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Fr, 17. April 2026, 5:49 Uhr

ABB Asea Brown Boveri AG

WKN: 529100 / ISIN: DE0005291009

ABB günstig


06.10.00 00:00
Financial.de

Im Geschäftsjahr 1999 habe ABB (WKN 529100) mit einem umfangreichen Umstrukturierungsprogramm begonnen, das eine Neuausrichtung vom Schwermaschinenbauer zum Technologie- und Dienstleistungsunternehmen, was ABB selbst als Wandel zum Wissenskonzern bezeichnet, beinhalte.

Der Ausbau der Stärken des ABB-Konzerns durch Göran Lindahl - Vorsitzender der Geschäftsleitung von ABB - baue auf der von seinem Vorgänger Percy Barnevik vorangetriebenen Globalisierung des Konzerns auf, der 1987 aus dem Zusammenschluss der schwedischen Asea mit der Schweizer BBC entstanden sei. Zunächst sei aber die von Barnevik eingeführte und hochkomplizierte Organisationsstruktur aufgegeben. ABB habe auch seinen 50%-Anteil am verlustreichen Schienenfahrzeughersteller Adtranz an DaimlerChrysler verkauft. Adtranz sei 1995 auf paritätischer Basis mit dem Daimler-Konzern gegründet worden. Der Abschied von der Bahntechnik bedeute - ebenso wie die Auflösung des Joint-ventures ABB Alstom Power im März 2000 - den Zufluss von Liquidität, eine Entlastung für die Konzernbilanz und damit mehr Flexibilität für den Ausbau der als strategisch wichtig angesehenen Wachstumsbereiche Stromübertragung- und Verteilung, Automation, Öl/Gas/Petrochemie und Gebäudetechnik.

Das Betriebsergebnis sei wegen der anhaltenden Umstrukturierungen schlecht mit der Vorjahresperiode vergleichbar, doch eine EBIT-Marge von 9,6% zeige, dass sich das Unternehmen weiterhin auf dem besten Wege befinde, das vorgegebene Ziel einer Marge von 12% bis 2003 zu erreichen.

Ein weiteres Beispiel für die strategische Ausrichtung der Gruppe sei die Gründung der mit über US$ 1 Mrd. kapitalisierten Venture Capital Gruppe b-business partners, an der ABB und die schwedische Holdinggesellschaft Investor AB mit je US$ 300 Mio. beteiligt seien. Zu den Partnern zählten u.a. auch die größte skandinavische Bank SEB (Skandinaviska Enskilda Banken), die US$ 50 Mio. einbrächten und mit weiteren Kleinanteilen Industrieunternehmen wie Atlas Copco, Sandvik, Electrolux etc.. Der Sinn dieser Allianz bestehe einmal darin, einen Return auf das investierte Kapital zu erzielen (Finanzierung von innovativen Start-up Unternehmen), auf der anderen Seite aber auch bei der Schaffung von e-Commerce-Lösungen für die Industrie zusammenzuarbeiten.

Dem zyklischen Charakter des Sektors könne am ehesten durch einen KGV-Vergleich Rechnung getragen werden. ABB weise momentan ein 2001er KGV von 17,0 auf und liege somit im Sektordurchschnitt. Angesichts einer weiterhin stabilen Konjunktur in Europa erscheine den Analysten von Financial.de dies jedoch relativ günstig.





 
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