DAX-Gewinner Infineon: An und über die 34 EUR-Marke
25.03.25 12:22
XTB
Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Infineon-Aktienanalyse von XTB:
Die Experten von XTB nehmen die Aktie der Infineon Technologies AG (ISIN: DE0006231004, WKN: 623100, Ticker-Symbol: IFX, NASDAQ OTC-Symbol: IFNNF) in einer aktuellen Marktanalyse unter die Lupe.
Per Xetra Schluss hätten gestern (24.03.2025) 19 Aktien im Plus notiert, 21 Aktien seien mit Abschlägen gehandelt worden. Die Gewinnerliste habe die Infineon angeführt, die sich um 3,34 Prozent verteuert hätten. Zalando habe 2,39 Prozent gewonnen, Deutsche Bank habe um 2,25 Prozent zugelegt.
Betrachtung im Tageschart
Übergeordnete Einschätzung Daily - Prognose: neutral
Der Anteilsschein sei übergeordnet in den letzten Monaten seitwärts gelaufen. Auf der Oberseite sei im Juni der Bereich der 38,75 / 39,30 EUR das Ende der Bewegung gewesen, auf der Unterseite habe die 30-EUR-Marke bis Ende Juli 2024 im Zuge von Rücksetzern gehalten.
Im Tageschart sei erkennbar, dass sich die Aktie Anfang Mai 2024 deutlicher habe erholen können, es aber nicht geschafft habe, sich bis an das Dezember-Hoch (39,34 EUR) zu schieben. Die Versuche seien erkennbar gewesen, doch habe das Momentum gefehlt, um über diese Marke zu laufen. Nachdem es über Wochen nicht weitergegangen sei, habe die Aktie Mitte Juni deutlicher zurückgesetzt. Zwar habe nach der Stabilisierung eine Erholung abgebildet werden können, diese sei nachfolgend aber abverkauft worden. Die Rücksetzer seien wieder in den Bereich der 30-EUR-Marke gegangen.
Anfang August sei die Aktie deutlich unter diese Marke gefallen, habe sich aber nachfolgend rasch wieder erholen und an und über diese Marke laufen können. Im Zuge der Erholungsbewegungen sei es wieder in den Bereich der 32,50/33,00 EUR gegangen. Von hier aus habe sich erneut und auch deutlich Schwäche breitgemacht. Das Wertpapier sei im Zuge der Abgaben unter die wichtige 30-EUR-Marke gefallen. Die Versuche seien im Tageschart erkennbar gewesen, wieder verbindlich über diese Marke zu laufen. Es sei in den letzten Handelswochen immer mal wieder über diese Marke gegangen, das Wertpapier habe aber bisher nicht die Kraft gehabt, sich auch verbindlich über dieser Marke zu etablieren.
Erst Anfang Dezember sei der verbindliche Move über diese Marke gelungen, über der sich die Aktie dann auch habe festsetzen können. Ende Dezember sei es dem Papier gelungen, sich über der 33-EUR-Marke festzusetzen, diese Marke sei dann aber dynamisch aufgegeben worden. Das Wertpapier habe sich erst im Bereich der 30,50 EUR stabilisieren können. Im Januar habe das Papier versucht, nach Norden auszubrechen, sei aber nicht wirklich weitergekommen. Zwar seien die Rücksetzer in den letzten Handelswochen immer wieder zurückgekauft worden, die nachfolgenden Erholungen hätten aber nicht wirkliche Substanz gehabt.
Erst Anfang Februar habe sich die Aktie dynamisch aufwärts schieben können. Es sei bis an und über die 39-EUR-Marke gegangen. Schwäche habe sich bereits Ende Februar eingestellt, die sich in den folgenden Handelswochen noch verstärkt habe. Ende der letzten Handelswoche sei es an die 32,61 EUR gegangen und von hier aus wieder aufwärts bis an und über die 34 EUR, über der gestern auch der Tagesschluss formatiert worden sei.
Die Aktie habe sich im Zuge des letzten Rücksetzers exakt an der SMA200 (aktuell bei 32,60 EUR) stabilisieren und erholen können. Diese Bewegung könne im Tageschart gut nachvollzogen werden. Dennoch sei das Tageschart aktuell "nur" als neutral zu interpretieren. Die Aktie könne sich heute im Handel durchaus noch weiter aufwärtsschieben, müsse aber per Tagesschluss über die SMA20 (aktuell bei 35,13 EUR) / SMA50 (aktuell bei 35,17 EUR) laufen. Erst wenn sich das Papier verbindlich über der SMA50 etabliert habe, könnte es wieder in Richtung des Februar-Hochs gehen.
Auf der anderen Seite könnten sich erneute Rücksetzer in Richtung der SMA200 einstellen. Im Tageschart sei zu sehen, dass diese Linie in den letzten Handelsmonaten übergeordnet ein guter Support gewesen sei. Rücksetzer sollten sich also spätestens im Bereich dieser Linie stabilisieren und erholen. Werde diese SMA200 aber per Tagesschluss aufgegeben, so würde sich das Tageschart dann bärisch eintrüben, wenn sich die Aktie unter dieser Durchschnittslinie festsetze und nachfolgend auch den Kontakt verliere. Würden sich diese Kursmuster einstellen, so könnte es wieder abwärts in Richtung der 30-EUR-Marke gehen.
Betrachtung im 4h Chart
Übergeordnete Einschätzung 4h Chart - Prognose: bärisch / neutral
Das Papier habe es Ende November geschafft, sich verbindlich von der SMA200 (aktuell bei 34,45 EUR) nach Norden zu lösen. Im Rahmen der Schwäche Mitte Dezember sei es wieder unter die SMA20 (aktuell bei 34,37 EUR) und die SMA50 (aktuell bei 34,84 EUR) gegangen. Im Chart sei gut erkennbar gewesen, dass sich die Aktie an der SMA200 habe stabilisieren und nachfolgend dynamisch erholen können. Es sei mit Momentum sowohl über die SMA20 als auch über die SMA50 gegangen. Der folgende Rücksetzer sei an und unter die SMA200 gelaufen. Nach einer Entlastungsbewegung zurück an die SMA50 sei es erneut an die SMA200 gegangen. Das Papier sei in den letzten Handelstagen deutlich unter diese Linie gelaufen, habe sich zu Wochenbeginn aber wieder in den Dunstkreis der SMA200 / SMA20 zurückschieben können.
Es gelte jetzt, sowohl die SMA20 als auch die SMA200 zu überwinden. Selbst wenn das Papier die Bewegung abbilden könne, gelte es weiterhin, auch über die SMA50 zu laufen. Die letzten Versuche, über diese Linie zu kommen, seien alle gescheitert. Somit bleibe abzuwarten, ob die Aktie wirklich die Kraft habe, über alle drei Durchschnittslinien zu laufen und sich nachfolgend auch über der SMA50 zu etablieren.
Solange das Wertpapier aber unter der SMA20 / SMA200 notiert, solange sind weitere Abgaben und weitere Schwäche denkbar, die übergeordnet an die 30 EUR-Marke gehen könnten, so die Experten von XTB in einer aktuellen Marktanalyse. (Analyse vom 25.03.2025)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (25.03.2025/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Die Experten von XTB nehmen die Aktie der Infineon Technologies AG (ISIN: DE0006231004, WKN: 623100, Ticker-Symbol: IFX, NASDAQ OTC-Symbol: IFNNF) in einer aktuellen Marktanalyse unter die Lupe.
Per Xetra Schluss hätten gestern (24.03.2025) 19 Aktien im Plus notiert, 21 Aktien seien mit Abschlägen gehandelt worden. Die Gewinnerliste habe die Infineon angeführt, die sich um 3,34 Prozent verteuert hätten. Zalando habe 2,39 Prozent gewonnen, Deutsche Bank habe um 2,25 Prozent zugelegt.
Betrachtung im Tageschart
Übergeordnete Einschätzung Daily - Prognose: neutralDer Anteilsschein sei übergeordnet in den letzten Monaten seitwärts gelaufen. Auf der Oberseite sei im Juni der Bereich der 38,75 / 39,30 EUR das Ende der Bewegung gewesen, auf der Unterseite habe die 30-EUR-Marke bis Ende Juli 2024 im Zuge von Rücksetzern gehalten.
Im Tageschart sei erkennbar, dass sich die Aktie Anfang Mai 2024 deutlicher habe erholen können, es aber nicht geschafft habe, sich bis an das Dezember-Hoch (39,34 EUR) zu schieben. Die Versuche seien erkennbar gewesen, doch habe das Momentum gefehlt, um über diese Marke zu laufen. Nachdem es über Wochen nicht weitergegangen sei, habe die Aktie Mitte Juni deutlicher zurückgesetzt. Zwar habe nach der Stabilisierung eine Erholung abgebildet werden können, diese sei nachfolgend aber abverkauft worden. Die Rücksetzer seien wieder in den Bereich der 30-EUR-Marke gegangen.
Anfang August sei die Aktie deutlich unter diese Marke gefallen, habe sich aber nachfolgend rasch wieder erholen und an und über diese Marke laufen können. Im Zuge der Erholungsbewegungen sei es wieder in den Bereich der 32,50/33,00 EUR gegangen. Von hier aus habe sich erneut und auch deutlich Schwäche breitgemacht. Das Wertpapier sei im Zuge der Abgaben unter die wichtige 30-EUR-Marke gefallen. Die Versuche seien im Tageschart erkennbar gewesen, wieder verbindlich über diese Marke zu laufen. Es sei in den letzten Handelswochen immer mal wieder über diese Marke gegangen, das Wertpapier habe aber bisher nicht die Kraft gehabt, sich auch verbindlich über dieser Marke zu etablieren.
Erst Anfang Dezember sei der verbindliche Move über diese Marke gelungen, über der sich die Aktie dann auch habe festsetzen können. Ende Dezember sei es dem Papier gelungen, sich über der 33-EUR-Marke festzusetzen, diese Marke sei dann aber dynamisch aufgegeben worden. Das Wertpapier habe sich erst im Bereich der 30,50 EUR stabilisieren können. Im Januar habe das Papier versucht, nach Norden auszubrechen, sei aber nicht wirklich weitergekommen. Zwar seien die Rücksetzer in den letzten Handelswochen immer wieder zurückgekauft worden, die nachfolgenden Erholungen hätten aber nicht wirkliche Substanz gehabt.
Die Aktie habe sich im Zuge des letzten Rücksetzers exakt an der SMA200 (aktuell bei 32,60 EUR) stabilisieren und erholen können. Diese Bewegung könne im Tageschart gut nachvollzogen werden. Dennoch sei das Tageschart aktuell "nur" als neutral zu interpretieren. Die Aktie könne sich heute im Handel durchaus noch weiter aufwärtsschieben, müsse aber per Tagesschluss über die SMA20 (aktuell bei 35,13 EUR) / SMA50 (aktuell bei 35,17 EUR) laufen. Erst wenn sich das Papier verbindlich über der SMA50 etabliert habe, könnte es wieder in Richtung des Februar-Hochs gehen.
Auf der anderen Seite könnten sich erneute Rücksetzer in Richtung der SMA200 einstellen. Im Tageschart sei zu sehen, dass diese Linie in den letzten Handelsmonaten übergeordnet ein guter Support gewesen sei. Rücksetzer sollten sich also spätestens im Bereich dieser Linie stabilisieren und erholen. Werde diese SMA200 aber per Tagesschluss aufgegeben, so würde sich das Tageschart dann bärisch eintrüben, wenn sich die Aktie unter dieser Durchschnittslinie festsetze und nachfolgend auch den Kontakt verliere. Würden sich diese Kursmuster einstellen, so könnte es wieder abwärts in Richtung der 30-EUR-Marke gehen.
Betrachtung im 4h Chart
Übergeordnete Einschätzung 4h Chart - Prognose: bärisch / neutralDas Papier habe es Ende November geschafft, sich verbindlich von der SMA200 (aktuell bei 34,45 EUR) nach Norden zu lösen. Im Rahmen der Schwäche Mitte Dezember sei es wieder unter die SMA20 (aktuell bei 34,37 EUR) und die SMA50 (aktuell bei 34,84 EUR) gegangen. Im Chart sei gut erkennbar gewesen, dass sich die Aktie an der SMA200 habe stabilisieren und nachfolgend dynamisch erholen können. Es sei mit Momentum sowohl über die SMA20 als auch über die SMA50 gegangen. Der folgende Rücksetzer sei an und unter die SMA200 gelaufen. Nach einer Entlastungsbewegung zurück an die SMA50 sei es erneut an die SMA200 gegangen. Das Papier sei in den letzten Handelstagen deutlich unter diese Linie gelaufen, habe sich zu Wochenbeginn aber wieder in den Dunstkreis der SMA200 / SMA20 zurückschieben können.
Es gelte jetzt, sowohl die SMA20 als auch die SMA200 zu überwinden. Selbst wenn das Papier die Bewegung abbilden könne, gelte es weiterhin, auch über die SMA50 zu laufen. Die letzten Versuche, über diese Linie zu kommen, seien alle gescheitert. Somit bleibe abzuwarten, ob die Aktie wirklich die Kraft habe, über alle drei Durchschnittslinien zu laufen und sich nachfolgend auch über der SMA50 zu etablieren.
Solange das Wertpapier aber unter der SMA20 / SMA200 notiert, solange sind weitere Abgaben und weitere Schwäche denkbar, die übergeordnet an die 30 EUR-Marke gehen könnten, so die Experten von XTB in einer aktuellen Marktanalyse. (Analyse vom 25.03.2025)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (25.03.2025/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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