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Fr, 17. April 2026, 8:06 Uhr

Alamos Gold Inc

WKN: A14WBB / ISIN: CA0115321089

Alamos Gold Aktie: Rekordzahlen nach Übernahme


21.02.26 17:18
Börse Global

Argonaut Gold Aktie

Alamos Gold hat das Geschäftsjahr 2025 mit Rekordergebnissen abgeschlossen. Maßgeblich für diesen Sprung war die erfolgreiche Integration von Argonaut Gold und der gezielte Abbau teurer Preissicherungsgeschäfte. Wie wirkt sich diese strategische Neuausrichtung auf die kommenden Wachstumsziele des Unternehmens aus?


Ein zentraler Pfeiler der aktuellen Strategie ist die Sanierung der Bilanz, die Alamos mit der Übernahme von Argonaut Gold übernommen hat. Das Management treibt den Abbau des Gold-Hedge-Buchs voran, das zuvor das Gewinnpotenzial der neu erworbenen Assets deckelte. Bis Ende 2025 wurden bereits 230.000 Unzen der ursprünglichen 330.000 Unzen umfassenden Absicherungspositionen eliminiert.


Allein im vierten Quartal investierte das Unternehmen 113,5 Millionen US-Dollar, um Termingeschäfte über 50.000 Unzen zurückzukaufen. Dadurch kann die Produktion der Magino-Mine nun zu Marktpreisen verkauft werden. Diese lagen im Schlussquartal bei durchschnittlich 3.998 US-Dollar pro Unze und damit deutlich über den zuvor festgeschriebenen Hedge-Preisen.


Magino-Mine treibt Rekordumsatz


Die Integration der Magino-Mine schlägt sich unmittelbar in den operativen Zahlen nieder. Alamos Gold meldete für das Gesamtjahr 2025 einen Rekordumsatz von 1,8 Milliarden US-Dollar – ein Plus von 34 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die rund 419 Millionen US-Dollar teure Akquisition steigerte zudem die gesamten Mineralreserven um 32 Prozent auf 16 Millionen Unzen.


Die finanzielle Stärke des fusionierten Unternehmens zeigt sich beim Cashflow: Mit über 350 Millionen US-Dollar erzielte Alamos 2025 einen neuen Bestwert beim freien Cashflow. Diese Liquidität nutzte das Management, um die Schulden auf 200 Millionen US-Dollar zu senken, die Hedge-Rückkäufe zu finanzieren und gleichzeitig die Dividende für die Aktionäre um 60 Prozent anzuheben.


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Ambitionierte Wachstumspläne für 2026


Für das laufende Jahr 2026 setzt das Unternehmen auf weiteres Wachstum. Die Produktionsprognose sieht eine Steigerung um 12 Prozent auf 570.000 bis 650.000 Unzen Gold vor.


Langfristig steht der Ausbau des „Island Gold District“ im Fokus, bei dem die Magino-Mine eine Schlüsselrolle einnimmt. Bis 2028 soll die Produktion in diesem Distrikt um 46 Prozent steigen, während die nachhaltigen Gesamtkosten (AISC) um etwa 20 Prozent sinken sollen. Ab 2028 plant Alamos in dieser Region mit einer durchschnittlichen Jahresproduktion von 534.000 Unzen.


Die Bilanz zum Jahresende unterstreicht die Transformation: Der Nettogewinn sprang von 284,3 Millionen US-Dollar im Vorjahr auf 885,8 Millionen US-Dollar. Mit einer auf 623,1 Millionen US-Dollar fast verdoppelten Cash-Position verfügt Alamos über den nötigen Spielraum, um die geplanten Erweiterungen im Island Gold District bis 2028 umzusetzen.


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