Antenna Hungaria verkaufen
17.12.01 15:27
Der Ostinvestor
Die Analysten des Börsenbriefs "Der Ostinvestor" bewerten die Antenna Hungaria-Aktie (WKN 917294) mit "verkaufen".
Regelmäßige Hörer der Sprachhotline würden die ungarische AHU kennen, die Antenna Hungaria. AHU baue unter anderem ein digitales Fernsehnetz über Kabel und Satellit in Ungran auf und besitze 30% der Anteile an der Vodafone Hungaria, Ungarns Nummer 3 im Mobilfunkmarkt.
Der Staat halte nach wie vor den Löwenanteil an AHU, obwohl seit fast 10 Jahren die jeweiligen sich an der Macht befindenden unterschiedlichen Regierungskoalitionen die Privatisierung von Antenna Hungaria planten. Vollzogen worden sei sie bisher nur unvollkommen. AHU und MATAV, der ungarische Festnetzmonopolist, entstanden 1992 aus der Privatisierung der Ungarischen Post. Während die MATA V kurz darauf, im Dezember 1993, sehr schnell privatisiert worden sei, sei die AHU in Staatshänden geblieben.
Während MATA V nach der Privatisierung die Organisations- und Unternehmensstruktur eines profitorientierten Unternehmens angenommen habe, habe AHU weiter wie eine Behörde gearbeitet. In letzter Zeit habe die Regierung intensiver versucht, einen ausländischen Großinvestor zu finden, an dem sie einen Teil der Anteile abgeben könne.
Bis dato vergebens. Zuletzt geführte, aussichtsreiche Verhandlungen mit der TeleDiffusion de France hätten zu keinem Ergebnis geführt, da die Vorstellungen zu weit auseinander gelegen hätten. Der neue CEO, Laszlo Geza, sei nun dabei, den Konzern radikal umzustrukturieren und auf Marktwirtschaftskurs zu bringen.
Digitales TV sei eine spannende Technik mit Zukunft. Und in einem aufstrebendem Land wie Ungarn komme hinzu, dass ein stark anwachsender Teil der Bevölkerung sich diese Technik auch werde leisten können. Und auch aus der Verbindung mit Vodafone Hungaria könne noch so einiges wachsen.
Doch noch sei unklar, woher die von AHU dringend benötigten Gelder kommen könnten, wann sie kämen und auch wie lange sie reichen würden. Man rechne nicht damit, dass AHU es auf Sicht der nächsten 2-3 Jahre schaffen könne, in die Gewinnzone zu kommen - es sei denn es würde AHU mit einem "Debt to equity-Swap" die Schuldenlast genommen.
Die Experten des Börsenbriefs "Der Ostinvestor" raten bei AHU engagierten Anlegern: Nehmen Sie jetzt die Hälfte Ihrer Gewinne mit - die andere behalten Sie mit einer großzügigen Gewinn-Absicherung bei etwa 9,5 Euro.
Regelmäßige Hörer der Sprachhotline würden die ungarische AHU kennen, die Antenna Hungaria. AHU baue unter anderem ein digitales Fernsehnetz über Kabel und Satellit in Ungran auf und besitze 30% der Anteile an der Vodafone Hungaria, Ungarns Nummer 3 im Mobilfunkmarkt.
Der Staat halte nach wie vor den Löwenanteil an AHU, obwohl seit fast 10 Jahren die jeweiligen sich an der Macht befindenden unterschiedlichen Regierungskoalitionen die Privatisierung von Antenna Hungaria planten. Vollzogen worden sei sie bisher nur unvollkommen. AHU und MATAV, der ungarische Festnetzmonopolist, entstanden 1992 aus der Privatisierung der Ungarischen Post. Während die MATA V kurz darauf, im Dezember 1993, sehr schnell privatisiert worden sei, sei die AHU in Staatshänden geblieben.
Bis dato vergebens. Zuletzt geführte, aussichtsreiche Verhandlungen mit der TeleDiffusion de France hätten zu keinem Ergebnis geführt, da die Vorstellungen zu weit auseinander gelegen hätten. Der neue CEO, Laszlo Geza, sei nun dabei, den Konzern radikal umzustrukturieren und auf Marktwirtschaftskurs zu bringen.
Digitales TV sei eine spannende Technik mit Zukunft. Und in einem aufstrebendem Land wie Ungarn komme hinzu, dass ein stark anwachsender Teil der Bevölkerung sich diese Technik auch werde leisten können. Und auch aus der Verbindung mit Vodafone Hungaria könne noch so einiges wachsen.
Doch noch sei unklar, woher die von AHU dringend benötigten Gelder kommen könnten, wann sie kämen und auch wie lange sie reichen würden. Man rechne nicht damit, dass AHU es auf Sicht der nächsten 2-3 Jahre schaffen könne, in die Gewinnzone zu kommen - es sei denn es würde AHU mit einem "Debt to equity-Swap" die Schuldenlast genommen.
Die Experten des Börsenbriefs "Der Ostinvestor" raten bei AHU engagierten Anlegern: Nehmen Sie jetzt die Hälfte Ihrer Gewinne mit - die andere behalten Sie mit einer großzügigen Gewinn-Absicherung bei etwa 9,5 Euro.
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