Kaffee: Produktion bricht ein!
17.04.26 06:20
Börse Global
Kolumbien meldet einen drastischen Rückgang der Erntemengen, während ein erstarkter US-Dollar die Preise an den Terminbörsen belastet. Diese Kombination sorgt für Unruhe am Markt. Investoren reagieren auf die Mischung aus physischer Knappheit und währungspolitischem Gegenwind.
Währungsdruck belastet Notierungen
Der Kaffeepreis gerät unter Doppeldruck. Mit einem Schlusskurs von 290,35 USD notiert der Rohstoff fast 19 Prozent unter dem Niveau zu Jahresbeginn. Vom 52-Wochen-Hoch bei 422,70 USD hat sich der Kurs inzwischen um über 31 Prozent entfernt.
Hauptverantwortlich für den jüngsten Rücksetzer ist die Stärke des US-Dollars. Da Kaffee international in der US-Währung gehandelt wird, verteuert ein festerer Dollar den Einkauf für Importeure außerhalb der USA. Dies bremst die Nachfrage und drückt die Kurse an den Warenterminbörsen nach unten. Während Arabica-Kontrakte deutlich nachgaben, hielt sich Robusta-Kaffee aufgrund knapper Lagerbestände etwas stabiler.
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Kolumbien unter Wasser
Parallel dazu verschärft sich die Lage auf der Angebotsseite. Die Produktion in Kolumbien sackte im März um 29 Prozent auf 754.000 Säcke ab. Damit liegt das gesamte erste Quartal rund 33 Prozent unter dem Vorjahreswert.
Als Grund für den Einbruch nennt die nationale Erzeugervereinigung NFCG extreme Regenfälle. Diese behinderten nicht nur die Erntearbeiten vor Ort, sondern erschwerten auch den Abtransport der Bohnen. Indes bleibt die Lage bei den physischen Lagerbeständen weltweit angespannt, was den Preisverfall bei Robusta-Bohnen bisher begrenzte.
Die Marktteilnehmer blicken nun auf die anstehende Ernte in Brasilien. Analysten erwarten dort ein höheres Volumen als 2025, was den Preisdruck mildern könnte. Wetterrisiken durch ein mögliches El-Niño-Phänomen in der zweiten Jahreshälfte 2026 bleiben jedoch der entscheidende Unsicherheitsfaktor für die globale Versorgung.
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