Blue C wie geht´s weiter?
08.11.01 09:57
austrostocks.com
Der am Neuen Markt notierte eBusiness-Dienstleister Blue C Consulting AG (WKN 940118) hält trotz der aktuellen Konjunkturflaute weiter an dem Ziel fest, bis zum ersten Quartal 2002 profitabel zu arbeiten, berichten die Experten von "austrostocks.com".
Unternehmenssprecherin Eva Prinzhorn meinte gegenüber austrostocks.com/Bluebull, dass auf der außerordentlichen Pressekonferenz am 16. November die Aktionäre im Rahmen des österreichischen Aktiengesetzes über die aktuelle Lage im Unternehmen informiert werden sollen. Neben Updates zur Auftragslage solle den Aktionären versichert werden, dass alles getan werde, um die Kosten zu reduzieren und die Finanzierungslage sicherzustellen.
Auf die Frage, was man um eine Insolvenz besorgten Investoren sage, meinte Frau Prinzhorn, dass neben dem Ausbau des Geschäfts und der Reduktion der Kosten auch Gespräche mit strategischen Investoren geführt würden. Dabei gehe es insbesondere um Expansions- und Kooperationspläne mit möglichen Partnern. Falls aufgrund von Finanzengpässen Kapitalmaßnahmen durchgeführt werden müssten, gebe es auch da Möglichkeiten.
Mit der im September übernommenen Internetdienste.de AG, einem profitabel arbeitenden Internetdienstleister mit Sitz in Hanau, sei die Präsenz in Deutschland trotz der Schließung der Niederlassung Köln gefestigt worden. Die Übernahme sei zwar noch nicht im Firmenbuch eingetragen und befinde sich noch in der Prüfung, man sei aber zuversichtlich, dass ein Abschluss nicht mehr lange auf sich warten lässt. Im Hinblick auf den Kaufpreis sei man im Konsens, der Großteil des Kaufpreises solle durch einen Aktientausch beglichen werden, zusätzlich sei die Zahlung eines "sehr geringen" Cashbetrags vorgesehen. Bei der Evaluation sei neben den Umsätzen auch die Wertschöpfung, die Internetdienste.de einbringen könne, berücksichtigt worden. Nach Aussagen von Frau Prinzhorn sei die Bewertung "solide".
Blue C sehe Internetdienste.de eher als selbständigen Partner, mit dem man Synergien nutzen könne. Bei größeren Aufträgen erhalte Internetdienste.de Unterstützung im Hinblick auf Know-How und Ressourcen. Weiterhin sei CMO Peter Affenzeller wie geplant Ende Oktober aus dem Vorstand ausgeschieden, Uwe Stern von Internetdienste.de wurde neu aufgenommen.
Am 8.10. hatte Blue C eine einstweilige Verfügung gegen die "Pennystockregeln" der Deutschen Börse erwirkt. Demnach sei Blue C sechs Monate Aufschub gewährt worden, bis die Deutsche Börse diese Regeln auf Blue C anwenden könne. Zur Frage, welche Pläne man für die Zeit danach habe, meinte Frau Prinzhorn, dass es derzeit noch keinen Präzedenzfall gebe. Man gehe aber davon aus, dass man bis dahin die Marke von einem Euro wieder überschritten habe. Dies sei natürlich nur nachhaltig über Aufträge möglich, man sei aber zuversichtlich. Falls die Marke von einem Euro wider Erwarten nicht hinter sich gelassen werden könne und die Deutsche Börse die Regeln auf Blue C anwende, wäre die Konsequenz ein Listing auf dem Freiverkehr.
Unternehmenssprecherin Eva Prinzhorn meinte gegenüber austrostocks.com/Bluebull, dass auf der außerordentlichen Pressekonferenz am 16. November die Aktionäre im Rahmen des österreichischen Aktiengesetzes über die aktuelle Lage im Unternehmen informiert werden sollen. Neben Updates zur Auftragslage solle den Aktionären versichert werden, dass alles getan werde, um die Kosten zu reduzieren und die Finanzierungslage sicherzustellen.
Mit der im September übernommenen Internetdienste.de AG, einem profitabel arbeitenden Internetdienstleister mit Sitz in Hanau, sei die Präsenz in Deutschland trotz der Schließung der Niederlassung Köln gefestigt worden. Die Übernahme sei zwar noch nicht im Firmenbuch eingetragen und befinde sich noch in der Prüfung, man sei aber zuversichtlich, dass ein Abschluss nicht mehr lange auf sich warten lässt. Im Hinblick auf den Kaufpreis sei man im Konsens, der Großteil des Kaufpreises solle durch einen Aktientausch beglichen werden, zusätzlich sei die Zahlung eines "sehr geringen" Cashbetrags vorgesehen. Bei der Evaluation sei neben den Umsätzen auch die Wertschöpfung, die Internetdienste.de einbringen könne, berücksichtigt worden. Nach Aussagen von Frau Prinzhorn sei die Bewertung "solide".
Blue C sehe Internetdienste.de eher als selbständigen Partner, mit dem man Synergien nutzen könne. Bei größeren Aufträgen erhalte Internetdienste.de Unterstützung im Hinblick auf Know-How und Ressourcen. Weiterhin sei CMO Peter Affenzeller wie geplant Ende Oktober aus dem Vorstand ausgeschieden, Uwe Stern von Internetdienste.de wurde neu aufgenommen.
Am 8.10. hatte Blue C eine einstweilige Verfügung gegen die "Pennystockregeln" der Deutschen Börse erwirkt. Demnach sei Blue C sechs Monate Aufschub gewährt worden, bis die Deutsche Börse diese Regeln auf Blue C anwenden könne. Zur Frage, welche Pläne man für die Zeit danach habe, meinte Frau Prinzhorn, dass es derzeit noch keinen Präzedenzfall gebe. Man gehe aber davon aus, dass man bis dahin die Marke von einem Euro wieder überschritten habe. Dies sei natürlich nur nachhaltig über Aufträge möglich, man sei aber zuversichtlich. Falls die Marke von einem Euro wider Erwarten nicht hinter sich gelassen werden könne und die Deutsche Börse die Regeln auf Blue C anwende, wäre die Konsequenz ein Listing auf dem Freiverkehr.
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