Boozt Aktie: Der unterschätzte Cashflow-Champion?
28.08.25 14:44
Börse Global
Während der gesamte E-Commerce-Sektor stöhnt, zeigt der skandinavische Online-Händler Boozt, wo die wahren Stärken eines Unternehmens liegen. Statt nur auf Wachstum zu setzen, demonstriert die Firma mit einem massiven Aktienrückkauf und explodierenden Cashflows, wie man auch in schwierigen Zeiten Wert für Aktionäre schafft. Doch kann diese Strategie den anhaltenden Abschwung der Aktie wirklich umkehren?
Mega-Rückkauf: Management setzt auf sich selbst
Boozt geht in die Offensive und kauft die eigenen Aktien massenhaft zurück. Allein im zweiten Quartal griff das Unternehmen für 94 Millionen SEK zu und erwarb über eine Million Anteile. Das Programm wurde sogar von anfangs 200 auf 300 Millionen SEK aufgestockt. Die Botschaft ist klar: Das Management hält die aktuelle Bewertung für unattraktiv niedrig und setzt echtes Geld auf die eigene Zukunft.
Gemischte Zahlen – klare Strategie
Die Q2-Zahlen vom 15. August zeigen ein ambivalentes Bild: Der Umsatz sank um 3% auf 1,8 Milliarden SEK, getrieben von einem schwierigen Marktumfeld und einer starken schwedischen Krone. Die EBIT-Marge fiel von 4,9% auf 3,4%.
Doch hinter den schwachen Topline-Zahlen verbirgt sich eine beeindruckende operative Leistung:
* Free Cash Flow mehr als verdoppelt auf 186 Millionen SEK (Vorjahr: 90 Mio. SEK)
* Jahresprognose bestätigt: 0-6% Umsatzwachstum, EBIT-Marge von 4,5-5,5%
* Neue Cashflow-Prognose: Mindestens 500 Millionen SEK für 2025
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Treiber dieses Cashflow-Booms waren erfolgreiche Inventarreduzierungen und eine Rückzahlung von Zollzahlungen in Norwegen.
Analysten springen auf den Zug auf
Die Finanzcommunity honoriert die strategische Weichenstellung. SEB upgradete die Aktie am 18. August von "Hold" auf "Buy" und erhöhte das Kursziel von 85 auf 100 SEK. Auch Danske Bank bekräftigte ihr "Buy"-Rating und zielte sogar auf 110 SEK, unterstützt durch starke Online-Kleidungsumsätze in Schweden und Dänemark.
Boozt beweist, dass in turbulenten Zeiten solide Cashflows und disziplinierte Kapitalallokation oft mehr zählen als bloßes Umsatzwachstum. Die Frage ist: Wann folgen die Anleger dieser Logik?
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