DAX in guter Stimmung
27.06.03 12:52
BBBank
Gestern herrschte auf dem Frankfurter Aktienparkett eine gute Stimmung, so die Analysten der BBBank.
Der anhaltende Kursrückgang des Euro habe die Aktienkurse nach oben getrieben. Anleger hätten in erster Linie Aktien von Automobilunternehmen getrieben. Sie würden gewöhnlich von einer schwachen Gemeinschaftswährung profitieren. Der DAX-Index sei um 1,33% auf 3.241,22 Punkte geklettert.
Der Euro sei wieder unter 1,15 US-Dollar gefallen. Vor zwei Wochen habe er noch ein Rekordhoch von 1,1932 US-Dollar erreicht. Damals hätten einige Marktbeobachter prognostiziert, dass die Gemeinschaftswährung auf bis zu 1,30 US-Dollar steigen könnte. Davon sei am Markt nun keine Rede mehr. Investoren hätten in den letzten Tagen auf breiter Front Euroanlagen verkauft, da die US-Notenbank ihre Leitzinsen um nur 25 Basispunkte gesenkt habe. Eine größerer Zinsschritt hätte hingegen den US-Dollar wieder unter Druck gebracht. Falls die US-Zinsen würden sinken, sei es unattraktiver, sein Vermögen im US-Dollar-Raum anzulegen.
Ein schwacher Euro wirke sich in der Regel günstig auf den Gewinn der Automobilunternehmen aus. Durch die Abwertung würden Exporte in den wichtigen Absatzmarkt USA billiger. BMW habe um 3,8% auf 33,53 Euro zugelegt. Konkurrent DaimlerChrysler habe um 4,1% auf 29,90 Euro geklettert.
Altana habe um 1,3% auf 52,50 Euro nach gegeben. Das Pharmaunternehmen, ein DAX-Neuling, könne sein Asthmamedikament Roflumilast möglicherweise erst 2005 in den wichtigen amerikanischen Markt einführen. Die US-Arzneimittelzulassungsbehörde FDA könnte die Zulassung verzögern. Bisher habe das Unternehmen geplant, die Arznei schon im kommenden Jahr einzuführen.
Die Deutsche Telekom habe sich um 2,3% auf 13,40 Euro verbessert. Zuvor habe die Investmentbank Credit Suisse First Boston ihr Kursziel für den Telekommunikationswert von 13 auf 14,70 Euro angehoben. Die Bank erwarte, dass das wachsende US-Geschäft den Gewinn steigern werde.
Der anhaltende Kursrückgang des Euro habe die Aktienkurse nach oben getrieben. Anleger hätten in erster Linie Aktien von Automobilunternehmen getrieben. Sie würden gewöhnlich von einer schwachen Gemeinschaftswährung profitieren. Der DAX-Index sei um 1,33% auf 3.241,22 Punkte geklettert.
Ein schwacher Euro wirke sich in der Regel günstig auf den Gewinn der Automobilunternehmen aus. Durch die Abwertung würden Exporte in den wichtigen Absatzmarkt USA billiger. BMW habe um 3,8% auf 33,53 Euro zugelegt. Konkurrent DaimlerChrysler habe um 4,1% auf 29,90 Euro geklettert.
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