Infineon Aktie fällt weiter - Micron Technology zieht den deutschen Chiphersteller mit nach unten
21.03.25 14:04
Der Aktionär
Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Infineon-Aktienanalyse von "Der Aktionär":
Marion Schlegel vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie der Infineon Technologies AG (ISIN: DE0006231004, WKN: 623100, Ticker-Symbol: IFX, NASDAQ OTC-Symbol: IFNNF) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.
Die Aktie von Infineon müsse heute deutliche Verluste einstecken. Nur Zalando gebe heute im DAX noch stärker nach als der Technologiewert. Für Druck sorge Micron Technology aus den USA. Die Aktie der Amerikaner hätten ihre Kursgewinne nach den Zahlen vom Donnerstagabend nur kurz verteidigen können. Zuletzt sei die Aktie deutlich abgerutscht.
Micron habe sich in den vergangenen Tagen mit einem Anstieg positiv abgehoben vom deutlich getrübten Bild, das die NASDAQ-Börse schon seit Mitte Februar wegen der in den USA herrschenden Unsicherheit abgebe. Die Aktien des Speicherchip-Spezialisten hätten im Gegensatz dazu ein Hoch seit Mitte Februar erreicht und ihr Jahresplus auf 22 Prozent gesteigert. Nun habe auch bei Micron die zuletzt schlechtere Stimmung in der US-Technologiebranche gewirkt.
Erste Reaktionen auf die Aussagen von Micron seien am Vorabend zunächst noch positiv gewesen, denn der Umsatzausblick auf das laufende Quartal habe dank der KI-Nachfrage einen optimistischen Eindruck gemacht, habe es geheißen. Harlan Sur von J.P. Morgan habe gar von "starken Zahlen nebst Ausblick" gesprochen. Die Aktien des US-Chipriesen seien im vorbörslichen New Yorker Handel aber letztendlich zuletzt mit etwa 3 Prozent ins Minus gedreht. Die Indikationen für den NASDAQ 100-Index hätten derweil mit 0,4 Prozent im Minus gelegen.
Die in den USA erwarteten Abschläge bei Micron hätten am Freitag auch auf den deutschen Chipkonzern Infineon abgefärbt. Dessen Aktien seien gegen Mittag auf ihrer jüngsten Talfahrt weiter abgesackt um 3,6 Prozent auf 32,98 Euro. Seit dem Februar-Hoch hätten die Aktien 16 Prozent eingebüßt. Nun gelte es, unbedingt die 200-Tage-Linie zur verteidigen, die knapp unter dem aktuellen Kurs verlaufe.
Die Hoffnung auf eine Belebung der Nachfrage und erste Anzeichen einer zyklischen Erholung für Infineon würden derweil bestehen bleiben. Allerdings müssten Anleger weiter Geduld mitbringen.
Anleger mit Weitblick halten an ihrer Position fest, so Marion Schlegel von "Der Aktionär" zur Infineon-Aktie. Ein Stopp bei 30,00 Euro sichere nach unten ab. (Analyse vom 21.03.2025)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (21.03.2025/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Marion Schlegel vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie der Infineon Technologies AG (ISIN: DE0006231004, WKN: 623100, Ticker-Symbol: IFX, NASDAQ OTC-Symbol: IFNNF) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.
Die Aktie von Infineon müsse heute deutliche Verluste einstecken. Nur Zalando gebe heute im DAX noch stärker nach als der Technologiewert. Für Druck sorge Micron Technology aus den USA. Die Aktie der Amerikaner hätten ihre Kursgewinne nach den Zahlen vom Donnerstagabend nur kurz verteidigen können. Zuletzt sei die Aktie deutlich abgerutscht.
Micron habe sich in den vergangenen Tagen mit einem Anstieg positiv abgehoben vom deutlich getrübten Bild, das die NASDAQ-Börse schon seit Mitte Februar wegen der in den USA herrschenden Unsicherheit abgebe. Die Aktien des Speicherchip-Spezialisten hätten im Gegensatz dazu ein Hoch seit Mitte Februar erreicht und ihr Jahresplus auf 22 Prozent gesteigert. Nun habe auch bei Micron die zuletzt schlechtere Stimmung in der US-Technologiebranche gewirkt.
Die in den USA erwarteten Abschläge bei Micron hätten am Freitag auch auf den deutschen Chipkonzern Infineon abgefärbt. Dessen Aktien seien gegen Mittag auf ihrer jüngsten Talfahrt weiter abgesackt um 3,6 Prozent auf 32,98 Euro. Seit dem Februar-Hoch hätten die Aktien 16 Prozent eingebüßt. Nun gelte es, unbedingt die 200-Tage-Linie zur verteidigen, die knapp unter dem aktuellen Kurs verlaufe.
Die Hoffnung auf eine Belebung der Nachfrage und erste Anzeichen einer zyklischen Erholung für Infineon würden derweil bestehen bleiben. Allerdings müssten Anleger weiter Geduld mitbringen.
Anleger mit Weitblick halten an ihrer Position fest, so Marion Schlegel von "Der Aktionär" zur Infineon-Aktie. Ein Stopp bei 30,00 Euro sichere nach unten ab. (Analyse vom 21.03.2025)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (21.03.2025/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Werte im Artikel
16.04.26
, aktiencheck.de
DAX Analyse: US-Rekorde und Waffenruhe-Hoffnu [...]Bad Marienberg (www.aktiencheck.de) - DAX Analyse: US-Rekorde und Waffenruhe- Hoffnung elektrisieren. Brenntag, ...
16.04.26
, aktiencheck.de
Infineon Aktie vor neuem Momentum? Geopolitik en [...]Bad Marienberg (www.aktiencheck.de) - 📌 Infineon zeigt Stärke – Marktstimmung dreht spürbar Die Infineon-Aktie ...
16.04.26
, dpa-AFX
AKTIEN IM FOKUS: Nasdaq und TSMC sorgen für [...]FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Erholung des europäischen Technologiesektors hat sich am Donnerstag fortgesetzt. ...

