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Fr, 17. April 2026, 10:18 Uhr

Deutsche Telekom AG

WKN: 555750 / ISIN: DE0005557508

Deutsche Telekom Aktie: US-Tochter enttäuscht


11.02.26 19:57
Börse Global

Deutsche Telekom Aktie

Die Deutsche Telekom musste heute einen Dämpfer hinnehmen. Grund dafür: Die Quartalszahlen der US-Tochter T-Mobile US fielen gemischt aus und sorgten für Zurückhaltung bei Anlegern. Die Telekom-Aktie verlor im XETRA-Handel zeitweise über ein Prozent und notierte bei 29,89 Euro – nachdem sie zunächst noch ein neues Jahreshoch bei 30,71 Euro erreicht hatte.


T-Mobile US gewann im vierten Quartal 962.000 neue Mobilfunkkunden mit Verträgen. Das klingt solide, lag aber unter den Erwartungen der Analysten, die rund 992.000 Neukunden prognostiziert hatten. Im Vorquartal hatte der US-Mobilfunker noch eine Million Kunden hinzugewonnen. Die T-Mobile-Aktie reagierte prompt und fiel im vorbörslichen Handel an der Nasdaq um 3,5 Prozent.


Umsatz steigt – Gewinn schrumpft


Beim Umsatz konnte T-Mobile US zulegen: Er stieg von 21,9 Milliarden auf 24,3 Milliarden Dollar. Der Serviceumsatz kletterte um zehn Prozent auf 18,7 Milliarden Dollar. Das bereinigte operative Ergebnis (Core EBITDA) legte um sieben Prozent auf 8,45 Milliarden Dollar zu.


Doch unter dem Strich sieht es weniger erfreulich aus. Der Nettogewinn sank von 3,0 Milliarden Dollar im Vorjahr auf 2,1 Milliarden Dollar. Als Grund nannte das Unternehmen Aufwendungen für Personalmaßnahmen. Für 2026 peilt T-Mobile US einen bereinigten operativen Gewinn von 37,0 bis 37,5 Milliarden Dollar an – nach 33,9 Milliarden Dollar im Jahr 2025.


Keine Verkaufspläne für T-Mobile-Anteile


Für Anleger relevant: Die Deutsche Telekom, die derzeit 52,8 Prozent an T-Mobile US hält, plant in diesem Jahr keine Anteilsverkäufe. Das gilt ausdrücklich auch für das laufende Aktienrückkaufprogramm der US-Tochter. Seit der letzten Transaktion Ende Oktober 2025 hat der Bonner Konzern keine T-Mobile-Aktien mehr veräußert.


Telekom-Chef Tim Höttges bekräftigte das Bekenntnis zur US-Tochter: "Als Mehrheitsaktionärin stehen wir fest hinter der Strategie und der Ausrichtung auf ein starkes und nachhaltiges Ergebniswachstum von T-Mobile US." Er fügte hinzu, dass man fortlaufend Möglichkeiten prüfe, die Beteiligung weiter zu erhöhen – sofern dies strategisch sinnvoll und finanziell attraktiv sei.


Die Telekom-Aktie konnte sich im späten Mittagshandel etwas stabilisieren und reduzierte ihre Verluste auf 0,17 Prozent. Das neue Jahreshoch von 30,71 Euro bleibt vorerst aber Makulatur. Die Zahlen der US-Tochter zeigen: Wachstum ist da, doch die Erwartungen sind hoch – und selbst kleine Abweichungen reichen aus, um die Märkte nervös zu machen.


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