CR Capital Real Estate AG Dividende
| eröffnet am: | 06.01.11 12:04 von: | ralfjaeckel |
| neuester Beitrag: | 03.02.26 17:50 von: | Eichenaxt 67 |
| Anzahl Beiträge: | 737 | |
| Leser gesamt: | 408647 | |
| davon Heute: | 75 | |
bewertet mit 2 Sternen |
||
|
|
||
Wie du selbst sagst, bist du weder Aktionär der Tochter- (CR Energy AG) noch der Muttergesellschaft (MPH Hearh Care AG), trötest aber in beiden Ressorts. Trainierst du für künftige Auftritte in Hauptversammlungen beider Gesellschaften?
Was "für Aktionäre zählt", wissen Aktionäre dieser Gesellschaften besser als ein Nicht-Aktionär.
Die "Wortklauberei" der Juristen und die Insolvenzordnung (InsO) sind nicht deine Stärke. Viele BWLer und Volkswirte, die ich kenne, haben aber juristische Grundkenntnisse. "Paragrafenkommentare" gibt es, nur hast du vermutlich keinen von innen kennengelernt. Ob eine Insolvenzverwalterin "im Sattel sitzt" oder die gesetzlichen Vorschriften einzuhalten hat und für schuldhafte Pflichtverletzungen haftet, interessiert zum Beispiel die Juristen.
Mag sein, dass die CR Energy AG für dich ein "Schaufensterwert ohne Substanz" ist, weil sie die Schwachstelle im Investmentfonds Brenskes ist. Aber Brenske und die MPH haben die Beteiligung an CR Energy vorsorglich auf Null gesetzt, als du noch nicht wusstest, dass es einen Wert wie CR Energy gibt.
"Hobby-Börsianer" oder "Nichtjuristen" sind keine "persönlichen Ausfälle". Der Begriff kann auch Sonderurlaub aus persönlichen Gründen (wie z.B. Krankheit, Trauerfall, Hochzeit) bedeuten.
Ob Aktionär oder nicht, ist nebensächlich. Eine Insolvenzverwalterin im Amt spricht eine deutlichere Sprache als jeder Paragrafenkommentar. Dass du Antrag und Rechtskraft seitenlang auseinanderklamüserst, ist akademisch hübsch, ändert aber nichts: für Anleger bleibt die Substanz gleich null.
Und dein Dauerverweis auf Brenske klingt fast wie eine Gebetsmühle. Wenn die Realität nicht ins Bild passt, wird eben der Honorarprofessor als Heilsbringer bemüht. Nur schade, dass selbst seine Aura aus CR Energy keinen Schatz mehr macht.
„Hobby-Börsianer“ und „Nichtjurist“ als freundliche Floskeln zu verkaufen, ist dann die letzte Pointe – so wirkt es, als ob du dich selbst zum Oberlehrer des Forums ernannt hättest. Nur: der Markt hört dir nicht zu. Der schaut auf den Kurs. Und der steht nicht bei 112 Mio. Traumwert, sondern bei 0,50 € Realität.
Warte doch erst mal ab, was mit den Freiverkehrs-Listings nach Insolvenzeröffnung passiert. Dass es im Freiverkehr keinen Aktionärsschutz gem. §39 BörsG gibt, da der nur im regulierten Markt greift, weiß doch jeder, der sich ein wenig mit Insolvenzaktien beschäftigt hat.
Im Freiverkehr kann der Aktienhandel aus wichtigem Grund sogar über Nacht eingestellt werden.
https://www.buzer.de/25_BoersG.htm
Regelinsolvenz ist nicht Eigenverwaltung. Und einen Sanierungsplan gibt es auch nicht. Das ist schlecht. NmM.
Wer da noch von „Fantasie“ spricht, braucht schon eine sehr lebhafte Vorstellungskraft. Paragraphen jonglieren, Brenske beschwören oder steuerfreie Liquidationsgewinne zitieren ändert nichts daran, dass CR Energy ein Insolvenzfall ohne Schutzschirm ist.
Die Börse ist kein Wunschkonzert. Man kann den Markt „dumm“ nennen, Verkäufer als „Narren“ beschimpfen und Paragrafen auslegen am Ende bleibt die Kasse leer und der Kurs bei 0,50 €. Alles andere ist Schönfärberei für ein Publikum, das längst weitergezogen ist.
1. Hast du den § 39 BörsG überhaupt gelesen?
Dort steht nichts von "Aktionärsschutz". Die Vorschrift betrifft Wertpapiere im regulierten Markt, nicht Aktien im Freiverkehrsmarkt, in dem CR Energy AG gelistet ist. Der Insolvenzverwalter könnte beschließen, die Einbeziehung in den Freiverkehr zu kündigen. Oder die Zulassung der Aktie im Freiverkehr könnte von "von Amts wegen" (von der Börsenaufsichtsbehörde) widerrufen werden, wenn der ordnungsgemäße Börsenhandel auf Dauer nicht mehr gewährleistet wäre. Beides droht bei CR Energy nicht.
2. Hast du vielleicht überlesen, dass "das operative Geschäft der CR Energy AG Während des Insolvenzverfahrens wird"? https://cr-energy.de/2025/06/19/cr-energy-ag-dr-susanne-berner-zur-vorlaeufigen-insolvenzverwalterinbestellt/
3. Womöglich denkst du, CR Energy sei eine AG "i.L." (in Liquidation)?. Das wäre der Fall, wenn die Aktionäre die Auflösung der Gesellschaft beschließen würden. (Dann wäre auch die Führung des Zusatzes "i.L." verpflichtend.) Eine Insolvenz muss nicht zwangsläufig zur Liquidation der AG führen. Durch einen Insolvenzplan können Sanierungsmaßnahmen ergriffen werden, die eine Fortführung des Unternehmens ermöglichen.
Ich mische in diesem Thread nur wegen der Muttergesellschaft MPH Health Care AG mit und besitze selbst keine CR Ennergy-Aktien. Was nicht heißt, dass ich CR Energy für "pleite" halte - im Gegenteil: Private-Equity-Investoren könnten hier eines Tages Schlange stehen, nicht nur um CR Energy auszuschlachten.
Zeitpunkt: 08.09.25 09:49
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Provokation
| WKN | Name | Geld | Brief | Diff.% | Zeit |
| A2GS62 | CR Energy AG | 0,53€ | 0,57€ | +6,90% | 16:08:30 |
Auch dein Hinweis auf das „operative Geschäft“ klingt nach Beruhigungspille. In der Praxis bedeutet es nur: Die Insolvenzverwalterin verwaltet, Gläubiger stehen vorn, und Aktionäre bleiben am Katzentisch. Ob da noch gearbeitet wird oder nicht, macht für den Aktienwert keinen Unterschied.
Und dein Spiel mit „Insolvenz ist nicht Liquidation“ ist zwar juristisch korrekt, für Investoren aber ein schwacher Trost. Insolvenz bleibt Insolvenz – und wenn der Markt 90 % Wertverlust zeigt, dann ist das keine Auslegungssache, sondern ein Fakt.
Kurz gesagt: Deine Paragrafen und Wortklaubereien sind wie Schönwetterreden der Markt aber zeigt Sturmwarnung. Anlegern hilft kein §39 BörsG, sondern nur die Erkenntnis, dass der Kurs längst gesprochen hat.
Dein ewiges „Nicht-Aktionär“-Mantra ändert nichts: ob Aktionär oder nicht, die Fakten bleiben gleich. CR Energy ist insolvent, Kurs 0,50 €, Sanierungsplan Fehlanzeige – und das versteht auch jeder ohne Paragrafenjonglage.
Und wenn du schon so gerne von Zirkus redest: Der Markt hat die Vorstellung längst beendet. Nur einer steht noch in der Manege und macht Faxen – und das bist du.
Private Equity jagt Rendite, nicht Sanierungsbaustellen. Und solange CR Energy im Insolvenzverfahren steckt, stehen dort höchstens die Gläubiger Schlange – und zwar vorne an der Kasse. Aktionäre dürfen, wenn überhaupt, von Weitem zuschauen.
Wer aus ein paar Prozent Kursbewegung gleich die große Trendwende bastelt, trommelt mehr, als dass er analysiert. Die eigentliche Trendlinie von CR Energy zeigt seit Monaten nur in eine Richtung – Keller.
Und solange Insolvenzverwalterin und Gläubiger das Sagen haben, bleibt die Frage, welche Linie am Ende wichtiger ist: deine bunte Chartlinie oder die rote Linie im Kassenbuch.
... bei einem (vermeintlich) insolventen Unternehmen zeigen, wie großartig sich ein Troll fühlt:
jabberd12: §39 BoersG-->nicht verstanden?
jabberd12: Ersatz-->Argumente
jabberd12: Glaeubiger-->Schlange
jabberd12: Trendlinie-->Wunschlinie
Derweil ist der Kurs der Aktie gestiegen: CR Energy Aktie, €0,5380 +1,13 %, 05.09.2025
Wie kommt du auf derart schräge Gedanken? Lies doch mal GENAU, was ich geschrieben habe: "Dass es im Freiverkehr keinen Aktionärsschutz gem. §39 BörsG gibt, da der nur im regulierten Markt greift, weiß doch jeder, der sich ein wenig mit Insolvenzaktien beschäftigt hat."
Zudem ist §39 Absatz 2 der "Aktionärsschutz-Paragraph". Absatz 1 schützt den regulierten Markt vor Desinformation und Manipulation. Informiere dich besser mal, damit du dich mit Aktien im regulierten Markt zukünftig besser auskennst. Das sind Basics.
Ich habe nicht umsonst auf §25 BörsG verwiesen, was CR Energy angeht...
Gesetzesquelle:
https://www.gesetze-im-internet.de/aktg/__262.html
Deine Fundstelle (§ 362 AktG) ist weggefallen. Bitte §§ richtig zitieren!
[1. Januar 1970–1. Januar 1995]
[1. Januar 1966–1. Januar 1970]
Aktiengesetz
§ 262 Auflösungsgründe
§ 262 - Aktiengesetz (AktG)
G. v. 06.09.1965 BGBl. I S. 1089; zuletzt geändert durch Artikel 18 G. v. 23.10.2024 BGBl. 2024 I Nr. 323
Geltung ab 01.01.1966; FNA: 4121-1 Recht der Aktiengesellschaften und der Kommanditgesellschaften auf Aktien
https://www.buzer.de/262_AktG.htm
Mein Link funktioniert und ist gültig. Juristisch vorgebildete Leser würde man eh nicht täuschen können. NmM.
Der Zeitraum zwischen Insolvenzantragstellung und Eröffnung des Insolvenzverfahrens wird als Insolvenzeröffnungsverfahren oder auch vorläufiges Insolvenzverfahren bezeichnet und dient der Prüfung, ob die Voraussetzungen für die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens vorliegen.
Prüfung durch das Gericht und Anordnung vorläufiger Maßnahmen:
Liegt ein Insolvenzantrag vor, hat das Gericht zu prüfen, ob die verfahrensrechtlichen Vorschriften gewahrt sind (Zulässigkeit des Antrags), ob ein Insolvenzgrund vorliegt und ob die Insolvenzmasse voraussichtlich ausreichen wird, um die Kosten des Verfahrens zu decken. Dazu ermittelt das Insolvenzgericht von Amts wegen alle Umstände, die für die Entscheidung von Bedeutung sind. Es gilt der sogenannte Amtsermittlungsgrundsatz (§ 5 InsO).
Stellt sich bei Abschluss der Ermittlungen heraus, dass ein Insolvenzgrund vorliegt und die Kosten des Verfahrens gedeckt sind, wird das Gericht die Eröffnung des Verfahrens beschließen. Reicht das verfügbare Vermögen des Schuldners, die sogenannte Insolvenzmasse, aber hierzu nicht aus, weist das Gericht den Insolvenzantrag mangels Masse ab (§ 26 InsO).
Der Aktienkurs ist schon wieder deutlich zurückgekommen, einige haben den fundamental nicht begründeten Kursanstieg ausgenutzt, um ihre Aktien zu Preisen deutlich über Insolvenzniveau zu verkaufen.
Es ist nicht ausgeschlossen, dass man die aktuellen Kurse nach Insolvenzeröffnung nicht mehr wiedersieht, denn Insolvenzaktien neigen dazu, das Interesse des Marktes zu verlieren. Aus gutem Grund, und hier bei CR Energy auch wegen dem Handel im Freiverkehr. NmM.


