Constantin Film gute Halteposition
03.12.04 11:02
TradeCentre.de
Für die Experten von "TradeCentre.de" ist die Aktie von Constantin Film mindestens eine Halteposition.
Das Münchener Medienunternehmen habe glänzende Chancen, in 2004 eines der besten Jahre in der 25-jährigen Firmengeschichte zu feiern - jedenfalls das beste Kinoverleihjahr seit 25 Jahren. Das sage den Experten Vorstandschef Fred Kogel im Hintergrundgespräch.
Da insbesondere das Kinogeschäft für die Constantin Film AG in diesem Jahr wie am Schnürchen laufe, habe Kogel die Planung für 2004 bereits zweimal nach oben schrauben müssen.
Der Konzern rechne nunmehr mit einem Umsatz von 220 Millionen Euro und einem Ergebnis vor Steuern und Zinsen von 12,5 Millionen Euro. Nach neun Monaten habe bereits ein EBIT von 11,5 Millionen Euro in der Kasse geklingelt. Die Ergebnisprognose erscheine erneut konservativ, da die Gesellschaft im Schlussquartal lediglich eine Million operativen Profit einfahren müsse. Wie der ehemalige SAT.1-Manager betone, handle es sich bei der Planung um "Mindestziele, die wir auf jeden Fall erreichen wollen".
Der riesige Kinoerfolg von "Der Untergang", der inzwischen mehr als vier Millionen Besucher in die deutschen Kinos gelockt habe, werde die Bilanz zum großen Teil in Q4 beeinflussen. Der Löwenanteil der Kino-Auswertung von "Resident Evil: Apocalypse", der mittlerweile weltweit fast 120 Millionen Dollar eingespielt habe, fällt ebenfalls ins Q4, sage Kogel. Anderseits wirke sich die Verschiebung von "Alexander", der ursprünglich in der letzen Novemberwoche an den Start gehen sollte und nun erst am 23. Dezember sein Debüt in Deutschland feiere, auf das vierte Quartal negativ aus. "Wir müssen nahezu sämtliche Marketingkosten im vierten Quartal verbuchen und bekommen demgegenüber aber nur noch die Besucher der traditionell besucherschwachen Weihnachtswoche für dieses Jahr in die Bücher, erkläre Kogel.
Das Schlussquartal habe sodann Licht- und Schattenseiten. Dennoch erachte man ein Ergebnisziel (EBIT) von nur einer Million Euro für Q4 als extrem vorsichtig. Gut möglich, dass die Münchener nochmals überraschen würden.
Auf Grund der starken Filmpipeline und der operativen Erfolge in 2004 sei das Unternehmen auch an der Börse wieder ein Star. Seit Jahresbeginn habe sich die Aktie mehr als verdoppelt. Vor kurzem habe der Titel mit 8,60 Euro sogar ein neues Dreijahreshoch erreicht. Damit die Rallye weiter anhalte, müssten die Bayern in 2005 weitere Fortschritte machen. Kogel habe für das kommende Jahr noch keine Prognose preisgeben wollen. "Das Kinogeschäft ist volatil; ist stets unsere Unbekannte im Geschäft und nicht seriös prognostizierbar", so der 44-jährige. Laut Kogel sei es derzeit geplant, dass in 2005 zwischen 18 und 20 Filme an den Start gehen würden.
Natürlich werde es für den Konzern sehr schwer werden, das "Ausnahmejahr" 2004 hinsichtlich der Kinofilme zu toppen. Mit "(T)Raumschiff Surprise" und "Der Untergang" habe die Filmproduktions- und Verleihfirma Zuschauerzahlen jenseits der Marke von drei Millionen verzeichnet. "Solch einen riesigen Erfolg in zwei Jahren hintereinander zu erzielen ist eher unwahrscheinlich", gebe Kogel zu Protokoll.
Um die Constantin Film weniger abgängig vom Filmgeschäft zu machen, setze der Konzern verstärkt auf die Säulen Lizenzhandel, Video/DVD-Geschäft und TV-Auftragsproduktionen. "Mein Bestreben ist es, die Volatilität verstärkt aus dem Geschäft rauszubekommen - ganz wird das aber niemals gelingen“, sage der gebürtige Wiesbadner. Vor allem das Geschäft mit DVDs sollte im nächsten Jahr bei Constantin kräftig brummen. Schließlich würden die in diesem Jahr im Kino gelaufenen Titel in 2005 auf DVD erscheinen. "Im Video/DVD-Bereich stehen wir im nächsten Jahr vor großen Herausforderungen“, betone Kogel. Beispielsweise sei laut dem umtriebigen CEO "Resident Evil: Apocalypse" ein "überdimensional starker Titel auf DVD". Auch der "Der Untergang" sollte als Kauf-DVD alles andere als ein Untergang für die Firma sein.
Die von den Experten von "TradeCentre.de" in den letzten zwölf Monaten zwischen vier und sieben Euro x-fach empfohlene Constantin Film-Aktie ist für sie nach der bombigen Rallye mindestens eine Halteposition.
Das Münchener Medienunternehmen habe glänzende Chancen, in 2004 eines der besten Jahre in der 25-jährigen Firmengeschichte zu feiern - jedenfalls das beste Kinoverleihjahr seit 25 Jahren. Das sage den Experten Vorstandschef Fred Kogel im Hintergrundgespräch.
Da insbesondere das Kinogeschäft für die Constantin Film AG in diesem Jahr wie am Schnürchen laufe, habe Kogel die Planung für 2004 bereits zweimal nach oben schrauben müssen.
Der Konzern rechne nunmehr mit einem Umsatz von 220 Millionen Euro und einem Ergebnis vor Steuern und Zinsen von 12,5 Millionen Euro. Nach neun Monaten habe bereits ein EBIT von 11,5 Millionen Euro in der Kasse geklingelt. Die Ergebnisprognose erscheine erneut konservativ, da die Gesellschaft im Schlussquartal lediglich eine Million operativen Profit einfahren müsse. Wie der ehemalige SAT.1-Manager betone, handle es sich bei der Planung um "Mindestziele, die wir auf jeden Fall erreichen wollen".
Das Schlussquartal habe sodann Licht- und Schattenseiten. Dennoch erachte man ein Ergebnisziel (EBIT) von nur einer Million Euro für Q4 als extrem vorsichtig. Gut möglich, dass die Münchener nochmals überraschen würden.
Auf Grund der starken Filmpipeline und der operativen Erfolge in 2004 sei das Unternehmen auch an der Börse wieder ein Star. Seit Jahresbeginn habe sich die Aktie mehr als verdoppelt. Vor kurzem habe der Titel mit 8,60 Euro sogar ein neues Dreijahreshoch erreicht. Damit die Rallye weiter anhalte, müssten die Bayern in 2005 weitere Fortschritte machen. Kogel habe für das kommende Jahr noch keine Prognose preisgeben wollen. "Das Kinogeschäft ist volatil; ist stets unsere Unbekannte im Geschäft und nicht seriös prognostizierbar", so der 44-jährige. Laut Kogel sei es derzeit geplant, dass in 2005 zwischen 18 und 20 Filme an den Start gehen würden.
Natürlich werde es für den Konzern sehr schwer werden, das "Ausnahmejahr" 2004 hinsichtlich der Kinofilme zu toppen. Mit "(T)Raumschiff Surprise" und "Der Untergang" habe die Filmproduktions- und Verleihfirma Zuschauerzahlen jenseits der Marke von drei Millionen verzeichnet. "Solch einen riesigen Erfolg in zwei Jahren hintereinander zu erzielen ist eher unwahrscheinlich", gebe Kogel zu Protokoll.
Um die Constantin Film weniger abgängig vom Filmgeschäft zu machen, setze der Konzern verstärkt auf die Säulen Lizenzhandel, Video/DVD-Geschäft und TV-Auftragsproduktionen. "Mein Bestreben ist es, die Volatilität verstärkt aus dem Geschäft rauszubekommen - ganz wird das aber niemals gelingen“, sage der gebürtige Wiesbadner. Vor allem das Geschäft mit DVDs sollte im nächsten Jahr bei Constantin kräftig brummen. Schließlich würden die in diesem Jahr im Kino gelaufenen Titel in 2005 auf DVD erscheinen. "Im Video/DVD-Bereich stehen wir im nächsten Jahr vor großen Herausforderungen“, betone Kogel. Beispielsweise sei laut dem umtriebigen CEO "Resident Evil: Apocalypse" ein "überdimensional starker Titel auf DVD". Auch der "Der Untergang" sollte als Kauf-DVD alles andere als ein Untergang für die Firma sein.
Die von den Experten von "TradeCentre.de" in den letzten zwölf Monaten zwischen vier und sieben Euro x-fach empfohlene Constantin Film-Aktie ist für sie nach der bombigen Rallye mindestens eine Halteposition.
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