Infineon akkumulieren
27.03.00 00:00
AC Research
Die Analysten von AC Research stufen die Aktie des Halbleiterkonzerns (WKN 623100) aufgrund ihrer erstmaligen Analyse mit "Akkumulieren" ein.
Zur Begründung ihrer Einschätzung führen die Analysten die große Wahrscheinlichkeit der DAX-Aufnahme im Juni an. Infineon werde nach dem jetzigem Kenntnisstand zu diesem Zeitpunkt VIAG im DAX ersetzen. Bei der Fusion mit der VEBA sei nur noch die Genehmigung durch die Kartellbehörden offen.
Daneben werde Infineon zumindest in den nächsten beiden Jahren von der sehr guten Halbleiterkonjunktur profitieren. Man erwarte Wachstumsraten von mindestens 30% beim Umsatz und überdurchschnittliche Gewinnsteigerungen. Die Gründe liegen in der zunehmenden Bedeutung der Chips in vielen Geräten des täglichen Lebens und besonders im Internet- und Mobilfunkbereich. Gerade das Handysegment weise die höchsten Wachstumsraten auf. Etwa 30% des Handypreises entfalle auf den Chip. Erst ab 2002 gehe man von einer Stagnation bzw. einem leichten Rückgang in der Halbleiterbranche aus.
Diese positive Absatzentwicklung zeige sich auch im Ergebnis für das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres, welches am 30.9.2000 endet. Die hohe Steigerungsrate beim Umsatz von 80% könnte zwar nicht auf das ganze Jahr hochgerechnet werden, da das erste Quartal des Vorjahres relativ schwach gewesen sei. Jedoch werde mit einem Umsatzplus von mehr als einem Drittel auf 6 Mrd. Euro gerechnet. Bei einer angenommenen Umsatzrendite von 10%, die im ersten Quartal erreicht wurde, errechne sich ein Gewinn je Aktie von mindestens 1 Euro in 2000 und 1,30 Euro in 2001. Auf dem aktuellen Kursniveau von 65 Euro werde die Aktie fundamental allerdings höher bewertet als die der Wettbewerber.
Gleichwohl gebe die DAX-Fantasie dem Aktienkurs, nach Abschluss der laufenden Konsolidierung, Auftrieb. Zur Zeit finde noch eine Marktbereinigung bei Infineon dergestalt statt, dass viele Zeichner Emissionsgewinne mitnähmen. Hieraus erkläre sich auch das hohe Handelsvolumen. Diese Entwicklung werde bald beendet sein.
Zur Begründung ihrer Einschätzung führen die Analysten die große Wahrscheinlichkeit der DAX-Aufnahme im Juni an. Infineon werde nach dem jetzigem Kenntnisstand zu diesem Zeitpunkt VIAG im DAX ersetzen. Bei der Fusion mit der VEBA sei nur noch die Genehmigung durch die Kartellbehörden offen.
Diese positive Absatzentwicklung zeige sich auch im Ergebnis für das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres, welches am 30.9.2000 endet. Die hohe Steigerungsrate beim Umsatz von 80% könnte zwar nicht auf das ganze Jahr hochgerechnet werden, da das erste Quartal des Vorjahres relativ schwach gewesen sei. Jedoch werde mit einem Umsatzplus von mehr als einem Drittel auf 6 Mrd. Euro gerechnet. Bei einer angenommenen Umsatzrendite von 10%, die im ersten Quartal erreicht wurde, errechne sich ein Gewinn je Aktie von mindestens 1 Euro in 2000 und 1,30 Euro in 2001. Auf dem aktuellen Kursniveau von 65 Euro werde die Aktie fundamental allerdings höher bewertet als die der Wettbewerber.
Gleichwohl gebe die DAX-Fantasie dem Aktienkurs, nach Abschluss der laufenden Konsolidierung, Auftrieb. Zur Zeit finde noch eine Marktbereinigung bei Infineon dergestalt statt, dass viele Zeichner Emissionsgewinne mitnähmen. Hieraus erkläre sich auch das hohe Handelsvolumen. Diese Entwicklung werde bald beendet sein.
Werte im Artikel
13:57
, BERNSTEIN RESEARCH
Bernstein belässt Infineon auf 'Outperform' - Ziel 5 [...]NEW YORK (dpa-AFX Analyser) - Das US-Analysehaus Bernstein Research hat die Einstufung für Infineon auf "Outperform" ...
16.04.26
, aktiencheck.de
DAX Analyse: US-Rekorde und Waffenruhe-Hoffnu [...]Bad Marienberg (www.aktiencheck.de) - DAX Analyse: US-Rekorde und Waffenruhe- Hoffnung elektrisieren. Brenntag, ...
16.04.26
, aktiencheck.de
Infineon Aktie vor neuem Momentum? Geopolitik en [...]Bad Marienberg (www.aktiencheck.de) - 📌 Infineon zeigt Stärke – Marktstimmung dreht spürbar Die Infineon-Aktie ...

