DAX warten auf ein Wunder
13.03.03 13:43
BoersenMan.de
Seit seinem Höchststand von knapp 8.000 Punkten im März 2000 ist der DAX um über 70 Prozent eingebrochen, berichten die Experten von "BoersenMan.de".
Einzelne Aktien, wie etwa die Telekom, seien sogar um über 90 Prozent eingebrochen. Immer wieder seien die Kursrückgänge in einen historischen Kontext gestellt worden und mit Schwächephasen vergangener Jahre verglichen. Doch das, was inzwischen mit dem DAX passiert sei, sei fast nicht mehr zu vergleichen.
Man müsse bis zum Jahr 1929, dem Ausbruch der Weltwirtschaftskrise, zurückblicken, um noch ähnliche Szenarien zu finden. Ein Ende sei deshalb noch nicht in Sicht. Um ihre eh schon arg gebeutelten Bilanzen nicht ins Illegale rutschen zu lassen, könnten Banken und Versicherungen schon sehr bald zu Notverkäufen gezwungen sein. Die daraufhin weiter einbrechenden Kurse könnten dann zu weiteren Verkäufen zwingen. So müsse es nicht kommen, so könne es aber kommen. Die Hoffnung, das es nicht mehr schlimmer kommen könne, sei in den letzten drei Jahren ein ums andere Mal enttäuscht worden.
Aber ganz ohne Hoffnung gehe es auch nicht. Die an der Börse verbliebenen Daueroptimisten würden sich an jeden noch so dünnen Halm klammern. Es könnte doch schließlich sein, dass jetzt, nun endlich, eventuell doch irgendwie die Wende kommt und alles gut werde. Den heutigen Kurssprung verdanke der DAX daher unter anderem der ziemlich vagen Hoffnung, dass an dem Gerücht, die USA stünden in Kapitulationsverhandlungen mit dem irakischen Militär, etwas dran sei. Man warte eben auf ein Wunder.
Einzelne Aktien, wie etwa die Telekom, seien sogar um über 90 Prozent eingebrochen. Immer wieder seien die Kursrückgänge in einen historischen Kontext gestellt worden und mit Schwächephasen vergangener Jahre verglichen. Doch das, was inzwischen mit dem DAX passiert sei, sei fast nicht mehr zu vergleichen.
Man müsse bis zum Jahr 1929, dem Ausbruch der Weltwirtschaftskrise, zurückblicken, um noch ähnliche Szenarien zu finden. Ein Ende sei deshalb noch nicht in Sicht. Um ihre eh schon arg gebeutelten Bilanzen nicht ins Illegale rutschen zu lassen, könnten Banken und Versicherungen schon sehr bald zu Notverkäufen gezwungen sein. Die daraufhin weiter einbrechenden Kurse könnten dann zu weiteren Verkäufen zwingen. So müsse es nicht kommen, so könne es aber kommen. Die Hoffnung, das es nicht mehr schlimmer kommen könne, sei in den letzten drei Jahren ein ums andere Mal enttäuscht worden.
Aber ganz ohne Hoffnung gehe es auch nicht. Die an der Börse verbliebenen Daueroptimisten würden sich an jeden noch so dünnen Halm klammern. Es könnte doch schließlich sein, dass jetzt, nun endlich, eventuell doch irgendwie die Wende kommt und alles gut werde. Den heutigen Kurssprung verdanke der DAX daher unter anderem der ziemlich vagen Hoffnung, dass an dem Gerücht, die USA stünden in Kapitulationsverhandlungen mit dem irakischen Militär, etwas dran sei. Man warte eben auf ein Wunder.
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