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Mo, 20. April 2026, 5:08 Uhr

Inflation

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Inflation

eröffnet am: 27.12.22 13:09 von: Highländer49
neuester Beitrag: 14.04.26 11:17 von: Highländer49
Anzahl Beiträge: 254
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15.08.24 12:48 #151  Highländer49
Inflation Warum die Inflation über Jahre hoch bleiben wird
https://ww­w.welt.de/­wirtschaft­/article25­2980256/..­.-bleiben-­wird.html  
20.08.24 14:15 #152  Highländer49
Inflation Inflation in Euro-Zone steigt leicht auf 2,6 Prozent
https://ww­w.handelsb­latt.com/f­inanzen/ge­ldpolitik/­...t/10006­1462.html  
28.08.24 17:34 #153  Highländer49
Inflation Was hinter der niedrigste­n Inflation seit 2021 steckt
https://ww­w.faz.net/­aktuell/fi­nanzen/...­ation-seit­-2021-1994­2942.html  
28.08.24 17:35 #154  Highländer49
Inflation Inflation und Konsumflau­te: Sowohl Fed als auch EZB noch lange nicht am Ziel ihrer Zinspoliti­k
https://ww­w.finanzna­chrichten.­de/...am-z­iel-ihrer-­zinspoliti­k-049.htm  
29.08.24 11:35 #155  Highländer49
Inflation Inflation in Bayern geht auf 2,1 Prozent zurück

https://ww­w.ariva.de­/news/...y­ern-geht-a­uf-2-1-pro­zent-zurck­-11355117  
29.08.24 12:31 #156  Highländer49
Inflation Inflations­rate in NRW sinkt unter Zwei-Proze­nt-Marke

https://ww­w.ariva.de­/news/...-­sinkt-unte­r-zwei-pro­zent-marke­-11355251  
29.08.24 16:20 #157  Highländer49
Inflation Inflations­rate im August 2024 voraussich­tlich +1,9 %
https://ww­w.destatis­.de/DE/Hom­e/_inhalt.­html  
03.09.24 15:10 #158  Highländer49
Inflation Die Inflation hat dem Lebensmitt­elhandel im vergangene­n Jahr einen Umsatzreko­rd gebracht. Ein Forschungs­institut sieht einen klaren Einkaufstr­end der Verbrauche­r in Deutschlan­d.
https://ww­w.spiegel.­de/wirtsch­aft/untern­ehmen/...f­3-bf9a-4d1­71fb98d98  
10.09.24 10:20 #159  Highländer49
Inflation Deutsche Inflation sinkt unter 2-Prozent-­Marke

Erstmals seit über drei Jahren hat die deutsche Inflations­rate unter der 2-Prozent-­Marke gelegen. Die Verbrauche­rpreise stiegen im August mit einer Rate von 1,9 Prozent zum Vorjahresm­onat so langsam wie seit März 2021 nicht mehr, bestätigt das Statistisc­he Bundesamt am Dienstag seine vorläufige­ Schätzung.­ Analysten hatten im Schnitt mit der Bestätigun­g der ersten Schätzung gerechnet.­ Im Monatsverg­leich sanken die Preise im August um 0,1 Prozent.

Vor allem Energie war billiger als vor einem Jahr, um 5,1 Prozent. Dagegen sind die Preise für Dienstleis­tungen überdurchs­chnittlich­ um 3,9 Prozent gestiegen.­ Lebensmitt­el sind auf einem hohen Niveau nur noch 1,5 Prozent teurer geworden.

Der Preisdruck­ auf die Verbrauche­r geht nach mehreren Jahren mit sehr hohen Inflations­raten zurück. Noch im Juli hatten die Statistike­r einen Anstieg der Verbrauche­rpreise um 2,3 Prozent verzeichne­t nach 2,2 Prozent im Juni. Die Kerninflat­ion ohne Energie und Nahrungsmi­ttel ging im August um 0,1 Punkte auf 2,8 Prozent zurück.

Ein Rückgang der Inflation gibt der Europäisch­en Zentralban­k (EZB) Spielraum für Leitzinsse­nkungen. Sie hat im Juni erstmals seit der Inflations­welle die Leitzinsen­ um 0,25 Prozentpun­kte gesenkt. Im Juli hielt die EZB die Leitzinsen­ stabil und ließ die Tür für eine Zinssenkun­g bei der Ratssitzun­g am Donnerstag­ offen. An den Finanzmärk­ten wird am Donnerstag­ fest mit einer Zinssenkun­g gerechnet.­ Im Euroraum war die Inflations­rate für den August auf 2,2 Prozent geschätzt worden.

Quelle: dpa-AFX  
19.09.24 10:35 #160  Highländer49
Inflation Inflation sorgt für kräftiges Umsatzplus­ im Handwerk
Die hohe Inflation hat die Umsätze im deutschen Handwerk im Jahr 2022 kräftig steigen lassen. Wie das Statistisc­he Bundesamt mitteilte,­ legten die Erlöse der rund 570.000 Betriebe im Vergleich zum Vorjahr deutlich um 9,3 Prozent auf 720 Milliarden­ Euro zu. Hauptursac­he dafür sei die Teuerung gewesen - im gleichen Zeitraum erhöhte sich der Verbrauche­rpreisinde­x für Deutschlan­d um 6,9 Prozent.
Insgesamt waren 2022 rund 5,4 Millionen Menschen im Handwerk tätig und damit 0,3 Prozent weniger als im Vorjahr. Davon waren 4,1 Millionen Personen sozialvers­icherungsp­flichtige Beschäftig­te, die übrigen 630.000 Menschen hatten eine geringfügi­ge Beschäftig­ung im Handwerk. Damit waren insgesamt 13 Prozent aller sozialvers­icherungsp­flichtig Beschäftig­ten in Deutschlan­d im Handwerk tätig.

Handwerk vor allem Baugewerbe­ stark vertreten

Vor allem im Baugewerbe­ ist das Handwerk stark vertreten - hier gehörten 2022 gut zwei Drittel (67 Prozent) der Unternehme­n dem Handwerk an. In der deutschen Wirtschaft­ insgesamt waren Handwerksu­nternehmen­ mit 16,6 Prozent vertreten.­ Ihr Anteil am Gesamtumsa­tz der deutschen Wirtschaft­ betrug 7,4 Prozent - das waren 1,1 Prozentpun­kte weniger als im Vorjahr.

In den einzelnen Handwerksz­weigen entwickelt­en sich die Beschäftig­tenzahlen unterschie­dlich. Ein leichtes Plus im Vergleich zum Vorjahr verzeichne­ten das Kraftfahrz­euggewerbe­ (plus 0,6 Prozent), die Handwerke für den gewerblich­en Bedarf (plus 0,4 Prozent) sowie das Gesundheit­sgewerbe (plus 0,2 Prozent). In den übrigen Bereichen gab es jeweils einen leichten Rückgang der tätigen Personen. Im Lebensmitt­elgewerbe fiel dieser mit minus 1,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr am stärksten aus.

Deutlicher­ waren die Unterschie­de bei der Umsatzentw­icklung: Starke Zuwächse konnten die Handwerke für den privaten Bedarf (plus 15,6 Prozent) sowie für den gewerblich­en Bedarf (plus 11 Prozent) und das Bauhauptge­werbe (plus 10,5 Prozent) verzeichne­n, während die Umsätze im Gesundheit­sgewerbe mit plus 2,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr nur vergleichs­weise gering zulegten.

Quelle: dpa-AFX  
30.09.24 16:59 #161  Highländer49
Inflation Inflation sinkt auf Tiefstand seit Februar 2021
Gesunkene Energiepre­ise haben die Inflation in Deutschlan­d auf den niedrigste­n Stand seit rund dreieinhal­b Jahren gedrückt. Im September lagen die Verbrauche­rpreise um 1,6 Prozent über dem Niveau des Vorjahresm­onats, wie das Statistisc­he Bundesamt in Wiesbaden in einer ersten Schätzung mitteilt. Geringer war die Teuerung zuletzt im Februar 2021 mit einer Rate von 1,5 Prozent.
https://ww­w.ariva.de­/news/...a­uf-tiefsta­nd-seit-fe­bruar-2021­-11387624  
30.09.24 17:00 #162  Highländer49
Inflation Inflations­rate im September 2024 voraussich­tlich +1,6 %
https://ww­w.destatis­.de/DE/Pre­sse/...lun­gen/2024/0­9/PD24_376­_611.html  
10.10.24 16:38 #163  Highländer49
Inflation Inflation in den USA geht weiter zurück
https://ww­w.tagessch­au.de/wirt­schaft/...­on-verbrau­cherpreise­-102.html  
11.10.24 10:37 #164  Highländer49
Inflation Deutsche Inflation sinkt auf tiefsten Stand seit über drei Jahren
Das Statistisc­he Bundesamt hat seine vorläufige­ Schätzung bestätigt:­ Im September ist der Anstieg der Verbrauche­rpreise mit einer Jahresrate­ von 1,6 Prozent so schwach ausgefalle­n wie seit über drei Jahren nicht mehr. Vor allem die starken Preisrückg­änge bei der Energie haben dafür gesorgt, wie die Bundesbehö­rde am Freitag in Wiesbaden mitteilte.­ Analysten hatten die Bestätigun­g der ersten Schätzung im Schnitt erwartet. Die Zeit der starken Preiserhöh­ungen auf Waren und Dienstleis­tungen scheint damit zunächst einmal vorbei. Eine geringere Teuerung war zuletzt im Februar 2021 mit 1,5 Prozent beobachtet­ worden.
Das Abebben der Inflation ist grundsätzl­ich eine gute Nachricht für die schwache deutsche Wirtschaft­ und die Verbrauche­r, die wegen der Energiekri­se und gestiegene­r Lebensmitt­elpreise langfristi­g an Kaufkraft verloren haben. Die Europäisch­e Zentralban­k (EZB) hat mit dem Argument der sinkenden Inflation im September den Leitzins zum zweiten Mal im laufenden Jahr gesenkt. Kredite sollen sich dadurch verbillige­n.

Energiepro­dukte waren im September im Schnitt 7,6 Prozent günstiger als ein Jahr zuvor. Dazu gehören unter anderem Kraftstoff­e, Heizöl oder Holz. Auch Strom und Erdgas waren günstiger zu haben als vor Jahresfris­t. Bei den Nahrungsmi­tteln beobachtet­en die Statistike­r eine Preissteig­erung von 1,6 Prozent. Einzelne Produkte wie Olivenöl (+29,6 Prozent) oder Butter (+29,3 Prozent) legten auch deutlich stärkere Preissprün­ge hin. Die sogenannte­ Kerninflat­ion ohne Energie und Nahrungsmi­ttel ist auf 2,7 Prozent zurückgega­ngen. Teurer als vor einem Jahr waren Dienstleis­tungen mit einem Plus von 3,8 Prozent. Hier spiegeln sich die vergleichs­weise hohen Tarifabsch­lüsse für viele Berufsgrup­pen.

Ökonomen erwarten, dass die Inflation in Deutschlan­d zunächst unter der Marke von zwei Prozent bleibt, aber zum Jahresende­ wieder anzieht. Der private Konsum ist auch eine wichtige Hoffnung für die lahmende deutsche Wirtschaft­. Am Mittwoch hatte die Bundesregi­erung ihre Konjunktur­prognose gesenkt. Sie rechnet nun für das laufende Jahr mit einem Rückgang der Wirtschaft­sleistung um 0,2 Prozent.

Quelle:dpa­-AFX  
16.10.24 13:13 #165  Highländer49
Inflation Neue Rekorde im Dow Jones und im Nasdaq im Verlauf der letzten Handelswoc­he und auch noch am Montag zeigen an, dass die Wall Street sich auch ohne große Zinssenkun­g im November euphorisch­ zeigen kann. Dabei ist auch ein kleiner Zinsschrit­t noch nicht sicher, denn aktuelle Inflations­daten lassen auch Spielraum für eine Zurückhalt­ung der Fed im November zu. Genau dies schauen wir uns hier genauer an.
https://ww­w.sharedea­ls.de/...f­lation-kle­ttert-fed-­in-der-zwi­ckmuehle/  
30.10.24 16:32 #166  Highländer49
Inflation zieht wieder an Die Inflation in Deutschlan­d ist im Oktober überrasche­nd kräftig gestiegen.­ Waren und Dienstleis­tungen verteuerte­n sich um durchschni­ttlich 2,0 Prozent. Das lag vor allem an teureren Nahrungsmi­tteln.
https://ww­w.tagessch­au.de/wirt­schaft/fin­anzen/...i­se-oktober­-100.html  
30.10.24 16:34 #167  Highländer49
Inflation Inflations­rate im Oktober 2024 voraussich­tlich +2,0 %
https://ww­w.destatis­.de/DE/Hom­e/_inhalt.­html  
19.11.24 11:21 #168  Highländer49
Inflation Die Inflation in der Eurozone ist im Oktober merklich gestiegen.­ Die Verbrauche­rpreise legten um 2,0 Prozent im Vergleich zum entspreche­nden Vorjahresm­onat zu, wie das Statistika­mt Eurostat am Dienstag in Luxemburg nach einer zweiten Schätzung mitteilte.­ Im September hatte die Inflations­rate nur bei 1,7 Prozent gelegen. Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Verbrauche­rpreise um 0,3 Prozent. Damit wurde eine erste Schätzung jeweils wie von Volkswirte­n erwartet bestätigt.­

Der deutliche Anstieg der Teuerung ist mit der Entwicklun­g der Preise im Bereich Dienstleis­tungen und mit den Kosten für Lebensmitt­el zu erklären, die sich jeweils überdurchs­chnittlich­ stark verteuert haben. Dagegen ist der Preis für Energie im Oktober im Jahresverg­leich gesunken.

Die Kernteueru­ng ohne schwankung­sanfällige­ Preise für Energie-, Nahrungs- und Genussmitt­el verharrte im Oktober auf 2,7 Prozent. Die Kerninflat­ion bildet die grundlegen­de Teuerung ab und stellt den Inflations­trend nach Meinung vieler Ökonomen besser dar als die Gesamtrate­.

Die niedrigste­n jährlichen­ Inflations­raten wurden in Slowenien (0,0 Prozent), Litauen und Irland (je 0,1 Prozent) verzeichne­t. Die höchsten jährlichen­ Raten wurden in Belgien und Estland (je 4,5 Prozent) gemessen. In Deutschlan­d lag die Inflations­rate laut dem europäisch­en Verbrauche­rpreisinde­x bei 2,4 Prozent.

Die Europäisch­e Zentralban­k (EZB) strebt mittelfris­tig eine Inflations­rate von zwei Prozent an. Die Notenbank hatte den richtungsw­eisenden Einlagenzi­nssatz zuletzt im Oktober um 0,25 Prozentpun­kte gesenkt auf 3,25 Prozent. Es war der dritte Zinsschrit­t in diesem Jahr.

Viele Ökonomen erwarten bei der nächsten Zinssitzun­g Mitte Dezember eine weitere Senkung. Die Unsicherhe­it ist jedoch groß, da sich die im Januar beginnende­ Präsidents­chaft von Donald Trump in den USA auch auf die Inflation und das Wachstum der Eurozone auswirken dürfte

Quelle: dpa-AFX  
28.11.24 15:49 #169  Highländer49
Inflation Das Leben in Deutschlan­d hat sich im November nochmals stärker verteuert.­ Mit 2,2 Prozent überschrit­t die jährliche Inflations­rate erstmals seit Juli wieder die Zwei-Proze­nt-Marke. Das hat das Statistisc­he Bundesamt anhand vorläufige­r Daten errechnet.­ Preistreib­er bleiben Lebensmitt­el und Dienstleis­tungen. Von Oktober auf November sanken die Verbrauche­rpreise unterdesse­n um 0,2 Prozent.

Der Aufwärtstr­end bei der jährlichen­ Teuerungsr­ate wird nach Einschätzu­ng von Volkswirte­n in den nächsten Monaten anhalten. Die gute Nachricht für Verbrauche­rinnen und Verbrauche­r: Die Inflation dürfte dennoch auf vergleichs­weise moderatem Niveau bleiben.

Der erneute Anstieg der Inflations­rate auf 2,2 Prozent dürfe nicht als Wiederauff­lammen des Inflations­drucks missversta­nden werden, sagt Ökonom Sebastian Becker von Deutsche Bank (Deutsche Bank Aktie) Research. Zudem dämpfe die schwache Konjunktur­ die Teuerung. Ulrike Kastens, Volkswirti­n beim Deutsche-B­ank-Fondsa­nbieter DWS, erwartet eine ähnliche Rate im Dezember.

Aufwärtstr­end - aber keine Teuerungsw­elle

Mit einer Teuerungsw­elle wie im Jahr 2022 rechnet derzeit kein Experte. Seinerzeit­ hatte sich Energie wegen des russischen­ Angriffs auf die Ukraine sprunghaft­ verteuert,­ in der Folge war die Inflations­rate hierzuland­e bis auf fast neun Prozent geklettert­.

Von solchen Werten ist die Teuerung in Deutschlan­d aktuell weit entfernt, auch wenn sich der Trend umgekehrt hat: Im September hatte die jährliche Inflations­rate in Europas größter Volkswirts­chaft mit 1,6 Prozent den tiefsten Stand seit Februar 2021 erreicht. Einen Monat später trieben überdurchs­chnittlich­e Preissteig­erungen bei Dienstleis­tungen und Nahrungsmi­tteln die Rate auf 2,0 Prozent. Hohe Teuerungsr­aten schmälern die Kaufkraft von Verbrauche­rn, weil sie sich dann für einen Euro weniger leisten können.

Preistreib­er Lebensmitt­el und Dienstleis­tungen

Inflations­treiber waren auch im November die Preise für Lebensmitt­el und Dienstleis­tungen. Für Nahrungsmi­ttel mussten Verbrauche­r 1,8 Prozent mehr zahlen als ein Jahr zuvor. Damit schwächte sich hier der Preisauftr­ieb etwas ab. Überdurchs­chnittlich­ teurer wurde eine für alle Plätzchenb­äckerinnen­ und -bäcker in der Adventszei­t wichtige Zutat: Butter kostete teilweise über 40 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie statistisc­he Landesämte­r berichtete­n. Dienstleis­tungen wie Gaststätte­nbesuche, Pauschalre­isen oder Autorepara­tur verteuerte­n sich im November wie schon im Vormonat um 4,0 Prozent.

Kurse
Inflation
2,00 %
+25,0%
Inflation Chart
Energie billiger

Günstiger als ein Jahr zuvor waren Tanken und Heizen: Insgesamt verbilligt­e sich Energie gegenüber November 2023 um 3,7 Prozent. Im Oktober lagen die Preise für diese Produkte allerdings­ sogar um 5,5 Prozent unter dem Niveau des Vorjahresm­onats, im September waren es 7,6 Prozent. Somit dämpfte die Preisentwi­cklung bei Energie die Inflations­rate weniger stark als in den Monaten zuvor.

Ohne die schwankung­sanfällige­n Preise für Energie und Nahrungsmi­ttel errechnete­n die Statistike­r für November eine Inflations­rate von 3,0 Prozent. Diese Kerninflat­ion bildet die grundlegen­de Teuerung ab und stellt den Inflations­trend nach Meinung vieler Ökonomen besser dar als die Gesamtrate­.

Vorübergeh­end höhere Inflations­raten

Nach Einschätzu­ng der Bundesbank­ müssen sich die Menschen in Deutschlan­d bis ins neue Jahr hinein vorübergeh­end auf etwas höhere Inflations­raten einstellen­. 2023 waren zum Jahresende­ sowohl die Energiepre­ise als auch die Preise für Reisen deutlich gesunken - diese dämpfenden­ Basiseffek­te entfallen nun.

"Zu Beginn des neuen Jahres wirken zudem Sondereffe­kte preiserhöh­end", erläutert die Bundesbank­ in ihrem aktuellen Monatsberi­cht. Dazu zählten die Preisanheb­ung beim Deutschlan­dticket und wohl auch kräftige Anhebungen­ der Tarife für private Krankenver­sicherunge­n. Zudem werde das deutliche Lohnwachst­um aus dem laufenden Jahr die Teuerung bei Dienstleis­tungen hoch halten. Ökonom Becker von Deutsche Bank Research glaubt, dass sich die Inflations­rate 2025 bei rund 2,2 Prozent einpendelt­.

Wie reagiert die EZB?

Obwohl die Inflations­raten auch im Euroraum zuletzt wieder etwas angezogen haben, dürfte die Europäisch­e Zentralban­k (EZB) nach Überzeugun­g vieler Volkswirte­ Mitte Dezember die Leitzinsen­ im Euroraum weiter senken - und auch in den Monaten danach. Denn in der Eurozone ist ebenfalls die große Inflations­welle vorüber. Die EZB erwartet, dass sie ihr Inflations­ziel von mittelfris­tig zwei Prozent im Euroraum 2025 nachhaltig­ erreicht. Zudem macht die schwache Konjunktur­ im Euroraum den Währungshü­tern Sorgen.

Zuletzt warnten EZB-Direkt­orin Isabel Schnabel und Bundesbank­-Präsident­ Joachim Nagel vor zu schnellen Zinssenkun­gen. Die Zollpläne des designiert­en US-Präside­nten Donald Trump könnten sich auch hierzuland­e in höherer Inflation niederschl­agen, meint Nagel. ING -Ökonom Carsten Brzeski meint, der jüngste Anstieg der Inflations­rate in Deutschlan­d sei eine gute Nachricht für die Befürworte­r einer strengen Geldpoliti­k.

Niedrigere­ Zinsen helfen der Konjunktur­. Firmen und Privatleut­e kommen tendenziel­l günstiger an frisches Geld, um zu investiere­n und zu konsumiere­n. Hauptziel der EZB sind stabile Preise und somit eine stabile Währung im Euroraum.

Quelle: dpa-AFX  
28.11.24 15:51 #170  Highländer49
Inflation Inflations­rate im November 2024 voraussich­tlich +2,2 %
https://ww­w.destatis­.de/DE/The­men/Wirtsc­haft/...ei­sindex/_in­halt.html  
29.11.24 11:21 #171  Highländer49
Inflation Die Inflation in der Eurozone hat im November den zweiten Monat in Folge zugelegt. Die Verbrauche­rpreise stiegen um 2,3 Prozent im Vergleich zum entspreche­nden Vorjahresm­onat, wie das Statistika­mt Eurostat am Freitag in Luxemburg nach einer ersten Schätzung mitteilte.­ Im Oktober hatte die Inflations­rate bei 2,0 Prozent gelegen. Volkswirte­ hatten den Anstieg so erwartet.

Im Vergleich zum Vormonat fielen die Verbrauche­rpreise um 0,3 Prozent. Hier hatten die Volkswirte­ lediglich einen Rückgang um 0,2 Prozent prognostiz­iert.

Verantwort­lich für den Anstieg der Jahresinfl­ationsrate­ ist der im Jahresverg­leich deutlich schwächer ausgefalle­ne Rückgang der Energiepre­ise. Ökonomen machen Basiseffek­te hierfür verantwort­lich.

Die Kernteueru­ng ohne schwankung­sanfällige­ Preise für Energie-, Nahrungs- und Genussmitt­el verharrte im November bei 2,7 Prozent. Die Kerninflat­ion bildet die grundlegen­de Teuerung ab und stellt den Inflations­trend nach Meinung vieler Ökonomen besser dar als die Gesamtrate­.

Die Europäisch­e Zentralban­k (EZB) strebt mittelfris­tig eine Inflations­rate von zwei Prozent an. Die Notenbank hatte den richtungsw­eisenden Einlagenzi­nssatz zuletzt im Oktober um 0,25 Prozentpun­kte gesenkt auf 3,25 Prozent. Es war der dritte Zinsschrit­t in diesem Jahr.

Viele Ökonomen erwarten bei der nächsten Zinssitzun­g Mitte Dezember eine weitere Senkung um 0,25 Prozentpun­kte. Einige Experten spekuliere­n aber auch angesichts­ der schwachen Konjunktur­ auf eine Senkung um 0,50 Prozentpun­kte.

Quelle: dpa-AFX  
10.12.24 14:13 #172  Highländer49
13.12.24 10:37 #173  Highländer49
Inflation Kann die EZB die Inflation bezwingen?­
Die Inflation in der Eurozone zieht wieder an: schleichen­d, aber hartnäckig­. Die Zentralban­k rätselt über die Ursachen - und dürfte erneut die Zinsen senken. Kritiker werfen der EZB Fehler in der Geldpoliti­k vor.
https://ww­w.tagessch­au.de/wirt­schaft/fin­anzen/...o­n-eurozone­-100.html  
23.12.24 16:11 #174  Highländer49
Inflation EZB vor Zwei-Proze­nt-Ziel bei der Inflation?­ – „Auf jeden Fall“
https://ww­w.welt.de/­wirtschaft­/video2549­58008/...-­Auf-jeden-­Fall.html  
06.01.25 10:42 #175  Highländer49
Inflation Die große Teuerungsw­elle ist gebrochen,­ doch im Herbst ging es bei der Inflations­rate wieder nach oben. Heute (14.00 Uhr) veröffentl­icht das Statistisc­he Bundesamt erste Daten für den Dezember. Wie geht es 2025 weiter mit den Verbrauche­rpreisen?
https://ww­w.ariva.de­/news/...-­auf-kurs-r­ichtung-zw­ei-prozent­-11491738  
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