Credit Lyonnais Versteigerung
25.11.02 16:41
BoersenMan.de
Credit Lyonnais (WKN 923862) ist eine Bank mit bewegter Vergangenheit, berichten die Experten von "BoersenMan.de".
Anfang der 90er, damals noch im Besitz des französischen Staats und an der langen Leine des damaligen Präsidenten Francois Mitterand, habe das Institut 30 Milliarden Euro in einem Sumpf aus Vetternwirtschaft und politisch motivierten Geschäften verplempert. Der Schaden sei vom Steuerzahler beglichen, und die Bank 1999 an die Börse gebracht worden.
Nach und nach mache der Staat jetzt Kasse. Neuestes Angebot: ein 11-Prozent-Paket an Credit Lyonnais. Doch die Verhandlungen mit den Interessenten würden sich seit mittlerweile 12 Monaten ergebnislos dahin schleppen. Ende vergangener Woche sei Frankreichs Finanzminister Francis Mer der Kragen geplatzt und er habe für Samstag kurzerhand eine Auktion angesetzt. Und da habe Frankreichs größte Bank, BNP Paribas, ziemlich überraschend zugeschlagen: 2,2 Milliarden habe sie auf den Tisch gelegt, das seien 58 Euro pro Aktie und damit 50 Prozent mehr als der Kurs vom Freitag.
BNP werde damit größter Aktionär bei Credit Lyonnais und habe durch Allianzen und weitere Käufe die Chance, diese Position weiter auszubauen. Damit entstehe eines der einflussreichsten Geldhäuser der Eurozone, und es sei anzunehmen, dass die Franzosen bald verstärkt ins Ausland expandieren würden - nicht zuletzt auf den deutschen Markt. Der Kurs von Credit Lyonnais steige heute um über 20 Prozent.
Anfang der 90er, damals noch im Besitz des französischen Staats und an der langen Leine des damaligen Präsidenten Francois Mitterand, habe das Institut 30 Milliarden Euro in einem Sumpf aus Vetternwirtschaft und politisch motivierten Geschäften verplempert. Der Schaden sei vom Steuerzahler beglichen, und die Bank 1999 an die Börse gebracht worden.
Nach und nach mache der Staat jetzt Kasse. Neuestes Angebot: ein 11-Prozent-Paket an Credit Lyonnais. Doch die Verhandlungen mit den Interessenten würden sich seit mittlerweile 12 Monaten ergebnislos dahin schleppen. Ende vergangener Woche sei Frankreichs Finanzminister Francis Mer der Kragen geplatzt und er habe für Samstag kurzerhand eine Auktion angesetzt. Und da habe Frankreichs größte Bank, BNP Paribas, ziemlich überraschend zugeschlagen: 2,2 Milliarden habe sie auf den Tisch gelegt, das seien 58 Euro pro Aktie und damit 50 Prozent mehr als der Kurs vom Freitag.
BNP werde damit größter Aktionär bei Credit Lyonnais und habe durch Allianzen und weitere Käufe die Chance, diese Position weiter auszubauen. Damit entstehe eines der einflussreichsten Geldhäuser der Eurozone, und es sei anzunehmen, dass die Franzosen bald verstärkt ins Ausland expandieren würden - nicht zuletzt auf den deutschen Markt. Der Kurs von Credit Lyonnais steige heute um über 20 Prozent.
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