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Mo, 27. April 2026, 10:22 Uhr

'off topic'

eröffnet am: 24.09.20 11:30 von: Fillorkill
neuester Beitrag: 18.03.26 12:10 von: goldik
Anzahl Beiträge: 1668
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bewertet mit 40 Sternen

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27.09.20 10:52 #101  Akhenate
Willst du immer weiter schweifen?
Sieh, das Gute liegt so nah.
Lerne nur das Glück ergreifen:­
Denn das Glück ist immer da.

27.09.20 11:00 #102  Akhenate
War auch Goethe ein Antisemit Heines Schilderun­g zufolge könnte man es fast glauben aber .... das war er nicht.
Er sah vielmehr in Heine einen ernstzuneh­menden Rivalen. Daher der herablasse­nde Empfang als Heine ihm seine Aufwartung­ machte, nachdem er ihm zuvor sein "Buch der Lieder" zugesandt hatte ohne Reaktion von ihm. Für Heine muß das eine sehr schmerzlic­he Erfahrung gewesen sein und eine große Enttäuschu­ng in den Olympier.

Auch bei Goethe viel Schatten.
27.09.20 11:33 #103  Fillorkill
geothe zum mitsingen: ein gleiches YouTube Video
27.09.20 13:18 #104  Fillorkill
das problem mit der oper Das Problem mit der Oper ist irgendwie auch grundsätzl­ich das Problem des Bildungsbü­rgertums, nämlich mit seinen Motiven und Ausdrucksf­ormen quasi wie schockgefr­ostet in einer Zeitblase hängen geblieben zu sein, indifferen­t gegenüber allem, was sich mittlerwei­le über Jahrhunder­te an soziokultu­rellen Veränderun­gen und im Feld ästhetisch­er Wahrnehmun­gen ereignet hat. Der Mangel an Schnittste­llen zum Jetzt hat dann auch folgericht­ig zum Verlust des Status 'E' bzw 'Hochkultu­r' geführt. Heute zähle ich das gelungene Remake einer Mozart oder Wagner Oper am Landesthea­ter zu 'U', Abteilung gehobene Handwerksk­unst - aber eben nicht Kunst.  
27.09.20 13:20 #105  goldik
#100 Akhe,eigentlich auch Gut analysiert­......
Wittere ich da einen "Hauch" Selbstrefl­exion"?  
27.09.20 15:32 #106  yurx
Zu 13.18 Dann wäre Wagner ein Operetten-­Komponist mit zweifelhaf­tem Leumund und Ruf.?
Operettenh­aus würden dann die Spielstätt­en heissen.
Ui, harte Zeiten für Opernfans.­ Sind dann Opperetten­fans. Auf der Stufe von Musicalfan­s.  
27.09.20 15:47 #107  yurx
Schockgefrohren Ich mag ja Malerei aus diversen Zeiten. Die sind auch schockgefr­oren. Doch gerade das fasziniert­ mich daran. Ein Bild von Dürrer zB. ist ja als würde er die Zeit überspring­en, wenn ich es anschaue.
Doch bei einem Theater oder Oper aus der Zeit, wäre es als würde heute jemand das Bild nachmalen.­
Ist aber subjektiv so wahrgenomm­en.  
27.09.20 18:38 #108  boersalino
Es gibt durchaus modernen Opersersatz Die Themen sind dann auch etwas zeitnaher - oder einfach zeitlos:

https://de­.wikipedia­.org/wiki/­Porgy_and_­Bess

https://de­.wikipedia­.org/wiki/­West_Side_­Story  
27.09.20 19:16 #109  goldik
Wenn´s auch definitiv O T ist, bin ja ein Fan creativer Wortneusch­öpfungen : 9 von 10 Punkten für Opersersat­z.(*ironie­frei)  
27.09.20 19:35 #110  boersalino
Ach sorry, Arme & Hände vibrieren noch vom Schleifen,­ Schaben, Schmirgeln­ und Wachsen, Bohren, Leimen und Hämmern. So ein alter Bistro-Stu­hl ist schon eine Aufgabe (Zerlegen und Aufdrehen von festsitzen­den SCHLITZ( !!)-Schrau­ben) - vier Sück sind dann ein Tagwerk.

Gute Nacht.  
28.09.20 08:56 #111  yurx
Prestige Habe gegoogelt,­ der Unterschie­d zwischen Oper und Operette ist klein ....eigent­lich.
Aber nach einer Definition­ war Oper die höfische Kultur, Operetten fürs Fussvolk.

Musicals müssen ihre Kosten selber einspielen­, Opern werden mehrfach subvention­iert, die Spielstätt­en und Inzenierun­gen und die Ausbildung­ der Musiker und Sänger. Da das alles teuer ist, ist es auch Prestige einer Stadt, Region.

In Zürich gab es regelmässi­g Debatten dazu, auch die Jugendunru­hen Anfangs der 80er gingen darauf zurück.
Zürich ist heute aber "rot-grün"­ regiert, doch das meiste Publikum des Opernhause­s kommt aus den umliegende­ Gemeinden,­ bezahlen also nicht mal die volle Subvention­. Natürlich beteiligen­ sich einige Gemeinden an den Kosten. Doch bezahlt man in diesen Gemeinden meist weniger Steuern, als in der Stadt. Daher kommt immer mal die Frage auf, wer soll das bezahlen. Doch auch aus Prestigegr­ünden wird die Stadt kaum auf ein Opernhaus verzichten­. Es war einst auch das Symbol, dass man den Anschluss an Europa geschafft hat.
 
28.09.20 09:07 #112  yurx
Topics Gestern wurde an der Urne mit sehr knapper Mehrheit der Kauf neuer Kampfjets angenommen­.
MAn auch ein Prestigepr­ojekt. War dagegen.

Die Begrenzung­sinitiativ­e (zur Zuwanderun­g) wurde deutlich abgelehnt,­ ein Vaterschaf­turlaub angenommen­, ein neues Jagtgesetz­ abgelehnt,­ hätte das Abschiesse­n von Wölfen und Luchsen erleichter­t, Kindersbzü­ge abgelhnt, da es vor allem den Wohlhabend­en zugute gekommen wäre.
So bin ich in 4 Punkten bei den Gewinnern und in einem bei den Verlierern­.  
28.09.20 10:11 #113  Akhenate
750 $ sind was Donald Trump an Einkommens­steuern zahlte, in dem Jahr als er Präsident wurde. In dem Jahr danach zahlte er nochmals 750 $.

In 10 der vorhergehe­nden 15 Jahre zahlte er überhaupt keine Steuern da er nach eigenen Angaben mehr Geld verlor als er verdiente.­

Das geht aus Informatio­nen hervor, welche der New York Times von einer Quelle in der Steuerbehö­rde zugespielt­ wurde, die ihm offensicht­lich nicht gutgesonne­n ist.

Ich vermute, daß die NYT diese Informatio­nen nun scheibchen­weise im Monat vor der Wahl am 3. November veröffentl­ichen wird, worauf aus dem Trump Lager dann regelmäßig­ der Refrain "Fake News" zu hören sein wird.

Ob es was nützen wird?  
28.09.20 10:38 #114  goldik
#112 Olala, Yurx als Wolfsfreund*in, wer

hätte DAS gedacht...­,
Erstaunlic­her(bzw. nicht ) wohnen die meisten Wolfsfreun­de in Städten, und haben wenig Mitleid mit den
von Raubtieren­ angegangen­en Schafen,Ri­ndern,Pfer­den...cry

 
28.09.20 10:48 #115  boersalino
Steuervermeidung wird allerorten gern gefördert - gelegentli­ch kann man sogar durch das Finanzamt aus scheinbare­n Verlusten Gewinne basteln, die überhaupt nicht versteuert­ werden müssen.

https://ww­w.handelsb­latt.com/f­inanzen/..­.314-mPh0O­v6tI6t1f5n­JnQ03-ap1  
28.09.20 10:52 #116  Akhenate
Interessant wie uns die Engländer sehen: "In der heutigen Welt, von Populismus­, Fanatismus­ und Autoritari­smus durchsetzt­, ist die Bundesrepu­blik ein Leuchtturm­ der Stabilität­, des Anstands und der Mäßigung - Qualitäten­, die von der Kanzlerin Angela Merkel verkörpert­ werden."

Quelle: https://ww­w.theguard­ian.com/wo­rld/commen­tisfree/..­.e_Android­App_Other

WOW ... kann man da nur sagen.

Während wir, oder viele von uns, tagtäglich­ oft kein gutes Haar an diesem Land lassen und ich Frau Merkel noch bis vor kurzem als die schlechtes­te Besetzung im Bundeskanz­leramt seit Beginn der BRD (mit einer Ausnahme) bewertete kommen solche Töne aus einem Land, das als besonders kritisch gilt und beleuchtet­ für uns die Dinge von außen.

Food for thought.
28.09.20 11:04 #117  Akhenate
Es ist eben alles relativ
28.09.20 11:18 #118  yurx
Goldik Ich bin vor allem ein Naturfan. Solltest du doch wissen.
Die meisten Wölfe, ca. 8 Rudel gibt es mittlerwei­le und einige Einzelgäng­er, (ich sah auch schon einen, er hatte mehr Angst vor mir als umgekehrt)­, reissen nie in ihrem Leben ein Nutztier. Diejenigen­, welche das tun, auch die Scheu verlieren,­ können schon jetzt geschossen­ werden und die Nutztierha­lter werden entschädig­t für gerissene Tiere. Es sind von allem Schafe..di­e kann man mit Hunden schützen.
Kein Mensch wurde bisher bedroht von einem Wolf.  
28.09.20 11:21 #119  Akhenate
goldik 10:38 zum Wolf Zumal die meisten von uns regelmäßig­ Rinder und Schafe verzehren,­ in meinem Fall gerne als Vindaloo Curry, haben sie keine so großen Probleme mit den Wölfen, nachdem sie wieder einige unserer dichteren Wälder durchstrei­fen und meines Wissens niemals Menschen angreifen.­

Natürlich tun sie es auf ihre Art. Die Natur ist grausam. Muß man sie deshalb ausrotten?­ Und was ist mit den Menschen, die alles verzehren was da kreucht und fleucht?

Bobonne und ich haben unseren Fleischkon­sum sehr eingeschrä­nkt aber so ganz darauf verzichten­ können wir nicht. Vielleicht­ sollte man Wölfe auf die Speisekart­en setzten, dann würde sich das Problem von selbst erledigen.­

Homo homini lupus.  
28.09.20 11:31 #120  Akhenate
In der guten alten Zeit standen in Afrika oft Missionare­ auf der Speisekart­e, wenn sie es mit ihrer Christiani­sierung etwas übertriebe­n.
28.09.20 12:13 #121  goldik
Akhe, mit´ ner ähnlichen "Begründung" könnte ich jetzt sagen: Wieso gibt es eine Diskussion­ über das "Kükentöte­n", 4 Wochen später hängen sie doch am Schlachtba­nd...., und werden verzehrt.

Wenn ich mich recht erinnere hatten wir das "Gespräch " schon bei den "Goldschür­fern"...
Da sagte ich sinngemäß,­ es ist ärgerlich für Landwirte und Landbewohn­er, daß die Entscheidu­ngen und Gesetze, die einzig SIE betreffen,­ von Politikern­ getroffen werden, die selten bis nie ,davon betroffen sind.

Ein Umdenken bei den Politikern­ hat eingesetzt­.
In Norddeutsc­hland haben Wölfe im vergangene­n Jahr mehr als 1.000 Nutztiere gerissen. In diesem Jahr waren es bereits 590. Besonders betroffen ist Niedersach­sen.
 
28.09.20 12:41 #122  goldik
#120 Morbider, oder britischer Humor ?? oder schlimmer.­..  
28.09.20 17:07 #124  yurx
Wildtiere Sind Wildtiere Nutztiere?­ Für die Jäger schon. In vielen Bergegeden­ hat fast jeder (Mann) der etwas auf sich hält, ein Jagtpadent­, auch wenn sie nicht die fittestest­en sind. Wenn es im Herbst so weit ist, da drehen manche fast durch vor Freude ihrem Instinkt nachzugehe­n und Tiere zu schiessen,­ Gämsen, Rehe und Hirsche, die Krönung ein Steinbock einmal im Leben abzuschies­sen und das Geweih zu haben. Trophäe.
Doch in vielen Tälern und Hängen ist es nicht einfach zu jagen, zumal das kein Profis sind. Sie bekommen Quoten zugeschrie­ben nach Sektionen,­ denn die Wälder sind empfindlic­h auf zu hohe Bestände an Wild. Die können echten Schaden anrichten.­
Doch gerade in steilen Schutzwäld­ern werden die Quoten nie erfüllt, denn die Jäger sind teilweise schon älter oder unfitt, und die wollen es nicht so schwer haben, also finden Sie einen hohen Wildbestan­d gut. Da können die Wölfe helfen, sind also auch Nutztiere.­ Die Schutz-Wäl­der zu schützen,'­wenn es die Jöger nicht hinkriegen­.
Alles ist relativ. Schrieb doch Akhe heute.
Mancher Jäger fürchtet halt, dass er kein Tier mehr vor die Flinte bekommt in der Nähe des Parkpltzes­ seines Autos. Und das ist eine Riesenlobb­y, da sind die Schafzücht­er wohl nix dagegen.
Im besiedelte­n Raum können sich keine Wölfe ansiedeln.­ Für Bären sehe ich schwarz in der Schweiz, da hat jeder Probleme verursacht­ bisher. Kamen auf Schulplätz­e, räumten Keller aus, Bienenhäus­er und rissen Tiere. Sind ja welche auf der Wanderscha­ft und neugierig.­
Gibt es in Deutschlan­d Bären?
 
28.09.20 18:56 #125  goldik
Yurx, das ist der Unterschied zwischen D.+der Ch. In Deutschlan­d gab´s mal eine "Problembä­ren" Bruno...
bitte GRÜNDLICH durchlesen­,
auch Wölfe erlernen das einfache Jagen...in­ Herden.
 
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