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Mo, 27. April 2026, 21:07 Uhr

Ferrari NV

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Ferrari: Elektro-Modell kostet 500.000 Euro


26.04.26 04:30
Börse Global

Ferrari: Elektro-Modell kostet 500.000 Euro

Auf dem Mugello Circuit dreht die Ferrari-Kundschaft Runden in historischen Formel-1-Boliden. An der Börse dreht die Aktie seit Monaten in die entgegengesetzte Richtung — ein Widerspruch, der Investoren beschäftigt.


Kundensport als Geschäftsmodell

Das Wochenende in der Toskana war der zweite Lauf der Ferrari Challenge Trofeo Pirelli Europe 2026. Sieben Stationen umfasst die europäische Saison, darunter Le Mans und der Red Bull Ring. Gefahren wird mit dem Ferrari 296 Challenge. Parallel liefen Sondersessions für Besitzer historischer Formel-1-Fahrzeuge und Prototypen — betreut von Werktechnikern.


Solche Events sind kein Marketinganhängsel. Sie sind integraler Bestandteil des Geschäftsmodells: Wer seinen Ferrari auf der Rennstrecke erlebt, bindet sich stärker an die Marke — und akzeptiert höhere Preise für limitierte Modelle. Das stützt Restwerte und Nachfrage gleichermaßen.

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Aktie unter Druck, Rückkäufe laufen

An der Euronext Milan schloss die Aktie zuletzt bei 301,55 Euro — knapp auf Höhe des 50-Tage-Durchschnitts, aber rund 25 Prozent unter dem Niveau vor einem Jahr. Vom 52-Wochen-Hoch bei 447,60 Euro trennen den Kurs noch immer mehr als 30 Prozent. Der RSI von 34 signalisiert eine überverkaufte technische Lage.


Das Unternehmen kauft derweil eigene Aktien zurück. Allein in einer Woche erwarb Ferrari zuletzt rund 39.000 Aktien im Rahmen eines Programms, das bis 2030 angelegt ist. Eine Ermächtigung dieser Art signalisiert Managementvertrauen — ändert aber kurzfristig wenig an der Kursdynamik.


Elektro-Ferrari für 500.000 Euro

Der nächste konkrete Prüfstein kommt im Mai 2026: Dann veröffentlicht Ferrari die Zahlen für das erste Quartal. Im Mittelpunkt stehen Auftragseingang und der Fortschritt bei der Elektrifizierung.


Branchenbeobachter diskutieren bereits die Preispositionierung des ersten vollelektrischen Ferrari-Modells. Berichten zufolge soll der Einstiegspreis bei rund 500.000 Euro liegen — deutlich über dem aktuellen Verbrenner-Portfolio. Gelingt es Ferrari, diese Preisschwelle im Markt zu verankern, wäre das ein starkes Argument für die Margenstabilität in der Elektroära. Die Q1-Zahlen werden zeigen, ob das Orderbuch diese Erwartung bereits trägt.


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