Constantin Film übergewichten
23.07.02 08:45
GBC-Research
Marcus Moser, Analyst von GBC-Research empfiehlt die Aktien von Constantin Film (WKN 580080) überzugewichten.
Die Constantin Film AG, 1979 von Bernd Eichinger als "Neue Constantin Film" gegründet, sei heute der erfolgreichste deutsche Filmproduzent und Filmverleiher. Mit Titeln wie "Die Unendliche Geschichte", "Der Name der Rose" oder "Das Geisterhaus" habe das Unternehmen auch international Filmgeschichte geschrieben. Die Constantin Film AG sei mittlerweile ein internationales "full-service"-Medienhaus. Die Unternehmensgruppe sei in allen Produktions- und Verwertungs-Stufen der Filmindustrie, von der nationalen und internationalen Kino- und TV-Produktion über den Filmverleih bis zum Lizenzhandel, tätig. Zu den Highlights, welche Constantin in die deutschen Kinos gebracht habe, würden auch Blockbuster wie "The Sixth Sense", "American Pie" oder "Sleepy Hollow" gehören. Strategisches Ziel der Constantin Film sei es, ihre Rolle als integrierter Medienkonzern insbesondere in den internationalen Märkten in sämtlichen Bereiche und Genres der Filmproduktion und Rechteverwertung weiter auszubauen.
Das Geschäftsjahr 2001 sei trotz der erneuten Spitzenposition unter Deutschlands unabhängigen Filmverleihern mit einem EBIT von -15,9 Mio. Euro enttäuschend verlaufen, wobei Einmaleffekte aus der Umstellung der Bilanzierungspraxis das Ergebnis mit 12,5 Mio. Euro belastet hätten. Die liquiden Mittel würden sich nach Ende des 1Q 2002 auf ca. 80 Mio. Euro belaufen, während die Bankverbindlichkeiten mit rund 82 Mio. Euro in ähnlicher Höhe liegen würden.
Die potenziellen negativen Auswirkungen der Krise bei dem wichtigen Geschäftspartner, der Kirch-Gruppe müssten abgewartet werden, sollten sich aber in Grenzen halten. Highlight Communications dürfte nach seinem Einstieg mit 23% an einer weiteren Anteilsaufstockung an Constantin interessiert sein und somit weiter für Phantasie sorgen. Highlight Communications habe dabei einen 21%-Anteil an Constantin von der Kirch Beteiligungs GmBH & Co KG und weitere zwei Prozent aus dem Streubesitz gekauft. Highlight habe für diese Transaktionen insgesamt 29,3 Millionen Euro aufgewendet. Dies impliziere einen Wert je Aktie von zehn Euro. Der Deal sei daher für die weitere Kursentwicklung von Constantin als positiv zu werten. Als einer der wahrscheinlich Überlebenden des derzeitigen Konsolidierungsprozesses innerhalb der Branche verfüge Constantin über gute zukünftige Entwicklungsmöglichkeiten.
Für das Gesamtjahr rechne man bei GBC-Research mit einem Umsatzanstieg von rund 30 Prozent auf 160-165 Millionen Euro. Dies sollte durch Kinoveröffentlichungen von rund 20 Filmen erreicht werden. Constantin habe für 2002 eine EBIT-Marge von deutlich unter fünf Prozent angedeutet. Diese Prognose sei als eher konservativ auszulegen, denn die Gesellschaft wolle nach zwei Gewinnwarnungen in 2001 dieses Mal unbedingt die Erwartungen des Marktes erfüllen. Auch charttechnisch könnte der Boden gesehen worden sein, wenn keine weiteren Hiobsbotschaften mehr kommen würden.
Daher empfehlen die Analysten von GBC-Research an schwächeren Tagen bei Constantin Film die Bestände aufzustocken.
Die Constantin Film AG, 1979 von Bernd Eichinger als "Neue Constantin Film" gegründet, sei heute der erfolgreichste deutsche Filmproduzent und Filmverleiher. Mit Titeln wie "Die Unendliche Geschichte", "Der Name der Rose" oder "Das Geisterhaus" habe das Unternehmen auch international Filmgeschichte geschrieben. Die Constantin Film AG sei mittlerweile ein internationales "full-service"-Medienhaus. Die Unternehmensgruppe sei in allen Produktions- und Verwertungs-Stufen der Filmindustrie, von der nationalen und internationalen Kino- und TV-Produktion über den Filmverleih bis zum Lizenzhandel, tätig. Zu den Highlights, welche Constantin in die deutschen Kinos gebracht habe, würden auch Blockbuster wie "The Sixth Sense", "American Pie" oder "Sleepy Hollow" gehören. Strategisches Ziel der Constantin Film sei es, ihre Rolle als integrierter Medienkonzern insbesondere in den internationalen Märkten in sämtlichen Bereiche und Genres der Filmproduktion und Rechteverwertung weiter auszubauen.
Die potenziellen negativen Auswirkungen der Krise bei dem wichtigen Geschäftspartner, der Kirch-Gruppe müssten abgewartet werden, sollten sich aber in Grenzen halten. Highlight Communications dürfte nach seinem Einstieg mit 23% an einer weiteren Anteilsaufstockung an Constantin interessiert sein und somit weiter für Phantasie sorgen. Highlight Communications habe dabei einen 21%-Anteil an Constantin von der Kirch Beteiligungs GmBH & Co KG und weitere zwei Prozent aus dem Streubesitz gekauft. Highlight habe für diese Transaktionen insgesamt 29,3 Millionen Euro aufgewendet. Dies impliziere einen Wert je Aktie von zehn Euro. Der Deal sei daher für die weitere Kursentwicklung von Constantin als positiv zu werten. Als einer der wahrscheinlich Überlebenden des derzeitigen Konsolidierungsprozesses innerhalb der Branche verfüge Constantin über gute zukünftige Entwicklungsmöglichkeiten.
Für das Gesamtjahr rechne man bei GBC-Research mit einem Umsatzanstieg von rund 30 Prozent auf 160-165 Millionen Euro. Dies sollte durch Kinoveröffentlichungen von rund 20 Filmen erreicht werden. Constantin habe für 2002 eine EBIT-Marge von deutlich unter fünf Prozent angedeutet. Diese Prognose sei als eher konservativ auszulegen, denn die Gesellschaft wolle nach zwei Gewinnwarnungen in 2001 dieses Mal unbedingt die Erwartungen des Marktes erfüllen. Auch charttechnisch könnte der Boden gesehen worden sein, wenn keine weiteren Hiobsbotschaften mehr kommen würden.
Daher empfehlen die Analysten von GBC-Research an schwächeren Tagen bei Constantin Film die Bestände aufzustocken.
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