Constantin Film Marketperformer
02.07.03 10:25
Stadtsparkasse Köln
Die Analysten der Stadtsparkasse Köln stufen die Aktie Constantin Film AG (ISIN DE0005800809 / WKN 580080) mit "Marketperformer" ein.
Bei der geplanten Übernahme der Constantin Film AG durch den Schweizer Filmrechtehändler Highlight Communications hätten sich Highlight und Constantin-Gründer Bernd Eichinger im Rahmen einer bis zum 31.12.2013 laufenden Gesellschaftervereinbarung auf eine gemeinsame Zukunft verständigt. Die beiden Großaktionäre (Highlight 41,4%, Eichinger 25,1%) hätten ihre Anteile zusammengelegt und ein gemeinsames Übernahmeangebot an die freien Aktionäre der Constantin unterbreitet. Das Angebot, das am 14.07.2003 ende, sehe einen Preis von 4,50 Euro je Constantin-Aktie vor. Dieser liege deutlich über dem gesetzlich geforderten Mindestpreis von 2,91 Euro (durchschnittlicher Börsenpreis der letzten drei Monate).
Im 1. Quartal 2003 habe Constantin trotz deutlicher Umsatzrückgänge im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (- 35% auf 23,9 Mio. Euro) mit 4,2 Mio. Euro ein Bruttoergebnis auf Vorjahresniveau erzielen können. Der Umsatzrückgang habe nach Unternehmensangaben daran gelegen, dass im Gegensatz zum Vorjahresquartal noch keine internationale Eigenproduktion gestartet worden sei. Das EBIT sei von 0,4 auf rd. 1 Mio. Euro gestiegen, das Ergebnis vor Steuern sei von -1,4 auf 0,4 Mio. Euro verbessert worden. Der Überschuss sei auf 0,4 (2,8) Mio. Euro gesunken, wobei der Vorjahreswert wesentlich von latenten Steuererträgen geprägt gewesen sei.
Die Prognose für das Gesamtjahr sei bestätigt worden: der Umsatz sollte zwischen 120 und 135 Mio. Euro liegen, was durch mind. 20 Kinostarts (davon acht Eigenproduktionen) erreicht werden sollte. Zudem werde eine EBIT-Marge zwischen 2% und 5% angestrebt (2002: 3,6%). Auf der TV-Seite erwarte Constantin ein schwieriges Jahr.
Für das nächste Jahr plane Constantin die Verfilmung des Romans "Das Parfüm" von Patrick Süskind. Die weltweiten Verfilmungsrechte hierzu habe Eichinger für 10 Mio. Euro an Constantin übertragen.
Aus strategischer Sicht würden sich durch die Übernahmetransaktion keine wesentlichen Änderungen für Constantin ergeben. Das Unternehmen werde weiterhin weitestgehend selbstständig agieren und seine bisherige Strategie fortsetzen können. Angesichts überwiegend komplementärer Geschäftsfelder ergebe sich durch die Übernahme ein nur eingeschränktes Synergiepotenzial für Constantin und Highlight.
Der Kurs der Constantin-Aktie habe seit Bekanntgabe der Anteilserhöhung durch Highlight um mehr als 30% zugelegt. Auch wenn der Übernahmepreis von 4,50 Euro je Aktie angesichts eines Eigenkapitalbuchwertes von 5,89 Euro eher niedrig erscheine, sei kurz- bis mittelfristig nicht mit nennenswerten Kurssteigerungen zu rechnen. Zudem könnte nach Abschluss der Übernahme auf Grund des geringeren Streubesitzes die Handelbarkeit der Aktie eingeschränkt sein, was sich wiederum in einer höheren Volatilität des Kurses niederschlagen würde. Die Pflicht seitens Highlight zur Einhaltung einer Beteiligungsgrenze von 50,1% und des Verkaufs darüber hinaus gehender Anteile über die Börse, könnte für zusätzlichen Druck auf die Aktie sorgen.
Vor dem Hintergrund der vorangehenden Ausführungen stufen die Analysten der Stadtsparkasse Köln die Constantin-Aktie auf "Marketperformer" herab.
Bei der geplanten Übernahme der Constantin Film AG durch den Schweizer Filmrechtehändler Highlight Communications hätten sich Highlight und Constantin-Gründer Bernd Eichinger im Rahmen einer bis zum 31.12.2013 laufenden Gesellschaftervereinbarung auf eine gemeinsame Zukunft verständigt. Die beiden Großaktionäre (Highlight 41,4%, Eichinger 25,1%) hätten ihre Anteile zusammengelegt und ein gemeinsames Übernahmeangebot an die freien Aktionäre der Constantin unterbreitet. Das Angebot, das am 14.07.2003 ende, sehe einen Preis von 4,50 Euro je Constantin-Aktie vor. Dieser liege deutlich über dem gesetzlich geforderten Mindestpreis von 2,91 Euro (durchschnittlicher Börsenpreis der letzten drei Monate).
Im 1. Quartal 2003 habe Constantin trotz deutlicher Umsatzrückgänge im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (- 35% auf 23,9 Mio. Euro) mit 4,2 Mio. Euro ein Bruttoergebnis auf Vorjahresniveau erzielen können. Der Umsatzrückgang habe nach Unternehmensangaben daran gelegen, dass im Gegensatz zum Vorjahresquartal noch keine internationale Eigenproduktion gestartet worden sei. Das EBIT sei von 0,4 auf rd. 1 Mio. Euro gestiegen, das Ergebnis vor Steuern sei von -1,4 auf 0,4 Mio. Euro verbessert worden. Der Überschuss sei auf 0,4 (2,8) Mio. Euro gesunken, wobei der Vorjahreswert wesentlich von latenten Steuererträgen geprägt gewesen sei.
Die Prognose für das Gesamtjahr sei bestätigt worden: der Umsatz sollte zwischen 120 und 135 Mio. Euro liegen, was durch mind. 20 Kinostarts (davon acht Eigenproduktionen) erreicht werden sollte. Zudem werde eine EBIT-Marge zwischen 2% und 5% angestrebt (2002: 3,6%). Auf der TV-Seite erwarte Constantin ein schwieriges Jahr.
Aus strategischer Sicht würden sich durch die Übernahmetransaktion keine wesentlichen Änderungen für Constantin ergeben. Das Unternehmen werde weiterhin weitestgehend selbstständig agieren und seine bisherige Strategie fortsetzen können. Angesichts überwiegend komplementärer Geschäftsfelder ergebe sich durch die Übernahme ein nur eingeschränktes Synergiepotenzial für Constantin und Highlight.
Der Kurs der Constantin-Aktie habe seit Bekanntgabe der Anteilserhöhung durch Highlight um mehr als 30% zugelegt. Auch wenn der Übernahmepreis von 4,50 Euro je Aktie angesichts eines Eigenkapitalbuchwertes von 5,89 Euro eher niedrig erscheine, sei kurz- bis mittelfristig nicht mit nennenswerten Kurssteigerungen zu rechnen. Zudem könnte nach Abschluss der Übernahme auf Grund des geringeren Streubesitzes die Handelbarkeit der Aktie eingeschränkt sein, was sich wiederum in einer höheren Volatilität des Kurses niederschlagen würde. Die Pflicht seitens Highlight zur Einhaltung einer Beteiligungsgrenze von 50,1% und des Verkaufs darüber hinaus gehender Anteile über die Börse, könnte für zusätzlichen Druck auf die Aktie sorgen.
Vor dem Hintergrund der vorangehenden Ausführungen stufen die Analysten der Stadtsparkasse Köln die Constantin-Aktie auf "Marketperformer" herab.
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