EAST.EUR.V.GR.REGS DL-001
WKN: A0JM19 / ISIN: USU868031001Surpha klar unterbewertet
07.08.06 11:38
SmallCaps-Online.de
Lübeck (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "SmallCaps-Online.de" halten die Aktie von Surpha (ISIN USU868031001 / WKN A0JM19) für klar unterbewertet.
Vor wenigen Jahren sei Voice over IP (VoIP) vor allem Rucksackreisenden bekannt gewesen, die aus fernen Ländern über das Internet billig nach Hause telefonieren wollten. Die Qualität sei noch sehr mäßig gewesen, die Akzeptanz des neuen Service sei gering gewesen. Das lasse sich auch an Zahlen belegen. Anfang 2004 habe es in den USA rund 440.000 VoIP-Kunden gegeben. Ein Jahr später sei die Zahl schon auf 2,7 Millionen Kunden angestiegen. Und für die Zukunft? Da könne man besser konkrete Umsatzzahlen heranziehen. Studien würden für die nächsten Jahre von einem jährlichen Branchenumsatz von 3 Milliarden Dollar ausgehen. Wie sich die Zeiten ändern würden!
Zu den Nutznießern dieser Entwicklung gehöre Surpha, ein US-Unternehmen, das sich auf High-Speed Internetzugänge, drahtlose Breitbanddienste, VoIP, Hosting von Anwendungen und Colocation-Flächen spezialisiert habe. Mit anderen Worten: Telekommunikationsdienste, die vor allem auf dem Internet basieren würden. Habe man zunächst den B2B Markt bearbeitet, dringe man nun immer stärker in den B2C Markt vor. Noch gebe es dabei eine regionale Konzentration auf den Westen der USA. Man agiere in den Bundesstaaten Kalifornien, Utah, Washington, Arizona, Nevada, Oregon und Idaho. Zukünftig denke man aber daran, in den ganzen Vereinigten Staaten seine Dienste anzubieten.
Mit diesem Schritt könnte sich die Kundenzahl von Surpha deutlich vergrößern. Momentan betreue man 2.000 Kunden. In einer Datenbank würden weitere 23.000 Personen und Einrichtungen geführt, die Interesse an den Produkten von Surpha hätten. Und aus diesen Interessenten könnten schnell wirkliche Kunden werden. Hätten sich die Kunden einmal an Surpha gebunden, würden sie dem Unternehmen treu bleiben. Die Kundenloyalität liege bei 98 Prozent, was auf eine sehr hohe Kundenzufriedenheit hinweise.
Dabei sei die Kundenstruktur sehr vielschichtig. Sowohl Unternehmen aus der Fortune-1000-Gruppe als auch öffentliche Behörden, Stadtverwaltungen, kleine und mittlere Unternehmen sowie Endkunden würden dazu gehören. Auf jede einzelne Gruppe müsse Surpha individuell eingehen. Die hohe Nachfrage und das große Wachstum würden dabei eines zeigen: Die Strategie gelinge, der Service werde akzeptiert.
Das Unternehmen stecke noch fast in den Kinderschuhen, es sei erst im Sommer 2002 gegründet worden. Dafür sei schon vieles auf den Weg gebracht worden. Und die geschäftstüchtigen Macher um Vorstandschef Larry Lires hätten noch zahlreiche Pläne, wie man weitere Services anbieten könne, wie man noch mehr Kunden anziehe. In diesem Zusammenhang würden die Manager von Surpha überlegen, ob sie andere Unternehmen aufkaufen würden. Mit einem Unternehmen, mit dem Surpha bisher kooperiere, würden entsprechende Verhandlungen laufen. Gelinge der Zukauf, werde Surpha zum Marktführer im Bereich Managed Services für den Internetzugang.
Zu den nächsten Projekten, die man anbieten wolle, zähle eine internetgestützte TV-Anwendung, die sich vor allem an Endkunden richte. Mit einer Set Top Box, die an einen Fernseher angeschlossen werde, werde VoIP als Transportmittel für Inhalte genutzt. Der Endverbraucher erhalte Zugriff auf Content-Portale und könne Instant Messenger Systeme, die bisher nur über seinen Computer gelaufen seien, auch via Fernsehgerät nutzen.
Geschäftskunden solle IP TV angeboten werden. Darin enthalten seien VoIP-basierte Videokonferenzen. Kundenspezifische Inhalte, wie besondere Unterhaltungsprogramme oder Werbung per Direktmarketing, könnten eingefügt werden. Die Pläne würden aber noch weiter gehen: Man arbeite an einer neuartigen Buchhaltungsanwendung für kleine Unternehmen und entwickle eine Technologie zur Optimierung von Suchmaschinen. Diese solle dann patentiert werden.
Diese Beispiele würden deutlich zeigen, dass weiteres Wachstum zur Strategie von Surpha gehöre. Dieses könne von innen kommen, es könne aber auch durch Zukäufe geschehen. Man plane, kleinere Unternehmen in unterschiedlichen Märkten zu übernehmen. Aus strategischer Sicht sollten vor allem die Breitbanddienste ausgebaut werden. So wolle man eine Größe erreichen, die es ermögliche, zu einem späteren Zeitpunkt mit Großunternehmen wie Google oder Yahoo! zusammen zu arbeiten. Eine interessante Variante behalte man dabei im Hinterkopf: Langfristig könnte es interessant sein, Surpha an ein anderes Unternehmen zu verkaufen.
Noch sei es aber nicht so weit. Noch bestimme die aktuelle Geschäftsentwicklung den Verlauf der Kurse. Seit wenigen Tagen sei das Papier in Frankfurt gelistet. Seitdem könne es schon einen Kursanstieg von fast 20 Prozent verbuchen. Das klinge nach hohen Gewinnen, sei aber fundamental sehr gut zu begründen. Der Umsatz im ersten Halbjahr 2006 liege bei 2,59 Millionen Euro. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2005 sei dies eine Vervierfachung. Der Reingewinn belaufe sich auf 1,1 Millionen Euro. Das sei 16 Mal mehr als vor einem Jahr. Positiv sei, dass dieses deutliche Plus nicht nur durch Wachstum in einem Segment herrühre. Im Gegenteil, alle Bereiche von Surpha hätten zu diesem Erfolg beigetragen.
Nach diesen hervorragenden Zahlen für das erste Halbjahr seien die bisherigen Planzahlen für 2006 nur noch Makulatur. Zu Jahresbeginn sei erwartet worden, dass das Unternehmen im gesamten Geschäftsjahr einen Gewinn von 0,7 Millionen Euro machen sollte. Diese Zahl habe man schon nach sechs Monaten klar übertroffen. Und es deute nichts darauf hin, dass man im zweiten Halbjahr weniger erfolgreich sein solle. Im Gegenteil. Dass es zu weiteren Vertragsabschlüssen komme, zu einer Steigerung des Umsatzes und damit auch zu weiteren Gewinnen, sei ein offenes Geheimnis.
Bei etwa 27 Millionen ausstehenden Aktien liege das KGV damit für das laufende Jahr höchstens zwischen 13 und 15. Nicht schlecht für eine Aktie, die gerade ihr Börsendebut in Deutschland gefeiert habe und eigentlich erst in den Startlöchern stehe. Denn der große Schwung komme erst in den kommenden Jahren. Die Planungen des Unternehmens würden für 2007 einen Umsatz von 28 Millionen Euro und einen Gewinn von 5,3 Millionen Euro erwarten. Und damit rutsche das KGV für das kommende Jahr auf einen Wert zwischen 5 und 6. Für 2008 verbiete es sich fast, entsprechende Werte auszurechnen, aber die Planzahlen des Unternehmens würden auch hier einiges erwarten lassen. Der Umsatz solle bei etwa 55 Mio. Euro liegen und der Gewinn solle etwa 12 Mio. Euro betragen.
Egal ob man nun die aktuellen Zahlen oder die Planzahlen für die kommenden Jahre zugrunde legt: Surpha ist klar unterbewertet, so die Experten von "SmallCaps-online.de". Selbst das Plus von rund 20 Prozent, das seit Börseneinführung in Deutschland auf dem Kurszettel stehe, sei nur der Beginn einer weiterführenden, positiven Entwicklung. Anleger könnten an diesem Wert noch viel Freude haben. (07.08.2006/ac/a/a)
Vor wenigen Jahren sei Voice over IP (VoIP) vor allem Rucksackreisenden bekannt gewesen, die aus fernen Ländern über das Internet billig nach Hause telefonieren wollten. Die Qualität sei noch sehr mäßig gewesen, die Akzeptanz des neuen Service sei gering gewesen. Das lasse sich auch an Zahlen belegen. Anfang 2004 habe es in den USA rund 440.000 VoIP-Kunden gegeben. Ein Jahr später sei die Zahl schon auf 2,7 Millionen Kunden angestiegen. Und für die Zukunft? Da könne man besser konkrete Umsatzzahlen heranziehen. Studien würden für die nächsten Jahre von einem jährlichen Branchenumsatz von 3 Milliarden Dollar ausgehen. Wie sich die Zeiten ändern würden!
Zu den Nutznießern dieser Entwicklung gehöre Surpha, ein US-Unternehmen, das sich auf High-Speed Internetzugänge, drahtlose Breitbanddienste, VoIP, Hosting von Anwendungen und Colocation-Flächen spezialisiert habe. Mit anderen Worten: Telekommunikationsdienste, die vor allem auf dem Internet basieren würden. Habe man zunächst den B2B Markt bearbeitet, dringe man nun immer stärker in den B2C Markt vor. Noch gebe es dabei eine regionale Konzentration auf den Westen der USA. Man agiere in den Bundesstaaten Kalifornien, Utah, Washington, Arizona, Nevada, Oregon und Idaho. Zukünftig denke man aber daran, in den ganzen Vereinigten Staaten seine Dienste anzubieten.
Mit diesem Schritt könnte sich die Kundenzahl von Surpha deutlich vergrößern. Momentan betreue man 2.000 Kunden. In einer Datenbank würden weitere 23.000 Personen und Einrichtungen geführt, die Interesse an den Produkten von Surpha hätten. Und aus diesen Interessenten könnten schnell wirkliche Kunden werden. Hätten sich die Kunden einmal an Surpha gebunden, würden sie dem Unternehmen treu bleiben. Die Kundenloyalität liege bei 98 Prozent, was auf eine sehr hohe Kundenzufriedenheit hinweise.
Dabei sei die Kundenstruktur sehr vielschichtig. Sowohl Unternehmen aus der Fortune-1000-Gruppe als auch öffentliche Behörden, Stadtverwaltungen, kleine und mittlere Unternehmen sowie Endkunden würden dazu gehören. Auf jede einzelne Gruppe müsse Surpha individuell eingehen. Die hohe Nachfrage und das große Wachstum würden dabei eines zeigen: Die Strategie gelinge, der Service werde akzeptiert.
Das Unternehmen stecke noch fast in den Kinderschuhen, es sei erst im Sommer 2002 gegründet worden. Dafür sei schon vieles auf den Weg gebracht worden. Und die geschäftstüchtigen Macher um Vorstandschef Larry Lires hätten noch zahlreiche Pläne, wie man weitere Services anbieten könne, wie man noch mehr Kunden anziehe. In diesem Zusammenhang würden die Manager von Surpha überlegen, ob sie andere Unternehmen aufkaufen würden. Mit einem Unternehmen, mit dem Surpha bisher kooperiere, würden entsprechende Verhandlungen laufen. Gelinge der Zukauf, werde Surpha zum Marktführer im Bereich Managed Services für den Internetzugang.
Geschäftskunden solle IP TV angeboten werden. Darin enthalten seien VoIP-basierte Videokonferenzen. Kundenspezifische Inhalte, wie besondere Unterhaltungsprogramme oder Werbung per Direktmarketing, könnten eingefügt werden. Die Pläne würden aber noch weiter gehen: Man arbeite an einer neuartigen Buchhaltungsanwendung für kleine Unternehmen und entwickle eine Technologie zur Optimierung von Suchmaschinen. Diese solle dann patentiert werden.
Diese Beispiele würden deutlich zeigen, dass weiteres Wachstum zur Strategie von Surpha gehöre. Dieses könne von innen kommen, es könne aber auch durch Zukäufe geschehen. Man plane, kleinere Unternehmen in unterschiedlichen Märkten zu übernehmen. Aus strategischer Sicht sollten vor allem die Breitbanddienste ausgebaut werden. So wolle man eine Größe erreichen, die es ermögliche, zu einem späteren Zeitpunkt mit Großunternehmen wie Google oder Yahoo! zusammen zu arbeiten. Eine interessante Variante behalte man dabei im Hinterkopf: Langfristig könnte es interessant sein, Surpha an ein anderes Unternehmen zu verkaufen.
Noch sei es aber nicht so weit. Noch bestimme die aktuelle Geschäftsentwicklung den Verlauf der Kurse. Seit wenigen Tagen sei das Papier in Frankfurt gelistet. Seitdem könne es schon einen Kursanstieg von fast 20 Prozent verbuchen. Das klinge nach hohen Gewinnen, sei aber fundamental sehr gut zu begründen. Der Umsatz im ersten Halbjahr 2006 liege bei 2,59 Millionen Euro. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2005 sei dies eine Vervierfachung. Der Reingewinn belaufe sich auf 1,1 Millionen Euro. Das sei 16 Mal mehr als vor einem Jahr. Positiv sei, dass dieses deutliche Plus nicht nur durch Wachstum in einem Segment herrühre. Im Gegenteil, alle Bereiche von Surpha hätten zu diesem Erfolg beigetragen.
Nach diesen hervorragenden Zahlen für das erste Halbjahr seien die bisherigen Planzahlen für 2006 nur noch Makulatur. Zu Jahresbeginn sei erwartet worden, dass das Unternehmen im gesamten Geschäftsjahr einen Gewinn von 0,7 Millionen Euro machen sollte. Diese Zahl habe man schon nach sechs Monaten klar übertroffen. Und es deute nichts darauf hin, dass man im zweiten Halbjahr weniger erfolgreich sein solle. Im Gegenteil. Dass es zu weiteren Vertragsabschlüssen komme, zu einer Steigerung des Umsatzes und damit auch zu weiteren Gewinnen, sei ein offenes Geheimnis.
Bei etwa 27 Millionen ausstehenden Aktien liege das KGV damit für das laufende Jahr höchstens zwischen 13 und 15. Nicht schlecht für eine Aktie, die gerade ihr Börsendebut in Deutschland gefeiert habe und eigentlich erst in den Startlöchern stehe. Denn der große Schwung komme erst in den kommenden Jahren. Die Planungen des Unternehmens würden für 2007 einen Umsatz von 28 Millionen Euro und einen Gewinn von 5,3 Millionen Euro erwarten. Und damit rutsche das KGV für das kommende Jahr auf einen Wert zwischen 5 und 6. Für 2008 verbiete es sich fast, entsprechende Werte auszurechnen, aber die Planzahlen des Unternehmens würden auch hier einiges erwarten lassen. Der Umsatz solle bei etwa 55 Mio. Euro liegen und der Gewinn solle etwa 12 Mio. Euro betragen.
Egal ob man nun die aktuellen Zahlen oder die Planzahlen für die kommenden Jahre zugrunde legt: Surpha ist klar unterbewertet, so die Experten von "SmallCaps-online.de". Selbst das Plus von rund 20 Prozent, das seit Börseneinführung in Deutschland auf dem Kurszettel stehe, sei nur der Beginn einer weiterführenden, positiven Entwicklung. Anleger könnten an diesem Wert noch viel Freude haben. (07.08.2006/ac/a/a)
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