Prosten im Auge behalten
03.12.01 12:22
EM-Research
Die Wertpapierexperten von "EM-Research" empfehlen die Aktie Prosten Technology Holdings (WKN 936703) im Auge zu behalten.
Das Unternehmen, das Software für den Breitbandmarkt herstelle sei im Jahre 1990 gegründet worden und habe sich in den Anfangszeiten noch mit Systemintegration im Hard- und Softwarebereich beschäftigt.
Das Jahr 2000 sei in der Unternehmensgeschichte das bisher Erfolgreichste gewesen. Neben zahlreichen neuen Softwareprojekten habe das Unternehmen zunehmend den Produktbereich zu fokussieren begonnen. Neben dem traditionellen Software Business habe Prosten sein erstes Internet Data Centre in Hong Kong gestartet und offeriere seitdem Breitbandinternetzugänge über das "Prosten Virtual Private Network".
Das zuletzt abgeschlossene Fiskaljahr habe unter dem Zeichen der Konsolidierung gestanden. Die Umsätze seien um 10% gegenüber dem Vorjahreszeitraum gesunken. Zurückzuführen sei dies primär auf das Network Business. Trotz der turbulenten Kapitalmarktsituation habe Prosten weiter in sein Kerngeschäft investiert. Das Unternehmen habe Cash Abflüsse in Höhe von 206 Mio. Hong Kong-Dollar generiert. Davon würden alleine 92 Mio. Hong Kong-Dollar Abflüsse aus dem operativen Geschäft anfallen. Grund dafür seien die immens hohen Forderungen in Höhe von 61,5 Mio. Hong Kong-Dollar (+425%). Im Vorjahr hätten diese "nur" 11,7 Mio. Hong Kong-Dollar betragen.
Die negative Tendenz des abgelaufenen Geschäftsjahres habe sich auch im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres fortgesetzt. Das Unternehmen habe auch hier weiterhin mit rapide fallenden Margen zu kämpfen, die primär auf den rasant steigenden Wettbewerb im chinesischen Telekommunikationsmarkt zurückzuführen seien.
Die Neuausrichtung auf den Vertrieb von Software Applikationen, vor allem der Vertrieb der kiNETic Ô Produktfamilie, habe hohe Anlaufkosten in den Bereichen F&E, Personalakquisition und Marketing verursacht. Dennoch habe Prosten sich durch die Akquisition von Key Accounts (China Unicom, China Mobile) und der Teilnahme an der "10th ELE/EXPO COMM Shanghai 2001" strategisch gut positionieren können.
Der Umsatz sei um 13% während der Berichtsperiode gefallen, während der Bruttogewinn um 70% gesunken sei. Grund dafür seien die oben bereits erwähnten eingebrochenen Margen. Die Bruttomarge sei dementsprechend von 18,8% auf nunmehr 6,4 Prozent gefallen. Der operative Verlust habe mit 29,1 Mio. Hong Kong-Dollar deutlich in der Verlustzone gelegen. Im Vorjahr habe Prosten noch einen minimalen Gewinn von 218 Tsd. Hong Kong-Dollar generieren können. Die operative Marge habe sich auf -78% belaufen. Die Nettomarge sei marginal höher ausgefallen. Im Vorjahreszeitraum habe das Unternehmen noch eine moderate Nettogewinnspanne von ¼% erwirtschaften können.
Prosten verlagere sein Kerngeschäft zunehmend auf den profitableren Softwarebereich. Dies habe sich bereits in der Einführung der Produktfamilie kiNETic Ô bemerkbar gemacht. Dennoch sei die Markteinführung von neuen Produkten immer mit extrem hohen Anlaufkosten verbunden. Des weiteren sei nicht immer die Qualität ausschlaggebend für den Erfolg eines neuen Produktes. Weitaus wichtiger sei ein hervorragendes Vermarktungskonzept zur Kundenakquisition.
Im Falle von Prosten spreche einiges für den Erfolg der neuen Software. Dies habe sich bereits an den explodierten Umsätzen im letzten Fiskaljahr im Bereich Software & Applikationen gezeigt. Positiv würden auch die neu akquirierten Key Accounts China Mobile und China Unicom stimmen. Dennoch sei auch hier Vorsicht angesagt. Eine zu starke Fokussierung auf bestimmte Kundengruppen bringe eine extrem hohe Abhängigkeit mit sich, die nicht zu unterschätzen sei.
In Anbetracht des hohen Potential des chinesischen IT Marktes und den bisher erbrachten Leistungen Prostens, sollte man den Titel unbedingt im Auge behalten, so die Experten von "EM-Research".
Das Unternehmen, das Software für den Breitbandmarkt herstelle sei im Jahre 1990 gegründet worden und habe sich in den Anfangszeiten noch mit Systemintegration im Hard- und Softwarebereich beschäftigt.
Das Jahr 2000 sei in der Unternehmensgeschichte das bisher Erfolgreichste gewesen. Neben zahlreichen neuen Softwareprojekten habe das Unternehmen zunehmend den Produktbereich zu fokussieren begonnen. Neben dem traditionellen Software Business habe Prosten sein erstes Internet Data Centre in Hong Kong gestartet und offeriere seitdem Breitbandinternetzugänge über das "Prosten Virtual Private Network".
Das zuletzt abgeschlossene Fiskaljahr habe unter dem Zeichen der Konsolidierung gestanden. Die Umsätze seien um 10% gegenüber dem Vorjahreszeitraum gesunken. Zurückzuführen sei dies primär auf das Network Business. Trotz der turbulenten Kapitalmarktsituation habe Prosten weiter in sein Kerngeschäft investiert. Das Unternehmen habe Cash Abflüsse in Höhe von 206 Mio. Hong Kong-Dollar generiert. Davon würden alleine 92 Mio. Hong Kong-Dollar Abflüsse aus dem operativen Geschäft anfallen. Grund dafür seien die immens hohen Forderungen in Höhe von 61,5 Mio. Hong Kong-Dollar (+425%). Im Vorjahr hätten diese "nur" 11,7 Mio. Hong Kong-Dollar betragen.
Die Neuausrichtung auf den Vertrieb von Software Applikationen, vor allem der Vertrieb der kiNETic Ô Produktfamilie, habe hohe Anlaufkosten in den Bereichen F&E, Personalakquisition und Marketing verursacht. Dennoch habe Prosten sich durch die Akquisition von Key Accounts (China Unicom, China Mobile) und der Teilnahme an der "10th ELE/EXPO COMM Shanghai 2001" strategisch gut positionieren können.
Der Umsatz sei um 13% während der Berichtsperiode gefallen, während der Bruttogewinn um 70% gesunken sei. Grund dafür seien die oben bereits erwähnten eingebrochenen Margen. Die Bruttomarge sei dementsprechend von 18,8% auf nunmehr 6,4 Prozent gefallen. Der operative Verlust habe mit 29,1 Mio. Hong Kong-Dollar deutlich in der Verlustzone gelegen. Im Vorjahr habe Prosten noch einen minimalen Gewinn von 218 Tsd. Hong Kong-Dollar generieren können. Die operative Marge habe sich auf -78% belaufen. Die Nettomarge sei marginal höher ausgefallen. Im Vorjahreszeitraum habe das Unternehmen noch eine moderate Nettogewinnspanne von ¼% erwirtschaften können.
Prosten verlagere sein Kerngeschäft zunehmend auf den profitableren Softwarebereich. Dies habe sich bereits in der Einführung der Produktfamilie kiNETic Ô bemerkbar gemacht. Dennoch sei die Markteinführung von neuen Produkten immer mit extrem hohen Anlaufkosten verbunden. Des weiteren sei nicht immer die Qualität ausschlaggebend für den Erfolg eines neuen Produktes. Weitaus wichtiger sei ein hervorragendes Vermarktungskonzept zur Kundenakquisition.
Im Falle von Prosten spreche einiges für den Erfolg der neuen Software. Dies habe sich bereits an den explodierten Umsätzen im letzten Fiskaljahr im Bereich Software & Applikationen gezeigt. Positiv würden auch die neu akquirierten Key Accounts China Mobile und China Unicom stimmen. Dennoch sei auch hier Vorsicht angesagt. Eine zu starke Fokussierung auf bestimmte Kundengruppen bringe eine extrem hohe Abhängigkeit mit sich, die nicht zu unterschätzen sei.
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