update.com im Interview
18.04.02 09:03
austrostocks.com
Der für viele Aktionäre überraschende Rücktritt des bisherigen update (WKN 934523)-Finanzchefs Dr. Marcus Mühlberger schlug hohe Wellen in Internet-Diskussionsforen, der Kurseinbruch drückt ebenfalls die Verunsicherung der Aktionäre aus, so die Experten von "austrostocks.com".
Im Gespräch mit BLUeBULL habe update-CEO Gerhard Schuberth gemeint, es sei schwierig für ihn, für Dr. Mühlberger zu sprechen. Er verstehe die Entscheidung und könne nur bestätigen, dass "alles in Ordnung" sei. Alles, was man in der letzten Zeit kommuniziert habe, insbesondere im Hinblick auf die Erfolgsaussichten des Plans, in diesem Jahr 30% Wachstum zu erreichen und im zweiten Quartal "endgültig" den Break-Even zu schaffen, stimme. Ein weiteres Zeichen für den erfolgreichen Turnaround sei die Steigerung der Liquidität im abgelaufenen Quartal, damit habe erstmals seit dem IPO die Liquiditätslage verbessert werden können.
Gerüchten, nach denen es sich nicht um eine einvernehmliche Trennung gehandelt habe, habe Schuberth energisch widersprochen: "Es gibt weder einen Streit noch ein Missverständnis, aus meiner Sicht ist alles in Ordnung. Ein Wechsel ist in der Industrie völlig normal, es steckt nichts dahinter, worum man sich Sorgen machen muss. Gab es Unstimmigkeiten? Die gab es nicht – weder im geschäftlichen noch im privaten Bereich", so Schuberth gegenüber BLUeBULL.
Während man schon mit mehreren potentiellen CFO-Kandidaten in engem Kontakt stehe, habe Schuberth noch nicht sagen können, wann der Nachfolger den Aktionären präsentiert werde. Für die Interimszeit habe er jedoch Vorsorgen getroffen, dass er, Schuberth, mit den Aufgaben des Finanzchefs nicht ganz alleine dastehe. Schuberth wolle darüber hinaus "alle Maßnahmen setzen, dass die Interimszeit so kurz wie möglich ausfallen" werde, insbesondere weil man auch vor der nächsten Hauptversammlung stehe.
Jede Phase in einem Unternehmen brauche unterschiedliche Kompetenzen, nach der erfolgreichen Restrukturierung wünsche sich Schuberth jetzt einen Kandidaten, der zur nächsten Phase passe, dem weiteren Aufbau und dem Marktwachstum in der Softwarebranche.
Die zuvor kommunizierten Überlegungen im Hinblick auf ein Verlassen des Neuen Marktes und ein mögliches Neulisting an der Nasdaq Europe seien "ziemlich auf Eis gelegt" worden. Man habe die Pläne zwar weiterhin in der Schublade, es gebe seitens des Neuen Markts jedoch keine Bedrohung, die Prioritäten würden derzeit in anderen Bereichen gesetzt.
Der bisherige Finanzchef Dr. Marcus Mühlberger habe Schuberth`s Ausführungen weitgehend bestätigt. Mit dem CEO Schuberth habe er sich einvernehmlich getrennt, das Ausscheiden bei update sei auch keine Entscheidung von heute auf morgen gewesen. Es habe sich um eine partnerschaftliche Trennung gehandelt, ein Vorstandskollegium müsse nicht immer einer Meinung sein, es gebe oftmals auch unterschiedliche Auffassungen, die aber auch sehr befruchtend sein könnten.
Sein Entschluss, das Unternehmen zu verlassen, habe mit etwaigen Unstimmigkeiten jedoch nichts zu tun gehabt - auf die Frage, warum sich er sich vom Unternehmen getrennt habe, wo er doch auf einen großen Erfolg bei update verweisen könne, habe Mühlberger gemeint, dass er kein IT-Mensch sei. Er könne Turnaround-Situationen erkennen und wenn es möglich sei, darauf reagieren, so wie er es bei Update gemacht habe - ein IT-Spezialist sei er jedoch nicht.
Die Kostenstruktur, wie sie sich heute bei update darstelle, sei "ausgesprochen gesund", mit dieser Kostenstruktur könne das Unternehmen überleben. Als Nicht-IT-Spezialist sei es für Mühlberger in der weiteren Entwicklung schwieriger, für das Unternehmen tätig zu werden, wenn man in die Zukunft schaue, brauche es bei update IT-Kenner.
Die aktuellen Prognosen des Managements für die nächsten Quartale könne er aus heutiger Sicht nicht mehr einschätzen, weil er nicht mehr Mitglied des Vorstands sei, er gehe aber davon aus, dass das was gesagt werde, "schon zutrifft".
Die 37.500 update-Anteile, die Mühlberger am vergangenen Montag über die Börse gekauft habe, wolle er auch weiterhin halten, er plane definitiv keinen kurzfristigen Verkauf. "Ich hab` am Montag schon gewusst, was am Mittwoch passiert." Die Aktien habe er gekauft, weil er weiterhin an das Unternehmen glaube. Die Weichen, wie sie in den letzten Quartalen gestellt worden seien, seien sehr positiv. "Keine Animositäten, ich wünsche dem Unternehmen für den weiteren Verlauf Alles Gute", so Mühlberger gegenüber BLUeBULL.
Nachdem der Turnaround geschafft sei, sei dies eine gute Gelegenheit, sich in Zukunft neuen Aufgaben zu widmen. Auf die Frage, was er denn genau geplant habe, habe Mühlberger gemeint, dass er zwar schon Angebote habe, eine definitive Entscheidung sei jedoch noch nicht getroffen worden. Er wolle weiterhin im Finanz- und Bankenbranche bleiben, ob dies in Österreich oder im Ausland geschehen solle, stehe noch nicht fest.
Im Gespräch mit BLUeBULL habe update-CEO Gerhard Schuberth gemeint, es sei schwierig für ihn, für Dr. Mühlberger zu sprechen. Er verstehe die Entscheidung und könne nur bestätigen, dass "alles in Ordnung" sei. Alles, was man in der letzten Zeit kommuniziert habe, insbesondere im Hinblick auf die Erfolgsaussichten des Plans, in diesem Jahr 30% Wachstum zu erreichen und im zweiten Quartal "endgültig" den Break-Even zu schaffen, stimme. Ein weiteres Zeichen für den erfolgreichen Turnaround sei die Steigerung der Liquidität im abgelaufenen Quartal, damit habe erstmals seit dem IPO die Liquiditätslage verbessert werden können.
Gerüchten, nach denen es sich nicht um eine einvernehmliche Trennung gehandelt habe, habe Schuberth energisch widersprochen: "Es gibt weder einen Streit noch ein Missverständnis, aus meiner Sicht ist alles in Ordnung. Ein Wechsel ist in der Industrie völlig normal, es steckt nichts dahinter, worum man sich Sorgen machen muss. Gab es Unstimmigkeiten? Die gab es nicht – weder im geschäftlichen noch im privaten Bereich", so Schuberth gegenüber BLUeBULL.
Während man schon mit mehreren potentiellen CFO-Kandidaten in engem Kontakt stehe, habe Schuberth noch nicht sagen können, wann der Nachfolger den Aktionären präsentiert werde. Für die Interimszeit habe er jedoch Vorsorgen getroffen, dass er, Schuberth, mit den Aufgaben des Finanzchefs nicht ganz alleine dastehe. Schuberth wolle darüber hinaus "alle Maßnahmen setzen, dass die Interimszeit so kurz wie möglich ausfallen" werde, insbesondere weil man auch vor der nächsten Hauptversammlung stehe.
Jede Phase in einem Unternehmen brauche unterschiedliche Kompetenzen, nach der erfolgreichen Restrukturierung wünsche sich Schuberth jetzt einen Kandidaten, der zur nächsten Phase passe, dem weiteren Aufbau und dem Marktwachstum in der Softwarebranche.
Der bisherige Finanzchef Dr. Marcus Mühlberger habe Schuberth`s Ausführungen weitgehend bestätigt. Mit dem CEO Schuberth habe er sich einvernehmlich getrennt, das Ausscheiden bei update sei auch keine Entscheidung von heute auf morgen gewesen. Es habe sich um eine partnerschaftliche Trennung gehandelt, ein Vorstandskollegium müsse nicht immer einer Meinung sein, es gebe oftmals auch unterschiedliche Auffassungen, die aber auch sehr befruchtend sein könnten.
Sein Entschluss, das Unternehmen zu verlassen, habe mit etwaigen Unstimmigkeiten jedoch nichts zu tun gehabt - auf die Frage, warum sich er sich vom Unternehmen getrennt habe, wo er doch auf einen großen Erfolg bei update verweisen könne, habe Mühlberger gemeint, dass er kein IT-Mensch sei. Er könne Turnaround-Situationen erkennen und wenn es möglich sei, darauf reagieren, so wie er es bei Update gemacht habe - ein IT-Spezialist sei er jedoch nicht.
Die Kostenstruktur, wie sie sich heute bei update darstelle, sei "ausgesprochen gesund", mit dieser Kostenstruktur könne das Unternehmen überleben. Als Nicht-IT-Spezialist sei es für Mühlberger in der weiteren Entwicklung schwieriger, für das Unternehmen tätig zu werden, wenn man in die Zukunft schaue, brauche es bei update IT-Kenner.
Die aktuellen Prognosen des Managements für die nächsten Quartale könne er aus heutiger Sicht nicht mehr einschätzen, weil er nicht mehr Mitglied des Vorstands sei, er gehe aber davon aus, dass das was gesagt werde, "schon zutrifft".
Die 37.500 update-Anteile, die Mühlberger am vergangenen Montag über die Börse gekauft habe, wolle er auch weiterhin halten, er plane definitiv keinen kurzfristigen Verkauf. "Ich hab` am Montag schon gewusst, was am Mittwoch passiert." Die Aktien habe er gekauft, weil er weiterhin an das Unternehmen glaube. Die Weichen, wie sie in den letzten Quartalen gestellt worden seien, seien sehr positiv. "Keine Animositäten, ich wünsche dem Unternehmen für den weiteren Verlauf Alles Gute", so Mühlberger gegenüber BLUeBULL.
Nachdem der Turnaround geschafft sei, sei dies eine gute Gelegenheit, sich in Zukunft neuen Aufgaben zu widmen. Auf die Frage, was er denn genau geplant habe, habe Mühlberger gemeint, dass er zwar schon Angebote habe, eine definitive Entscheidung sei jedoch noch nicht getroffen worden. Er wolle weiterhin im Finanz- und Bankenbranche bleiben, ob dies in Österreich oder im Ausland geschehen solle, stehe noch nicht fest.
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