SBF: steigert die Wertschöpfungstiefe durch AMS-Übernahme - Signifikanter Wachstumssprung erwartet - Aktienanalyse
02.02.24 10:19
GBC AG
Augsburg (www.aktiencheck.de) - SBF-Aktienanalyse von der GBC AG:
Marcel Goldmann, Analyst der GBC AG, rät in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der SBF AG (ISIN: DE000A2AAE22, WKN: A2AAE2, Ticker-Symbol: CY1K) zu kaufen.
Am 1. August 2023 habe der SBF-Konzern bekannt gegeben, dass die Gesellschaft einen Kaufvertrag über den Erwerb der AMS Software & Elektronik GmbH abgeschlossen habe. Diese Übernahme stelle laut Unternehmensangaben einen wichtigen Baustein im Hinblick auf die Wachstumsstrategie der SBF dar und erhöhe zugleich die Wertschöpfungstiefe der SBF-Gruppe.
Mit der getätigten Akquisition unternehme SBF laut eigenen Angaben einen in seiner Unternehmensgeschichte einmaligen Wachstumssprung. So würden, bezogen auf das Geschäftsjahr 2022, die jährlichen Umsatzerlöse um rund 47,0% steigen, was auch zu signifikanten Ergebnissteigerungen auf Konzernebene führen sollte. Im Rahmen dieser M&A-Transaktion habe SBF 100,0% der Anteile an AMS vom bisherigen Gesellschafter erworben. Den Kaufpreis solle sich hierbei im niedrigen einstelligen Millionenbereich (GBCe: rund 2,5 Mio. EUR) bewegt haben und sei aus einem Mix aus bestehenden liquiden Mitteln und Bankdarlehen finanziert worden.
AMS sei ein spezialisierter Anbieter im Bereich der Elektronikfertigung und habe im abgelaufenen Geschäftsjahr 2022 mit rund 100 Mitarbeitern Umsatzerlöse von ca. 16,4 Mio. EUR und ein EBITDA im hohen sechsstelligen Bereich erzielt. Laut Unternehmensangaben realisiere die Gesellschaft seit über 35 Jahren Entwicklungs- und Fertigungsvorhaben in den Bereichen Elektronik, Mechanik und Softwaretechnik und verfüge über einen robusten Kundenstamm mit jahrzehntelang gewachsenen Kundenbeziehungen. Hierbei würden insbesondere Unternehmen aus den Bereichen Lichttechnik, Haustechnik, Industrieelektronik, Medizintechnik und Kommunikationstechnik zu den wesentlichen Kundengruppen der Gesellschaft zählen.
Nach Einschätzung der Analysten der GBC AG habe AMS bisher keine Bahntechnikkunden mit ihren Produkten und Kundenlösungen beliefert. Die Analysten der GBC AG würden davon ausgehen, dass die Gesellschaft nicht nur die SBF zukünftig mit Elektronikteilen/-systemen (Leiterplatten etc.) beliefern werde, sondern auch anderen Unternehmen aus dem Bahntechniksektor in punkto Elektronikbelieferung in den Fokus rücken würden. Darüber hinaus solle AMS mit seiner umfangreichen Software- und Elektronikkompetenz eine wichtige Rolle einnehmen bei dem Ausbau und der Weiterentwicklung der Lunux-Gesellschaft zu einem Full-Service-Anbieter.
Für uns stellt die AMS-Übernahme einen wichtigen strategischen Schritt dar, mit dem es dem SBF-Konzern gelingen sollte, künftig eine weitere Umsatzsäule mit Kunden außerhalb des Bahnsektors aufzubauen und gleichzeitig die Risiken auf der Beschaffungsseite wesentlich zu senken, so die Analysten der GBC AG.
Laut Unternehmensangaben würden sich die Kundenstrukturen von SBF und AMS ideal ergänzen. Neben vertrieblichen Synergien (z.B. Nutzung der SBF-Kontakte im Bahnsektor) sollten sich auch auf der Kostenseite deutliche Synergiepotenziale (z.B. Bündelung und Optimierung des Elektronikeinkaufs, Verlagerung von bisher extern vergebenen Elektronikfertigungsleistungen zu AMS) ergeben, die sukzessive im Zuge der AMS-Integration gehoben werden könnten.
Basierend hierauf rechne SBF für 2024 mit einer deutlichen Umsatzsteigerung von rund 50,0% auf mehr als 50,0 Mio. EUR und mit einer EBITDA-Marge von über 5,0%. Im Oktober 2023 habe SBF im Rahmen der m:access-Konferenz seine langfristige Unternehmensguidance bekräftigt. Hiernach rechne der Konzern weiterhin für das Geschäftsjahr 2027 mit Umsatzerlösen von mindestens 75,0 Mio. EUR und einem EBITDA von mindestens 11,0 Mio. EUR, was einer EBITDA-Marge von ca. 14,7% gleichkomme. Auf mittelfristige Sicht erwarte die Gesellschaft eine EBITDA-Marge von mindestens 11,0%. Im Geschäftsjahr 2022 seien Umsatzerlöse von 34,84 Mio. EUR und ein EBITDA in Höhe von 2,32 Mio. EUR (EBITDA-Marge: 6,7%) erreicht worden.
Im Rahmen seines DCF-Bewertungsmodells hat Marcel Goldmann, Analyst der GBC AG, für die SBF-Aktie ein Kursziel in Höhe von 9,00 EUR ermittelt und vergibt damit das Rating "kaufen". (Analyse vom 02.02.2024)
Bezüglich der in der Analyse besprochenen Wertpapiere oder Finanzinstrumente besteht folgender möglicher Interessenskonflikt:
(5a) GBC AG oder eine mit ihr verbundene juristische Person hat in den vorangegangenen 12 Monaten eine Vereinbarung über die Erstellung von Researchberichten gegen Entgelt mit diesem Unternehmen oder Emittenten des analysierten Finanzinstruments getroffen. Im Rahmen dieser Vereinbarung wurde dem Emittent der Entwurf der Finanzanalyse (ohne Bewertungsteil) vor Veröffentlichung zugänglich gemacht.
(7) Der zuständige Analyst, der Chefanalyst, der stellvertretende Chefanalyst und oder eine sonstige an der Studienerstellung beteiligte Person hält zum Zeitpunkt der Veröffentlichung Anteile oder sonstige Finanzinstrumente an diesem Unternehmen.
(11) GBC AG oder eine mit ihr verbundene juristische Person hat bedeutende finanzielle Interessen an dem analysierten Unternehmen, wie z.B. die Gewinnung und/oder Ausübung von Mandaten beim analysierten Unternehmen bzw. die Gewinnung und/oder Erbringung von Dienstleistungen für das analysierte Unternehmen (z.B. Präsentation auf Konferenzen, Roundtables, Roadshows etc.).
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.
Börsenplätze SBF-Aktie:
Börse Stuttgart-Aktienkurs SBF-Aktie:
4,16 EUR +0,48% (02.02.2024, 10:00)
XETRA-Aktienkurs SBF-Aktie:
4,20 EUR 0,00% (01.02.2024, 17:36)
ISIN SBF-Aktie:
DE000A2AAE22
WKN SBF-Aktie:
A2AAE2
Ticker-Symbol SBF-Aktie:
CY1K
Kurzprofil SBF AG
Die SBF AG (ISIN: DE000A2AAE22, WKN: A2AAE2, Ticker-Symbol: CY1K) und ihre Beteiligungen sind im Mobilitätssektor, insbesondere der Schienenfahrzeugindustrie tätig. Die SBF AG fungiert hierbei als geschäftsleitende Holdinggesellschaft. Der operative Geschäftsbereich wird durch die Tochtergesellschaft SBF Spezialleuchten GmbH betrieben.
Die SBF Spezialleuchten GmbH ist ein internationaler Systemanbieter für Decken-, Beleuchtungs- und Belüftungssysteme für Schienenfahrzeuge. Das Unternehmen hat sich dabei auf LED-Systeme für den Außen- und Innenbereich von Schienenfahrzeugen jeglicher Bauart spezialisiert. Das Leistungsspektrum erstreckt sich dabei von Front- und Trittstufenbeleuchtungen im Exterieur über Lichtbänder in Deckensystemen und Leseleuchten im Interieur. Ein starker Fokus in der Entwicklung liegt auf dem neuen Trend, mittels Applikationen den Kundennutzen deutlich zu erhöhen. Die SBF Spezialleuchten GmbH bietet ihren Kunden maßgeschneiderte Lösungen aus einer Hand und deckt dabei die gesamte Wertschöpfungskette von der Konzeption über die Konstruktion bis hin zur Fertigung ab. (02.02.2024/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Marcel Goldmann, Analyst der GBC AG, rät in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der SBF AG (ISIN: DE000A2AAE22, WKN: A2AAE2, Ticker-Symbol: CY1K) zu kaufen.
Am 1. August 2023 habe der SBF-Konzern bekannt gegeben, dass die Gesellschaft einen Kaufvertrag über den Erwerb der AMS Software & Elektronik GmbH abgeschlossen habe. Diese Übernahme stelle laut Unternehmensangaben einen wichtigen Baustein im Hinblick auf die Wachstumsstrategie der SBF dar und erhöhe zugleich die Wertschöpfungstiefe der SBF-Gruppe.
Mit der getätigten Akquisition unternehme SBF laut eigenen Angaben einen in seiner Unternehmensgeschichte einmaligen Wachstumssprung. So würden, bezogen auf das Geschäftsjahr 2022, die jährlichen Umsatzerlöse um rund 47,0% steigen, was auch zu signifikanten Ergebnissteigerungen auf Konzernebene führen sollte. Im Rahmen dieser M&A-Transaktion habe SBF 100,0% der Anteile an AMS vom bisherigen Gesellschafter erworben. Den Kaufpreis solle sich hierbei im niedrigen einstelligen Millionenbereich (GBCe: rund 2,5 Mio. EUR) bewegt haben und sei aus einem Mix aus bestehenden liquiden Mitteln und Bankdarlehen finanziert worden.
AMS sei ein spezialisierter Anbieter im Bereich der Elektronikfertigung und habe im abgelaufenen Geschäftsjahr 2022 mit rund 100 Mitarbeitern Umsatzerlöse von ca. 16,4 Mio. EUR und ein EBITDA im hohen sechsstelligen Bereich erzielt. Laut Unternehmensangaben realisiere die Gesellschaft seit über 35 Jahren Entwicklungs- und Fertigungsvorhaben in den Bereichen Elektronik, Mechanik und Softwaretechnik und verfüge über einen robusten Kundenstamm mit jahrzehntelang gewachsenen Kundenbeziehungen. Hierbei würden insbesondere Unternehmen aus den Bereichen Lichttechnik, Haustechnik, Industrieelektronik, Medizintechnik und Kommunikationstechnik zu den wesentlichen Kundengruppen der Gesellschaft zählen.
Nach Einschätzung der Analysten der GBC AG habe AMS bisher keine Bahntechnikkunden mit ihren Produkten und Kundenlösungen beliefert. Die Analysten der GBC AG würden davon ausgehen, dass die Gesellschaft nicht nur die SBF zukünftig mit Elektronikteilen/-systemen (Leiterplatten etc.) beliefern werde, sondern auch anderen Unternehmen aus dem Bahntechniksektor in punkto Elektronikbelieferung in den Fokus rücken würden. Darüber hinaus solle AMS mit seiner umfangreichen Software- und Elektronikkompetenz eine wichtige Rolle einnehmen bei dem Ausbau und der Weiterentwicklung der Lunux-Gesellschaft zu einem Full-Service-Anbieter.
Für uns stellt die AMS-Übernahme einen wichtigen strategischen Schritt dar, mit dem es dem SBF-Konzern gelingen sollte, künftig eine weitere Umsatzsäule mit Kunden außerhalb des Bahnsektors aufzubauen und gleichzeitig die Risiken auf der Beschaffungsseite wesentlich zu senken, so die Analysten der GBC AG.
Laut Unternehmensangaben würden sich die Kundenstrukturen von SBF und AMS ideal ergänzen. Neben vertrieblichen Synergien (z.B. Nutzung der SBF-Kontakte im Bahnsektor) sollten sich auch auf der Kostenseite deutliche Synergiepotenziale (z.B. Bündelung und Optimierung des Elektronikeinkaufs, Verlagerung von bisher extern vergebenen Elektronikfertigungsleistungen zu AMS) ergeben, die sukzessive im Zuge der AMS-Integration gehoben werden könnten.
Basierend hierauf rechne SBF für 2024 mit einer deutlichen Umsatzsteigerung von rund 50,0% auf mehr als 50,0 Mio. EUR und mit einer EBITDA-Marge von über 5,0%. Im Oktober 2023 habe SBF im Rahmen der m:access-Konferenz seine langfristige Unternehmensguidance bekräftigt. Hiernach rechne der Konzern weiterhin für das Geschäftsjahr 2027 mit Umsatzerlösen von mindestens 75,0 Mio. EUR und einem EBITDA von mindestens 11,0 Mio. EUR, was einer EBITDA-Marge von ca. 14,7% gleichkomme. Auf mittelfristige Sicht erwarte die Gesellschaft eine EBITDA-Marge von mindestens 11,0%. Im Geschäftsjahr 2022 seien Umsatzerlöse von 34,84 Mio. EUR und ein EBITDA in Höhe von 2,32 Mio. EUR (EBITDA-Marge: 6,7%) erreicht worden.
Im Rahmen seines DCF-Bewertungsmodells hat Marcel Goldmann, Analyst der GBC AG, für die SBF-Aktie ein Kursziel in Höhe von 9,00 EUR ermittelt und vergibt damit das Rating "kaufen". (Analyse vom 02.02.2024)
Bezüglich der in der Analyse besprochenen Wertpapiere oder Finanzinstrumente besteht folgender möglicher Interessenskonflikt:
(5a) GBC AG oder eine mit ihr verbundene juristische Person hat in den vorangegangenen 12 Monaten eine Vereinbarung über die Erstellung von Researchberichten gegen Entgelt mit diesem Unternehmen oder Emittenten des analysierten Finanzinstruments getroffen. Im Rahmen dieser Vereinbarung wurde dem Emittent der Entwurf der Finanzanalyse (ohne Bewertungsteil) vor Veröffentlichung zugänglich gemacht.
(11) GBC AG oder eine mit ihr verbundene juristische Person hat bedeutende finanzielle Interessen an dem analysierten Unternehmen, wie z.B. die Gewinnung und/oder Ausübung von Mandaten beim analysierten Unternehmen bzw. die Gewinnung und/oder Erbringung von Dienstleistungen für das analysierte Unternehmen (z.B. Präsentation auf Konferenzen, Roundtables, Roadshows etc.).
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.
Börsenplätze SBF-Aktie:
Börse Stuttgart-Aktienkurs SBF-Aktie:
4,16 EUR +0,48% (02.02.2024, 10:00)
XETRA-Aktienkurs SBF-Aktie:
4,20 EUR 0,00% (01.02.2024, 17:36)
ISIN SBF-Aktie:
DE000A2AAE22
WKN SBF-Aktie:
A2AAE2
Ticker-Symbol SBF-Aktie:
CY1K
Kurzprofil SBF AG
Die SBF AG (ISIN: DE000A2AAE22, WKN: A2AAE2, Ticker-Symbol: CY1K) und ihre Beteiligungen sind im Mobilitätssektor, insbesondere der Schienenfahrzeugindustrie tätig. Die SBF AG fungiert hierbei als geschäftsleitende Holdinggesellschaft. Der operative Geschäftsbereich wird durch die Tochtergesellschaft SBF Spezialleuchten GmbH betrieben.
Die SBF Spezialleuchten GmbH ist ein internationaler Systemanbieter für Decken-, Beleuchtungs- und Belüftungssysteme für Schienenfahrzeuge. Das Unternehmen hat sich dabei auf LED-Systeme für den Außen- und Innenbereich von Schienenfahrzeugen jeglicher Bauart spezialisiert. Das Leistungsspektrum erstreckt sich dabei von Front- und Trittstufenbeleuchtungen im Exterieur über Lichtbänder in Deckensystemen und Leseleuchten im Interieur. Ein starker Fokus in der Entwicklung liegt auf dem neuen Trend, mittels Applikationen den Kundennutzen deutlich zu erhöhen. Die SBF Spezialleuchten GmbH bietet ihren Kunden maßgeschneiderte Lösungen aus einer Hand und deckt dabei die gesamte Wertschöpfungskette von der Konzeption über die Konstruktion bis hin zur Fertigung ab. (02.02.2024/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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