DAXsupersector Basic Materials (Kurs)
WKN: A0SM71 / ISIN: DE000A0SM718Basic Materials: Heftiger Rücksetzer
21.03.26 21:20
Börse Global
Der deutsche Grundstoffsektor erlebte zum Wochenausklang einen herben Dämpfer. Eine Kombination aus explodierenden Energiekosten und restriktiven Signalen der Europäischen Zentralbank (EZB) schickte den DAXsupersector Basic Materials am Freitag auf Talfahrt. Mit einem Minus von 2,41 Prozent schloss der Index bei 817,79 Punkten und blieb damit deutlich hinter dem DAX 40 zurück.
Energiepreise und Zinsangst belasten
Haupttreiber der negativen Dynamik war die angespannte Lage am Energiemarkt. Die europäischen Gas-Futures verzeichneten mit einem Plus von 20 Prozent die stärkste Handelswoche seit Beginn der Energiekrise. Geopolitische Spannungen im Nahen Osten hielten die Kosten auf hohem Niveau, was die energieintensive Produktion in Deutschland massiv verteuert.
Zusätzlich dämpfte EZB-Präsidentin Christine Lagarde die Hoffnungen auf baldige Zinssenkungen im Jahr 2026. Die Notenbank priorisiert weiterhin die Inflationsbekämpfung, was die Finanzierungskosten für industrielle Transformationsprojekte in die Höhe treibt. Das Handelsvolumen lag am Freitag spürbar über dem Durchschnitt, was auf einen koordinierten Rückzug institutioneller Anleger hindeutet.
Einzelwerte unter Verkaufsdruck
Besonders die Schwergewichte der Chemiebranche litten unter der Aussicht auf dauerhaft hohe Inputkosten und steigende Zinsen. Die Marktbreite innerhalb des Index war extrem schwach, wobei fast alle gelisteten Werte im roten Bereich schlossen.
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- BASF & Evonik: Beide Titel gerieten durch die gestiegenen Gaspreise und die restriktive EZB-Haltung unter Druck.
- Aurubis: Sorgen um die industrielle Nachfrage in Europa belasteten den Kupferproduzenten trotz stabiler Metallpreise.
- Wacker Chemie & Lanxess: Hier drückte eine Sektorrotation hin zu defensiveren Versorgern die Kurse nach unten.
Technische Lage trübt sich ein
Das charttechnische Bild hat sich signifikant verschlechtert. Mit dem Fall unter die psychologisch wichtige Marke von 820 Punkten wurden wichtige Unterstützungslinien verletzt. Der Relative Strength Index (RSI) ist auf 32 gesunken, was zwar eine kurzfristig überverkaufte Situation anzeigt, jedoch noch kein stabiles Umkehrsignal liefert.
Der Index notiert aktuell deutlich unter seinem 50-Tage-Durchschnitt. In der kommenden Handelswoche wird entscheidend sein, ob die psychologische Marke von 800 Punkten verteidigt werden kann. Zusätzliche Impulse werden von den neuen Einkaufsmanagerindizes (PMI) für das verarbeitende Gewerbe erwartet, die weiteren Aufschluss über die Gefahr einer Stagflation in der deutschen Industrie geben.
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