Constantin Film Marketperformer
29.03.04 16:29
Stadtsparkasse Köln
Die Analysten der Stadtsparkasse Köln stufen die Aktie von Constantin Film weiterhin mit "Marketperformer" ein.
Das schwache Kinogeschäft und hohe Abschreibungen hätten bei Constantin Film im vergangenen Jahr zu einem Verlust geführt. Zusätzlich seien Beratungskosten im Rahmen der Übernahme durch die Highlight Communications AG angefallen, die auf das Ergebnis gedrückt hätten. Das Filmunternehmen habe vor Steuern und Zinsen ein Minus von 11,8 Mio. Euro nach einem Gewinn von 4,8 Mio. Euro im Vorjahr verbucht. Der Jahresfehlbetrag sei von 1,1 Mio. Euro auf 9,9 Mio. Euro ausgeweitet worden.
Der Umsatz sei um 13% auf 114,3 Mio. Euro zurückgegangen. Dabei habe Constantin vor allem beim Kinoverleih schwach abgeschnitten: Die Kinoerlöse seien um über 54% auf 18,8 Mio. Euro gesunken, wovon rund 35% auf Eigenproduktionen von Constantin entfallen seien. Hier sei die Produktschwäche sowohl der eigenen Produktionen als auch der Verleihtitel deutlich geworden. Den höchsten Umsatzbeitrag hätten die TV-Erlöse mit 31,3 Mio. Euro (+32%) erbracht, davon seien 14,1 Mio. Euro mit Eigenproduktionen generiert worden.
Für das laufende Jahr gehe Constantin trotz einer sich fortsetzenden Kinoflaute - die Besucherzahlen seien seit Jahresanfang weiter rückläufig - von einer Verbesserung der Geschäftsentwicklung aus. Vor Steuern und Zinsen wolle das Unternehmen einen Gewinn von 6 Mio. Euro erreichen. Auch unter dem Strich würden schwarze Zahlen angestrebt. Der Umsatz solle um mindestens 55% auf mehr als 180 Mio. Euro steigen. Dieses Ziel solle vor allem durch zahlreiche Eigenproduktionen erreicht werden. Hoffnungsträger dieses Jahres sei u.a. der Film "(T)Raumschiff Surprise" (Kinostart Juli) von Michael "Bully" Herbig, der bereits mit "Der Schuh des Manitu" große Erfolge habe erzielen können.
Wie bereits angekündigt, habe Constantin den Verlust im abgelaufenen Geschäftsjahr 2003 deutlich ausgeweitet. Die diesjährige Verleihstaffel enthalte einige vielversprechende Titel. Der Erfolg daraus sei allerdings nur schwer abzuschätzen, da er im Wesentlichen vom Zuschauergeschmack abhänge. Um die Volatilität des Kerngeschäftes Produktion und Verleih zu begrenzen, habe Constantin seine Tätigkeit um die Bereiche TV-Produktion, Video-/DVD-Distribution und Lizenzhandel erweitert. Dies sei grundsätzlich positiv zu beurteilen.
Angesichts des schwierigen Umfeldes auf allen Stufen der Verwertungskette (rückläufige Kinobesucherzahlen, Kaufzurückhaltung der TV-Sender, Internet-Piraterie etc.) behalten die Analysten der Stadtsparkasse Köln ihre "Marketperformer"-Einschätzung für die Aktie von Constantin Film bei.
Das schwache Kinogeschäft und hohe Abschreibungen hätten bei Constantin Film im vergangenen Jahr zu einem Verlust geführt. Zusätzlich seien Beratungskosten im Rahmen der Übernahme durch die Highlight Communications AG angefallen, die auf das Ergebnis gedrückt hätten. Das Filmunternehmen habe vor Steuern und Zinsen ein Minus von 11,8 Mio. Euro nach einem Gewinn von 4,8 Mio. Euro im Vorjahr verbucht. Der Jahresfehlbetrag sei von 1,1 Mio. Euro auf 9,9 Mio. Euro ausgeweitet worden.
Für das laufende Jahr gehe Constantin trotz einer sich fortsetzenden Kinoflaute - die Besucherzahlen seien seit Jahresanfang weiter rückläufig - von einer Verbesserung der Geschäftsentwicklung aus. Vor Steuern und Zinsen wolle das Unternehmen einen Gewinn von 6 Mio. Euro erreichen. Auch unter dem Strich würden schwarze Zahlen angestrebt. Der Umsatz solle um mindestens 55% auf mehr als 180 Mio. Euro steigen. Dieses Ziel solle vor allem durch zahlreiche Eigenproduktionen erreicht werden. Hoffnungsträger dieses Jahres sei u.a. der Film "(T)Raumschiff Surprise" (Kinostart Juli) von Michael "Bully" Herbig, der bereits mit "Der Schuh des Manitu" große Erfolge habe erzielen können.
Wie bereits angekündigt, habe Constantin den Verlust im abgelaufenen Geschäftsjahr 2003 deutlich ausgeweitet. Die diesjährige Verleihstaffel enthalte einige vielversprechende Titel. Der Erfolg daraus sei allerdings nur schwer abzuschätzen, da er im Wesentlichen vom Zuschauergeschmack abhänge. Um die Volatilität des Kerngeschäftes Produktion und Verleih zu begrenzen, habe Constantin seine Tätigkeit um die Bereiche TV-Produktion, Video-/DVD-Distribution und Lizenzhandel erweitert. Dies sei grundsätzlich positiv zu beurteilen.
Angesichts des schwierigen Umfeldes auf allen Stufen der Verwertungskette (rückläufige Kinobesucherzahlen, Kaufzurückhaltung der TV-Sender, Internet-Piraterie etc.) behalten die Analysten der Stadtsparkasse Köln ihre "Marketperformer"-Einschätzung für die Aktie von Constantin Film bei.
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