Zinn: Komplikationen drohen?
21.07.25 05:32
Börse Global
Der Zinnmarkt steckt in einem nervösen Auf und Ab – während sich erste Anzeichen für eine Entspannung der Angebotsseite abzeichnen, kämpft das Industriemetall weiter mit spürbarem Abwärtsdruck. Die jüngsten Kursbewegungen zeigen ein klares Muster: Jeder Aufwärtsschub wird von neuen Verlusten abgelöst. Doch was treibt diese Volatilität wirklich?
Achterbahnfahrt an den Börsen
Gestern noch auf Talfahrt, heute im Aufwind: Der Zinnpreis zeigt sich extrem wechselhaft. Am SHFE sprang der meistgehandelte Kontrakt um 1,55% auf 264.930 Yuan pro Tonne – begleitet von einem Handelsvolumen auf Zwei-Wochen-Hoch. Parallel kletterte der LME-Dreimonatskontrakt auf 33.195 Dollar. Doch der Schein trügt: Nur einen Tag zuvor hatte das Metall ein neues Juli-Tief markiert.
Die technischen Signale bleiben widersprüchlich:
- LME-Widerstand bei 33.000-34.000 Dollar
- SHFE kämpft mit dem 60-Tage-Durchschnitt bei 263.000 Yuan
- Unterschreitung der 33.000-Dollar-Marke öffnet Raum bis 31.000 Dollar
Myanmar gibt Hoffnung – Thailands Blockade bleibt
Endlich Licht am Ende des Tunnels? Die Wa-Region in Myanmar, einst globaler Zinn-Hotspot, hat nach zweijähriger Pause erste Lizenzen erneuert. Könnte dies die weltweiten Engpässe lindern? Die Antwort ist komplex:
- Myanmar: Minenbetrieb teilweise wiederaufgenommen
- Thailand: Transportverbot blockiert weiter chinesische Importe (500-1.000 Tonnen Ausfall im Juni)
- Kongo: Alphamin Resources nach Evakuierung wieder aktiv
Doch während sich das Angebot zaghaft erholt, lauern neue Gefahren: Drohende US-Strafzölle auf EU-, mexikanische und vietnamesische Importe könnten die fragilen Lieferketten weiter destabilisieren.
Makro-Stürme im Anzug
Der schwächelnde US-Dollar sollte eigentlich Rückenwind bringen – doch reicht das? Die Erwartung von Fed-Zinssenkungen (35% Chance für September) macht Zinn zwar für Nicht-Dollar-Anleger attraktiver. Gleichzeitig aber drohen handelspolitische Erdbeben:
- 30% US-Zölle auf EU/Mexiko-Importe ab August
- 40% Strafen auf vietnamesische Transshipments
Die große Frage: Kann das Metall seine technischen Unterstützungen halten – oder steht ein weiterer Absturz bevor? Die nächsten Tage werden entscheidend sein.
Zinn: Kaufen oder verkaufen?! Neue Zinn-Analyse vom 21. Juli liefert die Antwort:
Die neusten Zinn-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Zinn-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 21. Juli erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Zinn: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
Düsseldorf (ots) - - Jamie Oliver erstmals auf einer deutschen Fachkonferenz live auf der Bühne - METRO ...
Münster (ots) - Viele 6- bis 8-stellige E-Commerce-Brands wachsen dynamisch, doch ohne strukturiertes Controlling ...
Nürnberg (ots) - Künstliche Intelligenz kann das Risikocontrolling in Banken durch schnellere Analysen und ...
