SKW Stahl Metallurgie Holding AG und SOLON SE an.
Bei den Konjunkturdaten dürfte am Montag in Deutschland die Produktion im produzierenden Gewerbe sowie in den USA die Verbraucherkredite Aufmerksamkeit finden. Es folgen am Dienstag die Außenhandelsdaten, Insolvenzen und der Umsatz im verarbeitenden Gewerbe in Deutschland. Am Mittwoch stehen die Großhandelsdaten in den USA im Blickpunkt. Am Donnerstag werden in Deutschland die Verbraucherpreise und Großhandelspreise sowie in den USA die Handelsbilanz, Ein- und Ausfuhrpreise, Erstanträge Arbeitslosenhilfe und der Staatshaushalt vorgestellt. Zum Wochenschluss wird noch die amerikanische Verbraucherstimmung veröffentlicht.
Indexstände (30.09.2011, 17:47 Uhr) DAX: 5.966,16 TecDAX: 706,75 Dow Jones STOXX 50: 2.285,59 Nikkei 225: 8.801,40 Dow Jones: 11.873,57 Nasdaq Composite: 2.657,41 (04.11.2011/ac/n/m)
Die wichtigsten deutschen Aktienindizes beendeten am Montag den ersten Tag der neuen Handelswoche mit deutlichen Abschlägen. Der deutsche Einzelhandelsumsatz lag im September 2011 über dem Vormonatsniveau und auch der deutsche Großhandelsumsatz ist angestiegen. Volkswagen (-4,3 Prozent) fuhren hinterher. Die zum Automobilhersteller gehörende Konzernmarke ŠKODA konnte in den ersten neun Monaten des laufenden Fiskaljahres bei Umsatz und beim Ergebnis deutlich zulegen und die Zahl der verkauften Fahrzeuge kräftig steigern. Ferner hat Munich Re (-1,5 Prozent) von der Zweckgesellschaft Queen Street IV Capital Ltd. Deckung für Risiken aus US-Hurrikanen und Windstürmen in Europa mit einem Gesamtvolumen von 100 Mio. US-Dollar erworben. Queen Street IV Capital Ltd. hat dafür wiederum eine Katastrophenanleihe am Kapitalmarkt platziert. Den Angaben zufolge wurde die Transaktion von der Munich Re strukturiert und arrangiert. Munich Re erhält durch diese Katastrophenanleihe mit einer Laufzeit bis 9. April 2015 Entlastung bei Schäden aus Extremereignissen, die sich kombiniert rechnerisch circa einmal in 50 Jahren ereignen. Von den neuen Unsicherheiten im Zusammenhang mit Griechenland wurden am Dienstag vor allem Bankentitel belastet. An letzter Stelle im DAX fanden sich bei Handelsschluss die Aktien der Commerzbank (-9,4 Prozent) und der Deutschen Bank (-8,0 Prozent) wieder. Ferner verloren die Aktien der Allianz und von Munich Re 8,0 bzw. 5,7 Prozent. Wie der Technologiekonzern Siemens (-3,5 Prozent) meldete, hat der algerische Staatspräsident Abdelaziz Bouteflika die erste Metrolinie der Hauptstadt Algier eröffnet. Als Konsortialführer übergab Siemens die Bahngesamtanlage schlüsselfertig. Die Deutsche Börse (-6,0 Prozent) konnte weiteren Angaben zufolge die Umsätze im Xetra-Handel im Oktober 2011 um 12 Prozent steigern. Die positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland hält nach Angaben vom Mittwoch an. So hat sich die Erwerbstätigkeit im September 2011 erneut erhöht. Nach vorläufigen Berechnungen erreichte die Zahl der Erwerbstätigen mit einem Wohnort in Deutschland mit rund 41,31 Millionen Personen einen neuen Höchststand. Das waren 464.000 Personen bzw. 1,1 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahresmonat. Ferner fiel die Zahl der Arbeitslosen um 59.000 auf 2.737.000. Saisonbereinigt errechnet sich aber ein leichtes Plus von 10.000. Die Arbeitslosenquote ging gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozentpunkte auf 6,5 Prozent zurück. Die Pkw-Neuzulassungen verzeichneten derweil im Oktober 2011 eine Zunahme, hieß es weiter. Fresenius Medical Care hat derweil im dritten Quartal 2011 einen deutlichen Anstieg bei Umsatz und Ergebnis erzielt. Die Jahresprognose wurde zudem bestätigt. Das Konzernergebnis erhöhte sich um 13 Prozent auf 279 Mio. US-Dollar. Der Gesundheitskonzern Fresenius (+3,3 Prozent) hat sein Ergebnis in den ersten neun Monaten kräftig verbessert und im dritten Quartal sogar einen Rekordgewinn verbucht. Im dritten Quartal 2011 erreichte das Konzernergebnis einen neuen Rekordwert von 202 Mio. Euro (drittes Quartal 2010: 193 Mio. Euro). Ferner wurde der Ergebnisausblick für das Geschäftsjahr 2011 erhöht. Auch MAN (+4,9 Prozent) rückten vor, obwohl die Zahlen zum dritten Quartal wegen des konjunkturellen Gegenwindes verhalten ausfielen. Das Nachsteuerergebnis lag bei 171 Mio. Euro, nach 180 Mio. Euro im Vorjahr. Der Automobilkonzern Daimler (+1,8 Prozent)und sein chinesischer Partner BAIC haben mit einer Absichtserklärung vereinbart, ihre umfassende strategische Partnerschaft weiter zu vertiefen. In diesem Zusammenhang werden die beiden Unternehmen gemeinsame Initiativen der Zusammenarbeit und Investitionen analysieren. Auch Volkswagen (+6 Prozent) fuhren vor, nachdem der Automobilkonzern in den USA im Oktober mit einem deutlichen Absatzplus aufwarten konnte. So stieg der Fahrzeugabsatz im Berichtsmonat in den USA im Vergleich zum Vorjahresmonat um 39,6 Prozent auf 28.028 Modelle. Zudem konnte die Tochter AUDI im dritten Quartal 2011 einen operativen Rekordgewinn erzielen. Am Donnerstag gaben adidas als Schlusslicht im DAX um 0,3 Prozent nach. Der Sportartikelhersteller hat im dritten Quartal Zuwächse bei Umsatz und Ergebnis erzielt. Auch nach neun Monaten wurde ein deutliches Wachstum verzeichnet, wobei der Gewinn eine Rekordhöhe erreichte. Angesichts der besser als erwarteten Ergebnisse für die ersten neun Monate hat das Management die Umsatz- und Gewinnprognose für das Gesamtjahr erhöht. Darüber hinaus wurde eine Übernahme gemeldet. Der auf Anteilseigner entfallende Konzerngewinn erhöhte sich auf 303 Mio. Euro (2010: 266 Mio. Euro). Des Weiteren hat er eine Vereinbarung zum Erwerb der Aktien von Five Ten, einer führenden Performance-Marke im Bereich Outdoor-Action-Sport, unterzeichnet. Der Baustoffkonzern HeidelbergCement (+3,5 Prozent) verzeichnete im dritten Quartal ein rückläufiges Ergebnis. Allerdings stieg der Konzernumsatz um 6,6 Prozent auf 3,62 Mrd. Euro. Ferner musste der Konsumgüterkonzern Beiersdorf (+1,7 Prozent) in den ersten neun Monaten 2011 einen Ergebnisrückgang verzeichnen, während der Umsatz leicht zulegen konnte. Gleichzeitig wurde der Ausblick für das Gesamtjahr bestätigt. So wuchs der Konzernumsatz um 1,1 Prozent auf 4,28 Mrd. Euro. Positiv aufgenommen wurde der Quartalsausweis von METRO Der Einzelhandelskonzern wartete in den ersten neun Monaten trotz der schwierigen Rahmenbedingungen mit einem Ergebnisanstieg auf. Unter dem Strich wurde beim Konzernergebnis ein Anstieg auf 266 Mio. Euro verzeichnet, nach 229 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Der Titel rückte um 9 Prozent vor und markierte damit die Indexspitze. BMW (+4,6 Prozent) hat derweil im dritten Quartal 2011 bei Absatz, Umsatz und Konzernergebnis neue Bestmarken erreicht. So verbesserte sich der Konzernüberschuss um 23,8 Prozent auf 1,08 Mrd. Euro. Schließlich hat Volkswagen (+2,9 Prozent) von den chinesischen Wettbewerbsbehörden die Freigabe zur Übernahme der Mehrheit am Nutzfahrzeughersteller MAN (+7 Prozent) erhalten. Der Auftragseingang in der Industrie hat sich im September 2011 weiter reduziert. Dies gab das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) am Freitag bekannt. Nach vorläufigen Angaben fielen die Auftragseingänge preis-, kalender- und saisonbereinigt um 4,3 Prozent. Die Auftragseingänge aus dem Inland gingen um 3,0 Prozent zurück. Im Fokus der Investoren steht der Zahlenausweis der Commerzbank. Die Bank ist im dritten Quartal in die Verlustzone gerutscht. So belief sich das den Commerzbank-Aktionären zurechenbare Konzernergebnis im dritten Quartal auf -687 Mio. Euro, nach 113 Mio. Euro im Vorjahresquartal. Der Automobilhersteller Daimler konnte im Oktober 2011 mit einem deutlichen Absatzanstieg bei Mercedes-Benz aufwarten. So entschieden sich 103.378 Kunden (+2,9 Prozent) für ein Fahrzeug der Marke Mercedes-Benz. Seit Januar wurden 1.022.666 Einheiten ausgeliefert, ein Zuwachs von 7,1 Prozent. Die Deutsche Lufthansa verlautbarte indes, dass sie und die International Consolidated Airlines Group (IAG) eine Grundsatzvereinbarung über den Verkauf von British Midland Ltd. (BMI) an IAG abgeschlossen haben. Weiteren Angaben zufolge hat der Technologiekonzern Siemens seine Beteiligung an dem britischen Gezeitenkraftwerks-Spezialisten Marine Current Turbines Ltd. (MCT) auf 45 Prozent aufgestockt.
Die wichtigsten US-Indizes haben am Montag einen deutlich schwächeren Start in die neue Handelswoche erwischt. Genau wie an den europäischen Aktienmärkten nahmen auch die Anleger in den USA nach der starken Kursentwicklung der vergangenen Woche erst einmal Gewinne mit. Als Belastungsfaktor erwies sich dabei auch der eher schwach ausgefallene Einkaufsmanagerindex. So lag der Einkaufsmanager-Index im Oktober bei 58,4 Punkten, nach 60,4 Punkten im Vormonat. Volkswirte hatten im Vorfeld einen Wert von 58,9 Punkten prognostiziert. Für Unruhe am Markt sorgte die Pleite von MF Global. Der Wertpapierhändler hat Gläubigerschutz nach Chapter 11 des US-Insolvenzrechts beantragt. Der Handel mit den Aktien wurde vom Handel ausgesetzt, nachdem am Morgen noch lediglich vor drohenden Problemen gewarnt worden war. Ferner meldeten sich bereits wieder einige interessante US-Unternehmen mit ihren Quartalsbilanzen zu Wort. Der Mischkonzern Loews (-3,8 Prozent) konnte im dritten Quartal mit einem Gewinnanstieg aufwarten. Unter dem Strich wurde beim Nettogewinn aber ein Anstieg auf 162 Mio. US-Dollar bzw. 40 Cents je Aktie ausgewiesen, nach 36 Mio. US-Dollar bzw. 9 Cents je Aktie im Vorjahreszeitraum. Analysten hatten zuvor allerdings ein EPS von 66 Cents erwartet. Der Versicherer CNA Financial (+1,8 Prozent) konnte im dritten Quartal aufgrund fehlender Einmalbelastungen einen Gewinn ausweisen und übertraf auf bereinigter Basis die Erwartungen der Analysten. Für eine Enttäuschung sorgte der Reifenhersteller Cooper Tire & Rubber (+0,2 Prozent). So konnte im dritten Quartal zwar den Umsatz steigern, wies aber gleichzeitig einen geringeren Nettogewinn aus. Die Gewinnerwartungen der Analysten wurden dabei verfehlt, während man beim Umsatz leicht über den Schätzungen lag. Schließlich musste der Bau- und Ingenieurskonzerns Shaw Group (+4,9 Prozent) im vierten Quartal angesichts eines Umsatzrückgangs und hoher Einmalbelastungen einen höheren Verlust ausweisen. Die US-Bauausgaben sind im September 2011 gestiegen, so das US-Handelsministerium am Dienstag. Demnach haben sich die Bauausgaben gegenüber dem Vormonat um 0,2 Prozent erhöht, nach einem Plus von revidiert 1,6 (vorläufig: +1,4) Prozent im Vormonat. Volkswirte hatten für den Berichtsmonat einen Anstieg von 0,3 Prozent geschätzt. Die Geschäftsaktivitäten des Verarbeitenden Gewerbes in den USA haben sich unterdessen im Oktober verschlechtert. Dies teilte das Institut for Supply Management (ISM) mit. So hat sich der ISM-Index von 51,6 Punkten auf nun 50,8 Zähler verringert. Volkswirte waren von einem Wert von 52,1 Punkten ausgegangen. Am Dienstag veröffentlichten zudem die großen Autobauer ihre Absatzzahlen für den Monat Oktober 2011. Dabei konnten alle Anbieter Zugewinne verbuchen. General Motors (-9,8 Prozent) konnte demnach einen leichten Anstieg vorweisen. Im Oktober 2011 wurden insgesamt 186.895 Fahrzeuge in den USA verkauft, was einem Plus von 1,9 Prozent entspricht. Unterdessen erhöhte Ford Motor (-5,1 Prozent) seinen US-Absatz um 6,2 Prozent auf 167.803 Fahrzeuge. Der weltweit größte Pharmahersteller Pfizer (+0,4 Prozent) hat seinen Gewinn im dritten Quartal drastisch erhöht. Dabei profitierte man von einem Einmalertrag aus dem Verkauf von Capsugel. Dagegen hatte das Vorjahresergebnis noch unter hohen Sonderbelastungen im Zusammenhang mit der Wyeth-Übernahme zu leiden. Die Erwartungen konnten auf bereinigter Basis geschlagen werden. Zudem wurde die Prognose für 2011 nach oben korrigiert. Der Internet-Konzern Yahoo! (-4,5 Prozent) gab bekannt, dass er das Digital-Media-Unternehmen interclick Inc. für rund 270 Mio. US-Dollar übernehmen wird. Demnach erhalten Aktionäre der Online-Werbetechnologie-Firma für jeden ihrer Anteilsscheine 9,00 US-Dollar in bar. Die Akquisition wurde bereits vom interclick-Board genehmigt und wird voraussichtlich Anfang 2012 abgeschlossen. Schließlich meldete der Nahrungsmittelkonzern Fresh Del Monte Produce (-4,7 Prozent), dass er im dritten Quartal einen geringeren Gewinn erwirtschaftet hat. Die Erwartungen wurden jedoch auf bereinigter Basis geschlagen. Der Nettogewinn nach Abzug von Minderheitsanteilen betrug demnach 12,2 Mio. US-Dollar bzw. 21 Cents pro Aktie, verglichen 14,5 Mio. US-Dollar bzw. 24 Cents pro Aktie im Vorjahr. Die US-Notenbank Fed hat das Leitzinsniveau im Rahmen ihrer turnusmäßigen Sitzung am Mittwoch erwartungsgemäß unverändert gelassen. Zudem senkte sie die BIP-Prognose und erhöhte die Inflationserwartungen. Unterdessen hat sich die US-Beschäftigung nach Angaben von Automatic Data Processing (ADP) im Oktober 2011 weiter erhöht. Wie der Arbeitsmarkt-Dienstleister mitteilte, stieg die Beschäftigtenzahl im Privatsektor gegenüber dem Vormonat um 110.000. MasterCard (+7 Prozent) wusste mit seinem Zahlenwerk zum abgelaufenen Quartal zu überzeugen. So lag der Nettogewinn des Kreditkartenanbieters mit 717 Mio. US-Dollar bzw. 5,63 US-Dollar je Aktie über dem Vorjahreswert von 518 Mio. US-Dollar. Die Analysten hatten lediglich ein EPS von 4,82 Euro erwartet. Im Blickpunkt der Investoren stand ferner der Quartalsausweis von Time Warner (-0,8 Prozent). Der Medienkonzern hat im dritten Quartal einen höheren Gewinn erzielt und die Erwartungen auf bereinigter Basis geschlagen. Der Nettogewinn nach Abzug von Minderheitsanteilen belief sich auf 822 Mio. US-Dollar bzw. 78 Cents pro Aktie, nach 522 Mio. US-Dollar im Vorjahr. Das bereinigte Ergebnis lag bei 79 Cents (Vorjahr: 62 Cents) pro Aktie. Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von 76 Cents pro Aktie ausgegangen. Der Internetanbieter AOL (+12,5 Prozent) ist im dritten Quartal unter anderem aufgrund von Einmalbelastungen in die Verlustzone gerutscht. Dank gestiegener Werbeerlöse konnten die durchschnittlichen Analystenschätzungen allerdings übertroffen werden. Nach Angaben vom Donnerstag hat sich die US-Produktivität im dritten Quartal 2011 erhöht. So kletterte die Produktivität außerhalb der Landwirtschaft gegenüber dem Vorquartal um 3,1 Prozent. Volkswirte hatten im Vorfeld nur einen Anstieg um 2,8 Prozent prognostiziert, nachdem im zweiten Quartal 2011 ein Minus von revidiert 0,1 (vorläufig: -0,7) Prozent ermittelt worden war. Die Geschäftsaktivitäten des Dienstleistungssektors haben sich im Oktober 2011 im Vergleich zum Vormonat schwächer entwickelt. So schrumpfte der ISM-Service-Index auf 52,9 Zähler, nach 53,0 Zählern im Vormonat. Volkswirte hatten hingegen einen Zuwachs auf 53,8 Punkte prognostiziert. Der Auftragseingang für Industriegüter ist im September 2011 gestiegen. Demnach wuchs der US-Auftragseingang für Industriegüter um 0,3 Prozent, wogegen Volkswirte ein Minus von 0,2 Prozent erwartet hatten. Bei den Gütern mit einer Nutzungsdauer von über drei Jahren lag die Zahl der Bestellungen um 0,6 (vorläufig: -0,8) Prozent unter dem Vormonatsniveau. Zudem ging die Zahlenflut weiter. Der Frühstücksflockenanbieter Kellogg (-7,6 Prozent)musste im dritten Quartal trotz höherer Umsatzerlöse einen Gewinnrückgang hinnehmen. So sank der Nettogewinn auf 290 Mio. US-Dollar bzw. 80 Cents je Aktie, nach zuvor 338 Mio. US-Dollar. Analysten hatten zuvor ein EPS von 89 Cents erwartet. Sehr positiv fiel unterdessen der Quartalsbericht von Estee Lauder (+17,9 Prozent) aus. Der Kosmetikkonzern hat im ersten Quartal einen höheren Gewinn erzielt und dabei von deutlich stärkeren Umsätzen und verbesserten Margen profitiert. Die Erwartungen wurden auf bereinigter Basis übertroffen. Das Papier schoss um 17,9 Prozent nach oben. Der Nahrungsmittel- und Haushaltswarenkonzern Sara Lee (+6,2 Prozent) hat im ersten Quartal einen Verlust hinnehmen müssen, was u.a. auf eine Sonderbelastung und höhere Rohstoffkosten zurückzuführen war. Die Erwartungen wurden auf bereinigter Basis jedoch geschlagen. Der Ausblick wurde indes bestätigt. Derweil musste der Fotokonzern Eastman Kodak (-6,7 Prozent) im dritten Quartal einen höheren Verlust ausweisen. Dabei wurden die Erwartungen der Analysten nicht erreicht. Unterdessen hat die Drugstore-Kette CVS Caremark (+4,3 Prozent) ihren Gewinn im dritten Quartal leicht verbessert, was u.a. mit einem besseren Bruttoergebnis im Pharmacy Services-Segment zusammenhängt. Die Erwartungen wurden auf bereinigter Basis übertroffen. Zudem wurde der Ausblick nach oben korrigiert. Die US-Arbeitsmarktsituation hat sich im Oktober 2011 nach Angaben vom Freitag verbessert. So erhöhte sich die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft gegenüber dem Vormonat um 80.000. Volkswirte hatten einen Stellenaufbau um 85.000 Beschäftigte erwartet. Ferner fiel die Arbeitslosenquote auf 9,0 Prozent, nachdem sie im Vormonat noch bei 9,1 Prozent gestanden hatte. Volkswirte hatten jedoch mit einem unveränderten Stand von 9,1 Prozent gerechnet. Indes sorgte AES für eine positive Überraschung. Der Energieversorger hat im abgelaufenen Quartal zwar einen Verlust nach einem Vorjahresgewinn erwirtschaftet. Auf bereinigter Basis wurden die Erwartungen jedoch geschlagen, was auf die Beiträge der neuen Geschäfte in Bulgarien, Nordirland und Chile sowie ein Wachstum in Lateinamerika zurückzuführen war. Das bereinigte Ergebnis lag bei 27 Cents (Vorjahr: 20 Cents) pro Aktie. Analysten hatten im Vorfeld einen Gewinn von 26 Cents je Aktie erwartet. Schließlich wurde der Quartalsausweis von Washington Post mit Enttäuschung aufgenommen. Das Verlagshaus ist im dritten Quartal nach einem Vorjahresgewinn in die Verlustzone gerutscht. Zurückzuführen war dies u.a. auf stark rückläufige Werbeumsätze bei der "Washington Post" und schwächere Umsätze bei der Bildungssparte Kaplan. So belief sich der Nettoverlust auf 6,2 Mio. US-Dollar bzw. 82 Cents je Aktie aus, nach einem Gewinn von 60,9 Mio. US-Dollar im Vorjahr. Abseits der Quartalsbilanzen haben der Finanzinformationsdienstleister McGraw-Hill und die CME Group ein Abkommen zur Gründung eines neuen Joint Ventures im schnell wachsenden Index-Geschäft geschlossen. McGraw-Hill wird im Rahmen des Abkommens, dem bereits die Boards beider Unternehmen zugestimmt haben, sein S&P Indices-Geschäft einbringen, während das Joint Venture CME Group/Dow Jones die Dow Jones Indexes-Aktivitäten beisteuern wird.
Die wichtigsten Börsen in Asien gingen am Montag mit roten Vorzeichen aus dem Handel. Nachdem auch eine Intervention der japanischen Notenbank zur Abwertung des Yen die Stimmung am Markt nicht nachhaltig aufhellen konnte, ging es für die wichtigsten japanischen Indizes nach unten. Der Fokus der Investoren richtete sich auf diverse Quartalsausweise. Honda Motor (-3,7 Prozent) fuhren hinterher, nachdem der Automobilkonzern im zweiten Quartal einen deutlichen Gewinnrückgang ausweisen musste. Der Nettogewinn verringerte sich auf 60,4 Mrd. JPY, nach 135,9 Mrd. JPY im Vorjahreszeitraum. Unter anderem hatten die Auswirkungen der verheerenden Erdbebenkatastrophe sowie negative Wechselkurseffekte das Ergebnis belastet. Panasonic (-2,1 Prozent), der weltgrößte Hersteller von Konsumelektronik musste im ersten Halbjahr einen Verlust hinnehmen. Unter dem Strich wurde beim Nettoergebnis ein Verlust von 136,2 Mrd. JPY ausgewiesen, nach einem Nettogewinn von 74,72 Mrd. JPY im Vorjahreszeitraum. Neben der unsicheren konjunkturellen Gesamtlage hatte der Konzern auch unter der Stärke der japanischen Heimatwährung zu leiden. Der nach Umsatz weltweit drittgrößte Tabakkonzern, Japan Tobacco (-0,6 Prozent), hat im ersten Halbjahr dank günstiger Währungs- und Steuereffekte einen höheren Gewinn verzeichnet. So stieg das Nettoergebnis von 81,3 Mrd. JPY in der Vorjahreshälfte auf nun 95,8 Mrd. JPY. In Indien konnte der Softwarekonzern Wipro (-1,7 Prozent) im zweiten Quartal einen leichten Gewinnanstieg erzielen. Der Nettogewinn kletterte um 1 Prozent auf 265 Mio. US-Dollar bzw. 11 Cents je Aktie. Auch am Dienstag standen diverse Quartalsberichte im Blickfeld der Investoren. Nomura Holdings (-3,3 Prozent), das größte Brokerage-Unternehmen in Japan, musste im zweiten Quartal einen Verlust ausweisen. Zurückzuführen war dies auf eine schwache Entwicklung im Investment Banking. Zudem wurde ein umfassender Kostensenkungsplan angekündigt. Der den Aktionären zurechenbare Nettoverlust lag bei 46,1 Mrd. Japanische Yen (JPY), nach einem Gewinn von 1,1 Mrd. JPY im Vorjahresquartal. Analysten hatten zuvor einen Verlust von 35 Mrd. JPY erwartet.
Der Technologiekonzerns Hitachi (-0,2 Prozent) musste im zweiten Quartal einen Gewinnrückgang verbuchen, was auf einen starken Yen und eine schwache Entwicklung in seinen Kraftwerk-, IT- und Elektronikgeräte-Sparten zurückzuführen war. Indes wurde der Ausblick bestätigt. Der den Aktionären zuzurechnende Nettogewinn belief sich auf 48 Mrd. JPY, gegenüber einem Gewinn von 71,9 Mrd. JPY im Vorjahresquartal. Toshiba (+1,4 Prozent), der zweitgrößte Elektronikkonzern und Chip-Hersteller in Japan, musste im zweiten Quartal einen Gewinnrückgang ausweisen. So belief sich der Nettogewinn auf 22,2 Mrd. JPY, gegenüber einem Vorjahresgewinn von 27,3 Mrd. JPY. Für eine Enttäuschung sorgte am Mittwoch Sony (-3,6 Prozent). Der Unterhaltungselektronik-Konzern hat im zweiten Quartal einen Verlust erwirtschaftet. Zurückzuführen war dies auf einen starken Yen, Überschwemmungen in Thailand und schwache Umsätze in den USA und Europa. Zudem wurde der Jahresausblick stark nach unten korrigiert. Der Nettoverlust belief sich auf 27 Mrd. Japanische Yen (JPY), gegenüber einem Gewinn von 31,1 Mrd. JPY im Vorjahr. Daneben hat die Handelsgesellschaft Mitsui & Co. (-1,6 Prozent) ihren Gewinn im zweiten Quartal erhöht und dabei von gestiegenen Rohstoffpreisen profitiert. So betrug der Nettogewinn 94,6 Mrd. JPY, gegenüber 80,7 Mrd. JPY im Vorjahr. Bei den Automobiltiteln fuhren Nissan (-2,8 Prozent) hinterher. Der Konzern hat im zweiten Quartal einen leichten Gewinnrückgang ausgewiesen, nachdem der starke Yen robuste Verkaufszahlen in Übersee überkompensiert hat. Die Erwartungen konnten allerdings geschlagen werden. Zudem wurde die Jahresprognose angehoben. So belief sich der Nettogewinn auf 98,4 Mrd. JPY, nach 101,7 Mrd. JPY im Vorjahr. Analysten hatten zuvor einen Gewinn von 76,4 Mrd. JPY in Aussicht gestellt. Schließlich sorgte der Konkurrent Mazda Motor (-5,4 Prozent) für eine Enttäuschung. Das Unternehmen musste im zweiten Quartal einen Verlust hinnehmen. Hintergrund sind der starke Yen sowie schwache Absatzzahlen. Zudem wurde der Ausblick nach unten revidiert. Der Nettoverlust lag bei 14,4 Mrd. JPY, nach einem Gewinn von 7,6 Mrd. JPY im Vorjahr. An den japanischen Aktienmärkten wurde am Donnerstag wegen des Feiertags "Tag der Kultur" nicht gehandelt. In Südkorea brachen jedoch die Aktien von LG Electronics (-13,7 Prozent) ein. Der weltweit drittgrößte Mobiltelefonhersteller plant eine Kapitalerhöhung. So ist die Ausgabe 19 Millionen neuer Aktien mit einem Volumen von 1,06 Bio. Koreanische Won (KRW) (938 Mio. US-Dollar) vorgesehen. Diese Mittel sollen für Investitionen in den Bereich Smartphone und andere Kernbereiche eingesetzt werden. Am Freitag standen unter anderem Takeda Pharmaceutical (+0,9 Prozent) im Blick. Der größte Pharmakonzern in Japan musste im ersten Halbjahr einen Gewinnrückgang hinnehmen und hat im Anschluss die Gewinnprognose für das Gesamtjahr nach unten revidiert. Beim Nettoergebnis verzeichnete man einen Rückgang auf 135,66 Mrd. JPY, nach 144,21 Mrd. JPY im Vorjahreszeitraum.
In der kommenden Woche stehen unter anderem die Geschäftszahlen von alstria office REIT AG, Axel Springer AG, Gagfah SA, Nexus AG, Sothebys, 4 SC AG, Aareal Bank AG, Adecco SA, Endesa SA, Fossil Inc, Heidelberger Druckmaschinen AG, Leoni AG, Rockwell Automation Inc, Sinnerschrader AG, SMARTRAC NV, Suess Microtec AG, Tognum AG, Vodafone Group, Ad Pepper Media International NV, Air France KLM SA, Anheuser Busch Inbev SA, Centrosolar Group AG, CISCO Systems Inc, Colonia Real Estate AG, Dean Foods Co, Deutsche Post AG, E ON AG, Enel SpA, Epigenomics AG, General Motors Co, Jenoptik AG, Kloeckner & Co Se, Kuka AG, Marseille Kliniken AG, OHB AG, Patrizia Immobilien AG, Pfleiderer AG, Ralph Lauren Corp, Symrise AG, Tom Tailor Holding AG, Wincor Nixdorf AG, BayWa AG, Bechtle AG, Biotest AG, Brenntag AG, Celesio AG, Centrotec Sustainable AG, Conergy AG, Deutsche Euroshop AG, Deutsche Telekom AG, Deutz AG, Elringklinger AG, Evotec AG, Fielmann AG, Freenet AG, Jungheinrich AG, K S AG, Lanxess AG, Medion AG, MEDICLIN AG, MLP AG, Phoenix Solar AG, RATIONAL AG, RWE AG, Siemens AG, Sky Deutschland AG, STADA Arzneimittel AG, Telecom Italia SpA, United Internet AG, Walt Disney Co, Zurich Financial Services AG, Allianz SE, Drillisch AG, Funkwerk AG, Hamburger Hafen Und Logistik AG, Medigene AG, Salzgitter AG, SKW Stahl Metallurgie Holding AG und SOLON SE an.
Bei den Konjunkturdaten dürfte am Montag in Deutschland die Produktion im produzierenden Gewerbe sowie in den USA die Verbraucherkredite Aufmerksamkeit finden. Es folgen am Dienstag die Außenhandelsdaten, Insolvenzen und der Umsatz im verarbeitenden Gewerbe in Deutschland. Am Mittwoch stehen die Großhandelsdaten in den USA im Blickpunkt. Am Donnerstag werden in Deutschland die Verbraucherpreise und Großhandelspreise sowie in den USA die Handelsbilanz, Ein- und Ausfuhrpreise, Erstanträge Arbeitslosenhilfe und der Staatshaushalt vorgestellt. Zum Wochenschluss wird noch die amerikanische Verbraucherstimmung veröffentlicht.
Indexstände (30.09.2011, 17:47 Uhr) DAX: 5.966,16 TecDAX: 706,75 Dow Jones STOXX 50: 2.285,59 Nikkei 225: 8.801,40 Dow Jones: 11.873,57 Nasdaq Composite: 2.657,41 (04.11.2011/ac/n/m)
Werte im Artikel
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