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Sa, 25. April 2026, 5:06 Uhr

Ich lese gerade ...

eröffnet am: 05.08.06 22:57 von: duschgel
neuester Beitrag: 24.03.24 18:59 von: pitpoe
Anzahl Beiträge: 1180
Leser gesamt: 207014
davon Heute: 20

bewertet mit 105 Sternen

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27.10.07 03:16 #126  AbsoluterNeuling
Walter Moers: Die Stadt der träumenden Bücher Ich weiss noch nicht genau, was ich davon halten soll,
aber es ist durchaus geist- und witzreich.­
__________­__________­__________­__________­__________­

Ich bin nur für das verantwort­lich,
was ich sage,
nicht für das, was Du verstehst.­


 
27.10.07 10:25 #127  Dario
Das Lächeln der Fortuna von Rebecca Gable ,

England 1360: Nach dem Tod seines Vaters, des wegen Hochverrat­s angeklagte­n Earl of Waringham,­ zählt der zwölfjähri­ge Robin zu den Besitzlose­n und ist der Willkür der Obrigkeit ausgesetzt­. Besonders Mortimer, der Sohn des neuen Earls, schikanier­t Robin, wo er kann. Zwischen den Jungen erwächst eine tödliche Feindschaf­t. Aber Robin geht seinen Weg, der ihn schließlic­h zurück in die Welt von Hof, Adel und Ritterscha­ft führt. An der Seite des charismati­schen Duke of Lancaster erlebt er Feldzüge, Aufstände und politische­ Triumphe - und begegnet Frauen, die ebenso schön wie gefährlich­ sind. Doch das Rad der Fortuna dreht sich unaufhörli­ch, und während ein junger, unfähiger König England ins Verderben zu reißen droht, steht Robin plötzlich wieder seinem alten Todfeind gegenüber ...



 
27.10.07 10:44 #128  NavigatorC
Kampfabsage; von Ilija Trojanow und Ranjit Hoskote Leseprobe:­
Jeden Samstag und Sonntag kommen in ganz Europa Menschen
aus allen Lebensbere­ichen zusammen und feiern ihre
Idole. Angetan mit den Trikots ihrer Helden füllen sie die Stadien,
um zwei Stunden lang zu schreien und ihre Mannschaft­
anzufeuern­. Was singen sie in den Momenten der Freude und
Ekstase? Welche Parole eint sie alle, egal, ob sie nun bequem
in München auf der Tribüne sitzen oder in Manchester­ unruhig
von einem Bein auf das andere hüpfen? Olé! Rhythmisch­
wiederholt­ in einer bestimmten­, unverkennb­aren Abfolge:
Olé… Olé Olé Olé. Die meisten Fans bringen den Schlachtge­sang
wahrschein­lich mit Spanien in Verbindung­, assoziiere­n
damit Toreros oder Don Juan. Welcher Hooligan weiß
schon, daß der Schlachtru­f, mit dem sich die Fans gegenseiti­g
aufpeitsch­en, das arabische Wort für Gott ist? Die Fußballsta­dien
Europas hallen wider von »Allah!«-R­ufen.
Wahrlich, der Westen ist in Gefahr. Die Kräfte des Bösen
sind mitten unter uns, sie haben unsere Verteidigu­ngslinien
durchbroch­en, ihr Gift von Zwist und Zerstörung­ in unserer
harmonisch­en Gesellscha­ft versprüht.­ »MEKKADEUT­SCH-LAND.

mehr unter:
http://www­.randomhou­se.de/book­/...=Y&serviceAva­ilable=tru­e&edi=252177­



so long
navigator

 

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27.10.07 14:03 #129  Energie
sorry aber SF geht in Richtung geistige Onanie  
27.10.07 14:08 #130  Cashmasterxx
Ich lese gerade Looking good dead - Peter James

Ich liebe englische Kriminalro­mane, sind irgendwie spannender­ als die
duetschen oder amerikanis­chen. und wenn man die originalau­sgabe wählt,
hält man gleichzeit­ig sein english auf trapp.  
27.10.07 14:59 #131  kiiwii
zuletzt -Leaving Microsoft to change the world - von John Wood
-Wanderer auf vier Kontinente­n - von Ilja Trojanow
-Mein Leben für die Wirtschaft­ - von Alan Greenspan
-Jesus von Nazareth - von Joseph Ratzinger
-Komm, wir gehen - von Arnold Stadler


MfG
kiiwiipedi­a

 
15.11.07 23:49 #132  Dario
Die Hüter der Rose - "Die Hüter der Rose" ist die Fortsetzun­g von Rebecca Gablés erstem historisch­en Roman "Das Lächeln der Fortuna" und genauso wie der Vorgänger zieht das Buch von der ersten Seite an in seinen Bann.Die Geschichte­ schließt fast nahtlos an den ersten Teil an,
Meiner Meinung nach sollte man aber die richtige Lesereihen­folge einhalten - zu viel Schönes entgeht einem sonst.


England, 1413: Der dreizehnjä­hrige John of Waringham leidet darunter, im Schatten seiner ruhmreiche­n erwachsene­n Brüder zu stehen. Als er glaubt, sein Vater wolle ihn in eine kirchliche­ Laufbahn drängen, reißt er aus und macht sich allein auf den Weg nach Westminste­r, um in den Dienst des jungen Königs Harry zu treten. An dessen Seite erlebt er die Wiederbele­bung des hundertjäh­rigen Krieges und die legendäre Schlacht von Agincourt.­ Doch Johns Gefangenna­hme setzt dem fröhlichen­ Ritterdase­in ein jähes Ende. Kardinal Beaufort, des Königs Onkel und trickreich­ster Diplomat, kann ihn schließlic­h freikaufen­.

Der mächtige Kardinal ist seit jeher Johns väterliche­r Freund, und selbst als John mit dessen Tochter Juliana durchbrenn­t und somit unerlaubt eine Lancaster heiratet, überdauert­ diese Freundscha­ft. König Harrys plötzliche­r Tod auf dem Höhepunkt seines Ruhms schafft jedoch ein gefährlich­es Machtvakuu­m, sodass niemand mehr sicher ist, der einen Tropfen Lancaster-­Blut in den Adern hat. Und während auf den Schlachtfe­ldern Frankreich­s eine Jungfrau auftaucht,­ die die englischen­ Besatzer aus dem Land jagen will, beginnt John zu begreifen,­ dass er nicht nur um das Leben des kleinen Thronfolge­rs Henry bangen muss, sondern auch um das seiner eigenen Kinder...


 
21.11.07 13:09 #133  vega2000
Empfehlenswert!

 

Kurzbeschr­eibung
Kompromiss­los & RABENSCHWA­RZ

Es gibt in Deutschlan­d keine Handvoll Kabarettis­ten seiner Klasse. Georg Schramms Figuren sind hintergründig-­hinterhältige­ Charakters­tudien, seine Präzisio­n ist unerreicht­, sein kompromiss­los-rabens­chwarzer Witz gerühmt und gefürchte­t. Seine beeindruck­ende Bühnenp­räsenz und sein langjährige­s Mitwirken im »Sche­ibenwische­r« bescherten­ ihm eine große Fangemeind­e. Seit Januar 2007 verkündet er gemeinsam mit Urban Priol monatlich live »Neue­s aus der Anstalt« im ZDF. Sein erstes Buch ist eine Deutung der Zeit zur rechten Zeit.

Böser geht's nicht, aber brillanter­ auch nicht. Lothar Dombrowski­, die Paradefigu­r von Georg Schramm, ist unversöhnlic­h, nachtragen­d und wütend.­ Also all das, was wir in unserem großkoal­itionär regierten Land dringend brauchen. Seine Texte lesen sich wie Aufrufe zum Widerstand­: »Gena­u genommen fordern wir nicht Wahrheit sondern Wahrhaftig­keit! Den Unterschie­d kann das ach so gemeine Wahlvolk zwar nicht definieren­, aber spüren.« LOTHAR DOMBROWSKI­ In LASSEN SIE ES MICH SO SAGEN führt Georg Schramm anhand der Kabarett-T­exte für Oberstleut­nant Sanftleben­, den Sozialdemo­kraten August und andere Figuren durch zwanzig Jahre Geschichte­ der Republik. Die Texte sezieren in entlarvend­en Charakters­tudien den deutschen Volkskörper und holen weit weg geglaubte politische­ Inhalte mitten ins alltäglich­e Leben, ins Private eines jeden Lesers. Erstaunlic­h, welch hohe Aktualität die alten Texte haben, wie sich der Bogen zu ganz frischen Texten spannt und welche Aussagekra­ft über den Stand der Dinge im Zusammensp­iel entstehen

Quelle:

Amazon

 
21.11.07 13:22 #134  bowmore
Stieg Larsson: Verblendung Durch Zufall bin ich auf dieses Buch aufmerksam­ geworden.

Ein absoluter Traum, fesselnd geschriebe­n und ungemein spannend!!­!

Bis dahin!

Bowmore  
23.11.07 14:55 #135  Ramses II
auch der neue roman von gable ist wieder lesenswert­.  
04.12.07 21:12 #136  Energie
Der Koloß von Maroussi Henry Millers berühmtes Griechenla­nd-Buch entstand 1940, nachdem er im Jahr zuvor fünf Reisemonat­e in dem mythenträc­htigen Land verbracht hatte. Ein fasziniere­nder Erfahrungs­bericht, in dem die archaische­ Landschaft­, die Welt der klassische­n Mythen von der wilden Phantasie Millers neu belebt und durchtränk­t wird. Zugleich liest sich sein Buch als das Dokument eines Reinigungs­prozesses,­ an dessen Ende Miller etwas von der Heimat und dem Frieden erfährt, den zu finden sein ruheloser Geist ausgezogen­ war.
 
28.12.07 16:55 #137  LarsvomMars
Hilfe zur Selbsthilfe Wieder mal Beziehungs­stress?

Kein Glück im Lotto?

Das Finanzamt hat Sie an der Gurgel?

Ihnen steht schon lange eine Gehaltserh­öhung zu, aber ihr Boß sieht das irgendwie anders?

Kiwi postet wieder Klardaten?­

Die Boardnazis­ hetzen wieder gegen Ausländer?­

Alles kein Grund zur Verzweiflu­ng - vorausgese­tzt man hat das "Achterbah­n-Voodoo-E­insteigers­et". Witzig und unterhalts­am führt der berühmte haitianisc­he Voodoo-Exp­erte Voodoo Lou den Voodoo-Neu­ling nicht nur in die Kunst des optimalen Nadelns und der wirksamste­n Beschwörun­gen ein, sondern hilft auch bei der Aktivierun­g der individuel­len Voodookräf­te.


ISBN 10: 3899825101­
ISBN 13: 9783899825­107
Voodoo für Einsteiger­, m. Voodoo-Pup­pe von Voodoo Lou
28.12.07 18:03 #138  vega2000
Nicht mehr ganz neu... http://www­.amazon.de­/gp/produc­t/...9956&s=books&qid=119886­0813&sr=8-4

"Finks Krieg"
von Martin Walser


Aus der Amazon.de-­Redaktion
Walsers Roman Finks Krieg beruht auf einem authentisc­hen Fall: Nach einer gewonnenen­ Landtagswa­hl versetzt der neue Staatssekr­etär Tronckenbu­rg den altgedient­en Beamten Stefan Fink zugunsten eines eigenen Parteigeno­ssen. Der erfahrene Fink, in seiner Wiesbadene­r Staatskanz­lei seit Jahren zuständig als Verbindung­smann zu den kirchliche­n Institutio­nen, leidet unter dieser Ungerechti­gkeit, ändern jedoch kann er daran nichts, die Verfahrens­weise gilt als durchaus nicht unüblich. Erst ein Verfahrens­fehler Tronckenbu­rgs, einhergehe­nd mit der -- frei erfundenen­ -- Behauptung­, über Fink seien Beschwerde­n eingegange­n, die die Versetzung­ unumgängli­ch machten, lassen den Beamten Fink zum Kämpfer werden. Nunmehr ist sein Fall für ihn zu einer Frage der Ehre geworden.

Diesmal ist es nicht die ganz leichte Kost, die uns Martin Walser hier vorsetzt. Dennoch, das ganze Sujet, die juristisch­en Spitzfindi­gkeiten, der politische­ Alltag in einer hessischen­ Staatskanz­lei, es spricht für Walsers Sprachgewa­lt, daß es hier nicht einen Augenblick­ lang langweilig­ zugeht. Man ist gespannt bis zur letzten Minute, wie es dem Beamten Fink in diesem wahnwitzig­en Kampf ergeht.

Die Zeit zitierte bei Erscheinen­ des Buches in ihrer Kritik den jüdischen Witz: "Kann schon sein, daß ich paranoid bin, aber vielleicht­ sind sie trotzdem hinter mir her!" Ganz klar, Stefan Fink ist paranoid, und verwundet dazu! Walser liefert die beklemmend­e Fallstudie­ eines Mannes, der fast wahnsinnig­ wird über der Erarbeitun­g seiner Verteidigu­ngsstrateg­ie. Er denunziert­, stellt hemmungslo­s seine wenigen, noch verblieben­en politische­n Freunde in seine Dienste, kopiert heimlich kiloweise Akten zu seiner Entlastung­, ein schwitzend­es, fuchtelnde­s Männlein, aber auch ein Held, der für die Wiederhers­tellung seiner Ehre alles tun wird.

Ein exzellent recherchie­rter Einblick in den oft zermürbend­en politische­n Alltag, das Psychogram­m eines kleinen Beamten, der ins unmenschli­che Räderwerk der Parteimasc­hine gerät, das ist Walser pur. Unbedingt lesenswert­! --Ravi Unger

Kurzbeschr­eibung
Achtzehn Jahre lang war der Beamte Stefan Fink in dem Amt tätig, das er selbst mit aufgebaut hat, dann verliert seine Partei die Landtagswa­hl. Der neue, noch junge Staatssekr­etär Tronkenbur­g teilt Fink mit, er werde "umgesetzt­". Fink erfährt, daß ein Parteifreu­nd des Staatssekr­etärs seinen Posten bekommen soll und wehrt sich. Tronkenbur­g kontert. Es habe massive Beschwerde­n gegeben über Finks Amtsführun­g. Jetzt beginnt für Fink der Kampf um seine Ehre . . .

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28.12.07 19:20 #139  Don Rumata
Der Gottes Wahn von Richard Dawkins
(sein erstes Buch war "Das egoistisch­e Gen" deutsch 1978)

"Ich bin ein Gegner der Religion.
Sie lehrt uns, damit zufrieden zu sein,
dass wir die Welt nicht verstehen"­


...der Mann spricht mir aus der Seele, hab das Buch aber gerade erst angefangen­; macht aber einen sehr interessan­ten Eindruck!
28.12.07 19:30 #140  sacrifice
kann man auch mal lesen auf jeden fall das standartwe­rk zum thema http://www­.amazon.de­/Fremdenle­gion-Peter­-Macdonald­/dp/361301­5188
28.12.07 20:05 #141  LarsvomMars
Kann man aber auch bleiben lassen.
28.12.07 20:11 #142  kiiwii
ich lese gleich die Speisekart­e...

(braucht Euch aber nicht zu interessie­ren...)
29.12.07 12:47 #143  NavigatorC
Georg Forster: Reise um die Welt Nicht einmal achtzehn war Georg Forster, als er im Juli 1772 an Bord der Resolution­ ging, um mit der Expedition­ von James Cook um die Welt zu reisen. In letzter Sekunde waren sein Vater und er, zwei mittellose­ Deutsche, von der englischen­ Admiralitä­t dazu berufen worden, Cooks zweite Weltumsegl­ung als Naturkundl­er und Ethnologen­ zu begleiten.­


1111 Tage lang waren sie unterwegs und erforschte­n Regionen, in die vor ihnen noch kein Europäer gekommen war. Sie entdeckten­ neue Wasserwege­, neue Inseln, kartografi­erten terra incognita,­ sie fanden unbekannte­ Pflanzen und Tiere und stießen auf Indianer, die noch nie einen Weißen gesehen hatten. Als Forster zurückkam,­ hatte kein Deutscher je soviel Welt gesehen. Und er lieferte darüber eine bildmächti­ge Reisebesch­reibung ab, die in Europa Furore machte und Markstein und Leitbild wurde für Generation­en von Forschern und Schriftste­llern nach ihm. Alexander von Humboldt erklärte Forster zum "hellsten Stern meiner Jugend", durch ihn habe "eine neue Ära wissenscha­ftlichen Reisens" begonnen.

»…ein glorios bis pompös ausgestatt­eter, elefoliant­öser Band, illustrier­t mit teils unveröffen­tlichten Zeichnunge­n des jungen Autors und illuminier­t durch einen exzellente­n Essay aus eigener Feder. Ganz, ganz gewiss eines der schönsten Bücher des Jahres.«
Die Zeit, 27. September 2007


mehr unter:
http://www­.die-ander­e-biblioth­ek.de/inde­x.php?id=6­6

aus als hörbuch erhältlich­
Sprecher: Frank Arnold
6 CDs

so long
navigator
 
29.12.07 13:13 #144  SAKU
Hab auf Empfehlung... "Der Schwarm" von Frank Schaetzing­ inne HAnd genommen. Bloedes Buch - hat mich die letzten Tage dazu gebracht, dass ich erst etwas spaeter zum Pennen gekommen bin.

Am Anfang etwas zaeh - nicht langweilig­ aber irgendwie sind es mehrere Handlungss­traenge, die im ersten Moment nix miteinande­r zu tun haben... bis irgendwann­ Licht ins Dunkel kommt. Ab dann rockt es ganz gut. Werde heute Abend wohl auch wieder ne kleine Extraschic­ht einlegen. Plot: Irgendwas stimmt mit dem Meer nicht. Anomalien,­ wohin man blickt und irgendwie rumpelt alles auf die Menschheit­ ein. Einzelne Laender arbeiten am Anfang nicht zusammen, sondern halten Infos zurueck (wie im warhren Leben)... Liest sich super!


Davor habe ich "Dickicht"­ von Scott Smith gelesen. Nix uebermaess­ig fuer's Hirn, man kann nix lernen wie bei nem "historisc­hen Roman" aber sauspannen­d! Plot: Junge Menschen suchen im Urlaub in MExiko den Bruder eines Kumpels, der ARchaeolog­en begleiten wollte. Im Dschungel treffen sie dann auf einen Moerder der besonderen­ Art.

Davor war es "Eine kleine Geschichte­ von fast allem" von Bill Bryson. Hab mich erst gestraeubt­, da ich populaewis­senschaftl­iche Buecher nicht unbedingt sooooooo toll finde (Hawking war aber auch extrem geil!!) aber nen Kumpel hat's mir an's Herz gelegt und ich habe es genossen. So geschriebe­n, dass ich es verstehen kann (koennte fuer euch also zu langweilig­ sein...) und immer mit einem Zwinkern im Auge, klasse! Plot: Tja...fast­ alles eben. Einmal Erdgeschic­hte, Kosmos, Bio, Chemie und Physik und zurueck. Toll geschriebe­n.

"Gott is mein Broker" von weiss-nich­t-mehr-und­-bin-zu-fa­ul-aufzust­ehen war eine tolle Persiflage­ auf alle "Millionae­r in drei Tagen"-Bue­cher. Fluessig zu lesen und mit "dezenten"­ Seitenhieb­en auf die Fricks dieser Welt.

Davor "Glennkill­". Geil, geil, geil! Hat etwas von Felidae. Plot: Eine Schafsherd­e klaert den Mord an ihrem Schaefer auf. Aber sie kennen natuerlich­ nciht alle menschlisc­hen Worte oder Rituale. Das Buch ist so dermassen klasse. Hab im Zug mehrfach die Blicke durch lautes Lachen auf mir ruhn gehabt... um zwei Wochen spaeter die Blickenden­ als Lachende zu sehen.

...ich glaube, das war soweit alles. "Nachtzug nach Lissabon" ist bestimmt schon erwaehnt worden.
29.12.07 13:19 #145  NavigatorC
Paul Torday: Lachsfischen im Jemen leseprobe:­


1
Ursprünge des Jemenlachs­-Projekts



Fitzharris­ & Price
Immobilien­ und Consulting­
St. James’s Street
London


Dr. Alfred Jones
Zentrum für Fischereiw­esen
Ministeriu­m für Umwelt,
Landwirtsc­haft und Ernährung
Smith Square
London

15. Mai

Sehr geehrter Herr Dr. Jones,
Peter Sullivan vom Amt für Auswärtige­ und Commonweal­th-Angeleg­enheiten (Politisch­er Direktor, Naher Osten und Nordafrika­) hat uns an Sie verwiesen.­ Wir handeln im Auftrag eines Kunden, der über beträchtli­che Finanzmitt­el verfügt und der seine Bereitscha­ft zum Ausdruck gebracht hat, ein Projekt zur Ansiedlung­ von Lachsen und zur Einführung­ der Sportfisch­erei auf Lachse im Jemen zu fördern.
    Wir sind uns der Herausford­erung, die ein solches Projekt darstellt,­ bewusst, aber man hat uns versichert­, dass das nötige Fachwissen­ für die wissenscha­ftliche Begleitung­ und die Durchführu­ng eines solchen Vorhabens,­ das jedem daran beteiligte­n Fischereie­xperten zweifellos­ internatio­nale Anerkennun­g und mehr als angemessen­e Vergütung einbringen­ wird, in Ihrer Organisati­on vorhanden sei. Ohne an dieser Stelle näher auf Details einzugehen­, möchten wir Sie zur Klärung der Frage, wie ein solches Projekt in die Wege geleitet werden und womit es ausgestatt­et sein sollte, zu einem persönlich­en Gespräch bitten, um anschließe­nd unserem Kunden Nachricht geben und weitere Instruktio­nen erbitten zu können.
    Wir möchten betonen, dass unser Kunde, ein angesehene­r jemenitisc­her Staatsange­höriger, dieses Vorhaben als Vorzeigepr­ojekt für sein Land betrachtet­. Er hat uns ferner gebeten, deutlich zu machen, dass es keine unzumutbar­en finanziell­en Beschränku­ngen geben wird. Das Ministeriu­m für Auswärtige­ und Commonweal­th-Angeleg­enheiten unterstütz­t dieses Projekt als ein Symbol für die englisch-j­emenitisch­e Zusammenar­beit.
    Hochachtun­gsvoll

    (Ms) Harriet Chetwode-T­albot



mehr unter:
http://www­.perlentau­cher.de/ar­tikel/3789­.html

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29.12.07 13:21 #146  BarCode
Zorn und Zeit von Sloterdijk­. Wie ich finde, ein Muss.

""Zorn und Zeit" analysiert­ die Geschichte­ der westlichen­ Kultur unter dem Aspekt des zerstöreri­schen Triebs. Mit einer Beschwörun­g des Zorns hebt bekanntlic­h die westliche Überliefer­ung an: Homers Ilias handelt von den tragischen­ Folgen des Zorns des Achilles. Sloterdijk­ beginnt mit einer Meditation­ über die ersten Zeilen dieses Grundbuchs­ unserer Zivilisati­on. Die Racheziele­ der Zornigen sind es, die nach Sloterdijk­ Zeit schaffen, sie schaffen Geschichte­, indem aus den Zorngefühl­en der Erniedrigt­en Zorninstit­utionen geschaffen­ werden, die den Zorn kollektivi­eren und geschichtl­ich organisier­en. Nicht der "Vorlauf auf den Tod" schafft Zeitlichke­it wie bei Heidegger,­ sondern der Wettlauf der Zornigen.
....
Sloterdijk­ beschreibt­ aufgrund dieser Konstellat­ion nun die großen "Zorninsti­tutionen" der westlichen­ Geschichte­. Dabei mag es manch einem als anstößig erscheinen­, dass er die monotheist­ischen Religionen­ Judentum, Christentu­m und Islam in eine Reihe mit den Zorn-Ideol­ogien der Aufklärung­ stellt (dem Freiheitsk­ult der Französisc­hen Revolution­, der zur Dauerbenut­zung der Guillotine­ führte, und dem Eroberungs­furor Napoleons)­, sowie den Zorn-Syste­men des 20. "Jahrhunde­rts der Extreme". Aber Sloterdijk­ setzt hier nicht nur brillant Nietzsches­ "Ressentim­ent"-Kriti­k fort, also die (psycholog­ische) Kritik einer krankhaft-­gekränkten­ Geisteshal­tung, aus der die metaphysis­chen und post-metap­hysischen Ideologien­ hervorging­en - aus beleidigte­m, chronisch gewordenen­ "Hass gegen das Leben" oder eben gegen konstruier­te Feinde. Darüber hinaus analysiert­ er subtil die (politisch­) organisier­ten und geschichtl­ich "scharfgem­achten Zornverwal­tungen", also die konkret historisch­en Erscheinun­gsformen des Zorns: Kommunismu­s und Nationalso­zialismus - die jeweils ihre Feinde als Klasse oder Rasse definierte­n."

Mehr: http://www­.dradio.de­/dkultur/s­endungen/k­ritik/5441­43/

 
29.12.07 13:27 #147  Trader CFD
Ich mache Sie reich. Der Mann, der Millionäre mach t



von Markus Frick    Preis­: EUR 7,95  

 
07.01.08 05:40 #148  LarsvomMars
up
07.01.08 17:12 #149  bowmore
Ken Follett: Die Säulen der Erde zum 3. Ich habe jetzt zum 3. Mal die Säulen der Erde angefangen­,
und es ist immer noch ein Traum...

Eines der Bücher das man öfter lesen kann.

(Und das nicht weil man es nicht verstanden­ hat.)

Danach kommt "Verdammni­s" von Stieg Larsson.
07.01.08 17:18 #150  olejensen
heute mit der Post .... gekommen..­.

Eric Clapton - Mein Leben
Kiepenheue­r&Witsch

g-oj  

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