Deutsche Telekom (Moderiert)
| eröffnet am: | 24.10.12 13:18 von: | jungchen |
| neuester Beitrag: | 16.04.26 20:12 von: | telefoner1 |
| Anzahl Beiträge: | 20668 | |
| Leser gesamt: | 8256528 | |
| davon Heute: | 2196 | |
bewertet mit 22 Sternen |
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28.12.25 10:24
#20526
telefoner1
2025 "ernüchternd oder gesund"
ab märz schon sehr ernüchternd. kurs hängt nur noch an der t-mobile Performance, eigentlich kein eigenleben mehr. dazu kommen sehr umstrittene ki- investitionen. für die telekom sind 1 mrd. kein pappenstil, global gesehen ist das ein tröpfchen.
seit 2022 erfreuliche kursentwicklung, aber eben nur bis 3/25. danach schon mehr als eine korrektur .
rückkauf und divi-anhebung sollten mittelfristig schon etwas stabilisieren, aber dann braucht es irgendwann auch überzeugender news .
....allen für 2026 gute nerven und wieder bessere kursentwicklungen.
seit 2022 erfreuliche kursentwicklung, aber eben nur bis 3/25. danach schon mehr als eine korrektur .
rückkauf und divi-anhebung sollten mittelfristig schon etwas stabilisieren, aber dann braucht es irgendwann auch überzeugender news .
....allen für 2026 gute nerven und wieder bessere kursentwicklungen.
31.12.25 13:46
#20527
drax
Korrektur beendet?
ich hoffe dass die starke Korrektur jetzt beendet ist, das war schon extrem das letzte dreivierteljahr. wäre schön wenn ihr 2026 wieder Kurse über 30 €
05.01.26 10:03
#20528
andante
ARP
Der Vorstand der DTAG hat im November 2025 beschlossen, im Rahmen eines weiteren Aktienrückkaufprogramms Aktien der DTAG (ISIN: DE0005557508) zu einem Gesamtkaufpreis (ohne Erwerbsnebenkosten) von bis zu EUR 2 Milliarden zurückzukaufen ("Aktienrückkaufprogramm 2026"). Der Rückkauf beginnt am 5. Januar 2026 und erfolgt mit einer Laufzeit bis Ende des Jahres 2026. Die zurückgekauften Aktien der DTAG werden überwiegend eingezogen und zu einem geringen Teil für die Bedienung von Vergütungsprogrammen für Führungskräfte bzw. Mitarbeiterbeteiligungsprogrammen verwendet. Der Erwerb eigener Aktien im Rahmen des Aktienrückkaufprogramms soll in mehreren Tranchen erfolgen. Eine erste Tranche mit einem aufzuwendenden Kaufpreis (ohne Erwerbsnebenkosten) von bis zu EUR 550 Mio. wird im Zeitraum vom 5. Januar 2026 bis spätestens zum 26. März 2026 ausschließlich über den Xetra-Handel der Frankfurter Wertpapierbörse durchgeführt. Dies umfasst auf Basis des Kurses in der Schlussauktion (Trade-at-Close) im Xetra-Handel der Frankfurter Wertpapierbörse vom 2. Januar 2026 von EUR 27,82 bis zu 19,8 Mio. Aktien.
05.01.26 11:11
#20529
telefoner1
...ist nun wirklich nicht neu!
kurs hängt an t-mobil , tochter hat am freitag ins rote gedreht.
telekom geht erstmal in deckung.
...müssen wohl auf q4 zahlen warten.
telekom geht erstmal in deckung.
...müssen wohl auf q4 zahlen warten.
06.01.26 19:21
#20531
telefoner1
t. langheim räumt das depot seiner frau leer
https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/...angheim-verkauf-15396541
meldung steht bei finanzen.net 2 mal, gleicher umsatz zu 27,80 am 02.01.26?
meldung steht bei finanzen.net 2 mal, gleicher umsatz zu 27,80 am 02.01.26?
06.01.26 19:45
#20532
Bilderberg
Hier bin ich schon raus, ein Glück
Stehe an der Seitenlinie, denke aber es gibt derzeit interessantere Werte.
Jedenfalls reicht der Gewinn bereits für die monatlichen Kosten für das DSL Paket auf Monate.
Allen Investierten hier weiterhin viel Erfolg.
Jedenfalls reicht der Gewinn bereits für die monatlichen Kosten für das DSL Paket auf Monate.
Allen Investierten hier weiterhin viel Erfolg.
07.01.26 02:18
#20533
oranje2008
@telefoner
Das ist nicht seine Frau, sondern seine Tochter ;)
Ich verstehen euren ganzen Pessimismus nicht. Kaufen, liegen lassen. Alles bei 25-28€ ist eine tolle Gelegenheit. Der TMUS Kurs wird mehr oder weniger automatisch wieder hochgehen. Und EX TMUS ist DTAG massiv unterbewertet.
Ich verstehen euren ganzen Pessimismus nicht. Kaufen, liegen lassen. Alles bei 25-28€ ist eine tolle Gelegenheit. Der TMUS Kurs wird mehr oder weniger automatisch wieder hochgehen. Und EX TMUS ist DTAG massiv unterbewertet.
07.01.26 08:47
#20534
telefoner1
...deine worte sind gut für die ohren,
aktuell sehen meine augen täglich ein drama.
bin z.z. total telekom- überlastig aufgestellt, da kommt schon mal etwas frust auf.
bin z.z. total telekom- überlastig aufgestellt, da kommt schon mal etwas frust auf.
07.01.26 14:41
#20535
oranje2008
Sei kein Pessimist
1) Warst du ewig froh, wenn der Kurs bei 18€ war ;)
2) Der Kurs ist irgendwann durch TMUS hochgeschossen, jetzt gab es mal Rücksetzer.
3) TMUS wird vom Growth zum Value Stock. Das wird dauern
4) AKtuell treibt alleine TMUS den DTAG SHare Price, aber auch das wird nicht immer so sein.
5) Potenzial ist massig da, denn viele Bestandteile der DTAG werden aktuell mit 0€ bewertet, obwohl sie werthaltig sind
6) Irgendwann wird auch mal TMUS mehr Dividende zur DTAG beitragen und dann ist im Konzern mehr greifbares Kapital vorhanden.
7) Der USD ist momentan schwach
Alles Gründe, warum es egal ist, ob der Kurs aktuell bei 25 oder 28 € ist, denn der Kurs müsste eigentlich bei 33-38 € sein.
DU müsstest eigentlich immer noch Anteile deutlich im Plus haben, dann verkauf doch was, wenn's dir zuviel ist. ;)
2) Der Kurs ist irgendwann durch TMUS hochgeschossen, jetzt gab es mal Rücksetzer.
3) TMUS wird vom Growth zum Value Stock. Das wird dauern
4) AKtuell treibt alleine TMUS den DTAG SHare Price, aber auch das wird nicht immer so sein.
5) Potenzial ist massig da, denn viele Bestandteile der DTAG werden aktuell mit 0€ bewertet, obwohl sie werthaltig sind
6) Irgendwann wird auch mal TMUS mehr Dividende zur DTAG beitragen und dann ist im Konzern mehr greifbares Kapital vorhanden.
7) Der USD ist momentan schwach
Alles Gründe, warum es egal ist, ob der Kurs aktuell bei 25 oder 28 € ist, denn der Kurs müsste eigentlich bei 33-38 € sein.
DU müsstest eigentlich immer noch Anteile deutlich im Plus haben, dann verkauf doch was, wenn's dir zuviel ist. ;)
07.01.26 15:40
#20536
telefoner1
orange, ich gebe dir in allen punkten recht.
...mein anlagehorizont ist aufgrund meines alters nicht mehr ewig.
50% bestand mit ca. 8 € einkaufwert, ja hier könnte ich schon etwas optimieren.
an der steuerlast kommt man hier sowieso nicht vorbei, und irgendwann kommen dann auch noch sozialabgaben obendrauf.
mit dem anderen bestand bin ich leicht im minus, weil ich damit schon immer rotiere.
d.h. auch bei 33+ habe ich gewinne realisiert, aber dann runter zu, zu zeitig wieder aufgefüllt.
die strategie ging in den letzten Jahren immer gut auf.
50% bestand mit ca. 8 € einkaufwert, ja hier könnte ich schon etwas optimieren.
an der steuerlast kommt man hier sowieso nicht vorbei, und irgendwann kommen dann auch noch sozialabgaben obendrauf.
mit dem anderen bestand bin ich leicht im minus, weil ich damit schon immer rotiere.
d.h. auch bei 33+ habe ich gewinne realisiert, aber dann runter zu, zu zeitig wieder aufgefüllt.
die strategie ging in den letzten Jahren immer gut auf.
09.01.26 16:29
#20537
Highländer49
Deutsche Telekom
Die Deutsche Telekom-Aktie hat seit den Hochs von Anfang März 2025 deutlich an Wert eingebüßt. In den letzten Wochen konnte sich der Kurs aber wieder etwas erholen. Doch wie nachhaltig ist diese Erholung und wie sind die weiteren Perspektiven beim DAX-Konzern einzuschätzen?
https://www.finanznachrichten.de/...lingt-2026-der-turnaround-486.htm
https://www.finanznachrichten.de/...lingt-2026-der-turnaround-486.htm
15.01.26 17:53
#20540
Highländer49
Deutsche Telekom
Die Deutsche Telekom-Aktie befindet sich momentan in einer Phase der Stagnation und bewegt sich in einer Range von 26 bis 28 €. Am Donnerstag verliert sich aktuell leicht und steht bei 27,90 €. Warum ist sie dennoch so interessant?
https://www.finanznachrichten.de/...lekom-warum-so-aengstlich-486.htm
https://www.finanznachrichten.de/...lekom-warum-so-aengstlich-486.htm
15.01.26 18:01
#20541
Bilderberg
So so, Stagnation zwischen 26 und 28€
Das soll mir recht sein.
Habe vor unterhalb von 27€ wieder einzusteigen.
Werde einfach mal auf niedrigere Kurse warten und in der Zwischenzeit das dafür vorgesehene Geld an anderer Stelle arbeiten lassen.
Bis dahin wünsche ich allen bereits Investierten weiterhin viel Erfolg.
Habe vor unterhalb von 27€ wieder einzusteigen.
Werde einfach mal auf niedrigere Kurse warten und in der Zwischenzeit das dafür vorgesehene Geld an anderer Stelle arbeiten lassen.
Bis dahin wünsche ich allen bereits Investierten weiterhin viel Erfolg.
19.01.26 16:32
#20544
Bilderberg
Jetzt also mit der Brechstange?
Das wird nicht gelingen ohne die Menschen nicht mitzunehmen.
Es geht um lokale DSL-Abschaltungen, die auf lange Sicht schrittweise zu einem bundesweiten Abschied von der in die Jahre gekommenen Technologie führen sollen. Die ersten DSL-Abschaltungen in bestimmten Gebieten könnten etwa ab 2030 erfolgen.
Glasfaser-Investitionen zahlen sich bislang nicht aus
In Deutschland werden zwar Milliardenbeträge in den Glasfaser-Ausbau investiert, die tatsächliche Nutzung durch die Menschen ist aber eher verhalten. Das ist für Investoren ein Problem, schließlich verdienen sie mit ihrem Highspeed-Internet weniger Geld als gedacht. Vielen Menschen genügt offenbar ihr alter DSL-Vertrag. Laut einer Marktstudie des Branchenverbandes VATM hatten zum Jahreswechsel 23 Millionen Haushalte und Unternehmen in Deutschland noch DSL/VDSL-Internet, das waren 0,7 Millionen weniger als ein Jahr zuvor. Ähnlich moderat war der Rückgang in den Vorjahren.
Zugleich stieg die Anzahl der Glasfaser-Kabel, die in der Straße oder bis ins Haus liegen, deutlich stärker. 2025 ging es laut VATM-Studie um 3,7 auf 24,8 Millionen Haushalte hoch. Hierbei kommt circa die Hälfte von der Telekom und die andere von Wettbewerbern, etwa von der Firma Deutsche Glasfaser.
Telekom möchte DSL-Abschaltung selbst entscheiden
Die Telekom hat angesichts ihrer hohen Glasfaser-Investitionen durchaus ein Eigeninteresse, wenn mehr Kunden von DSL auf Glasfaser wechseln. Allerdings möchte der Bonner Konzern seine langjährigen Kunden nicht verprellen. Es darf bezweifelt werden, ob frustrierte Kunden, denen die Telekom das DSL abstellt, einen Glasfaser-Vertrag bei der Telekom unterschreiben würden. Gut möglich, dass sie zur Konkurrenz wechseln. Die Telekom möchte selbst entscheiden, wann sie wo den Betrieb von DSL-Leitungen in einer Gegend beendet.
Ein Telekom-Sprecher sagte, die Netzagentur blende aus, dass nicht Zwang, sondern der Wettbewerb um den Kunden entscheidend sei. Er forderte, bei der Abkehr von Kupfer auch Kabelnetze in den Blick zu nehmen - also das Internet über Fernseh-Kupferkabel, die vor allem Konkurrent Vodafone nutzt. Aus Sicht der Telekom sollten diese Fernsehkabel bei einer möglichen Abschaltpflicht einbezogen werden. Das Konzeptpapier sei ein Debattenbeitrag, das man nun im Detail prüfen werde, so der Telekom-Sprecher.
Konzeptpapier mit bitteren Pillen für beide Seiten
Das Regulierungskonzept der Behörde ist eine Empfehlung an das Bundesdigitalministerium, ein entsprechendes Gesetz zu erarbeiten. Dem Papier zufolge soll in einem Gebiet ein "Migrationsprozess" von Kupfer auf Glasfaser eingeleitet werden können, in der mindestens 80 Prozent der Haushalte und Unternehmen Glasfaser bis in die Wohnung oder ins Büro liegt - es geht um "Fiber to the Home" (FTTH) und "Homes connected", der bundesweite Anteil liegt hierbei derzeit laut Bundesnetzagentur nur bei 21 Prozent. In manchen Kommunen ist der Wert aber schon deutlich höher.
Das Konzeptpapier sieht aber nicht nur eine bittere Pille für die Deutsche Telekom vor, sondern auch für deren Wettbewerber. Denn eine Voraussetzung für die Einleitung der DSL-Abschaltung soll sein, dass das Glasfasernetz der Telekom-Konkurrenten nutzbar sein soll für alle ("Open Access").
Bislang sind die Telekom-Konkurrenten dazu nicht gezwungen, künftig sollen sie es sein. Sie müssten also auch den ehemaligen Staatsmonopolisten auf ihr lokales Glasfaser-Netz lassen, bevor die DSL-Abschaltung eingeleitet werden kann. Zwar sind Kooperationen der verschiedenen Internetanbieter üblich, sie sind aber freiwillig - und geschehen nicht über ein staatliches Druckmittel.
Sollten die Vorschläge der Netzagentur in ein Gesetz münden, würde es noch dauern, bis deswegen in ersten Gegenden DSL abgeschaltet wird. Denn das Papier enthält umfangreiche Fristen: Drei Jahre vor der tatsächlichen Abschaltung sollen die Nutzer darüber informiert werden und zwei Jahre vor dem lokalen DSL-Aus darf dort kein DSL-Vertrag mehr verkauft werden. Wird also 2027 ein Gesetz beschlossen, könnte es im Jahr 2030 zu den ersten lokalen DSL-Abschaltungen in Deutschland kommen.
"Der Wechsel auf Glasfaser ist ein zukunftsorientiertes Internet-Upgrade für Deutschland", sagt Netzagentur-Chef Klaus Müller. Verbraucher sollten früh und ausführlich über alle Schritte des Übergangs informiert werden. "Sie sollen auch in der Glasfaserwelt zwischen verschiedenen Anbietern und fairen Preisen wählen können."/wdw/DP/mis
Es geht um lokale DSL-Abschaltungen, die auf lange Sicht schrittweise zu einem bundesweiten Abschied von der in die Jahre gekommenen Technologie führen sollen. Die ersten DSL-Abschaltungen in bestimmten Gebieten könnten etwa ab 2030 erfolgen.
Glasfaser-Investitionen zahlen sich bislang nicht aus
In Deutschland werden zwar Milliardenbeträge in den Glasfaser-Ausbau investiert, die tatsächliche Nutzung durch die Menschen ist aber eher verhalten. Das ist für Investoren ein Problem, schließlich verdienen sie mit ihrem Highspeed-Internet weniger Geld als gedacht. Vielen Menschen genügt offenbar ihr alter DSL-Vertrag. Laut einer Marktstudie des Branchenverbandes VATM hatten zum Jahreswechsel 23 Millionen Haushalte und Unternehmen in Deutschland noch DSL/VDSL-Internet, das waren 0,7 Millionen weniger als ein Jahr zuvor. Ähnlich moderat war der Rückgang in den Vorjahren.
Zugleich stieg die Anzahl der Glasfaser-Kabel, die in der Straße oder bis ins Haus liegen, deutlich stärker. 2025 ging es laut VATM-Studie um 3,7 auf 24,8 Millionen Haushalte hoch. Hierbei kommt circa die Hälfte von der Telekom und die andere von Wettbewerbern, etwa von der Firma Deutsche Glasfaser.
Telekom möchte DSL-Abschaltung selbst entscheiden
Die Telekom hat angesichts ihrer hohen Glasfaser-Investitionen durchaus ein Eigeninteresse, wenn mehr Kunden von DSL auf Glasfaser wechseln. Allerdings möchte der Bonner Konzern seine langjährigen Kunden nicht verprellen. Es darf bezweifelt werden, ob frustrierte Kunden, denen die Telekom das DSL abstellt, einen Glasfaser-Vertrag bei der Telekom unterschreiben würden. Gut möglich, dass sie zur Konkurrenz wechseln. Die Telekom möchte selbst entscheiden, wann sie wo den Betrieb von DSL-Leitungen in einer Gegend beendet.
Ein Telekom-Sprecher sagte, die Netzagentur blende aus, dass nicht Zwang, sondern der Wettbewerb um den Kunden entscheidend sei. Er forderte, bei der Abkehr von Kupfer auch Kabelnetze in den Blick zu nehmen - also das Internet über Fernseh-Kupferkabel, die vor allem Konkurrent Vodafone nutzt. Aus Sicht der Telekom sollten diese Fernsehkabel bei einer möglichen Abschaltpflicht einbezogen werden. Das Konzeptpapier sei ein Debattenbeitrag, das man nun im Detail prüfen werde, so der Telekom-Sprecher.
Konzeptpapier mit bitteren Pillen für beide Seiten
Das Regulierungskonzept der Behörde ist eine Empfehlung an das Bundesdigitalministerium, ein entsprechendes Gesetz zu erarbeiten. Dem Papier zufolge soll in einem Gebiet ein "Migrationsprozess" von Kupfer auf Glasfaser eingeleitet werden können, in der mindestens 80 Prozent der Haushalte und Unternehmen Glasfaser bis in die Wohnung oder ins Büro liegt - es geht um "Fiber to the Home" (FTTH) und "Homes connected", der bundesweite Anteil liegt hierbei derzeit laut Bundesnetzagentur nur bei 21 Prozent. In manchen Kommunen ist der Wert aber schon deutlich höher.
Das Konzeptpapier sieht aber nicht nur eine bittere Pille für die Deutsche Telekom vor, sondern auch für deren Wettbewerber. Denn eine Voraussetzung für die Einleitung der DSL-Abschaltung soll sein, dass das Glasfasernetz der Telekom-Konkurrenten nutzbar sein soll für alle ("Open Access").
Bislang sind die Telekom-Konkurrenten dazu nicht gezwungen, künftig sollen sie es sein. Sie müssten also auch den ehemaligen Staatsmonopolisten auf ihr lokales Glasfaser-Netz lassen, bevor die DSL-Abschaltung eingeleitet werden kann. Zwar sind Kooperationen der verschiedenen Internetanbieter üblich, sie sind aber freiwillig - und geschehen nicht über ein staatliches Druckmittel.
Sollten die Vorschläge der Netzagentur in ein Gesetz münden, würde es noch dauern, bis deswegen in ersten Gegenden DSL abgeschaltet wird. Denn das Papier enthält umfangreiche Fristen: Drei Jahre vor der tatsächlichen Abschaltung sollen die Nutzer darüber informiert werden und zwei Jahre vor dem lokalen DSL-Aus darf dort kein DSL-Vertrag mehr verkauft werden. Wird also 2027 ein Gesetz beschlossen, könnte es im Jahr 2030 zu den ersten lokalen DSL-Abschaltungen in Deutschland kommen.
"Der Wechsel auf Glasfaser ist ein zukunftsorientiertes Internet-Upgrade für Deutschland", sagt Netzagentur-Chef Klaus Müller. Verbraucher sollten früh und ausführlich über alle Schritte des Übergangs informiert werden. "Sie sollen auch in der Glasfaserwelt zwischen verschiedenen Anbietern und fairen Preisen wählen können."/wdw/DP/mis
20.01.26 08:45
#20545
telefoner1
...es wird einen "einstiegspreis" geben, der den
wechsel für den kunden geräuschlos macht.
mehr geschwindigkeit oben drauf, wer mehr möchte muss zahlen.
für die provider ist das gf-netz günstiger zu betreiben als das hochgerüstete cu-netz.
....ist nur zu hoffen das die Leitungen nicht noch geborgen werden müssen!8€
mehr geschwindigkeit oben drauf, wer mehr möchte muss zahlen.
für die provider ist das gf-netz günstiger zu betreiben als das hochgerüstete cu-netz.
....ist nur zu hoffen das die Leitungen nicht noch geborgen werden müssen!8€
21.01.26 10:10
#20548
drax
Kapitalvernichtung auf höchstem Niveau
jeden Tag rot und das eine tief nach dem anderen. Ich sag nur noch, rette sich wer kann.
21.01.26 11:48
#20549
Highländer49
Deutsche Telekom
Aktien der Deutschen Telekom sind am Mittwoch unter Druck geblieben. Ein Hoch seit Ende Oktober entpuppte sich zuletzt Mitte Januar als kurze Erscheinung, denn seither geht der Trend bei der Aktie bergab. Mehr als acht Prozent haben sie in dieser Zeit verloren, wozu das Minus von 1,2 Prozent am Mittwoch beitrug. Dadurch erreichten sie jetzt ihr niedrigstes Niveau seit November.
Analyst Mathieu Robilliard von der Barclays Bank (Barclays Bank Aktie) verwies in einem Branchenkommentar auf regulatorische Risiken, die es sowohl auf EU-Ebene als auch in Deutschland gebe. Am Vortag war bekannt geworden, dass die EU-Kommission die chinesischen Ausrüster Huawei und ZTE aus den Netzen verbannen möchte. Robilliard erwartet nun, dass am Mittwoch ein Gesetzespaket dazu unter dem Namen "Digital Network Act" veröffentlicht wird.
Robilliard verwies auch darauf, dass die Bundesnetzagentur die Telekom am Heimatmarkt unter Druck setze mit einem bereits am Montag thematisierten Konzeptpapier, das eine lokale Abschaltpflicht für DSL-Leitungen auf Kupferkabeln vorsieht und Investitionen in zukunftsträchtige Glasfaser-Technologie erforderlich machen würde.
Quelle: dpa-AFX
Analyst Mathieu Robilliard von der Barclays Bank (Barclays Bank Aktie) verwies in einem Branchenkommentar auf regulatorische Risiken, die es sowohl auf EU-Ebene als auch in Deutschland gebe. Am Vortag war bekannt geworden, dass die EU-Kommission die chinesischen Ausrüster Huawei und ZTE aus den Netzen verbannen möchte. Robilliard erwartet nun, dass am Mittwoch ein Gesetzespaket dazu unter dem Namen "Digital Network Act" veröffentlicht wird.
Robilliard verwies auch darauf, dass die Bundesnetzagentur die Telekom am Heimatmarkt unter Druck setze mit einem bereits am Montag thematisierten Konzeptpapier, das eine lokale Abschaltpflicht für DSL-Leitungen auf Kupferkabeln vorsieht und Investitionen in zukunftsträchtige Glasfaser-Technologie erforderlich machen würde.
Quelle: dpa-AFX

