INDUSTRY CONCEPT HLDGS INC
WKN: 894701 / ISIN: US4571911043Inhale Therapeutic reduzieren
13.05.02 13:24
sunday-market
Die Analysten von "sunday-market" empfehlen derzeit die Aktien von Inhale Therapeutic Systems (WKN 894701) zu reduzieren.
Spray oder Spritze - für Zuckerkranke sei das keine Frage. Mehr als 90 Prozent der Diabetiker, die im Rahmen von Studien das inhalative Insulin probiert hätten, würden vom Spray nicht mehr lassen wollen. Besonders schwierig sei es Arzneimittel, die aus großen Molekülen bestehen würden wie Proteine oder Peptide (z.B. Insulin), so aufzubereiten, dass sie vom Körper aufgenommen und über das Blut an den Wirk-Ort transportiert würden. Medizinisch wirksame Proteine würden genau wie Nahrungsproteine einfach verdaut, bevor sie ins Blut gelangen würden. Sie könnten daher als Tablette nicht verabreicht werden. So sei bisher meist nur die für Patienten lästige Injektion oder Infusion übrig geblieben.
Die kalifornischen Spezialisten von Inhale würden jedoch Technologien entwickeln, die es ermöglichen würden Medikamente statt über die Spritze durch Inhalation aufzunehmen. Mit neuen Pulverisierungs- und Partikulierungs-Techniken und die Kopplung der Medikamente an Transportmoleküle mache Inhale die Aufnahme über die Atemwege möglich. In Kooperation mit über 20 namhaften Partnern der Pharma- und Biotech-Branche würden bereits zugelassene Wirkstoffe für die Inhalation aufbereitet. Neben Insulin würden auch Interferonund monoklonale Antikörper-Sprays zur Produktpipeline gehören, in der sich zur Zeit zwölf Präparate in den verschiedenen klinischen Testphasen befinden würden.
Das vielversprechendste Produkt sei das oben erwähnte Insulin-Spray Exubera, das zusammen mit Pfizer entwickelt werde. Auf Grund von Bedenken über Nebenwirkungen habe der Kurs von Inhale in den letzten Monaten arg gelitten. Pfizer habe im letzten Jahr noch zusätzliche Tests von Inhale verlangen müssen, um die Sicherheit der Arznei zu gewährleisten. Diese seien inzwischen abgeschlossen und Inhale habe in diesen Tagen verkündet, die neuen Testreihen hätten bestätigt, dass inhaliertes Insulin ebenso wirksam sei wie durch Spritzen verabreichtes Insulin. Es sei jedoch ebenso bestätigt worden, dass es einen stärkeren Abfall der Lungenfunktion bewirke. Der Zulassungsantrag dürfte nun bis Ende 2002 gestellt werden und dann sei es an der FDA zu entscheiden. Das Marktpotenzial werde von Analysten auf 150 Millionen US-Dollar im Jahr 2004 und 700 Millionen US-Dollar in 2005 geschätzt, sofern die Zulassung erfolge.
Inhale weise seit 1999 kontinuierlich steigende Umsätze auf. Doch die Ausgaben würden die Einnahmen um ein Vielfaches übersteigen. Schwarze Zahlen seien nach Planung des Unternehmens nicht vor Ende 2005 zu erwarten. Allein im laufenden Jahr sollten 100 Millionen US-Dollar Verlust gemacht werden. Zwar liege das Kurs-Umsatzverhältnis bei für US-Biotechs bescheidenen fünf und auch die Kasse sei noch gut gefüllt, dennoch eigne sich die Aktie nur für ausgesprochene Langzeitanleger. Mit anderen Biotechs dürfte sich eher Geld verdienen lassen.
Vor diesem Hintergrund lautet das Rating der Analysten von "sunday-market" für Inhale auf "reduzieren".
Spray oder Spritze - für Zuckerkranke sei das keine Frage. Mehr als 90 Prozent der Diabetiker, die im Rahmen von Studien das inhalative Insulin probiert hätten, würden vom Spray nicht mehr lassen wollen. Besonders schwierig sei es Arzneimittel, die aus großen Molekülen bestehen würden wie Proteine oder Peptide (z.B. Insulin), so aufzubereiten, dass sie vom Körper aufgenommen und über das Blut an den Wirk-Ort transportiert würden. Medizinisch wirksame Proteine würden genau wie Nahrungsproteine einfach verdaut, bevor sie ins Blut gelangen würden. Sie könnten daher als Tablette nicht verabreicht werden. So sei bisher meist nur die für Patienten lästige Injektion oder Infusion übrig geblieben.
Das vielversprechendste Produkt sei das oben erwähnte Insulin-Spray Exubera, das zusammen mit Pfizer entwickelt werde. Auf Grund von Bedenken über Nebenwirkungen habe der Kurs von Inhale in den letzten Monaten arg gelitten. Pfizer habe im letzten Jahr noch zusätzliche Tests von Inhale verlangen müssen, um die Sicherheit der Arznei zu gewährleisten. Diese seien inzwischen abgeschlossen und Inhale habe in diesen Tagen verkündet, die neuen Testreihen hätten bestätigt, dass inhaliertes Insulin ebenso wirksam sei wie durch Spritzen verabreichtes Insulin. Es sei jedoch ebenso bestätigt worden, dass es einen stärkeren Abfall der Lungenfunktion bewirke. Der Zulassungsantrag dürfte nun bis Ende 2002 gestellt werden und dann sei es an der FDA zu entscheiden. Das Marktpotenzial werde von Analysten auf 150 Millionen US-Dollar im Jahr 2004 und 700 Millionen US-Dollar in 2005 geschätzt, sofern die Zulassung erfolge.
Inhale weise seit 1999 kontinuierlich steigende Umsätze auf. Doch die Ausgaben würden die Einnahmen um ein Vielfaches übersteigen. Schwarze Zahlen seien nach Planung des Unternehmens nicht vor Ende 2005 zu erwarten. Allein im laufenden Jahr sollten 100 Millionen US-Dollar Verlust gemacht werden. Zwar liege das Kurs-Umsatzverhältnis bei für US-Biotechs bescheidenen fünf und auch die Kasse sei noch gut gefüllt, dennoch eigne sich die Aktie nur für ausgesprochene Langzeitanleger. Mit anderen Biotechs dürfte sich eher Geld verdienen lassen.
Vor diesem Hintergrund lautet das Rating der Analysten von "sunday-market" für Inhale auf "reduzieren".
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