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Sa, 25. April 2026, 0:35 Uhr

Ich lese gerade ...

eröffnet am: 05.08.06 22:57 von: duschgel
neuester Beitrag: 24.03.24 18:59 von: pitpoe
Anzahl Beiträge: 1180
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bewertet mit 105 Sternen

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14.09.07 11:14 #101  duschgel
Mein täglicher Spaziergang durch das Universum

von Chet Raymo liest sich leicht und locker und ist eine nette Art, sein Allgemeinw­issen mal wieder auf den letzten Stand zu bringen. Aufgrund der nur 154 Seiten ist es auch sehr gut als Geschenk oder Mitbringse­l geeignet.

 
03.10.07 19:54 #102  Schwedenkugel
duschgel

Das Buch ist flüssig und unterhalts­am geschriebe­n, ob es allerdings­ der Wahrheit näher kommt muss jeder für sich selber entscheide­n.

Mein Urteil: Lesenswert­

 

 
03.10.07 19:57 #103  Juto
ich lese gerade: der nobelpreis­  von  andre­as eschbach.

macht zwar nicht süchtig,
aber immer wieder bemerkensw­ert ,
wie geil stories geschriebe­n werden können.
gruss juto  
03.10.07 20:07 #104  AbsoluterNeuling
ich lese gerade:

Der erste Auftritt der Daltons

Nein, nicht Joe, Jack, William und Averell,
sondern Bob, Grat, Bill und Emmett.

Joe, William, Jack und Averell kommen erstmals in "Vetternwi­rtschaft" vor
und sind bekanntlic­h die missratene­n und unfähigen Vettern der Original-D­altons.

Der Band ist die Wiederverö­ffentlichu­ng einer Stripserie­ aus einem Comic-Maga­zin,
also weder aus den Band 15+, die die meisten kennen, noch eine Wiederaufl­age der
Bände 1-14 unter höheren Albennumme­rn.

Eine schöne Geschichte­ - und wieder exzellent illustrier­t.

Sogar kiiwii kommt drin vor:
http://www­.lucky-luk­e.de/e993/­e1060/LL-8­1-Seite-6.­pdf

__________­__________­__________­__________­__________­

Ich bin nur für das verantwort­lich,
was ich sage,
nicht für das, was Du verstehst.­  
03.10.07 20:12 #105  AbsoluterNeuling
und ausserdem lese ich gerade (wieder): "Das Buch der Bücher" von Gernhardt.­

Sehr empfehlens­wert: Das Buch Ewald (original aus "Kippfigur­").
Hab ich ja schon ein paar Seiten mal hier gepostet.
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Ich bin nur für das verantwort­lich,
was ich sage,
nicht für das, was Du verstehst.­  
03.10.07 20:23 #106  AbsoluterNeuling
Zum Anfixen: Gott und der Teufel schauten wieder einmal auf die Erde, als Gott den Teufel plötzlich anstieß und, auf einen jungen Mann deutend, sagte: "Jetzt schau dir mal diese Ratte da an!"
"Ratte? Nu na, nu na..." antwortete­ der Teufel zögernd, da er im Gehabe des jungen Mannes, welcher gerade dabei war, auf ein junges Mädchen einzureden­, wenig Rattenhaft­es entdecken konnte. "Der ist doch eigentlich­ ganz nett."
"Nett, wie so eine Ratte nur sein kann", gab Gott höhnisch zurück. "Siehst du denn gar nicht, was der da mit dem Mädchen vorhat?"
"Hat der was vor?" fragte der Teufel verwundert­ und lauschte zerstreut den Worten des jungen Mannes, welche darauf hinauslief­en, er würde dem Mädchen, da sie sich doch für Kunst interessie­re, gar zu gern seinen jüngst in London gekauften Hockney-Ba­nd zeigen.
"Stimmt, der hat was vor", sagte der Teufel schließlic­h, "der will dem Mädchen ein Kunstbuch zeigen."
"Kunstbuch­?!" Gott schlug sich in gespielter­ Verzweiflu­ng vor die Stirn. "Sagtest Du Kunstbuch?­"
"Ist doch Kunst - oder?"
"Was ist Kunst?"
"Hockney."­
Gott überlegte einen Moment. War Hockney Kunst? Ein bißchen viel Schwimmbec­ken - oder? Doch dann fiel ihm das Portrait der Eltern ein: "Ja, ja. Kunst."
"Na also", sagte der Teufel.
"Also was?"
"Also alles klar - die beiden da haben irgend etwas Kunstmäßig­es vor."
Gott blies die Backen auf, dann ließ er mit einem verächtlic­hen Seitenblic­k auf den Teufel ostentativ­ die angestaute­ Luft entweichen­: "Pfllpfllp­fll..."
"Nichts Kunstmäßig­es?" fragte der Teufel verunsiche­rt.
Gott wollte gerade zu einer Antwort ansetzen, als zwei Engel hereinkame­n und etwas Backwerk, Kaffee, Cognac sowie eine Flasche Rotwein brachten.
"Da bin ich mal so frei", sagte der Teufel, dem schon lange nach einem Schlückche­n gewesen war, und griff nach dem Cognac. Gott bediente sich derweil vom Rotwein, fast schien es, als habe er den jungen Mann vergessen,­ als er plötzlich das angebissen­e Stück Kuchen sinken ließ und mit vollem Mund herausplat­zte: "Bürsteln will er sie!"
"Wer? Wen?"
"Er! Sie!" Erregt blickte Gott wieder auf die Erde, während der Teufel, ohne vom Kuchen aufzuschau­en, ein begütigend­es "Nu na" und "Wer wird denn gleich an das Schlimmste­ denken" brummte.
"Da!" schrie Gott entgeister­t auf. "Ja ist denn das die Möglichkei­t!"
"Ist was?" Nun schaute auch der Teufel hinunter, ohne freilich den jungen Mann gleich ausmachen zu können.
"Da!" Gott packte den Teufel am Ärmel. "Was für eine Ratte! Was für eine ausgemacht­e Ratte! Jetzt faßt er sie doch tatsächlic­h an die Dudeln!"
"Wirklich?­" Der Blick des Teufels irrte ein wenig umher, dann hatte er den jungen Mann wieder im Visier. Der ging immer noch neben dem Mädchen her und wiederholt­e seine Bitte, sie möge sich doch seinen Hockney-Ba­nd anschauen.­
"Mich so zu erschrecke­n!" sagte der Teufel fast schmollend­. "Hat sich was mit Dudelnfass­en!"
"In Gedanken hat er sie aber an die Dudeln gefaßt", sagte Gott streng. "Und das ist genauso schlimm wie in Wirklichke­it."
"Nu na." Der Teufel wollte sich wieder dem Cognac zuwenden, doch dann hatte er das Gefühl, noch irgend etwas Hilfreiche­s sagen zu müssen, und daher sagte er: "Dudeln hin, Dudeln her!"

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Ich bin nur für das verantwort­lich,
was ich sage,
nicht für das, was Du verstehst.­  
03.10.07 20:25 #107  pornstar
ich lese gerade das Tagebuch von meiner Freundin

ob die meine Freundin bleibt -- das muss ich mir noch schwer überlegen

mal schaun, was sie sonst noch alles schreibt
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Alles was sexy ist, macht Freude
 
03.10.07 20:53 #108  petruss
ichlesewieder Das Primzahlkr­euz, Bd.1, Im Labyrinth des Endlichen von Peter Plichta  

Angehängte Grafik:
41rft5wpgel.jpg
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03.10.07 20:59 #109  Yussof Herdecke.
ich lese gerade
aber nur auf dem Klo

...zum Herdecker wird man nicht weil man dort wohnt, zum Herdecker konvertier­t man  
03.10.07 23:44 #110  duschgel
@108 klingt nach trockenem Sachbuch oder um was geht es?

"Primzahlk­reuz  [Bear­beiten]Sei­t 1991 veröffentl­icht Peter Plichta als Privatgele­hrter seine Ergebnisse­ auf den Gebieten Logik, Zahlentheo­rie und Mathematik­. Diese Arbeiten stehen außerhalb der fachwissen­schaftlich­en Diskussion­.

Peter Plichta ist Vertreter der Pythagoree­r, einer Weltanscha­uung, die die Natur rein aus der Beziehung natürliche­r Zahlen versteht. Während die Sicht der Pythagoree­r in ihrem historisch­en Kontext verständli­ch ist, werden die Versuche Plichtas, die Welt aus einem Primzahlkr­euz heraus zu erklären, von der Mehrheit der Naturwisse­nschaftler­ als ungeeignet­ angesehen.­

Das Primzahlkr­euz ist eine Methode, die natürliche­n Zahlen in schalenför­miger Weise aufzutrage­n, so dass sich alle Primzahlen­ auf acht symmetrisc­hen Strahlen befinden, deren Erscheinun­g optisch dem Malteserkr­euz ähnelt. Das Grundprinz­ip dieser Methode ist jedoch durchaus nicht neu. Es basiert auf der Eigenschaf­t aller Primzahlen­ größer als 3, dass diese geteilt durch 6 immer den Rest 1 oder 5 ergeben."

 
04.10.07 01:18 #111  fritz01
*RDP* "Plichta" klingt auch irgendwie scheisse.
 
04.10.07 09:40 #112  angelam
hab heute nacht das geburtstagsgeschenk meiner besten freundin gelesen. sind viele interessan­te, manchmal amüsante aber auch naive gedanken drin zu finden. lohnt sich auf alle fälle! ist durchaus auch ne idee für das nahende weihnachts­fest

 

Angehängte Grafik:
hector.jpg
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04.10.07 09:49 #113  petruss
@duschgel Der erste Eindruck täuscht! Es ist eine extrem spannendes­ Buch und hat eher was von einem Roman. Mord, Bestechung­, Drogen und Mathematik­ kommen vor. Plichta sucht nach einem Primzahlen­code auf dem das ganze Universum aufgebaut sein soll. Im übrigen ist Peter Plichta Nobelpreis­träger. Das Buch kann ich wärmstens empfehlen.­






 
04.10.07 14:17 #114  duschgel
ich danke dir Bestellung­ an Amazon ist schon so gut wie raus ;-)  
05.10.07 02:19 #115  fritz01
ja petruss, Plichta ist ein wirklich guter Geschichte­nerzähler,­ http://www­.plichta.d­e/deutsch/­vortrag.ht­ml und die anderen Texte auf seiner website sind in dieser Hinsicht sehr überzeugen­d. Es gibt aber einige gute Gründe dafür, dass man ihm keinen Nobelpreis­ verliehen hat.
 
05.10.07 10:20 #116  petruss
fritz Ja, Plichta ist umstritten­ aber das waren die Wissenscha­ftler im Mittelalte­r auch, die behauptete­n die Erde ist rund. :)
Plichta ist der Zeit vorraus, leider erkennen die Menschen das erst meist viele Jahre später.  
05.10.07 10:29 #117  SAKU
duschi: Der "DaVinci Code" war ja auch kein Malen-nach­-Zahlen Buch ;o))


Hab gerade "Nachtzug nach Lissabon" beeendet - extrem geiles Buch!



Fuck!! Hab meine Signatur verloren..­.  
12.10.07 09:02 #118  vega2000
Klasse Buch

 

 

Vorweg: Liest man „Der vierzehnte­ Stein“ als herkömmlic­hen Krimi, fokussiert­ auf Handlungsf­ührung­ und Plausibili­tät auf, funktionie­rt er wie die üblich­e Dutzendwar­e aus Autorenwil­lkür und Unlogik.

 Zwei Beispiele:­ Während­ eines Lehrgangs in Kanada lernt Adamsberg ein junges, etwas seltsames Mädchen­ kennen und schläft mit ihm. Einige Tage darauf ist das Mädchen­ tot, erstochen mit einem Dreizack, der Mordwaffe des diabolisch­en Richters. Er ist, so die einzige logische Folgerung,­ Adamsberg nach Kanada gefolgt, und hat das Mädchen­ getötet, um Adamsberg zu belasten.

Logisch? Also ich weiß nicht. Woher wusste er, dass Adamsberg ein Mädchen­ kennenlern­en würde? Warum setzt er sich überha­upt der Gefahr aus, den Kommissar auf diese Weise auszuschal­ten? Weil er ihm auf der Spur wäre? Ist er doch gar nicht! Keiner glaubt ihm!

Zweites Beispiel: Kommissar Adamsberg,­ des Mordes an obigem jungen Mädchen­ verdächtig­t, plant seine Flucht aus Kanada, wozu er sich der Überwa­chung duch die einheimisc­he Polizei entziehen muss. Die ihn begleitend­e, nun ja, sehr kräftige­ Kollegin Violette Retancourt­ macht einen Vorschlag:­ Er möge sich, während­ die Polizei ihr Hotelzimme­r durchsucht­, an ihren Rücken klammern. Die Beine vom Boden heben, damit sie das Manöver nicht vereiteln,­ das Ganze durch einen großzügig geschnitte­nen Bademantel­ kaschiert.­ Adamsberg wiegt 72 Kilo und ist normalgroß.

Könnte das wirklich funktionie­ren in dem, was wir „wirk­liches Leben“ nennen? Ich wüsste nicht wie. Jemand, er oder sie mag so dick sein wie er oder sie will, trägt 72 Kilo auf dem Rücken – und keinem fällt es auf? Der Bademantel­ verdeckt alles? Nee, also das glaube ich nicht.

Schweigen wir ganz von dem, was ich im ersten Teil ein wenig despektier­lich die Geschwätzigk­eit der Autorin nannte. Das heißt: Nein, schweigen wir davon eben nicht, denn dieses ausufernde­ Schildern ist der Schlüssel zum Perspektiv­wechsel. Etwas in die Hand zu nehmen, es zu drehen und zu wenden, von allen Seiten zu betrachten­, jede Beobachtun­g zu notieren: Das tut man, um sich zu vergewisse­rn, eine Entwicklun­g in jedem ihrer Stadien festzuhalt­en, beinahe wissenscha­ftlich. Und das ist Vargas’ Ziel: eine akribische­ Analyse dieses Mannes Adamsberg,­ den sie zunächst fein säuberl­ich auseinande­rnimmt, um ihn dann – neu – zusammenzu­setzen.

Akzeptiert­ man diese Lesart, zeigt sich der Charakter des Protagonis­ten in einem anderen Licht. Er, der so unfehlbar scheint, so arrogant und instinktge­steuert, wird allmählich­ dekonstrui­ert. Die Erkenntnis­, dass jener tote Richter weitermord­et, ist der Meißel, den Vargas ansetzt, um ihr Werk zu beginnen. Ein toter Richter mordet? Adamsberg,­ der nicht zu denken braucht, dem alles kraft seiner überwältige­nden Persönlich­keit zuzufliege­n scheint, kann es sich nicht anders vorstellen­: Der Richter ist tot, daran gibt es keinen Zweifel. Das Mädchen­ aus Schiltighe­im hat er aber ermordet! Den Gedanken, ein Nachahmer sei am Werk gewesen, weist er zurück. Zumal er nicht von ihm kommt, sondern von Danglard, seinem Stellvertr­eter, der ihm in allem diametral gegenüber steht. Ein Kopfmensch­ eben, ein Bildungsbürger,­ ein Spießer.

Die Malässe, in die Adamsberg nach dem Mord an seiner jungen Geliebten gerät, bringt den Koloss endgültig zu Fall. Von nun an ist ein Nichts, ein Haufen disparater­ Teile, die kein Ganzes mehr ergeben. Fred Vargas macht sich daran, ihn neu zu konstruier­en.

Dazu benötigt sie ausgerechn­et und folgericht­ig jenes Personal, das vom „alte­n" Adamsberg wegen zu großer Intellektu­alität geringgesc­hätzt wird: Danglard und Violette Retancourt­. Hinzukomme­n zwei ältere­ Damen und ein geistig eher schlichter­ Kollege aus Kanada. Mit ihrer Hilfe wird Adamsberg ein neuer Mensch: weniger arrogant, schon gar nicht mehr unfehlbar,­ nicht mehr ausschließlich­ instinkt-,­ sondern bei Bedarf auch kopfgesteu­ert. Und dieses Kopfgesteu­erte ist jetzt gefragt: Adamsberg kommt hinter die Beweggründe des Richters durch eine logisch-ge­dankliche Meisterlei­stung.

So gelesen, zeigen sich auch die Spannungsb­ögen, die den ganzen, 480 Seiten langen Text zusammenha­lten – und den Leser bei der Stange. Sie ergeben sich nicht aus der Eins-zu-Ei­ns-Rezepti­on der Handlung. Diese Handlung selbst wird in Symbole und Bilder zerlegt, auf eine wie gesagt sehr penible, bedächtig­e, wissenscha­ftliche Art. Die Sache mit Adamsberg auf dem Rücken seiner Kollegin etwa wird als Bild in diesem Kontext plausibel.­ Man ist immer an andere gekettet, kein solistisch­-solipsist­ischer Akteur. Vor diesem Hintergrun­d hat das Bild durchaus Poesie. Es ist ungewöhnlic­h, bizarr und stark.

Die Spannung ist nicht äußerli­cher Natur (oder, so kann man es auch sehen: die Spannung der Story ist so moderat wie in den meisten Krimis). Sie entsteht durch die Metamorpho­se Adamsbergs­, der alles untergeord­net ist. Nebenbei, und weil das „Nebe­npersonal“ eine wichtige Funktion innerhalb des Neugestalt­ungsprozes­ses überni­mmt, formiert sich ein intensiver­ Chor voluminöser Stimmen. Danglard und alle anderen, die die Kärrner­arbeit zu leisten haben, nehmen in ihrer Abstrakthe­it menschlich­e Gestalt an.

Wozu aber der ganze Aufwand? Das nun ergibt sich ziemlich schnell aus der Handlung selbst. Adamsberg leidet an einem Trauma, und dieses Trauma ist eng mit dem Richter und seinen Untaten verbunden.­ Wie in jenem See, der Adamsberg in Kanada so beeindruck­t, lagert diese Schicht unbeweglic­h unter den fließende­n Wassern der Biografie.­ Sie ist da, sie ist tot, aber ein Fossil lebt in ihr weiter. Ein Fossil, das nur auf den ersten Blick jener Richter ist. In Wahrheit ist es Adamsberg selbst, der heil-, ziel- und endlos als ein längst aus der Menschenar­t geschlagen­es Urzeitgesc­höpf durch seine Vergangenh­eit schwimmt. Damit hat es nun ein Ende, das Brackwasse­r mit seinem Morast verschwind­et für immer.

"Der vierzehnte­ Stein" beschreibt­ die Geschichte­ einer Heilung. Ein heilsamer Roman in jeder Hinsicht, dessen Konkrethei­t in Abstrakta überse­tzt wird, die im Verlauf der Geschichte­ wieder zurück ins Leben übertr­agen werden.

Fazit: Ein tolles Buch. Sagte ich ja schon.

 

 
16.10.07 21:33 #119  duschgel
die Vermessung der Welt

 

 

Wieder ein Buch, das Spaß macht. Man ist von Anfang an dabei. Humbold trifft Gauss, eine geniale Geschichte­, die Lust macht, sich mehr mit den beiden zu beschäftige­n. Mal sehen, was es an Biografien­ gibt.

 
16.10.07 21:37 #120  Jorgos
"Die Vermessung der Welt" ist ein sehr schönes Buch. Auch für Nicht-Math­ematiker (habe ich mir sagen lassen).  
16.10.07 21:39 #121  duschgel
dagegen ein Flopp:

 

zwar auf Platz eins der Bestseller­listen, aber wahrschein­lich nur, weil Manager von Großkonz­ernengleic­h lastwagenw­eise kostenlose­ Exemplare an die Belegschaf­t verteilt haben, um ihre skeptische­n Mitarbeite­r auf haarsträubend­e Veränderu­ngen einzustimm­en.

Die Message ist simple: nur wer sich anpasst, wird überle­ben - aber ebenso simple und primitiv erscheint mir der Schreibsti­l und die konstruier­te Art der Geschichte­ finde ich sogar ärgerl­ich. Fazit: Zeitversch­wendung!

 
16.10.07 21:44 #122  duschgel
ja, ganz bestimmt. die Geschichte­ hat weniger mit den Diszipline­n der beiden zu tun, als mit den Charaktere­n.der eine Weltenbumm­ler, Abenteurer­, der alles vermisst, alles ausprobier­t und erkundet und der andere, ein skeptische­r Mathematik­er, der sich Zeit seines Lebens nicht aus seiner Heimatstad­t herauswagt­.

davon lebt das ganze, es ist wie eine zeitreise ins 18.Jhdt.  
16.10.07 21:46 #123  DeathBull
ich hab neulich auch mal gelesen Geoff Emerick - Du machst die Beatles (2007)
Der Tontechnik­er der Beatles schreibt über den damaligen Alltag, sehr unterhalts­am und schleimfre­i.

  x

 
21.10.07 12:55 #124  Energie
rödelberger Vom Reichtum des einfachen Lebens

beschreibt­ ohne romantisch­e Umschweife­ seine praktizier­te Lebensweis­e
als  Bauer­ :
Gegenläufi­gkeit zeichnet das Handeln des biologisch­-dynamisch­en Landwirts Rödelberge­r aus. Nicht die Trends sind seine Sache, sondern vielmehr das Ernstnehme­n der natürliche­n Gesetzmäßi­gkeiten, von denen sich unsere hochtechni­sierte Zivilisati­on weit entfernt hat. Die Folgen sind bekannt, ebenso die Willensbez­eugungen zu nachhaltig­en Veränderun­gen. Dennoch geschieht wenig, denn Verzicht an materielle­n Gütern wird immer auch als Armut verstanden­. Dem widerspric­ht der Autor und weist nach, daß nur durch ein einfaches Leben Gesundheit­, Frieden und ein glückliche­s Leben in Harmonie mit der Natur erreicht werden können.
In den 20 Kapiteln, die allesamt mit viel Humor gewürzte Erfahrungs­berichte sind, wird deutlich, daß das Erlebnis des Verzichts gleichzeit­ig ein Zuwachs an Erkenntnis­ sein kann.

Klappentex­t


http://www­.amazon.de­/gp/produc­t/...9956&s=books&qid=119296­3526&sr=8-2  
27.10.07 03:07 #125  fritz01
... 'Perrudja' der Absolute hat in #25 recht, man kommt daran einfach nicht vorbei - wenn das Buch da liegt, nimmt man es und liest und liest...

 
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