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VDNAG ALT UMT VDN NEU

WKN: 761200 / ISIN: DE0007612004

VDN konservative Anlage


16.11.01 14:39
boersenmagazin.de

Den Wertpapierexperten von "boersenmagazin.de" zufolge ist die Aktie der VDN Vereinigte Deutsche Nickel-Werke AG (WKN 761200) für konservative Anleger langfristig interessant.

November 2001 - Am 1. Januar 2002 sei es endlich soweit: Der Euro komme. Für die Herstellung des neuen Geldes sei die Vereinigte Deutsche Nickel AG (VDN), der weltweit größte Hersteller von Münzrohlingen, verantwortlich. Es stelle sich die Frage, was passiere zur Einführung Anfang des Jahres mit der D-Mark. Zumindest für die Silbermünzen habe die VDN Eurocoin aus Schwerte eine Lösung entwickelt. Die Tochtergesellschaft habe einen so genannten Decoiner erfunden, der die harte Mark wellig walze und so entwertet. Und was nur wenige wissen würden: Die Aktien der bisher im Verborgenen blühenden VDN AG könnten schon bald in den MDAX aufsteigen.

Einige Zahlen würden verdeutlichen, welche Last der NE-Metall-Spezialist derzeit zu stemmen habe: So würden zur Jahreswende für die Euro-Einführung 50 Milliarden Münzen im Wert von knapp 17 Milliarden Euro benötigt. Damit dieser Bedarf vom Start weg auch befriedigt werden könne, laufe die Produktion bei VDN bzw. deren nicht börsennotierter Tochter schon seit Jahren auf vollen Touren.

Der "Euro-Boom" habe der Vereinigte Deutsche Nickel AG bereits im Geschäftsjahr 2000 eine Umsatzsteigerung von rund 65 Prozent auf mehr als 500 Millionen Euro beschert. Der Gewinn sei um 32 Prozent auf 32,7 Millionen Euro in die Höhe geschossen. Selbst wenn die Einführung des Euro endgültig abgeschlossen sein werde, dürfte das Unternehmen seinen Erfolgskurs fortsetzen. Denn schließlich müssten pro Jahr bis zu 18 Prozent des Münzenumlaufs ersetzt werden. Auch andere Länder in Südamerika oder Asien würden in naher Zukunft neue Münzen ausgeben und dann auf die Rohlinge von VDN zurückgreifen.

Der Aktienkurs von VDN sei im Mai dieses Jahres regelrecht in die Höhe geschnellt. Der Grund: Zum ersten Mal sei das Unternehmen durch Berichte in Anlegermagazinen in den Fokus der Investoren gerückt. Wenig später habe das Interesse an dem Papier jedoch wieder nachgelassen. Die allgemeine Börsenkrise sei dann schließlich dafür verantwortlich gewesen, dass der Kurs weiter abgesackt sei. Seit Mitte September habe sich der Titel jedoch wieder schrittweise nach oben arbeiten und sogar den mittelfristigen Abwärtstrend verlassen können. In den vergangenen Tagen habe die Aktie obendrein die psychologisch wichtige Marke von 20 Euro signifikant überwunden, wodurch sich nun weiteres Kurspotenzial ergeben dürfte.

Kurzfristiges Kursziel seien nun die Jahreshöchststände um 25 Euro. Ihren historischen Höchststand habe das Papier im Frühsommer 1991 auf Schlusskursbasis bei 26,33 Euro erreicht. Die Aktie sei aus charttechnischer Sicht bei Kursen um 16 Euro gut abgesichert, da in diesem Bereich die untere Begrenzung des langfristigen Aufwärtstrends verlaufe.

Bei einem 2002er KGV von etwa fünf und einer Dividendenrendite von gut sechs Prozent ist die VDN-Aktie auch nach dem jüngsten Kursanstieg sehr preiswert und für konservative Anleger langfristig attraktiv, so die Experten von "boersenmagazin.de".





 
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